Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Sun, 19 May 2019 22:26:43 +0200 Sun, 19 May 2019 22:26:43 +0200 TYPO3 EXT:news news-941 Thu, 09 May 2019 11:45:00 +0200 Wie junge Menschen in 72 Stunden die Welt verbessern https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wie-junge-menschen-in-72-stunden-die-welt-verbessern/ Bundesweites Engagement bei der Sozialaktion des BDKJ / Einsatz für und mit Anderen Rund 80.000 junge Menschen in ganz Deutschland machen die Welt ein bisschen besser. Vom 23. bis 26. Mai setzen rund 3.300 Aktionsgruppen soziale Projekte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion um und beweisen wieder einmal, dass Jugendliche die Zukunft der Gesellschaft aktiv mitgestalten.
 
Die Vorbereitungen in 27 Diözesen laufen derzeit auf Hochtouren. Von Harrisslee direkt an der dänischen Grenze bis Garmisch-Partenkirchen setzen sich junge Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und vielen weiteren Gruppen für Mitmenschen, für die Umwelt, für Solidarität und Gerechtigkeit, für Bildung sowie für ihr unmittelbares Zuhause ein. „Wir stellen fest, dass junge Menschen selbst aktiv und kreativ die Zukunft in unserer Gesellschaft in die Hand nehmen. Mit der 72-Stunden-Aktion machen wir das Engagement in Deutschland und weltweit sichtbar und zeigen, mit wieviel Herzblut Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich für Andere einsetzen“, sagt Bundesvorsitzender Thomas Andonie im Rahmen einer Pressekonferenz vor der Aktion. Und auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinweg, nehmen junge Menschen an der Aktion teil:  31 Gruppen in Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Nordirland, Österreich, Pakistan, Peru, Rumänien, Südafrika und Ukraine haben sich angemeldet.
 
Die Projekte sind breit gefächert und reichen von Tauchgängen im Tegernsee mit dem Ziel den Grund von Müll zu befreien, über die Organisation von Kinderfesten mit Themenschwerpunkten bis hin zum Bau von Insektenhotels. Marius Horn (16) aus der KjG Lindlar ist hochmotiviert: „Wir merken, wie in unserer Region immer mehr Bäume abgeholzt werden und es immer weniger Grünflächen gibt. Mit unserer Aktion wollen wir ein Zeichen setzen, sich wieder mehr um die Umwelt zu kümmern.“

Auch Max Pilger (29) von der HöVi-Jugend in Köln freut sich auf die 72 Stunden Engagement: „Wir machen mit Jugendlichen etwas für Jugendliche: gemeinsam bauen wir aus Paletten Möbel die in Jugendeinrichtungen in unseren Vierteln Orte schaffen, an denen sich junge Menschen gerne treffen. Und wenn wir schon dabei sind, bauen wir noch ein paar Möbel für die Kinderstadt HöVi-Land unserer Gemeinden.“
 
„Mit der Aktion geben junge Menschen aus katholischen Jugendverbänden und -gruppen ihrem Glauben Hand und Fuß und bringen die frohe Botschaft des Evangeliums in unsere Städte und Regionen“, sagt Thomas Andonie. Außerdem sind Gruppen ohne direkten Bezug zur katholischen Kirche mit dabei. „Das zeigt, dass unsere Sozialaktion auch über die Strukturen der katholischen Kirche hinauswirkt und das Zusammenleben in unserem Land nachhaltig positiv beeinflusst: sozial, ökologisch und politisch“.
 
Hintergrund:
„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ 2019 zum zweiten Mal bundesweit statt. Der bundesweite Auftakt findet am 23. Mai in Würzburg statt, der Abschluss am 26. Mai in Hamm. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für Andere und mit Anderen steht dabei im Mittelpunkt. Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden. Auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und andere Gruppen können sich auf der Webseite der Aktion (www.72stunden.de )anmelden. Das BDKJ-Webteam berichtet live auf Twitter, Facebook, Instagram und www.bdkj.de. Außerdem wird das Internetportal katholisch.de während der Aktion allen vier Abenden um 19 Uhr live aus dem Jugendhaus in Düsseldorf senden.
 
Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-940 Sun, 05 May 2019 13:51:00 +0200 Für ein geeintes und starkes Europa in Frieden https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/fuer-ein-geeintes-und-starkes-europa-in-frieden/ BDKJ-Hauptversammlung 2019 verabschiedet Anträge zu Friedenspolitik, Europa und Datenschutz Die Hauptversammlung 2019 des Bundes der Deutschen Katholischen Jungend (BDKJ) ist auf der Burg Rothenfels zu Ende gegangen. Kurz vor der Europa-Wahl senden die über 100 Delegierten starke Signale für ein friedliches und offenes Europa und befassten sich im Rahmen eines Studienteils über sexualisierte Gewalt auch mit der Zukunft von Kirche.

Starke Forderungen an die Europäische Union
In zwei Beschlüssen macht sich der BDKJ für ein gerechtes, friedliches und offenes Europa stark. Mit „Frieden ist mehr wert“ fordern die Delegierten der diesjährigen Hauptversammlung, die Europäische Union als Friedensakteurin zu etablieren. Dazu gehöre auch ein ständiger Sitz im UN-Sicherheitsrat und das Verbot von Waffenexporten aus der EU an Drittstaaten. Mit einem Aufruf, am 26. Mai proeuropäisch zu wählen, unterstreicht der BDKJ die Bedeutung der Gemeinschaft in Vielfalt insbesondere für die junge Generation. Eine gemeinsame Grundsicherung und ein europäischer Mindestlohn sollen ein soziales und gerechtes Europa stärken.

Der Bundesvorstand platzierte in den sozialen Netzwerken darüber hinaus sein Statement für ein Europa der Einheit in Vielfalt zu wählen.

Vertrauensvoller Austausch zu sexualisierter Gewalt in der Kirche
In einem Studienteil hat sich die Versammlung mit den Gästen Doris Reisinger, Autorin, Mathias Katsch, Mitbegründer der Missbrauchsbetroffenen-Initiative Eckiger Tisch und Wolfgang Beck, Juniorprofessor für Pastoraltheologie, zu geistlichem und sexuellem Missbrauch in der Kirche ausgetauscht. Bundesvorsitzende Lisi Maier betonte hier die Rolle der katholischen Jugendverbände: „Beim Thema Prävention sexualisierter Gewalt konnten wir innerkirchlich als Jugendverbände in den vergangenen Jahren wichtige Impulse geben. Die Diskussion mit den Betroffenen hat verdeutlicht, dass zugleich Fragen von Aufarbeitung und Intervention dadurch nicht aus dem Fokus geraten dürfen.“ Deutlich wurde die Dimension des geistlichen Missbrauchs, der sexuelle Übergriffe begünstigt. „Es zeigt sich, dass systemische Veränderungen in der katholischen Kirche notwendig sind, um der Frohen Botschaft wieder zu dienen. Insbesondere muss geistlichem Missbrauch nachhaltig vorgebeugt werden“, bilanziert Bundesvorsitzender Thomas Andonie.

