Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Mon, 25 May 2020 10:06:12 +0200 Mon, 25 May 2020 10:06:12 +0200 TYPO3 EXT:news news-1020 Mon, 18 May 2020 14:11:52 +0200 Thomas Andonie vom Amt des BDKJ-Bundesvorsitzenden zurückgetreten https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/thomas-andonie-vom-amt-des-bdkj-bundesvorsitzenden-zurueckgetreten/ Thomas Andonie ist nach drei Jahren im BDKJ-Bundesvorstand zurückgetreten. Seine Amtszeit als Bundesvorsitzender hätte in diesem Jahr mit der Hauptversammlung geendet. Diese musste aufgrund der Corona-Pandemie von Mai auf Juli verschoben werden. Thomas Andonie ist nach drei Jahren im BDKJ-Bundesvorstand zurückgetreten. Seine Amtszeit als Bundesvorsitzender hätte in diesem Jahr mit der Hauptversammlung geendet. Diese musste aufgrund der Corona-Pandemie von Mai auf Juli verschoben werden.

In die dreijährige Amtszeit von Thomas Andonie fielen die Jugendsynode in Rom, bei der er als Auditor die Interessen junger Menschen eingebracht hat, und die 72-Stunden-Aktion, eine bundesweite Sozialaktion mit rund 160.000 Beteiligten. Außerdem sicherte der 29-jährige Andonie beim Synodalen Weg 15 zusätzliche Plätze für junge Menschen in der Synodalversammlung und brachte die friedenspolitische Ausrichtung des BDKJ, die Fragen des Datenschutzes und die Verbandsentwicklung voran.

Insgesamt blickt Thomas Andonie auf 15 Jahre Leitung in der katholischen Jugendverbandsarbeit zurück: „Als Gruppenleiter, BDKJ-Kreisvorsitzender, BDKJ-Diözesanvorsitzender, Kolpingjugend-Landesleiter oder BDKJ-Bundesvorsitzender war ich stets motiviert, Handlungs- und Entfaltungsräume für Kinder und Jugendliche zu öffnen und dazu auch in Leitung Verantwortung zu übernehmen. Es war mir eine Ehre, im BDKJ und seinen Gremien Menschen kennenzulernen, die diese Ideale geteilt und deren Entfaltung in Kirche, Staat und Gesellschaft gestaltet haben.“ Der BDKJ könne, so Andonie, als Sprachrohr auch weiterhin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in bewegten Zeiten Partei ergreifen und zur Lösung der aktuellen Herausforderungen mit dem Blick junger Menschen beitragen.

„Wir danken Thomas für drei Jahre engagierten Einsatz. Er hat jungen Menschen in Gesellschaft, Staat und Kirche eine starke Stimme gegeben. Wir wünschen Thomas für seine neue Tätigkeit viel Erfolg und Gottes Segen“, sagen die BDKJ-Bundesvorsitzenden Lisi Maier und Katharina Norpoth.

Thomas Andonie kehrt an seine alte Wirkungsstätte beim Freistaat Bayern zurück.

Die Hauptversammlung 2020 findet vom 24. bis 26. Juli im Haus Altenberg statt. 108 Delegierte aus den katholischen Jugendverbänden wählen eine*n hauptamtliche*n Bundesvorsitzende*n, eine*n ehrenamtliche*n Bundesvorsitzende*n sowie einen Bundespräses.

 

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news-1014 Thu, 07 May 2020 14:46:51 +0200 Die Idee des Fairen Handels https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/die-idee-des-fairen-handels/ Der Faire Handel in Deutschland wird dieses Jahr 50. Erwin Mock, damaliger Referent bei MISEREOR, erzählt im Interview, wie alles begann. Wann und wo entstanden die Ideen für fairen Handel?


Erwin Mock: Seit 1. Januar 1969 war ich bei MISEREOR als Referent für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Pastoral beschäftigt. Einer meiner ersten Koalitionspartner war der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bereits im Herbst 1969 publizierten wir gemeinsam das Arbeitsheft „Entwicklungshilfe: Themen-Thesen-Aktionen“. Vom aej (Evang. Jugendverband) und BDKJ wurde nach den Friedensmärschen vom Frühjahr 1970 dann im Herbst des gleichen Jahres ein entwicklungspolitischer Arbeitskreis etabliert. Dieses Gremium begleitete die Entstehung der Aktion „Dritte Welt Handel“ (A3WH).
Der Dritte Welt Handel ging eindeutig von diesen beiden konfessionellen Jugendverbänden aus. Wir befanden uns ja noch in der Zeit der studentischen Protestbewegung. Die Mechanismen des Welthandels wurden zum ersten Mal in Frage gestellt.

Welche Rolle spielte MISEREOR in den Anfängen des Fairen Handels in Deutschland und warum war gerade MISEREOR beteiligt? Welche Rolle spielte die Nähe zu den Niederlanden?


Mock: Ich stand in engem Kontakt mit dem BDKJ. So war es klar, dass ich bei der Gründung des Arbeitskreises ‚Dritte-Welt-Handel‘ Mitglied im Leitungskreis der sogenannten A3WH wurde, der sich im Juni 1971 konstituierte. Die Beziehungen zwischen der niederländischen Stiftung S.O.S. und MISEREOR bestanden schon vorher. Paul Meijs, der Chef von S.O.S., hatte von MISEREOR Partner erbeten, bei denen er seine kunsthandwerklichen Produkte (Figuren, Masken, Gefäße aus Holz etc.) bestellen konnte. Bei der Nähe zu Kerkrade lag nahe, dass auch die Aktion Dritte Welt Handel den Kontakt zu S.O.S. suchte. Bereits im März 1971 saßen wir Deutschen (BDKJ, aej, Harry Neyer von Iustitia Pax und ich von MISEREOR) im Vorstand der holländischen Stiftung S.O.S. mit Sitz in Kerkrade. Zwei Jahre lang verantworteten wir die Geschäftspolitik der Holländer mit; unsere Gruppen bezogen ihre Ware aus Kerkrade, uns selbst ging es vor allem um den Auf- und Ausbau unserer deutschen A3WH.

Erst am 3. Oktober 1973 gründeten wir dann die gemeinnützige „Gesellschaft für Handel mit der Dritten Welt“ als deutsch-niederländische Tochter der Stiftung S.O.S. Mit 1000.- DM Geschäftsanteil war ich zusammen mit Herrn Meiijs von S.O.S. Gesellschafter dieser Handelsfirma mit Sitz in Aachen. Sie war Vorläufer der GEPA, die dann 1975 als deutsche Handelsgesellschaft gegründet wurde. Wir trennten uns übrigens als Freunde von den Niederländern, zumal wir den Mitarbeiter Jan Hissel als neuen Geschäftsführer der GEPA einstellten.

Der erste fair gehandelte Kaffee in Deutschland war der Indio-Kaffee aus Guatemala.

Warum war Kaffee das erste fair gehandelte Produkt, das in Deutschland verkauft wurde? Welche Produkte kamen nach dem Kaffee?


Mock: Uns war schnell klar, dass der Import von kunsthandwerklichen Produkten nicht ausreichte. Die Partner in der Dritten Welt produzierten ja Waren, die für unser Leben in Europa unverzichtbar waren. MISEREOR hatte schon vorher den Verband kaffeeproduzierender Kleinbauern in Guatemala (Fedecocagua) unterstützt. So lag es nahe, dass wir von diesem MISEREOR-Partner den ersten Kaffee importierten. Es waren 50.000 kg, für deren Abnahme P. Tarara SJ von der aktion 365, mit dem ich engen Kontakt hatte, die Garantie übernahm. Ohne ihn wäre Paul Meiijs das kommerzielle Risiko nicht eingegangen. Zusammen mit dem NDR haben wir dazu den Film ‚Guatemala – erste Sorte‘ produziert, für den ich das Drehbuch schrieb. In den Diözesanfilmstellen wurde dieser Film zum Schlager und hat die Vermarktung des sogenannten Indio-Kaffees enorm gefördert.

