Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Wed, 01 Apr 2020 19:52:46 +0200 Wed, 01 Apr 2020 19:52:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-996 Mon, 23 Mar 2020 09:56:59 +0100 Wir suchen Nachwuchs im Webteam! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wir-suchen-nachwuchs-im-webteam/ Digitalexpert*innen, Social-Media-Nerds und Foto- & Video-Begeisterte aufgepasst! Wir suchen kreative Köpfe für das BDKJ-Webteam. Digitalexpert*innen, Social-Media-Nerds und Foto- & Video-Begeisterte aufgepasst! Wir suchen kreative Köpfe für das BDKJ-Webteam, um neue Ideen zu spinnen und umzusetzen und unsere Kommunikation fit für die Zukunft zu machen.
Als BDKJ-Webteam begleiten wir die Social-Media-Arbeit des BDKJ-Bundesverbandes zusammen mit dem Referat Öffentlichkeitsarbeit der BDKJ-Bundesstelle. Wir erstellen Inhalte und entwickeln die digitale Präsenz des BDKJ-Bundesverbandes weiter. Alle Infos findest du in der Stellenausschreibung...
Wir freuen uns auf euch!

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news-993 Fri, 13 Mar 2020 16:12:20 +0100 Maßnahmen im Umgang mit Corona https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/massnahmen-im-umgang-mit-corona/ Die Ausbreitung des Corona-Virus macht weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich. Oberstes Gebot sind für uns der Schutz von Menschen, die durch das Virus besonders gefährdet sind.  

+++ Bitte haltet euch auf der Webseite des DBJR über aktuelle Entwiclungen auf dem Laufenden +++

Die Ausbreitung des Corona-Virus, das die Krankheit Covid-19 auslöst, macht weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung erforderlich. Oberstes Gebot sind für uns der Schutz von Menschen, die durch das Virus besonders gefährdet sind.

 

Mit unseren Maßnahmen verfolgen wir folgende Ziele:

  • Erhalt der Handlungsfähigkeit des BDKJ und seiner satzungsgemäßen Organe
  • Schutz und Sicherheit der handelnden Personen (Mitarbeitende, Außenvertretungen und Funktionsträger*innen),
  • Solidarisches Verhalten gegenüber Dritten (u.a. Risikogruppen)

 

Deshalb haben wir folgende Maßnahmen beschlossen, die zunächst bis Ostern gelten:

Veranstaltungen, deren Veranstalter wir sind und die im Zeitraum bis Ostern stattfinden, werden von Seiten der BDKJ-Bundesstelle komplett abgesagt oder, soweit möglich, als Telefon- bzw. Videokonferenz durchgeführt. Veranstaltungen, die aufgrund (satzungs-)rechtlicher Vorgaben zwingend stattfinden müssen, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, soweit sie nicht telefonisch oder per Video durchgeführt werden können. Wegen der Abrechnung von eventuell anfallenden Ausfallgebühren in den von uns bewirtschafteten Förderprogrammen ist Herr Dahmen Ansprechpartner im Jugendhaus Düsseldorf (JHD). Auf der Webseite des DBJR findet ihr alle relevanten finanziellen Konsequenzen und Informationen für die Absage von Maßnahmen im nationalen und internationalen Bereich.

 

In den nächsten Wochen gilt es, nicht Hysterie zu schüren, sondern Besonnenheit zu bewahren. Die getroffenen Vereinbarungen der BDKJ-Bundesstelle und des Deutschen Bundesjugendrings sind weitestgehend identisch. Wir empfehlen Euch diese Handlungsempfehlungen auch auf Eure jeweiligen Situationen in den Diözesan- und Mitgliedsverbänden und die jeweiligen Geschäftsstellen zu übertragen.

 

Da die Situation weiterhin äußerst dynamisch ist, werden die BDKJ-Bundesvorsitzende in Absprache mit dem JHD und der afj in weiteren Krisensituationen die Maßnahmen entsprechend anpassen und Euch zeitnah darüber informieren.