Wichtige Beschlüsse für das Ehrenamt und für Beteiligung von jungen Menschen
Nachdem 2018 ein neues kirchliches Datenschutzgesetz (KDG) und die entsprechende Durchführungsverordnung in den Jugendverbänden für große Unsicherheiten gesorgt haben, hat die BDKJ-Hauptversammlung 2019 jetzt eine gemeinsame Auslegung des Gesetzes durch die fünf Datenschutzzentren unter Einbeziehung der Expertise aus Jugendverbänden gefordert. Mit dem Beschluss „Daten schützen, Jugendarbeit stützen“ fordert der BDKJ Rahmenbedingungen zu schaffen, die ehrenamtliches Engagement fördern und nicht behindern. Ein weiterer Beschluss lautet „Jugend beteiligen jetzt!“. Darin bekräftigt die Versammlung die Forderung, Jugend an politischen Entscheidungen intensiver zu beteiligen, das Wahlalter abzusenken und hat neu eine Jugendquote u.a. für Listenaufstellungen zu Parlamentswahlen beschlossen.

Vorfreude auf die 72-Stunden-Aktion Ende Mai
Mit grünen Cocktails und kleinen, sozialen Aktionen stimmten sich die Delegierten der Hauptversammlung auf die kurz bevorstehende bundesweite 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai ein. Beim „72-Stunden-Abend“ am Freitag feierte das Musikvideo des offiziellen Aktionsliedes „72 Stunden“ von Dave Paris Premiere. Der Sänger war außerdem selber vor Ort und führte das Lied vor den Delegierten live auf. Das Musikvideo ist auf www.bdkj.de zu erreichen.

Am Samstagnachmittag überbrachte Bischof Stefan Oster SDB die Grüße der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Der für die Jugendarbeit zuständige Bischof Oster lobte das Engagement des BDKJ und seiner Jugendverbände und erwähnte dabei besonders die 72-Stunden-Aktion. Am Abend zelebrierten Bischof Oster und BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener in der Burgkapelle eine Heilige Messe mit den Delegierten.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Weitere Informationen zur BDKJ-Hauptversammlung 2019 gibt es unter bdkj.de/hv2019.

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news-938 Sun, 05 May 2019 13:18:23 +0200 Musikvideo zum 72-Stunden-Aktionssong https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/musikvideo-zum-72-stunden-aktionssong/ Den Aktionssong zur 72-Stunden-Aktion gibt es jetzt auch als Musikvideo. Schaut rein! Dave Paris und upstairs - multimediale Konzepte haben den Aktionssong "Das ist unser Leben" als Musikvideo produziert.

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news-939 Sun, 05 May 2019 12:00:00 +0200 BDKJ ruft zur Wahl proeuropäischer Parteien auf https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-ruft-zur-wahl-proeuropaeischer-parteien-auf/ Hauptversammlung 2019 spricht sich für ein offenes und gerechtes Europa aus.

Die Gemeinschaft in Vielfalt ist die große Stärke Europas, verdeutlicht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) während der Hauptversammlung 2019 auf Burg Rothenfels. Er fordert zur Wahl proeuropäischer Parteien auf und hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung. Die katholische Jugend stellt Forderungen für ein gerechtes, offenes, demokratischeres und junges Europa auf.

„Als junge Menschen denken wir über nationale Grenzen hinaus und arbeiten gemeinsam an unserem Ziel einer gelingenden europäischen Integration“, sagt Bundesvorsitzende Katharina Norpoth. Dazu gehöre auch, dass sozialen Herausforderungen gemeinsam begegnet werde. „Für uns junge Menschen sind Perspektiven für die Zukunft besonders wichtig. Dafür muss es gleiche Zugänge zu formaler und non-formaler Bildung geben“, so Norpoth. Die Delegierten der BDKJ-Hauptversammlung 2019 bekräftigten außerdem ihr Anliegen von einer gemeinsamen Grundsicherung und einem europäischen Mindestlohn, um ein soziales und gerechtes Europa zu stärken.

Zu einem gerechten Europa gehört für den BDKJ auch, dass die Europäische Union ihre Verantwortung zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens wahrnimmt. Die hohe Bedeutung des Themas für junge Menschen wird aktuell durch die #fridaysforfuture–Bewegung deutlich, von der ein Vertreter als Gast bei der Hauptversammlung in Rothenfels gesprochen hat. „Ein gerechtes Europa hält Klimaziele ein. Gerecht heißt eben nicht auf Kosten kommender Generationen oder auf Kosten der Schöpfung zu leben“, sagt BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener im Anschluss an das Gespräch mit dem 20-jährigen Johannes Kirchhoff von Fridays for Future Würzburg.  

Mit dem Aufruf zur Europawahl 2019 betont das höchste demokratische Gremium des BDKJ die Bedeutung Europas gerade für die junge Generation. In der täglichen Arbeit in den Jugend- und Diözesanverbänden des BDKJ bauen junge Menschen stetig mit Projekten, Partnerschaften und Austauschen an einem geeinten Europa und empfinden die Gemeinschaft und Vielfalt als große Bereicherung. Für ein junges, erlebbares und offenes Europa fordert der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Senkung des Wahlalters und den finanziellen Ausbau von Förderprogrammen wie Erasmus+. Mit dem Beschluss fordert das Gremium die Grenz- und Asylpolitik in Europa neu auszurichten sowie die Seenotrettung von Seiten europäischer Staaten wiederaufzunehmen.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie auf www.bdkj.de aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt und ein Audiostream aus der Versammlung bereitgestellt.

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news-937 Sat, 04 May 2019 13:00:00 +0200 Europäische Union als Friedensakteurin etablieren https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/europaeische-union-als-friedensakteurin-etablieren/ BDKJ-Hauptversammlung fordert u.a. das Verbot von Waffenexporten und einen europäischen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Mit einem friedenspolitischen Beschluss unterstreicht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Bedeutung für den Einsatz für den Frieden. Besonders junge Menschen in Krisenregionen sind durch die seit einigen Jahren verschlechterte sicherheitspolitische Lage weltweit betroffen. Das fordert insbesondere die junge Generation auf, ihre Stimme zu erheben.

Als Friedensnobelpreisträgerin trage die Europäische Union die Verantwortung das Verständnis von der Entwicklung und Etablierung von Frieden in der internationalen Politik vorzuleben und durchzusetzen, so der heutige Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2019. „Die Europäische Union muss sich zu einer Macht für nachhaltige Friedenspolitik entwickeln. Daher bekräftigen wir unter anderem unsere Forderung, Waffenexporte aus der EU an Drittstaaten zu verbieten“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. Laut Beschluss der Versammlung wird in Europa sichtbar, dass Frieden wertvoller sei als nationales Sicherheitsdenken.

Neben dem Verbot von Waffenexporten aus der EU an Drittstaaten, fordert der Dachverband der katholischen Jugendverbände einen ständigen Europäischen Sitz im Sicherheitsrat. „Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, dass sich die EU als neue Macht für nachhaltige Friedenspolitik begreift und dies stärker umsetzt. Dazu muss ein ständiger Sitz der Europäischen Union im UN-Sicherheitsrat angestrebt werden“, so Thomas Andonie.