Die nächsten Produkte waren Tee, Schokolade und vor allem Jute aus Bangladesch. Die Tasche ‚Jute statt Plastik‘ war das Signalprodukt für die MISEREOR-Aktionen vom „Anders leben“, die sieben Jahre gedauert haben. Sie waren der vergessene Vorläufer der aktuellen Kampagne der Klima-Nachhaltigkeit.

Gab es ein bestimmtes Erlebnis, das Ihren Einsatz für den Fairen Handel ausgelöst hat? Wie kamen Sie auf die Idee?


Mock: Die Aussage „Die Menschen in der Dritten Welt sind arm, und wir helfen mit unserer Spende“, genügte nicht mehr. Es wurde gefragt, wer sie arm gemacht hat. Wir hatten damals Kardinal Lorscheider (+ 2007) bei MISEREOR zu Besuch. Er sagte uns: „Die Menschen im Nordosten Brasiliens sind nicht arm. Sie werden arm gemacht. Sie werden ausgebeutet.“ Dieser Paradigmenwechsel hat mich geprägt. Mir wurde klar, dass die sogenannten unterentwickelten Menschen nicht über ihre Defizite, sondern über ihre Werte und Qualitäten definiert werden müssen. Von daher wurde klar: Entwicklungshilfe ist keine Einbahnstraße vom Norden in den Süden, nein, sie beinhaltet Partnerschaft, sie fordert Gegenverkehr. Die Behebung von Armut sollte nicht nur durch den Transfer von Geldern stattfinden, sondern auch dadurch, dass wir den Menschen im Süden ihre Produkte zu einem fairen Preis abkaufen und hier vermarkten.

Mein Engagement bei der Aktion Dritte Welt Handel wurde anfangs von meinem damaligen Chef, Prälat Dossing, etwas argwöhnisch beäugt. Ich hatte bei MISEREOR ja ohnehin genug zu tun. Das Argument: Wir leisten bei unseren Partnern finanzielle Hilfe zur Selbsthilfe, aber wir helfen denen, die etwas produzieren, vor allem dadurch, dass wir ihre Waren zu einem fairen Preis in Deutschland vermarkten, hat dann aber eingeleuchtet. Aber es war am Anfang halt eine ‚fremde Firma‘, die ich ins Haus geholt habe. Da wird dann halt auch gefremdelt. Später, als MISEREOR offiziell bei der GEPA Gesellschafter wurde und der Kapitalbedarf immer stärker wuchs, musste die gleiche Überzeugungskraft vom damaligen Geschäftsführer Gottfried Baum bei den Bischöfen eingesetzt werden. Was ihm auch überzeugend gelang!


Das Interview führte Johanna Deckers für das MISEREORBLOG.

Dieses Interview ist in einer Reihe erschienen, in der MISEREOR zum 50-jährigen Jubiläum des Fairen Handels in Deutschland die Entstehung und Entwicklung des Fairen Handels beleuchtet. Dazu hat MISEREOR mit verschiedenen Akteuren gesprochen, die bei oder in Kooperation mit MISEREOR daran beteiligt waren.

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news-1013 Wed, 06 May 2020 17:09:23 +0200 Digitale Lesereise: Bibeltexte lesen auf Instagram https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/digitale-lesereise-bibeltexte-lesen-auf-instagram/ Auf Instagram stellt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) seine neue Bibelausgabe vor. Vom 11. bis 22. Mai finden auf unterschiedlichen Kanälen des sozialen Netzwerkes Lesungen statt. In der neuen Bibelausgabe „WIR erzählen die Bibel“ wird deutlich: die Menschen in der Antike haben über die gleichen Themen nachgedacht wie wir heute. Um Themen wie Freiheit, Kultur, Gewalt, Liebe und Würde geht es auch in der in diesem Jahr im Herder Verlag erschienenen Bibel. Mit einer Lesereise auf Instagram gibt der BDKJ jetzt Einblicke in die Erzählweise seiner neuen Bibel. Acht junge, engagierte Christ*innen lesen dafür aus einzelnen Passagen der Bibel. Alle Stationen der Lesereise werden an acht Terminen live ab 19 Uhr bei Instagram gestreamt. „Diese Bibel schlägt eine Brücke zwischen den Menschen der Antike und der heutigen Welt. Genauso können soziale Netzwerke in Zeiten von Abstandsregelungen Brücken zu den Menschen zuhause sein“, sagt die BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth.

Unter den Leser*innen sind die Berliner Pfarrerin Theresa Brückner, die als „Beste Flauscher*in des Jahres 2019“ mit dem „Goldenen Blogger“ ausgezeichnet wurde, sowie BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth, Pfarrerin Josephine Teske, die geistliche Leiterin des BDKJ-Diözesanverbandes Aachen Dr. Annette Jantzen, Pastoralreferent und Autor der Bibelausgabe Peter Otten, Kolumnistin Hanna Buiting, Ralf Meyer, Priester aus dem Bistum Münster und die Theologin und Buchautorin Jaqueline Straub. Alle Daten und die jeweiligen Kanäle, auf denen die Lesungen stattfinden, sind unter www.bdkj.de/lesereise einsehbar.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-1004 Fri, 24 Apr 2020 16:17:34 +0200 Norbert Blüm gestorben https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/norbert-bluem-gestorben/ Als Mitglied der DPSG war sein politisches Handeln von der katholischen Soziallehre geprägt. Im Alter von 84 Jahren ist der DPSGler Norbert Blüm verstorben.

Seine Wurzeln in der katholischen Jugendverbandsarbeit haben auch sein späteres politisches Handeln ganz im Sinne der katholischen Soziallehre geprägt: in seiner Zeit als Bundessozialminister wurde die Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt und bei einem Staatsbesuch in Chile kritisierte er gegenüber dem damaligen Diktator Pinochet ganz offen die Folter in dem südamerikanischen Land.

Norbert Blüm war von 1982 bis 1998 Arbeits- und Sozialminister. Neben Einführung der Pflegeversicherung, prägten auch Reformen und Änderungen der Rentenversicherung seine Karriere als Politiker.

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news-1003 Tue, 21 Apr 2020 13:13:17 +0200 Abgehängte nicht noch weiter abhängen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/abgehaengte-nicht-noch-weiter-abhaengen-1/ In einem Zwischenruf spricht der der arbeit für alle e. V., eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dafür aus, Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe Tablets zur Verfügung zu stellen, um eine digitale Teilhabe zu ermöglichen. In einem Zwischenruf spricht der der arbeit für alle e. V., eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dafür aus, Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendberufshilfe Tablets zur Verfügung zu stellen, um eine digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Digitale Lernformate sind in der aktuellen Pandemie in vielen Bereichen wichtige Alternativen zum analogen Unterricht, so auch in der Jugendberufshilfe. „Die Chancen digitaler Lernformen können aber wegen unzureichender Ausstattung der Einrichtungen und der jungen Menschen oft nicht sachgerecht genutzt werden“, erklärt der arbeit für alle e. V. und warnt: „So werden die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und drohen, weiter abgehängt zu werden.“ Darum fordert der arbeit für alle e.V. Jugendliche in der Jugendberufshilfe mit digitalen Endgeräten, insbesondere Tablets, PCs und Druckern auszustatten. Außerdem seien die digitalen Kompetenzen der Mitarbeitenden und Jugendlichen auszubauen und die digitale Infrastruktur in ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen zu verbessern, so der arbeit für alle e.V.

Die aktuelle Krise zeige, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Diese Situation müsse in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden.

Der Zwischenruf des arbeit für alle e.V. ist unter folgendem Link zu erreichen: www.bdkj.de/zwischenruf-afa

Der arbeit für alle e.V. ist eine Initiative des BDKJ, in dem der BDKJ seine Aktivitäten gegen Jugendarbeitslosigkeit bündelt.  Ihm gehören von der BDKJ-Hauptversammlung gewählte Mitglieder und Einrichtungen der Jugendberufshilfe an.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-1002 Tue, 21 Apr 2020 12:43:56 +0200 Abgehängte nicht noch weiter abhängen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/abgehaengte-nicht-noch-weiter-abhaengen/ Ein Zwischenruf des arbeit für alle e.V., einer Initiative im BDKJ, in der Coronakrise. Die Coronakrise wirkt sich auf alle Lebensbereiche der jungen Menschen in Deutschland aus. Die Einrichtungen der Jugendberufshilfe, die in der Initiative „arbeit für alle“ zusammenarbeiten, richten den Blick auf die sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Jugendlichen, die sie im Übergang in Ausbildung und Arbeit begleiten.

Die Einrichtungen gewährleisten für diese Jugendlichen gerade jetzt auch eine dringend benötigte intensive persönliche Begleitung und Beratung. Sie bemühen sich außerdem in vielfältiger Form, die Lernfortschritte mit den Jugendlichen weiter zu sichern. Hierfür bieten sich digitale Räume und E-Learning Formate an.

Leider ist das Bild in der Realität ein anderes und es scheitert unter anderem an verschiedenen Faktoren:

  • Viele junge Menschen haben zwar ein Smartphone mit Internetzugang, aber keinen Zugang zu Endgeräten wie Tablets, Laptops oder PCs, (leistungsfähigem) Internet und Druckern, weil diese Geräte in ökonomisch schlecht gestellten Familien kaum vorhanden sind. Wenn vorhanden, wird der „Familiencomputer“ von allen Familienmitgliedern für unterschiedliche Aktivitäten, z.B. zum Streamen, geteilt.
  • In ländlichen Räumen und benachteiligten Stadtteilen fehlt es oft an guter digitaler Infrastruktur. Hier wird nicht ausreichend in den Netzausbau investiert.
  • Die Einrichtungen der Jugendberufshilfe sind oft nicht ausreichend digital ausgestattet. Im Rahmen von Vergabemaßnahmen ist zwar die Grundausstattung vorhanden, die Möglichkeiten zur Vermittlung digitaler Kompetenzen sind aber eingeschränkt, so dass die Versorgung der Jugendlichen mit geeigneten digitalen Endgeräten nicht möglich ist. Zudem fehlen den Jugendlichen sowohl Mailadressen, über die sie erreichbar sind, als auch ausreichend Datenvolumen.


Der Jugendberufshilfe gelingt es in der Coronakrise, Wege für eine persönliche Betreuung über Telefonate, Videotelefonie und für analoge Lernformen zu öffnen. Die Chancen digitaler Lernformen können aber wegen unzureichender Ausstattung der Einrichtungen und der jungen Menschen oft nicht sachgerecht genutzt werden. So werden die Jugendlichen in Zeiten der aktuellen Pandemie noch weiter von der Teilhabe an Bildung und Wissen abgekoppelt und drohen, weiter abgehängt zu werden.

Die Initiative „arbeit für alle“ fordert auf Basis der Erfahrungen der Einrichtungen der Jugendberufshilfe für die Gegenwart und die Zukunft:

  • Ausstattung aller Jugendlichen in der Jugendberufshilfe mit digitalen Endgeräten (nicht Smartphones, sondern Tablets, Drucker, Laptops, PCs) und leistungsfähigem Internet, ggf. über die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit. Im Rahmen einer Lernmittelfreiheit müssen die Jugendlichen mit Tablets oder Laptops und Druckern im Rahmen der Maßnahmen ausgestattet werden.
  • Einbezug der Einrichtungen der Jugendberufshilfe in die vielfältigen Bundesprogramme zur Förderung der digitalen Infrastruktur, Schaffung von Wegen zur Öffnung des Vergaberechts hierfür.
  • Ausbau des Erwerbs digitaler Kompetenzen für Mitarbeitende und Jugendliche in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit.
  • Verbesserung der digitalen Infrastruktur in ländlichen Regionen und benachteiligten Stadtteilen, da digitale Teilhabe unabdingbar ist.

Die Coronakrise hat nochmals stärker gezeigt, dass die Einrichtungen der Jugendberufshilfe wegen fehlender Ressourcen und beschränktem Zugang zu entsprechenden Förderprogrammen oft unzureichend mit digitalen Medien ausgestattet sind. Viele Jugendliche in der Zielgruppe haben kaum Zugang zu qualitativer Hardware. Zugleich fehlen ihnen digitale Kompetenzen.  So gelingt es nicht, die Jugendlichen an den Vorteilen digitaler Lernwege partizipieren zu lassen.

Diese Situation muss in einer gemeinsamen Anstrengung überwunden werden. Digitalisierung ersetzt das persönliche Gespräch und Unterstützung nicht, aber sie fördert Integrationsprozesse, wenn sie richtig eingesetzt wird.  Entsprechende Qualifizierungen, die sehr konkret auf adäquate Lernprogramme und Kommunikationsmöglichkeiten eingehen, müssen angeboten und finanziert werden. Alle Jugendlichen müssen die Möglichkeit zu einer echten, wirksamen digitalen Teilhabe erhalten. Dies gilt es, unabhängig von der aktuellen Krisensituation, beispielsweise im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets, allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ermöglichen.

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news-1001 Wed, 15 Apr 2020 09:35:24 +0200 7 Jahre nach Rana Plaza: Fair Fashion ist möglich! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/7-jahre-nach-rana-plaza-fair-fashion-ist-moeglich/ Im April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein und 1.135 Menschen verloren ihr Leben. Mit der Kampagne #Pushfairtrade erinnert Fair Trade Deutschland an das verheerende Unglück und beleuchtet gleichzeitig, welche Möglichkeiten es heute gibt auf Fair Fashion umzustellen. Im April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein und 1.135 Menschen verloren ihr Leben. In den Tagen darauf wurde deutlich – Arbeiter*innen hatten bereits Risse am Gebäude entdeckt und sollten weiter zur Arbeit zu erscheinen. Zu groß war der Druck der Kund*innen aus dem Ausland, darunter auch zahlreiche Modefirmen aus Europa.

Mit der Kampagne #Pushfairtrade erinnert Fair Trade Deutschland an das verheerende Unglück und beleuchtet gleichzeitig, welche Möglichkeiten es heute gibt auf Fair Fashion umzustellen. In diesem Magazin erzählen ein indischer Manager aus der Baumwollindustrie, eine indische Trainerin für Arbeitsrechte und verschiedene Fashion-Influencer*innen was sich in der Branche getan hat.

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news-1000 Wed, 08 Apr 2020 12:17:48 +0200 Frauen nicht alleine lassen! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/frauen-nicht-alleine-lassen/ Das Präsidium der Bundesfrauenkonferenz im BDKJ hat zur Situation der Frauen während der Corona-Pandemie eine Stellungnahme verfasst. Die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen infolge der weltweiten Corona-Pandemie manifestieren und vergrößern die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern. Als Präsidium der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz stellen wir uns solidarisch an die Seite der Frauen und fordern Entscheidungsträger*innen in Politik und Gesellschaft auf: Lasst Frauen in dieser Ausnahmesituation nicht allein!