Deutlich wurde auf der BDKJ-Hauptversammlung 2019, dass militärische Einsätze deutscher Streitkräfte außerhalb der Bündnisgebiete eine intensive gesellschaftliche Debatte erfordern. Daher fordert der BDKJ, dass zukünftig Zwei-Drittel-Mehrheiten des Parlaments für solche Entscheidungen notwendig sind. Auch die Verteilung von Haushaltsmitteln wurde auf der Hauptversammlung auf Burg Rothenfels (Diözese Würzburg) thematisiert. „Die Ausgaben zur Friedensförderung müsse stets höher veranschlagt sein als die für die Rüstung. Denn Frieden ist mehr wert!“, so Andonie. Teil der Friedensförderung können auch Austauschprogramme für Jugendliche und junge Erwachsene sein. Diese seien finanziell stärker zu fördern, da sich diese als starke Wurzel des Friedens erweisen, so der BDKJ-Beschluss.

Mit dem Beschluss „Friede ist mehr wert!“ will der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die auf dem Katholikentag 2018 in Münster verstärkte gesellschaftliche Debatte zur Friedenspolitik und Friedensethik im Lichte der immer schlechter werdenden Sicherheitslage weiter voranbringen.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie auf www.bdkj.de aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt und ein Audiostream aus der Versammlung bereitgestellt.

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news-933 Thu, 25 Apr 2019 12:00:00 +0200 Katholische Jugend diskutiert über Europa, Frieden und die Zukunft der Kirche https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/katholische-jugend-diskutiert-ueber-europa-frieden-und-die-zukunft-der-kirche/ BDKJ-Hauptversammlung 2019 auf der Burg Rothenfels berät über die Zukunft für Kirche und Gesellschaft Kurz vor der Europa-Wahl positioniert sich die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu Themen wie Friedenspolitik, die Zukunft der Kirche in Deutschland, Datenschutz in der Jugendarbeit und ein starkes Europa. Das höchste Gremium der katholischen Jugendverbände mit über 100 Delegierten tagt von Donnerstag, 2. Mai bis Sonntag, 5. Mai auf Burg Rothenfels in der Nähe von Würzburg.

 

„Die aktuelle Fridays-for-Future-Bewegung zeigt, dass sich junge Menschen politisch positionieren und ihre Zukunft mitgestalten möchten. Das erleben wir tagtäglich in unseren Jugendverbänden“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Darum nehmen wir in Rothenfels Stellung zum Friedensprojekt Europa, das für uns zukunftsweisend ist.“ Auch Waffenexporte aus der EU an Drittstaaten stehen im Rahmen eines Antrags zu Frieden und Sicherheit auf der Tagesordnung.

 

Zum Thema sexualisierte Gewalt in der Kirche kommen Matthias Katsch, Sprecher der der Missbrauchsopfer-Initiative „Eckiger Tisch“, und Doris Reisinger, Theologin und Autorin, als Gäste zur BDKJ-Hauptversammlung und diskutieren mit den Delegierten, wie die katholische Kirche nach der MHG-Studie an dem Thema weiterarbeiten kann. Zu Gast ist danach ebenfalls der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster SDB, der am Samstag bei der Hauptversammlung des BDKJ ein Grußwort halten und mit den Delegierten ins Gespräch kommen wird.

 

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten rund 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

 

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie hier aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt.

Hinweise an die Redaktionen: Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein! Zeitplan und kommentierte Tagesordnung finden Sie hier. Der Studienteil zur sexualisierten Gewalt soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu bewahren. Sollten Sie nach Rothenfels kommen wollen, melden Sie sich bitte im Vorfeld an (Mareike Thieben, 0176 179 560 99).

Tagungsort: Burg Rothenfels, 97851 Rothenfels - Website: https://www.burg-rothenfels.de/ http://(https://www.burg-rothenfels.de/)

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news-930 Thu, 11 Apr 2019 12:45:48 +0200 Mareike Thieben wird neue Pressesprecherin beim BDKJ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mareike-thieben-wird-neue-pressesprecherin-beim-bdkj/ Personalwechsel im Referat Öffentlichkeitsarbeit Mareike Thieben verantwortet seit Anfang April als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin die Kommunikation des Bundesvorstands beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die Bundesstelle hat ihren Sitz im Jugendhaus Düsseldorf und in Berlin.

Mareike Thieben war seit 2017 als Pressereferentin im Erzbistum Köln tätig. Dort hatte sie zuvor von 2015 bis 2017 eine journalistische Ausbildung mit begleitenden Kursen beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp) in München absolviert. Die 29-Jährige tritt die Nachfolge von Theresa von Bischopink an, die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund übernommen hat.

Das Team der BDKJ-Pressestelle erreichen Sie hier.

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Pressemeldungen
news-929 Fri, 05 Apr 2019 19:47:52 +0200 Ökumenischer Jugendkreuzweg lädt zum (digitalen) Gebet https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/oekumenischer-jugendkreuzweg-laedt-zum-digitalen-gebet/ Das Auftaktgebet des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend 2019 wurde in Würzburg gefeiert – Motto: „Ans Licht“ Hannover/Düsseldorf/Würzburg, 5. April 2019. Mit einem Auftaktgebet im Dom zu Würzburg startete der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2019. Unter dem Motto „Ans Licht“ werden am 12. April, dem Freitag vor dem Palmsonntag, zehntausende junge Christinnen und Christen in ganz Deutschland den Jugendkreuzweg beten – analog oder digital, einzeln oder gemeinsam – und dabei an das Leiden Jesu Christi erinnern.

Zum Leben gehören Tod und Auferstehung. Was dies für junge Menschen heute bedeutet, wurde beim Auftaktgebet des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 am 5. April in Würzburg deutlich. Nach einer Einführung durch Dr. Jürgen Emmert, kommissarischer Leiter des Kunstreferats des Bistums Würzburg, beteten junge Menschen gemeinsam im Kiliansdom den Jugendkreuzweg „Ans Licht“, zu dem alle Stationen eines klassischen Kreuzwegs gehören. Abstufungen von Dunkelheit kennzeichnen die Bilder der einzelnen Kreuzweg-Stationen. Nur wenige Gegenstände kommen dabei in den Fotografie-Malereien des Künstlers Ben Willikens vor. „Die Bilder haben eine eindrückliche Wirkung auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, schilderte Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab seine Eindrücke vom Auftaktgebet in der Sepultur des Würzburger Doms. „Der Jugendkreuzweg regt dabei zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Leidensweg Christi und dem eigenen Glauben an“, so Schwab.

Smartphone-App und Musik laden zum (digitalen) Gebet

„Der Jugendkreuzweg richtet sich sowohl an Jugendgruppen und Schulklassen, aber auch an junge Menschen, die den Kreuzweg individuell beten wollen“, ergänzt Alexander Bothe von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Daher wird auch für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2019 wieder eine Smartphone-App zum Mitbeten angeboten, die für den Kreuzweg „Ans Licht“ neu konzipiert wurde. „Auf Wunsch sind die Materialien des Jugendkreuzwegs damit auf dem Smartphone immer mit dabei, denn die ‚Single Prayer App‘ ist für das persönliche Gebet zu Hause oder auch unterwegs gedacht“.

“Die Vorlagen und Vorschläge sind direkt umsetzbar, bieten aber auch Anregungen, um daraus einen eigenen, an die Lebenswirklichkeit und Gebetsanliegen junger Menschen vor Ort angepassten Kreuzweg entstehen zu lassen“, betont Michael Freitag von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) und stellvertretener Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. „Auch die Musik von Luis Reichard eröffnet zwei Optionen: Die Möglichkeit einer Mitsingvariante und die einer soundtrackartigen Untermalung für eigene Texte und Gebete“, ergänzt Michael Freitag. 