Für uns ist klar:

Menchen mit Berufen im sozialen Bereich, in der Pflege und im Einzelhandel sind systemrelevant. Ein Großteil der Angestellten in den aktuell besonders geforderten Berufen ist weiblich. Die Frauen sind einer hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt und gefährden häufig ihre eigene Gesundheit. Gleichzeitig werden viele dieser Berufe nicht angemessen bezahlt. Wir fordern: Die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften, Krankenschwestern, Sozialarbeiterinnen, Kassiererinnen – all derjenigen, die jetzt dafür sorgen, dass die Gesellschaft nicht still steht - müssen sich deutlich verbessern. Vor allem müssen diese Berufsgruppen endlich besser entlohnt werden!

Gewaltschutz ist systemrelevant. Die Zahl der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen steigt in der aktuellen Krise. Gleichzeitig ist die Erreichbarkeit von Gewaltschutzeinrichtungen erschwert. Betroffene müssen Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen niedrigschwellig erreichen können. Dies gelingt jedoch häufig deshalb nicht, da diese Einrichtungen völlig überlastet sind. Es müssen dringend neue Kapazitäten geschaffen werden. Darüber hinaus sind diese Einrichtungen bundesweit als systemrelevant einzustufen! Auch geflüchteten Frauen muss der Zugang offenstehen. Mit seinem Vorbehalt zu Artikel 59 der Istanbul-Konvention entzieht sich Deutschland der Vorschrift, geflüchteten oder migrierten Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, ein eigenständiges Aufenthaltsrecht zu ermöglichen. Dadurch sind gewaltbetroffene Frauen ihren Peinigern schutzlos ausgesetzt. Die Bundesregierung muss deshalb endlich das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ (Istanbul-Konvention) vollständig umsetzen!

Solidarität mit vulnerablen Gruppen ist systemrelevant. Die Frauen, die ohnehin schon am Rande der Gesellschaft leben, sind von der aktuellen Krise besonders betroffen. Wohnungslose Frauen haben häufig keine Orte, an denen sie Ruhe finden und vor Gewalt geschützt sind. Prostituierte haben keine Einnahmen und in vielen Fällen keine Unterkunft. Insbesondere viele nicht-deutsche Prostituierte sind von heute auf morgen obdachlos geworden. Sie können nicht oder nur schwer zu ihren Familien zurückkehren und drohen in den Untergrund verdrängt zu werden. Diese Frauen brauchen Unterstützung!

Hebammen sind systemrelevant. Seit Jahren fordern wir gemeinsam mit den entsprechenden Berufsverbänden eine Verbesserung der Situation von freiberuflichen und angestellten Hebammen in Deutschland. Sie sind essentiell für eine angemessene Versorgung rund um die Geburt. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen der Corona-Pandemie sind sie besonders gefordert, kreative und digitale Lösungen zu finden, um Schwangere gut zu betreuen. Doch eine Vor- oder Nachsorge bedarf auch des persönlichen Kontakts mit der Schwangeren. Hebammen müssen in der Gesundheitsversorgung mitberücksichtigt und ausreichend mit Schutzausrüstung ausgestattet werden!

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news-999 Tue, 07 Apr 2020 13:32:19 +0200 Seit 50 Jahren für eine gerechte Weltwirtschaft https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/seit-50-jahren-fuer-eine-gerechte-weltwirtschaft/ Als sich die katholischen Jugendverbände vor 50 Jahren an der Gründung des Fairen Handels beteiligten, ging es um Frieden und Gerechtigkeit. Als sich die katholischen Jugendverbände vor 50 Jahren maßgeblich an der Gründung des Fairen Handels beteiligten, ging es um Frieden und Gerechtigkeit. Das Engagement ist seitdem breiter geworden – heute setzt sich der BDKJ auch dafür ein, ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.

Am 08. April ist es 50 Jahre her: Der Entwicklungspolitische Arbeitskreis (EPA) wurde durch den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) gegründet. Der EPA hat den Fairen Handel in Deutschland maßgeblich geprägt und begleitet. Anliegen des EPA ist und war es, aus entwicklungspolitischem Interesse konkrete Handlungen zu entwickeln.

Um die Geschichte des Fairen Handels zu erzählen dürfen zwei weitere Ereignisse im Frühjahr 1970 nicht unerwähnt bleiben: Die Gründung des Initiativkreises „Aktion Dritte-Welt-Handel“ durch BDKJ und aej und die vom EPA initiierten Friedensmärsche haben den Grundstein für den Fairen Handel in Deutschland gelegt. Heinrich Sudmann, Bundessekretär des BDKJ und später Bundesvorsitzender, war 1970 Teil der aufkeimenden Bewegung. „Es ging dem BDKJ darum, im Rahmen seiner Friedensarbeit Wege zu finden, wie Produzenten in der dritten Welt bessere Bedingungen für den Absatz ihrer Güter eröffnet werden können,“ erinnert sich der Zeitzeuge. Gerechtigkeit sollte den Weg für eine friedliche Welt ebnen und Gerechtigkeit konnte nur durch das Ende der Ausbeutung sichergestellt werden.

Der Faire Handel wurde durch zahlreiche Initiativen und Basare zu einer Bewegung. 1975 gründeten kirchliche Organisationen, darunter der BDKJ, mit der GEPA ein Handelsunternehmen, das den Produzent*innen im globalen Süden faire Preise zahlt. Als Gesellschafter der GEPA und Gründungsmitglied bei TransFair e.V. ist der BDKJ auch heute aktiver Akteur für eine gerechte Weltwirtschaft.

Die aktuelle BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier betont: „Die katholischen Jugendverbände bieten viele Bildungs- und Aktionsangebote zu den Themen des fairen Handels an und tragen somit dazu bei, dass junge Menschen fundiert für eine gerechte Welt eintreten. Wir werden uns mit starken Partner*innen auch weiterhin für den Fairen Handel engagieren und von den politischen Akteuren entsprechende Konsequenzen fordern.“ Auf politischer Ebene tritt der BDKJ aktuell gegen ökologische Schäden und Menschenrechtsverletzungen ein: Zusammen mit zahlreichen weiteren Organisationen fordert der BDKJ ein Lieferkettengesetz, das mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen deutsche Unternehmen dazu verpflichten soll, weltweit Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten. 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-996 Mon, 23 Mar 2020 09:56:59 +0100 Wir suchen Nachwuchs im Webteam! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wir-suchen-nachwuchs-im-webteam/ Digitalexpert*innen, Social-Media-Nerds und Foto- & Video-Begeisterte aufgepasst! Wir suchen kreative Köpfe für das BDKJ-Webteam. Digitalexpert*innen, Social-Media-Nerds und Foto- & Video-Begeisterte aufgepasst! Wir suchen kreative Köpfe für das BDKJ-Webteam, um neue Ideen zu spinnen und umzusetzen und unsere Kommunikation fit für die Zukunft zu machen.
Als BDKJ-Webteam begleiten wir die Social-Media-Arbeit des BDKJ-Bundesverbandes zusammen mit dem Referat Öffentlichkeitsarbeit der BDKJ-Bundesstelle. Wir erstellen Inhalte und entwickeln die digitale Präsenz des BDKJ-Bundesverbandes weiter. Alle Infos findest du in der Stellenausschreibung...
Wir freuen uns auf euch!

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news-993 Fri, 13 Mar 2020 16:12:20 +0100 Maßnahmen im Umgang mit Corona https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/massnahmen-im-umgang-mit-corona/ Die Ausbreitung des Corona-Virus macht weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich. Oberstes Gebot sind für uns der Schutz von Menschen, die durch das Virus besonders gefährdet sind.  

+++ Bitte haltet euch auf der Webseite des DBJR über aktuelle Entwiclungen auf dem Laufenden +++

Die Ausbreitung des Corona-Virus, das die Krankheit Covid-19 auslöst, macht weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich. Oberstes Gebot sind für uns der Schutz von Menschen, die durch das Virus besonders gefährdet sind.