Alle Materialien des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 sind auf der Website www.jugendkreuzweg-online.de verfügbar. Sie wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt und können zudem über den Verlag Haus Altenberg unter www.jhdshop.de bestellt werden.

Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs:

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Auf der Jugendkreuzweg-Website www.jugendkreuzweg-online.de sind ebenfalls die Materialien früherer Kreuzwege zu beziehen. Sie sind als Komplettpaket oder als einzelne Bausteine für Exerzitien, Andachten, Gebetsimpulse oder Gruppenstunden einsetzbar.

Presse-Kontakte:

Alexander Bothe, afj, 0211 4847-6620, botheafjde

Martin Weber, aej, 0511 1215-132, mwaej-onlinede 

Christian Schnaubelt, BDKJ, 0177 30 77 106, pressebdkjde

Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

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news-928 Fri, 05 Apr 2019 12:55:06 +0200 Ein neues Gesicht in der BDKJ-Bundesstelle https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-neues-gesicht-in-der-bdkj-bundesstelle/ Mareike Thieben ist unsere neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin. Seit Anfang der Woche steht sie für Medienanfragen zur Verfügung.

Herzlich Willkommen, Mareike!

Die Kontaktdaten der BDKJ-Pressetelle in Düsseldorf, in der auch Christian Schnaubelt als stellv. Pressesprecher erreichbar ist, gibt es hier: https://www.bdkj.de/presse/kontakt/.

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news-927 Tue, 02 Apr 2019 13:00:00 +0200 Nachsynodales apostolisches Schreiben von Papst Franziskus https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/nachsynodales-apostolisches-schreiben-von-papst-franziskus/ Erklärung von Kardinal Reinhard Marx und Thomas Andonie zum Dokument von Papst Franziskus Zum heute (2. April 2019) veröffentlichten Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christus vivit“ von Papst Franziskus aus Anlass der Weltbischofssynode vom 3.–28. Oktober 2018, erklären der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, der als Auditor an der Synode teilnahm, Thomas Andonie:

Wir danken Papst Franziskus für sein Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit sowie allen jungen Menschen aus Deutschland, die sich auf verschiedene Weise in diesem synodalen Prozess engagiert haben. Das Schreiben richtet sich sowohl an junge Menschen als auch an die ganze Kirche und gründet im Abschlussdokument der Synode, das an vielen Stellen zitiert wird. Es hat uns gefreut, dass mit Romano Guardini ein großer Lehrer der Jugend aus Deutschland dreimal angeführt wird, für dessen Seligsprechung wir beten.

Papst Franziskus ermutigt junge Menschen ganz in der Linie des vergangenen Weltjugendtags in Panama, für ihre Berufung und Mission nicht erst eine Lebensversicherung abzuschließen, sondern großherzig im „Ja“, „in der Heiligkeit und im Engagement für die eigene Berufung zu wachsen“ (Nr. 3). Damit verdeutlicht er gleich zu Beginn, dass die Frage nach Jugend, nicht ohne die Frage nach der Berufung gestellt werden kann. Das Schreiben ist ein Markstein einer kommenden Jugend- und Berufungspastoral.

Papst Franziskus betont das Prinzip „Jugend leitet Jugend“, wenn er ausführt, „dass die jungen Menschen selbst die in der Jugendpastoral Tätigen sind – begleitet und angeleitet, doch frei, um voll Kreativität und Kühnheit immer neue Wege zu suchen“ (Nr. 203). Eine notwendigerweise synodale Jugendpastoral gilt es mit den verschiedenen Gaben und Charismen zu denken, die Einseitigkeiten wie „konservativ“ oder „progressiv“ überwindet und all das aufnimmt, was das Ergebnis gebracht hat, die Freude des Evangeliums weiterzugeben (Nr. 205). Inhaltlich beschreibt Papst Franziskus zwei große Handlungslinien der Jugendpastoral: zuerst die Suche, die Einladung, andere junge Menschen für die Erfahrung Christi zu gewinnen, und dann das Wachstum, die Reifung derer, die diese Erfahrung bereits gemacht haben.

Eine vielfältige Jugendpastoral, wie wir sie auch in Deutschland vorfinden, stellt jungen Menschen verschiedenste Orte zur Verfügung, die sie gestalten können, und bietet vielfältige Mittel, um in der Solidarität mit dem Nächsten zu wachsen. Papst Franziskus wünscht sich eine „volksnahe Jugendpastoral“, die das Evangelium nicht als abstrakte Idee versteht, sondern flexibel an den verschiedensten Orten wirkt, wo auch junge Menschen sind. Sie öffnet ausnahmslos allen jungen Menschen die Tür mit ihren Erfahrungen, Geschichten wie auch Fehlern und mit ihrer Suche nach Identität. In diesem Sinn kann man nicht verkennen, dass „die Jugendpastoral immer eine missionarische Pastoral sein muss“ (Nr. 240).

Papst Franziskus ermutigt junge Menschen, am Weg der eigenen Hoffnungen und Träume entgegen aller Angst festzuhalten und aufzubrechen. Aus der ständigen Verbindung mit Christus ist es ihnen möglich, nach geistlichem Wachstum zu streben. Der Papst betont, dass soziales Engagement ein besonderes Merkmal junger Menschen von heute ist, und er ermutigt ausdrücklich dazu: „Das bedeutet, inmitten der Welt und der Gesellschaft zu leben, um ihre verschiedenen Ebenen zu evangelisieren, um den Frieden wachsen zu lassen, das Zusammenleben, die Gerechtigkeit, die Menschenrechte, die Barmherzigkeit und so das Reich Gottes in der Welt zu verbreiten“ (Nr. 168).

„Berufung“ wird von Papst Franziskus mit der Synode weit verstanden als „Ruf Gottes“, was den „Ruf zum Leben“ und „den Ruf zur Heiligkeit“ einschließt (Nr. 248). Auf dem grundlegenden Ruf zur Freundschaft mit Christus gründet die „missionarische Berufung“, der Dienst am Anderen (Nr. 254). Diesen verbindet er mit zwei Themenfeldern: der Gründung einer Familie und der Arbeit. Der Prozess der Unterscheidung der eigenen Berufung benötigt Räume der Stille und eine gute Begleitung durch qualifizierte Priester, Ordensleute, Laien oder junge Menschen. Für die Unterscheidung ist die Wahrnehmung der Lebenswelt junger Menschen von Bedeutung. Papst Franziskus spricht die drei von der Synode aufgezeigten Themen an: Digitale Lebenswelten, Migration und Missbrauch in all seinen Formen. Dabei bekräftigt Franziskus mit der Synode, dass es „kein Zurück mehr“ hinter „rigorose Präventionsmaßnahmen“ und „notwendige Aktionen und Sanktionen“ geben darf (Nr. 97). Das ist auch die Haltung der Jugend- und Berufungspastoral in Deutschland!

Papst Franziskus wünscht sich eine neue Jugendlichkeit der Kirche. Sie ist jung, wenn sie sich sowohl aus ihrer Quelle heraus erneuert, als auch Räume des Zuhörens eröffnet, um sich von den (kritischen) Stimmen junger Menschen stimulieren, hinterfragen und provozieren zu lassen. In dieser Weise ist Kirche gerufen, den berechtigten Ansprüchen von Frauen nach Gerechtigkeit und Gleichheit wirklich Aufmerksamkeit zu schenken (vgl. Nr. 42).

Das Vorbereitungsdokument der Synode rief die Hirten dazu auf, auf die prophetischen Stimmen junger Menschen zu hören, um die Wege der Kirche in der Zukunft zu erkennen. Nun schließt Papst Franziskus diesen Bogen. Wir möchten uns die letzten Worte des Schreibens zu eigen machen und von allen jungen Menschen in Deutschland wünschen: „Die Kirche bedarf eures Schwungs, eurer Intuitionen, eures Glaubens. Wir brauchen das! Und wenn ihr dort ankommt, wo wir noch nicht angekommen sind, habt bitte die Geduld, auf uns zu warten“ (Nr. 299).

Das Nachsynodale Schreiben greift die Dynamik der Wochen der Synode auf und ist ein wesentlicher Impuls für die weitere Jugend- und Berufungspastoral in Deutschland. Dieses Ergebnis der Synode bleibt für uns ein dauerhafter Auftrag, an dem wir gemeinsam arbeiten werden.

 

Hinweis: Das Dokument ist auf der Webseite des Vatikan verfügbar. Weitere Informationen sind unter www.jugend-synode.de zu finden.

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news-926 Sun, 24 Mar 2019 18:20:41 +0100 Ausgezeichnete Jugendverbandsarbeit https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ausgezeichnete-jugendverbandsarbeit/ Der BDKJ wurde in Luzern mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist heute mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet worden. Stellvertretend für die 660.000 Mitglieder, die der Dachverband vertritt und die vielen jungen Menschen, die sich bereits in ihm engagiert haben, nahmen die BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth und der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie den Preis in Luzern entgegen.

Neben dem BDKJ ist der katholische Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring Schweiz Jubla in diesem Jahr Preisträger. Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche würdigte das Engagement beider Verbände. „Ihre jugendliche, fröhliche, lebensbejahende und weltoffene Art steht in heiterem Kontrast zu gängigen Vorstellungen von Kirche“, heißt es in der Begründung der Stiftung. BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth bedankte sich im Namen des Dachverbands für die Auszeichnung: „In den letzten gut 70 Jahren unseres Bestehens hat sich manches in Gesellschaft und Kirche gewandelt - unser Auftrag ist gleichgeblieben: Die Interessensvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es ist unsere Aufgabe ihrer Stimme Gehör zu verleihen. Ihr Preis motiviert uns für unsere Arbeit."

Jesuit Klaus Mertes, Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald, hielt die Laudatio für den BDKJ: „Wir ehren heute über 600.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 17 Jugendverbänden. Die Kirche hat heute wenig worauf sie stolz sein kann. Hier kann sie es."

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet periodisch Menschen aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen. Weitere Informationen zum Preis auf www.herberthaag-stiftung.ch

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news-925 Sun, 17 Mar 2019 10:31:50 +0100 Dem Glauben Hand und Fuß geben https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/dem-glauben-hand-und-fuss-geben/ Mit 72-Tage-vorher-Aktionen und einem TV-Gottesdienst hat sich der BDKJ auf die 72-Stunden-Aktion eingestimmt. Mit Flashmobs, 7,2-Minuten-Aktionen oder mit Sprühkreide hat die katholische Jugend an den vergangenen Tagen für die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis zum 26. Mai geworben. Deutschlandweit haben sich Aktionsgruppen und Verbände auf die Sozialaktion eingestimmt. Heute (Sonntag) wurde in Münster der ZDF-Fernsehgottesdienst zur Sozialaktion gefeiert.

„Wir freuen uns sehr über den großen Tatendrang und Motivation bei den angemeldeten jungen Menschen“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Die Aktionsgruppen wollen loslegen und ihre Projekte umsetzen. Sie haben die vergangenen Tage genutzt, um auf die 72-Stunden-Aktion aufmerksam zu machen.“ Bei der Sozialaktion sind bisher über 2.600 Aktionsgruppen angemeldet.

Fernsehgottesdienst zeigt junges Bild von Kirche

Am heutigen Sonntag stand der bundesweit ausgestrahlte ZDF-Fernsehgottesdienst aus Münster ganz im Zeichen der Aktion. „Wir wollten zeigen, wie junge Menschen Gottesdienst feiern und ein Beispiel dafür sein, wie eine solche Feier einladend und kreativ gestaltet werden kann“, sagt Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. Er stand dem Gottesdienst gemeinsam mit Holger Ungruhe, Jugendpfarrer und Leiter der Jugendkirche effata[!], vor. „Mit der Jugendkirche effata[!] haben wir den richtigen Ort für unseren Gottesdienst gefunden. Die Ästhetik und Musik hier sprechen junge Menschen an“, so Bingener nach dem Gottesdienst.

Bei der 72-Stunden-Aktion geben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihrem Glauben Hand und Fuß und setzen sich bei verschiedenen Projekten für eine bessere Welt ein. Spirituelle Elemente sind fester Bestandteil der Sozialaktion. Ein Aktionsgebet begleitet die Teilnehmenden durch die drei Tage. Rund um den Fernsehgottesdienst, zu dem auch etliche junge Menschen aus anderen Diözesanverbänden angereist waren, lud der BDKJ Münster am Samstag und Sonntag zu einem „72-Stunden-warm-up“ mit Stadtführungen und Live-Musik.

Ebenfalls in Münster trafen sich junge Menschen aus Ungarn, Rumänien, Österreich, Serbien, Bosnien, der Slowakei, Litauen und Deutschland zu einem Vernetzungstreffen, um Ideen zur internationalen Umsetzung der Sozialaktion zu entwickeln. Der BDKJ lädt ausländische Gruppen dazu ein, sich an der Sozialaktion zu beteiligen.

Bundesweite 72-Tage-vorher-Aktionen

In den vergangenen Tagen, etwa 72 Tage vor dem Beginn der Sozialaktion, haben sich die Aktionsgruppen, Koordinierungskreise und Diözesanverbände mit kreativen Ideen deutschlandweit auf die Aktion eingestimmt. Mit Flashmobs, Infoständen oder dem Aufhängen von Abreißzetteln mit kleinen Ideen, die die Welt besser machen sollen, warben sie so öffentlichkeitswirksam für die 72-Stunden-Aktion und ihr Engagement. So erkundeten Jugendliche auf Einladung des BDKJ Berlin den Bezirk Mitte. Bei der Kieztour stoppten sie bei verschiedenen sozialen Einrichtungen, bei denen Projekte der Sozialaktion stattfinden könnten. Der BDKJ Speyer wählt einen digitalen Weg der Vorbereitung: Bis zur Aktion im Mai werden 72 spirituelle Impulse und Gebete auf ihrem Facebook- und Instagram-Kanal veröffentlicht.
Einen Überblick über die dezentralen 72-Tage-vorher-Aktionen gibt es hier.

Hinweis an die Redaktionen: Bilder sind hier frei verfügbar.