 

Mit unseren Maßnahmen verfolgen wir folgende Ziele:

  • Erhalt der Handlungsfähigkeit des BDKJ und seiner satzungsgemäßen Organe
  • Schutz und Sicherheit der handelnden Personen (Mitarbeitende, Außenvertretungen und Funktionsträger*innen),
  • Solidarisches Verhalten gegenüber Dritten (u.a. Risikogruppen)

 

Deshalb haben wir folgende Maßnahmen beschlossen:

Veranstaltungen, deren Veranstalter wir sind und die im Zeitraum bis zum 15. Juni stattfinden, werden von Seiten der BDKJ-Bundesstelle komplett abgesagt oder, soweit möglich, als Telefon- bzw. Videokonferenz durchgeführt. Veranstaltungen, die aufgrund (satzungs-)rechtlicher Vorgaben zwingend stattfinden müssen, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, soweit sie nicht telefonisch oder per Video durchgeführt werden können. Wegen der Abrechnung von eventuell anfallenden Ausfallgebühren in den von uns bewirtschafteten Förderprogrammen ist Herr Dahmen Ansprechpartner im Jugendhaus Düsseldorf (JHD). Auf der Webseite des DBJR findet ihr alle relevanten finanziellen Konsequenzen und Informationen für die Absage von Maßnahmen im nationalen und internationalen Bereich.

 

In den nächsten Wochen gilt es, nicht Hysterie zu schüren, sondern Besonnenheit zu bewahren. Die getroffenen Vereinbarungen der BDKJ-Bundesstelle und des Deutschen Bundesjugendrings sind weitestgehend identisch. Wir empfehlen Euch diese Handlungsempfehlungen auch auf Eure jeweiligen Situationen in den Diözesan- und Mitgliedsverbänden und die jeweiligen Geschäftsstellen zu übertragen.

 

Da die Situation weiterhin äußerst dynamisch ist, werden die BDKJ-Bundesvorsitzende in Absprache mit dem JHD und der afj in weiteren Krisensituationen die Maßnahmen entsprechend anpassen und Euch zeitnah darüber informieren.

 

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news-986 Tue, 03 Mar 2020 15:00:00 +0100 Herzlichen Glückwunsch, Bischof Bätzing! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/herzlichen-glueckwunsch-bischof-baetzing/ BDKJ gratuliert Georg Bätzing zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gratuliert Bischof Georg Bätzing herzlich zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. „Bischof Bätzing haben wir in den vergangenen Jahren als wichtige Stimme in Kirche und Gesellschaft wahrgenommen“, erklärt Katharina Norpoth, BDKJ-Bundesvorsitzende.

„Als Gastgeber des Synodalen Wegs in Frankfurt ist Bischof Bätzing schon jetzt eine starke Stimme in der Kirche in Deutschland“, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth. „Die Tatkraft in den katholischen Jugendverbänden hat Bischof Bätzing bei der 72-Stunden-Aktion erlebt und unterstützt. Wir freuen uns darauf, jetzt gemeinsam mit ihm für die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland aktiv zu werden“, so Katharina Norpoth. Der BDKJ setze darauf, dass Bätzing die Anliegen der jungen Menschen weiterhin sehe und sich für sie stark mache, und freue sich auf eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit ihm.

Verabschiedet aus dieser Rolle wurde Reinhard Kardinal Marx, der die DBK in den vergangenen sechs Jahren führte. „Wir danken Kardinal Marx sehr für seinen Einsatz an der Spitze der DBK, besonders für sein vielfaches Engagement für die Jugend: etwa als Schirmherr der 72-Stunden-Aktion oder bei der Jugendsynode in Rom“, erklärte Norpoth. Darüber hinaus könne sein Einsatz für Geflüchtete und für Reformen der Kirche im Synodalen Weg kaum hoch genug geschätzt werden. „Für seine alten und neuen Aufgaben wünschen wir dem Kardinal alles Gute und Gottes Segen und werden uns auch noch persönlich bei ihm bedanken“, so Norpoth.

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news-985 Mon, 17 Feb 2020 13:22:26 +0100 Über Freiheit, Würde und Liebe: So aktuell ist die Bibel https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ueber-freiheit-wuerde-und-liebe-so-aktuell-ist-die-bibel/ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich.

Eine Gruppe Erzähler*innen aus der Zeit der Antike stellt jeden Text in einer Einleitung mit einem Motto vor. Dabei zieht diese Gruppe immer wieder Parallelen zwischen der Lebenswelt der Antike und dem Alltag im Jahr 2020.  BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth sagt: „Immer wieder geht es um die großen Themen wie Freiheit, Kultur, Würde, Gewalt oder Liebe. Das sind Themen, die junge Menschen beschäftigen. Damit bleibt die Bibel auch heute aktuell.“ Diese Bibelausgabe erzählt die Ursprünge des christlichen Glaubens und die Geschichte des Volkes Israels. Peter Otten, ein Autor der Bibel, ergänzt: „Wer diese Bibel liest, bekommt Orientierung, indem er einem roten Faden durch die gesamte Bibel bis in unsere heutige Zeit folgen kann. Leser*innen können daher auch schwierige Textabschnitte der Bibel besser verstehen und einordnen.“

Die Autoren Peter Otten und Christian Linker erklären mit verständlichen Beispielen die Hintergründe und Zusammenhänge in der Entstehungszeit der Bibel und provozieren die Leserschaft, heutige verbreitete Lebensarten kritisch zu hinterfragen. Wissenschaftliche Unterstützung haben die Autoren dabei von Professorin Sandra Hübenthal und Dr. Bernhard Klinger vom Lehrstuhl für Exegese und Biblische Theologie der Universität Passau bekommen. Illustriert wurde die Bibelausgabe von Mika Springwald.

WIR erzählen die Bibel ist ab dem Alter von 12 Jahren geeignet und im Herder-Verlag erschienen. Das Buch ist im Buchhandel und auf der Internetseite des Verlags zum Preis von 19,50 € erhältlich. Außerdem kann die Bibel direkt beim BDKJ bestellt werden unter www.bdkj.de/jugendbibel.

Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-984 Tue, 04 Feb 2020 13:46:29 +0100 BDKJ trauert um ehemaligen Bundespräses Peter Bleeser https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-trauert-um-ehemaligen-bundespraeses-peter-bleeser/ Der ehemaliger Bundespräses Peter Bleeser ist am Samstag in Koblenz gestorben. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) trauern um ihren ehemaligen Bundespräses und Leiter Peter Bleeser, der am 1. Februar im Alter von 78 Jahren in Koblenz gestorben ist. Von 1982 bis 1989 war Bleeser Bundespräses des BDKJ und ab 1984 gleichzeitig Leiter der afj.

In seine Amtszeit als BDKJ-Bundespräses fiel unter anderem das Wiederaufleben der Bundesfrauenkonferenz im Jahr 1987 und der Schweigemarsch für den Frieden auf dem Katholikentag 1982 in Düsseldorf. 1988 hat er als Leiter der afj das Pastoralkonzept kirchlicher Jugendarbeit maßgeblich mitgestaltet.
Peter Bleeser wurde am 5. Januar 1942 in Betzdorf geboren, besuchte dort die Volksschule und das Gymnasium. Im März 1967 wurde er von Bischof Bernhard Stein in Trier zum Priester geweiht. Er wurde Kaplan in Konz, von 1969 bis 1976 Regionaljugendpfarrer der Region Trier, 1976 bis 1982 Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Düsseldorf.


Am 11. Februar findet die Beerdigung in Koblenz statt.