Die Aufzeichnung des TV-Gottesdienstes

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news-924 Fri, 15 Mar 2019 13:56:11 +0100 Hände reichen-Brücken bauen! Jugend braucht Perspektive in Europa https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/haende-reichen-bruecken-bauen-jugend-braucht-perspektive-in-europa/ Die bundesweite Auftaktveranstaltung des Joseftags 2019 fand am 15. März in Oberhausen statt - dezentraler Aktionstag am 19. März. Zuhören, erklären lassen und dann selbst loslegen: Beim Josefstag 2019 in der Jugendeinrichtung „Die Kurbel“ haben Jugendbischof Dr. Stefan Oster, SDB, sowie weitere Gäste aus Politik und Kirche zusammen mit Jugendlichen der Einrichtung gearbeitet.
 
„Hände reichen-Brücken bauen! Jugend braucht Perspektive in Europa“ ist in diesem Jahr das Motto des Josefstags. Dabei stehen Jugendliche und die Herausforderungen durch Europa im Vordergrund. Der Josefstag 2019 wurde durch Jugendbischof Stefan Oster eröffnet. Er hob dabei das Engagement der Jugendsozialarbeit für benachteiligte Jugendliche hervor. In Einrichtungen wie der Kurbel werde man jeden einzelnen jungen Menschen gerecht, indem man sich für sie einsetzt und sie individuell fördert. „Geht wählen und leistet einen Beitrag für ein demokratisches Europa“, ermutigte Bischof Oster abschließend zur Teilnahme an der Europawahl.
 
Der Josefstag steht mit seinem Motto in diesem Jahr für eine europäische Ausrichtung der Jugendsozialarbeit. Die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit setzen dem zunehmenden Nationalismus ein Zeichen für ein tolerantes, offenes und partizipatives Europa entgegen. “Wenn das Versprechen eingelöst werden soll, ein Europa der Chancen für alle Jugendlichen zu sein, dann muss das auch für benachteiligte junge Menschen gelten. Deshalb braucht es einen höheren Finanzrahmen und eine Vereinfachung der Antragsstellung von Erasmus + Mitteln sowie weitere Unterstützung für soziale Inklusion und Jugendbeschäftigung beispielsweise durch den Europäischen Sozialfonds“, erläutert Lisi Maier, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit für die Träger des Josefstags.
 
Beim gemeinsamen Arbeiten in der Holzwerkstatt, in der Metallwerkstatt und in der Malerwerkstatt kamen die Gäste mit den Jugendlichen der Einrichtungen ins Gespräch.
 
Den Einblick in die Arbeit der Jugendsozialarbeit hatten in diesem Jahr nicht nur die Teilnehmenden vor Ort: Jugendbischof Oster und andere Gäste haben  sich von den Jugendlichen in den Werkstätten anleiten lassen. Ihre Erlebnisse wurden live gesendet. Die Bilder sind auf www.facebook.com/josefstag zu sehen. Dort sind weitere Livestreams der Auftaktveranstaltung verfügbar.
 
Zusätzlich zur bundesweiten Auftaktveranstaltung in Oberhausen gibt es am Dienstag, den 19. März, dezentrale Veranstaltungen zum Aktionstag anlässlich des Hochfests des heiligen Josef. Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit in Deutschland laden kirchliche Amtsträger, Politikerinnen und Politiker sowie gesellschaftliche Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger ein. Dabei sind die Gäste gemeinsam mit den Jugendlichen aktiv. Einen Überblick über die bundesweiten Aktionen gibt es unter http://www.josefstag.de/
 
Hintergrund:
Der heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Der Josefstag ist eine Aktion des „arbeit für alle e.V.“, einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. Gemeinsam mit der Kurbel – Katholisches Jugendwerk Oberhausen GmbH und weiteren Einrichtungen der Jugendsozialarbeit führte der Trägerkreis die bundesweite Veranstaltung durch.
 
Hinweis an die Redaktionen: Bilder der Veranstaltung finden Sie auf http://www.josefstag.de/ oder können Sie via pressebdkjde anfordern. Einen Überblick über weitere Veranstaltungen des Josefstags erhalten Sie über die Aktionskarte auf http://www.josefstag.de/. 
 
Pressekontakt:
BDKJ-Pressestelle, Christian Schnaubelt, Tel.: 0177 / 3077106, pressebdkjde
Ludger Urbic (BDKJ), Tel.: 0176 / 14 48 78 78, josefstagbdkjde

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news-923 Tue, 12 Mar 2019 19:10:46 +0100 Ein Wochenende im Zeichen der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-wochenende-im-zeichen-der-72-stunden-aktion/ Am Sonntag, 17. März, wird der ZDF-Fernsehgottesdienst in der Jugendkirche effata[!] in Münster zur 72-Stunden-Aktion gefeiert. Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der 72-Stunden-Aktion: Am Samstag, 16. März, laden Gruppen deutschlandweit knapp 72 Tage vor der Sozialaktion zu einem Auftakt ein. Am Sonntag, 17. März, wird der ZDF-Fernsehgottesdienst in der Jugendkirche effata[!] in Münster gefeiert.

„Wir werden zeigen, wie man mit jungen Menschen kreativ und einladend Gottesdienst feiert und wollen so ein gutes Beispiel geben“, sagt Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener, der den Gottesdienst gemeinsam mit dem Jugendpfarrer und Leiter der Jugendkirche effata[!] Holger Ungruhe vorstehen wird. Bei der Sozialaktion engagieren sich junge Menschen aus ihrem Glauben heraus drei Tage lang für ein soziales, ökologisches oder internationales Projekt. Der Gottesdienst steht unter dem Motto Glücksmomente. Das ZDF sendet ihn am Sonntag live ab 9.30 Uhr.

Programm rund um den Fernsehgottesdienst

Rund um den Fernsehgottesdienst lädt der BDKJ Münster am Wochenende zu einem „72-Stunden-warm-up“ ein. Ab Samstagnachmittag wird es Stadtführungen sowie einen Grillabend und ein Kneipenquiz geben. Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag gibt es rund um die Jugendkirche verschiedene Angebote wie einen Slam-Contest, Live-Musik, einen Graffiti-Workshop und eine Fotobox.

72-Tage-vorher-Aktionen

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geben deutschlandweit in den kommenden Tagen und schwerpunktmäßig am Samstag einen Vorgeschmack auf die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände vom 23. Mai bis zum 26. Mai.

Exakt 72 Tage vor dem Aktionsstart feiert der BDKJ Köln heute ab 11 Uhr rund um den Dom den Auftakt. Bei einer 2,7 Minuten-Aktion und einem anschließenden Unplugged-Konzert der Kölner Band Kuhl un de GÄNG wollen die Teilnehmenden Lust auf die Aktion in Köln machen. 

Der BDKJ Augsburg lädt am Samstagabend zu einer Jugendvesper um 19 Uhr in der Klosterkirche St. Ottilien ein, die sich mit der Sozialaktion beschäftigt. 

Rhythmisch wirbt der BDKJ Aachen für die Aktion: Mit einem Tanz-Flashmob stimmen sie die Passant*innen am Samstag um 13 Uhr rund um den Elisenbrunnen auf die Sozialaktion ein. 

Der BDKJ Limburg zeigt, was in drei Tagen alles geschafft werden kann und lädt am Samstag um 14 Uhr zum Grillplatz am Freibad in Königstein ein. Dort hatte die örtliche Pfadfinder-Gruppe bei der 72-Stunden-Aktion 2009 einen Grillplatz errichtet und betreut diesen bis heute. Beim Pressetermin wird die Gruppe ihren Frühjahrsputz vor Ort durchführen.

Zu Aktionen zum Presseauftakt der 72-Stunden-Aktion 2019 wie in Münster, Köln, Augsburg, Aachen oder Limburg laden deutschlandweit regionale Koordinierungskreise und Aktionsgruppen am 16. März ein.  Egal ob mit Sprühkreide, Luftballons, Aktionsständen auf dem Marktplatz oder 7,2-Minuten-Aktionen werden Kinder und Jugendliche zeigen, dass die 72-Stunden-Aktion bunt und kreativ wird und dass gute Taten ihre Spuren hinterlassen.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für andere und mit anderen steht dabei im Mittelpunkt. Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion waren 2013 mehr als 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen im Einsatz. Gefördert wird die Aktion vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Bischofskonferenz, das Bonifatiuswerk, Misereor und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’.

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news-922 Thu, 07 Mar 2019 13:27:04 +0100 Jugendaktion MISEREOR / BDKJ 2019 BASTA! Jugend macht was draus! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/jugendaktion-misereor-bdkj-2019-basta-jugend-macht-was-draus/ „Basta! Jugend macht was draus!“ ist das Motto der gemeinsamen Jugendaktion von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Die Eröffnung der Jugendaktion zur Fastenzeit wird am 10. März 2019 im Jugendpastoralen Zentrum CRUX in Köln gefeiert. Ab 15 Uhr gibt es einen „Markt der Fähigkeiten“ mit verschiedenen Workshops: Einen Tanzkurs für lateinamerikanische Tänze, einen Barista-Kurs für den perfekten Cappuccino und einen Schnitz-Workshop. Die Gäste aus dem Fastenaktionsland El Salvador werden in einem eigenen Workshop von ihren Erfahrungen und Aktivitäten in den MISEREOR-Partnerprojekten berichten. Um 18 Uhr findet ein gemeinsamer Gottesdienst in der CRUX-Kirche St. Johann Baptist statt. Im Anschluss daran wird im CRUX Café bei Livemusik die Eröffnung der Aktion gefeiert.

Die gemeinsame Jugendaktion „BASTA“ von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nimmt in der Fastenzeit 2019 junge Menschen aus El Salvador in den Blick. Diese entwickeln im MISEREOR-Partnerprojekt „Mein Lebensplan“ ausgehend von ihren Potenzialen und Stärken eigene Zukunftspläne. Mit neuem Selbstvertrauen gestalten sie ihre Zukunft aktiv und positiv– trotz vorherrschender Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit im Alltag.

So wie Rosa Ramirez. Sie ist mit ihren vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Wegen ihrer Behinderung wurde ihr oft gesagt, dass sie es zu nichts bringen würde. Durch das Partnerprojekt „Mein Lebensplan“ hat sie ihre Stärken entdeckt und Selbstbewusstsein bekommen. Heute kann sie ihre Familie durch eine kleine Hühnerzucht unterstützen und hat eine Anstellung in einem Eisenwarenhandel. „Durch das Programm bin ich ein neuer Mensch geworden.“ Jugendliche wie Rosa zeigen: Basta! Jugend macht was draus!

Jugendlichen in Deutschland soll mit der Aktion „BASTA“ gezeigt werden, wie viel Potenzial und Stärke in ihnen steckt – genauso wie in den jungen Menschen in El Salvador. Die Geschichte von Rosa Ramirez und anderen kann zur Inspiration werden, die in Gruppen- und Schulstunden aufgegriffen werden kann, um Möglichkeiten zu erarbeiten, eigene Stärken zu fördern. Ziel soll es sein, dass junge Menschen eigenständig Aktionsideen entwickeln, mit denen sie ihre Potenziale nutzen und damit junge Menschen in El Salvador unterstützen können.

Veranstaltungsort: CRUX, An Zint Jan 1, in Köln

Bereits seit 1977 organisieren MISEREOR und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam eine Jugendaktion während der Fastenzeit. www.jugendaktion.de

Pressekontakt:
Theresa von Bischopink (BDKJ), 0176 17956099, pressebdkjde,
Corinna Würzberger (MISEREOR), 0170 4812 211, Corinna.Wuerzbergermisereorde

Weitere Infos und Downloads auf:
www.jugendaktion.de
www.facebook.com/jugendaktion.de
www.youtube.de/jugendaktion
www.instagram.com/misereor
www.instagram.com/bdkjde

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news-921 Tue, 05 Mar 2019 16:36:20 +0100 Gesucht: Hilfskraft für das Berliner Büro https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/gesucht-hilfskraft-fuer-das-berliner-buero/ Schwerpunkte der Tätigkeit sind die organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Bundesfrauenkonferenz und weiterer Veranstaltungen. Ab sofort suchen wir für 6 Wochen eine (studentische) Hilfskraft im Berliner Büro. Schwerpunkte der Tätigkeit sind die organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Bundesfrauenkonferenz und weiterer Veranstaltungen sowie die organisatorische und inhaltliche Unterstützung der jugendpolitischen Aktivitäten.

Stundenzahl kann flexibel vereinbart werden. Bei Fragen und Interesse wendet Euch bitte an Sarah Fritsch vom Jugendhaus Düsseldorf (personal@jugendhaus-duesseldorf.de).

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news-920 Mon, 25 Feb 2019 13:47:03 +0100 Ein Leben für die Belange der Jugend https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-leben-fuer-die-belange-der-jugend/ Das Jugendhaus Düsseldorf trauert um Monsignore Winfried Pilz. Sein Engagement für die Jugend bestimmte viele Jahre sein Wirken – das Jugendhaus Düsseldorf trauert um Monsignore Winfried Pilz, der am Samstag verstorben ist.

„In vielfältiger Weise engagierte er sich für die Jugendpastoral in Deutschland. Monsignore Pilz war eine prägende Figur, der die Belange junger Menschen stets im Blick hatte“, würdigt der Geschäftsführende Direktor des Jugendhauses Düsseldorf, Wolfgang Ehrenlechner. Zwischen 1977 und 1983 arbeitete Pilz dort in der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit als Referent für Glaubensbildung. In dieser Zeit war er unter anderem für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend mitverantwortlich, der 1983 auch durch sein Engagement das erste Mal partnerschaftlich zwischen Ost- und Westdeutschland entstand.  1972 übernahm er als Rektor Verantwortung für die Jugendbildungsstätte Haus Altenberg im Erzbistum Köln. Das Haus führte er fast zwanzig Jahre lang. Als Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ prägte er zwischen 2000 und 2010 die Geschicke der Aktion Dreikönigssingen, die das Kindermissionswerk gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) trägt. Pilz machte sich als Autor und Komponist neuer geistlicher Lieder einen Namen, darunter sein wohl bekanntestes Stück „Laudato si’“. Er veröffentlichte im Verlag Haus Altenberg unter anderem Liederbücher und ein Werkbuch für Ministranten.