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news-983 Sat, 01 Feb 2020 15:00:00 +0100 Erste Synodalversammlung: Junge Menschen diskutieren mit https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/erste-synodalversammlung-junge-menschen-diskutieren-mit/ 15 unter 30-Jährige vom BDKJ ausgewählt / Junge Menschen in inhaltliche Foren gewählt Die katholische Kirche in Deutschland ist mit der ersten Synodalversammlung in Frankfurt in den Synodalen Weg gestartet. Unter den knapp 230 Teilnehmenden, diskutierten über 20 Menschen bis 30 Jahren mit über die Zukunft der Kirche.

Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des BDKJ zeigt sich zufrieden mit der ersten Synodalversammlung: "Wir haben in den vergangenen drei Tagen ein solides Fundament für unsere Beratungen gelegt." Nach diesem guten Auftakt gehe es nun aber darum, in den vier Synodalforen Entscheidungsoptionen zu erarbeiten, die der Synodalversammlung vorgelegt werden. "Uns war es sehr wichtig, dass gerade in den inhaltlichen Foren junge Menschen vertreten sind. Jetzt sind acht von den 15 jungen Synodalen sowie Thomas Andonie und ich für den BDKJ aufgeteilt auf vier Foren - hier werden wir die Perspektive junger Menschen in der katholischen Kirche nachdrücklich einbringen", sagt die Vertreterin der katholischen Jugendverbände.

Auf die nächste Versammlung im Herbst blickt Katharina Norpoth positiv: "Wichtig ist aber, dass die erste Synodalversammlung reflektiert und Weiterentwicklungspotenzial genutzt wird. Wir haben gemerkt, dass wir mehr Zeit für den inhaltlichen Austausch benötigen, um am Ende zu guten Ergebnissen zu kommen."

Norpoth betont außerdem die Wichtigkeit der MHG-Studie für die Beratungen: "Die Studie über massive sexualisierte Gewalt in der Kirche ist der Ausgangspunkt für den Synodalen Weg." Es sei Aufgabe der Versammlung, Lösungen für die Fragen zu finden, welche die Studie aufgeworfen hat. "Dazu gehört zum Beispiel auch die Frage der Machtteilung. In den Jugendverbänden leben wir Partizipation durch paritätische Leitungen. Dafür werben wir hier auch im Synodalen Weg."

Mit dem Start des Synodalen Weges im Dezember hat der BDKJ 15 junge Menschen ausgewählt, die zusätzliche Plätze in der Synodalversammlung besetzen. Die 15 Unter-30-Jährigen meldeten sich rege zu Wort, gestalteten die Versammlung wesentlich mit und erhielten viel Applaus und mediale Aufmerksamkeit. Die hohe Anzahl von rund 230 Bewerbungen um die 15 zusätzlichen Plätze für junge Menschen hatte das große Interesse junger Menschen an der Kirche gezeigt und ihre Bereitschaft, sich für eine zukunftsfähige Kirche einzusetzen.

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news-982 Fri, 10 Jan 2020 09:22:45 +0100 „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-bringt-nicht-nur-den-segen-ihr-seid-ein-segen/ Sternsinger zum zwölften Mal im Europäischen Parlament zu Gast. Brüssel. „Für mich ist der Besuch der Sternsinger eine liebgewordene Tradition, und ich freue mich sehr, dass wir wieder Sternsinger aus sechs Ländern hier in Brüssel haben“, sagte EU-Vizepräsident Rainer Wieland angesichts der vielen Königinnen und Könige im Protokollsaal des EU-Parlamentspräsidenten. Sechs Sternsinger-Delegationen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien und Ungarn, brachten am Mittwoch, 8. Januar, den Segen in das Europaparlament in Brüssel. Die deutschen Sternsinger kamen aus der katholischen Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land (Bistum Trier).

Engagement für Menschen

Wieland zeigte sich angesichts der Friedensbotschaften der 23 Mädchen und Jungen beeindruckt. „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen mit eurem Engagement für Menschen, die ihr überhaupt nicht kennt. Ihr zeigt, dass ihr euch Gedanken macht, dass es anderswo auf der Welt auch ein bisschen mehr werden muss, wie wir es hier in Europa seit Jahrzehnten haben. Die Verpflichtung, die wir Abgeordnete dafür haben, ist eine Verpflichtung, die auch ihr empfindet.“

„Frieden fängt im Kleinen an“

Die Mädchen und Jungen hatten sich im Vorfeld des Empfangs intensiv mit dem Thema Frieden beschäftigt. Jede Gruppe präsentierte selbst gestaltet Bilder und Friedensbotschaften dazu. „Durch die Medien erfahren wir jeden Tag, dass Kinder in den Krieg ziehen müssen, dass Menschen wegen ihrer Religion Angst haben müssen, dass Kinder auf der Flucht einen viel zu langen und gefährlichen Weg auf sich nehmen müssen. Das darf in unseren Augen nicht sein“, stellte Sebastian (13) stellvertretend für die deutschen Sternsinger heraus.

Einsatz für Frieden weltweit

„Das sind unsere Friedensbotschaften, die uns wichtig sind. Denn wir Sternsinger sind Friedensbringer. Wir wünschen uns, dass auch Sie alle hier im Europaparlament sich für eine friedliche Gemeinschaft in Europa und in der ganzen Welt einsetzen!“, forderte Maria (13) aus Italien/Südtirol stellvertretend für alle europäischen Sternsinger Wieland und alle anwesenden Abgeordneten auf. Im Anschluss an den Empfang brachten die Königinnen und Könige den Segen „20*C+M+B+20“ auch in die Büros der Abgeordneten ihres jeweiligen Heimatlandes. Bereits zum zwölften Mal seit 2008 trugen die Sternsinger ihren Segen in das Europaparlament. Zuvor hatten sie bereits das Büro der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, besucht und den Segen gebracht.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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news-981 Tue, 07 Jan 2020 13:53:01 +0100 „Ihr bringt eine Botschaft der Nächstenliebe“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-bringt-eine-botschaft-der-naechstenliebe/ Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt. Berlin.  „Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist. „Aber, es ist eben nicht nur der Brauch als solcher, sondern ihr bewegt damit natürlich noch sehr viel mehr. Ihr engagiert euch politisch und ihr macht auf ganz wichtige Themen aufmerksam. Und ihr als Kinder helft anderen Kindern auf der Welt“, so die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache an die kleinen und großen Könige. „Ihr bringt damit eine Botschaft zu den Menschen, wenn ihr durch die Städte und Dörfer zieht, die sagt: hier kann jeder etwas tun, wir brauchen Nächstenliebe, damit die Welt friedlicher wird und damit die Welt zusammenhält.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger Eva (13), Oyana (13), Benedikt (14) und Tobias (13) aus der Gemeinde St. Johannes Baptist in Jena (Bistum Erfurt) zeigten mit einem kurzen Szenenspiel, warum sie und rund 300.000 weitere Sternsinger überall in Deutschland sich diesmal besonders dem Thema „Frieden“ verschrieben haben. Ein großes Bild einer Hauswand in einem Kriegsgebiet, voller Einschusslöcher, verwandelten sie in 27 Friedensbotschaften der Sternsinger. Ein Buch mit zahlreichen dieser farbenfrohen Botschaften überreichten sie im Anschluss der Bundeskanzlerin, verbunden mit einer großen Bitte: „Wir bitten Sie, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