Dem Jugendhaus Düsseldorf blieb er auch nah seiner aktiven Zeit dort treu. Zum 100-jährigen Bestehen komponierte er für das Haus ein Lied mit Zitaten aus der Gründungszeit der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit. „Durch seine Musik und sein Wirken hat er nachhaltige Akzente gesetzt. Das bleibt“, so Wolfgang Ehrenlechner.

Das Jugendhaus Düsseldorf ist seit über 100 Jahren Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit mit Sitz am Carl-Mosterts-Platz in Düsseldorf. Das Jugendhaus Düsseldorf bietet Dienstleistungen und Service für mehr als eine Million junger Katholikinnen und Katholiken. Weitere Informationen unter www.jugendhaus-duesseldorf.de.

Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Detschen Bischofskonferenz (afj) ist als Fachstelle für Jugendfragen in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-919 Sun, 24 Feb 2019 12:51:56 +0100 Wo bleibt die Veränderung? https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wo-bleibt-die-veraenderung/ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Krisengipfels, der heute im Vatikan zu Ende ging. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Krisengipfels, der heute im Vatikan zu Ende ging. „Es wurde beim Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen nur teilweise erkannt, dass die Probleme struktureller Art sind“, sagt der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie.

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände sieht die Bischöfe weltweit nun in der Pflicht, vor Ort die nötigen strukturellen Veränderungen anstoßen. So sind auch die deutschen Bischöfe gefragt, ihr Engagement zu intensiveren.

„Solange es keine unabhängigen Untersuchungen der Vertuschung, keine Übernahme von persönlicher Verantwortung und keine angemessenen Entschädigungszahlungen gibt, ist der häufig formulierte Wille zur Veränderung für uns nicht glaubwürdig“, so Andonie weiter. Außerdem brauche es eine grundsätzliche Begrenzung klerikaler Macht, denn sexualisierte Gewalt sei eine Form von Machtmissbrauch.

Weltweit waren Fälle sexualisierter Gewalt durch Priester und Ordensleute bekannt geworden. In Deutschland brachte zuletzt die im September des vergangenen Jahres veröffentlichte MHG-Studie der Deutschen Bischofskonferenz weitere Fälle ans Licht. Die Studie bietet Anknüpfungspunkte, um den Diskurs in der Kirche über sexualisierte Gewalt zu intensivieren und dezentral Veränderungen, auch struktureller Art, vorzunehmen.

Ein großes Problem besteht in der wahrgenommenen Doppelmoral der katholischen Kirche: „Junge Menschen sehen auf der einen Seite die in ihren Augen rigide Sexualmoral der katholischen Kirche und auf der anderen Seite unbestrafte Täter sexualisierter Gewalt. Das Vertrauen junger Menschen in kirchliche Institutionen ist schwer erschüttert“, betont die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Wir sehen aber auch die Bemühungen zur Prävention sexualisierter Gewalt, gerade in Deutschland“, so Maier. Dieser Weg müsse intensiviert fortgesetzt werden.

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news-918 Thu, 14 Feb 2019 12:16:00 +0100 Erster Schritt zur bedingungslosen Grundrente https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/erster-schritt-zur-bedingungslosen-grundrente/ Der BDKJ und die aej begrüßen die Initiative zur Einführung einer Grundrente über dem Niveau der Grundsicherung. Der BDKJ und  die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) begrüßen die Initiative zur Einführung einer Grundrente über dem Niveau der Grundsicherung, die gestern im Koalitionsausschuss beraten wurde.

„Eine Grundrente kann heutigen Kindern und Jugendlichen zumindest eine angstfreiere Zukunftsperspektive eröffnen, die sich auch auf die eigene Lebenseinstellung und damit auf die ganze Gesellschaft positiv auswirkt“, bewertet Mike Corsa, Generalsekretär der aej den Vorstoß. Die aej und der BDKJ hatten 2017 in ihrem gemeinsamen Sozialwort der Jugend die Einführung einer bedingungslosen Grundrente gefordert, die als eine existenzsichernde Leistung die Basis für ein würdevolles Leben nach dem aktiven Erwerbsleben sein soll. „Auf dieser Grundlage ist die von Minister Heil vorgeschlagene Grundrente ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung“, so Lisi Maier, Bundesvorsitzende des BDKJ. Die beiden Jugendverbände fordern jedoch, dass die Bedingungen für den Erhalt der Grundrente offener gestaltet werden. „Insbesondere die 35 Jahre Grundrentenzeiten als Voraussetzung scheinen uns in Anbetracht von heutigen Erwerbsbiographien junger Menschen, die vielfach geprägt sind von brüchigen Erwerbsverläufen, befristeten Arbeitsverträgen, Teilzeitarbeit und prekärer Solo-Selbstständigkeit zu starr.“

Zudem kritisieren die beiden konfessionellen Jugendverbände, dass die Situation junger Menschen in Armut trotz gleichbleibend hoher Zahlen weiterhin wenig in den Blick genommen wird. „Weiterhin sind Jugendliche, die am größten von Armut betroffene Gruppe in Deutschland. Um die Armutsspirale zu durchbrechen bedarf es deshalb endlich entsprechender Maßnahmen, vor allem ein bedingungsloses Kinder- und Jugendgrundeinkommen“, so Mike Corsa.  In ihrem gemeinsamen Sozialwort setzen sich die Jugendverbände für eine gerechte Verteilung der Ressourcen ein, damit „alle Menschen die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, ihr Leben zu gestalten. (Sozialwort, S. 16).

Das gemeinsame Sozialwort der Jugend ist hier verfügbar.

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news-915 Tue, 05 Feb 2019 10:00:00 +0100 Neue Initiativen zum Erhalt des Friedens https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/neue-initiativen-zum-erhalt-des-friedens/ BDKJ-Statement zur Kündigung des INF-Vertrags und zur Forderung nach neuen Initiativen für friedenssichernde Verträge Der BDKJ fordert angesichts der Kündigung des INF-Vertrags neue Initiativen für friedenssichernde Verträge. Die USA und Russland hatten vor wenigen Tagen das bilaterale Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme aufgekündigt.

„Damit ist einer der letzten großen Rüstungskontrollverträge des kalten Krieges Geschichte“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Das ist der traurigen Tatsache geschuldet, dass seit über zwanzig Jahren nicht mehr offen, ehrlich und authentisch über Frieden, Verständigung und die dazu notwendigen und logischen Schritte von Rüstungskontrolle und Abrüstung gesprochen wurde.“

Der Dachverband der katholischen Jugend fordert deshalb neue Initiativen für friedenssichernde Verträge und Weiterentwicklung friedenssichernder Organisationen wie zum Beispiel der Vereinten Nationen. „Viele Verträge sind in die Jahre gekommen. Angesichts des technologischen Fortschritts braucht es neue Rüstungskontrollverträge, die neben der Abschaffung von Atomwaffen insbesondere angesichts der neuen Waffensysteme, den neu neuentwickelten Formen der Kriegsführung und den Möglichkeiten von Kommunikation und Kontrolle gerecht werden. Dass der Vertrag nun einfach gekündigt wurde, ist das fatale Resultat politischer Untätigkeit oder bewussten Machtstrebens“, so Andonie weiter.

Der BDKJ fordert die Bundesregierung dazu auf, sich aktiv einzubringen. „Junge Menschen wollen in Frieden leben. Es müssen effektive Wege gesucht werden diesen zu schaffen“, so Andonie weiter.

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