Frieden – leicht und schwer zugleich

„In diesem Jahr ist unser Thema ‚Frieden! Im Libanon und weltweit‘ leicht und schwer zugleich“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ in seinem Grußwort deutlich. „Leicht, weil jeder Mensch doch verstehen kann, wie notwendig für das Aufwachsen von Kindern eine friedliche Umgebung ist. Sich zu entwickeln, zu lernen, seine Träume zu verwirklichen, zu wachsen braucht Frieden. Schwer aber, weil wir alle wissen, dass Kinder zu allererst und am schlimmsten unter den Kriegen und gewaltsamen Konflikten dieser Tage leiden“, so Pfarrer Bingener, der gemeinsam mit Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die 27 königlichen Delegationen ins Bundeskanzleramt begleitet hatte. In Richtung der Kanzlerin sagte Pfarrer Bingener: „Sie werden in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten Politikerinnen und Politiker treffen, die entscheidend dazu beitragen, ob Frieden werden kann oder sich die Spirale der Gewalt weiterdreht. Ihr Regierungshandeln wird weiter dazu beitragen können, dass weltweit immer mehr Kinder in Frieden und Gerechtigkeit aufwachsen können.“

Kinder sollen in Frieden und Freiheit leben können

Eine ganz besondere Aufgabe übernahmen die Sternsinger Johanna (10), Theresa (10), Armin (10) und Justus (10) aus der Gemeinde Zum Guten Hirten in Cottbus (Bistum Görlitz). Zunächst nahmen sie die Spende der Bundeskanzlerin entgegen, mit der Angela Merkel ein Bildungsprojekt für Kinder im Libanon unterstützt. Im Anschluss schrieben sie den Segen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ im Kanzleramt an. Ein Segen mit wahrlich großer Symbolkraft: „Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren waren die ersten Sternsinger aus der ehemaligen DDR, aus dem Bistum Görlitz, Besucher des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl“, erklärten die Königinnen und Könige aus Cottbus vor der großen Journalistenschar. „Wenn es die friedliche Revolution in unserem Land nicht gegeben hätte, gäbe es noch heute in Ostdeutschland keine Sternsinger. Wir wollen dazu beitragen, dass hier und in allen Ländern Kinder in Frieden und Freiheit leben können.“

Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern vertraten in Berlin die 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die kleinen und großen Könige bereits zum 15. Mal.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-980 Mon, 06 Jan 2020 13:45:32 +0100 „Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mit-eurem-stern-bringt-ihr-licht-in-dunkle-nacht/ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Sternsinger in Berlin. Berlin.  „Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht. Mit den von euch gesammelten Spenden bringt ihr anderen Kindern Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben“, freute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich über den Besuch der Sternsinger am Montagmorgen in seinem Amtssitz in Berlin. Im Schloss Bellevue begrüßten er und seine Frau Elke Büdenbender pünktlich zum Dreikönigstag 40 Sternsinger aus dem Bistum Passau. „Meine Frau und ich waren schon an sehr vielen Orten, an denen Kinder eure und unsere Hilfe brauchen. Euch, liebe Sternsinger, kann ich ansehen, wie sehr euch diese Hoffnung der Kinder, die in anderen Umständen leben, antreibt“, so der Bundespräsident.  Mit ihrem Dienst würden die Sternsinger einen großen Beitrag dazu leisten, „dass unsere Welt, die in diesen Tagen auch Sorgen auslöst, ein klein wenig besser wird.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ lautet das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Passend dazu formulierten Stefanie (9), Lena (10) und Elisabeth (12) zu Beginn des Besuchs auch ihre Segensbitte für das Staatsoberhaupt: „Der Frieden bleibe stets bei Euch. Denn nur wer Frieden hat und Segen kann Gutes in der Welt bewegen.“ Den klassischen Sternsingersegen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ schrieb Elisabeth anschließend an das große Schlossportal.

18 Mädchen und 22 Jungen aus der Pfarrei Rinch nach, dem Pfarrverband Simbach am Inn und dem Pfarrverband Kirchberg im Wald vertraten beim Empfang alle 300.000 Sternsinger, die sich in diesen Tagen bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Im Bistum Passau hatten Ende 2018 mehr als 2.600 Sternsinger die vergangene, 61. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet. Von dem Aktionsauftakt und ihrem Engagement für Kinder in aller Welt berichteten die Mädchen und Jungen am Dreikönigstag im Schloss Bellevue.

Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung

„Gerade jetzt finden in 27 Ländern unserer Erde kriegerische Handlungen statt. Kinder leben in all diesen Ländern“, machten die Sternsinger zum Beginn der Vorstellung ihres Aktionsthemas „Frieden“ deutlich. Von Kolumbien über Mali, Nigeria und Somalia bis hin zu Afghanistan und Myanmar zählten die kleinen und großen Könige diese Länder auf und setzten ihnen danach 27 Mut machende Begriffe wie Rücksicht, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung entgegen. „Nur wenn wir alle daran arbeiten, dass all diese Dinge weltweit möglich sind, können wir die Welt verändern und Frieden schaffen“, machten die Passauer Sternsinger deutlich und formulierten anschließend ihre Bitte an den Bundespräsidenten: „Wir bitten Sie, dass sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass es immer weniger Länder gibt, in denen Krieg und Gewalt herrschen. Dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

„Ehrenamtliches Engagement ist Baustein für friedliches Zusammenleben“

„Im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesem Jahr auf das Thema ‚Frieden‘ aufmerksam – ein Thema, was angesichts der vielen Krisen in der Welt nicht oft genug im Mittelpunkt stehen kann und gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig ist“, sagte Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), in ihrem Grußwort. „Diese großartige Aktion ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Baustein für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist“, so Norpoth, die gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, die Sternsinger zum Empfang im Schloss Bellevue begleitet hatte.

Bundespräsident Steinmeier empfing zum dritten Mal Sternsinger in seinem Amtssitz. Er setzt die Tradition der Empfänge fort, die schon seine Amtsvorgänger Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau, Horst Köhler, Christian Wulff und Joachim Gauck gepflegt hatten.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-979 Fri, 03 Jan 2020 08:57:18 +0100 Königinnen aus Herzogenrath-Kohlscheid bringen Gaben zum Altar im Petersdom https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/koeniginnen-aus-herzogenrath-kohlscheid-bringen-gaben-zum-altar-im-petersdom/ Papst Franziskus segnet Sternsingerinnen aus dem Bistum Aachen beim Neujahrsgottesdienst. Aachen/Vatikanstadt. „Ich war sehr aufgeregt, aber es war sehr gut und der Papst war sehr nett“, erzählt die 14-jährige Sophie Breuer sichtlich beeindruckt nach dem Neujahrsgottesdienst am Mittwoch im Petersdom. Und auch die gleichaltrige Pia Hamm war von der Begegnung mit Papst Franziskus am Altar in St. Peter begeistert: „Es war sehr beeindruckend und ich kann es immer noch nicht richtig fassen.“ Die beiden Sternsingerinnen aus der Gruppe der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) in der Pfarrei Christus unser Friede in Herzogenrath-Kohlscheid (Bistum Aachen) hatten am ersten Tag des neuen Jahres eine würdevolle Aufgabe übernommen. Gemeinsam mit dem slowakischen Sternsinger Adam (10) aus Jakubany (Bistum Presov) trugen sie in ihren Sternsingergewändern die Gaben zum Altar im Petersdom.

Pia und Sophie sowie Antonia Reinhold (16) und Pia Lehmler (17) aus dem Bistum Aachen gehörten zu den 28 Sternsingern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Ungarn, Italien, Rumänien und der Slowakei, die den Jahreswechsel in Rom verbracht hatten und am Mittwoch, 1. Januar, im Neujahrsgottesdienst vom Heiligen Vater gesegnet wurden. Bereits zum 16. Mal seit 2001 durften am ersten Tag des neuen Jahres Sternsinger bei der Gabenprozession im Petersdom dabei sein. Gemeinsam besuchten die Sternsingergruppen am Montagabend die Päpstliche Schweizergarde, sangen ihre Lieder und schrieben ihren Segen in der Kaserne der Gardisten im Vatikan über zahlreiche Türen. Vor dem Jahreswechsel feierten die Königinnen und Könige eine Messe in der römischen Gemeinde S. Maria dell´Anima. 

Segen auch für die deutschen Kardinäle
„Der Frieden als Weg der Hoffnung: Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr“, ist die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2020 überschrieben, mit der der Heilige Vater zum Jahresbeginn erneut einen deutlichen Appell an die Regierenden in der Welt richtete. Den Worten von Papst Franziskus schließen sich die Sternsinger bei ihrer laufenden Aktion Dreikönigssingen gerne an. Unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit“ setzen auch sie sich für den Frieden in aller Welt ein.

Im Anschluss an das Angelusgebet auf dem Petersplatz wurden die Königinnen aus dem Bistum Aachen selbst zu Segensbringern. „20*C+M+B+20“ schrieben sie an die Wohnungstür des deutschen Kardinals Walter Kasper. Empfangen wurden sie am Nachmittag auch von Dr. Michael Koch, dem deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Für die vier Sternsingerinnen aus Herzogenrath-Kohlscheid wurde der Neujahrstag zum Auftakt für ein sicherlich ereignisreiches Jahr. Am 29. Dezember ist ihre Heimatdiözese Aachen Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der nächsten Aktion Dreikönigssingen. Hunderte Mädchen und Jungen werden dann in der Kaiserstadt erwartet.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte
Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-978 Sat, 28 Dec 2019 15:50:08 +0100 „Ihr seid Könige und Königinnen unserer Hoffnung auf Frieden“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-seid-koenige-und-koeniginnen-unserer-hoffnung-auf-frieden/ Bundesweiter Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen: 2.000 Sternsinger feiern in Osnabrück 2.000 Sternsinger haben heute in Osnabrück den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen gefeiert. Die Friedensstadt Osnabrück und das Thema der aktuellen Sternsingeraktion passten dabei perfekt zusammen: „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt das Motto der Aktion, bei der sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. „Die Menschen sehnen sich schon immer nach Gott und seinem Frieden, danach, dass kein Krieg mehr ist“, sagte Bischof Franz-Josef Bode, der die Aussendungsfeier im voll besetzten Dom St. Peter leitete. „Diese Sehnsucht ist heute nicht kleiner, sondern eher noch größer, weil es so viel Krieg und Gewalt gibt überall auf der Welt, gerade auch im Libanon. An die Menschen dort denken wir heute besonders, an die Kinder dort in ihrer Angst, an die Kinder auf der Flucht, Kinder in Lagern, oft ohne Schule und Bildung“, so Bode, der den vielen Kronenträgern und ihren Begleitenden für deren Einsatz dankte: „Ihr seid wirklich Könige und Königinnen, die Segen sind und Segen bringen, Könige und Königinnen unserer Hoffnung auf Frieden.“ Das Bistum Osnabrück war nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Auftakt der Sternsingeraktion.

An der Eröffnung nahmen insgesamt rund 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden teil, davon 1.600 aus dem Bistum Osnabrück. Zudem waren 400 Sternsinger aus den neun (Erz-)Bistümern Aachen, Paderborn, Trier, Hildesheim, Essen, Regensburg, Mainz, Münster und Rottenburg-Stuttgart nach Osnabrück gekommen. Das Besondere in diesem Jahr: Neben der Aussendungsfeier im Dom fanden zeitgleich drei weitere Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung in der Herz-Jesu-Kirche, in der Gymnasialkirche und in der Marienkirche statt.

„Ihr seid wahre Friedensbringer!“

Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), eröffneten im Rahmen des Gottesdienstes im Osnabrücker Dom die Aktion. Mit einem Countdown zählten alle Kronenträger gemeinsam von Zehn rückwärts und starteten in die Aktion Dreikönigssingen 2020. „Ihr seid wahre Friedensbringer! Kriege, Konflikte, Gewalt und Unfrieden zu Hause oder in der Schule – all das ist Gift für Kinder. Deshalb ist Frieden so wichtig“, sagte Pfarrer Dirk Bingener in Richtung der vielen Könige in ihren prächtigen Gewändern. „Mit dem Segen, der ihr seid, bringt ihr Freude, Licht und Frieden in die Häuser, die ihr besucht – und in die ganze Welt“, so Bingener.

Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wandte sich ebenfalls an die Kinder und Jugendlichen: „Ihr schnappt euch in den kommenden Tagen eure Gewänder, eure Kronen, eure Sterne, die Kreide und die Sammeldosen. Damit habt ihr die wichtigsten Wegbegleiter für die Sternsingeraktion beisammen. Ihr setzt euch ein, dass ihr und alle Kinder – ob aus Europa, Asien, Lateinamerika oder Afrika – in Frieden und ohne Angst und Gewalt aufwachsen könnt. Ihr fordert zurecht eine bessere, eine gerechtere Welt!“

Staffelstern wechselt den Besitzer: Werbung für bundesweite Eröffnung im Bistum Aachen Ein weiterer Höhepunkt der Aussendungsfeier war die Übergabe des Staffelsterns. Sternsinger aus dem Bistum Osnabrück reichten den großen Stern an Jonas (7), Malte (8), Jan (13) und Ben (10) aus dem Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus Simmerath-Lammersdorf weiter. Sie nahmen den Stern stellvertretend für das Bistum Aachen entgegen. In Aachen wird am 29. Dezember 2020 die 63. Aktion Dreikönigssingen 2021 eröffnet. Der Staffelstern hatte das Jahr über im Bistum Osnabrück für die diesjährige Eröffnung geworben.

Bereits am Vormittag hatten die kleinen und großen Kronenträger für einen königlichen Auftritt in der Friedensstadt Osnabrück gesorgt und den Domvorplatz in ein Kronenmeer verwandelt. Ein buntes Bühnenprogramm und rockige Musik von der Bielefelder Band „Randale“ sorgten für die richtige Einstimmung auf den feierlichen Tag. Im Anschluss konnten sich die Sternsinger bei verschiedenen Mitmachangeboten im Theater, in den Schulen und an weiteren Orten ausprobieren und sich mit dem Thema der Aktion „Frieden“ auseinandersetzen. So ließ die Gruppe „Tamborena“ mit einem Trommelworkshop für 800 Sternsinger die Sporthalle der Domschule vibrieren. Selbst Bischof Franz-Josef Bode, Pfarrer Dirk Bingener, Thomas Andonie und die BDKJ-Diözesanvorsitzende Pia Lindemann ließen es sich nicht nehmen, eine Runde mitzutrommeln und hatten dabei sichtlich Spaß.

Sternsingerzug schlängelt sich durch Osnabrücks Gassen Nach den Workshops startete am frühen Nachmittag auf dem Domvorplatz der Sternsingerzug und schlängelte sich durch die teils engen Gassen Osnabrücks bis zum Dom mit einem Zwischenstopp am Rathaus. Dort wurden die Sternsinger von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßt und schrieben den Segen 20*C+M+B+20 (Christus mansionem benedicat  - Christus segne dieses Haus) an die Tür des Rathauses. Im Rathaus selbst trugen sich Bischof Bode, Pfarrer Bingener, Thomas Andonie und Pia Lindemann gemeinsam mit den vier Sternsingern Tobias (14), Maximilian (12), Tina (13) und Hannah (14) aus der Pfarrei St. Johannes in Spelle in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein.

Unterstützung von allen Seiten

Vorbereitet wurde die bundesweite Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zahlreiche Aufgaben – von der Verkehrssicherung über die Gestaltung der Workshops bis hin zur Essensausgabe – übernahmen, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Großartige Unterstützung erfuhren die Organisatoren zudem von der Stadt Osnabrück, dem Theater, dem Malteser Hilfsdienst, der Feuerwehr, der Franz-von-Assisi-Schule, der Ursulaschule, der Domschule sowie vom Mathom-Theater aus Melle und der Tanzschulen Hull und Hülsmann.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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