 

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news-986 Tue, 03 Mar 2020 15:00:00 +0100 Herzlichen Glückwunsch, Bischof Bätzing! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/herzlichen-glueckwunsch-bischof-baetzing/ BDKJ gratuliert Georg Bätzing zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gratuliert Bischof Georg Bätzing herzlich zur Wahl zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. „Bischof Bätzing haben wir in den vergangenen Jahren als wichtige Stimme in Kirche und Gesellschaft wahrgenommen“, erklärt Katharina Norpoth, BDKJ-Bundesvorsitzende.

„Als Gastgeber des Synodalen Wegs in Frankfurt ist Bischof Bätzing schon jetzt eine starke Stimme in der Kirche in Deutschland“, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth. „Die Tatkraft in den katholischen Jugendverbänden hat Bischof Bätzing bei der 72-Stunden-Aktion erlebt und unterstützt. Wir freuen uns darauf, jetzt gemeinsam mit ihm für die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland aktiv zu werden“, so Katharina Norpoth. Der BDKJ setze darauf, dass Bätzing die Anliegen der jungen Menschen weiterhin sehe und sich für sie stark mache, und freue sich auf eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit ihm.

Verabschiedet aus dieser Rolle wurde Reinhard Kardinal Marx, der die DBK in den vergangenen sechs Jahren führte. „Wir danken Kardinal Marx sehr für seinen Einsatz an der Spitze der DBK, besonders für sein vielfaches Engagement für die Jugend: etwa als Schirmherr der 72-Stunden-Aktion oder bei der Jugendsynode in Rom“, erklärte Norpoth. Darüber hinaus könne sein Einsatz für Geflüchtete und für Reformen der Kirche im Synodalen Weg kaum hoch genug geschätzt werden. „Für seine alten und neuen Aufgaben wünschen wir dem Kardinal alles Gute und Gottes Segen und werden uns auch noch persönlich bei ihm bedanken“, so Norpoth.

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news-985 Mon, 17 Feb 2020 13:22:26 +0100 Über Freiheit, Würde und Liebe: So aktuell ist die Bibel https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ueber-freiheit-wuerde-und-liebe-so-aktuell-ist-die-bibel/ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstreicht mit einer neuen Bibelausgabe, dass biblische Geschichten auch in der heutigen Welt den Nerv der Zeit treffen. Die neue Ausgabe mit dem Titel „WIR erzählen die Bibel“ wurde vom Herder-Verlag verlegt und ist ab dem 17. Februar erhältlich.

Eine Gruppe Erzähler*innen aus der Zeit der Antike stellt jeden Text in einer Einleitung mit einem Motto vor. Dabei zieht diese Gruppe immer wieder Parallelen zwischen der Lebenswelt der Antike und dem Alltag im Jahr 2020.  BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth sagt: „Immer wieder geht es um die großen Themen wie Freiheit, Kultur, Würde, Gewalt oder Liebe. Das sind Themen, die junge Menschen beschäftigen. Damit bleibt die Bibel auch heute aktuell.“ Diese Bibelausgabe erzählt die Ursprünge des christlichen Glaubens und die Geschichte des Volkes Israels. Peter Otten, ein Autor der Bibel, ergänzt: „Wer diese Bibel liest, bekommt Orientierung, indem er einem roten Faden durch die gesamte Bibel bis in unsere heutige Zeit folgen kann. Leser*innen können daher auch schwierige Textabschnitte der Bibel besser verstehen und einordnen.“

Die Autoren Peter Otten und Christian Linker erklären mit verständlichen Beispielen die Hintergründe und Zusammenhänge in der Entstehungszeit der Bibel und provozieren die Leserschaft, heutige verbreitete Lebensarten kritisch zu hinterfragen. Wissenschaftliche Unterstützung haben die Autoren dabei von Professorin Sandra Hübenthal und Dr. Bernhard Klinger vom Lehrstuhl für Exegese und Biblische Theologie der Universität Passau bekommen. Illustriert wurde die Bibelausgabe von Mika Springwald.

WIR erzählen die Bibel ist ab dem Alter von 12 Jahren geeignet und im Herder-Verlag erschienen. Das Buch ist im Buchhandel und auf der Internetseite des Verlags zum Preis von 19,50 € erhältlich. Außerdem kann die Bibel direkt beim BDKJ bestellt werden unter www.bdkj.de/jugendbibel.

Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-984 Tue, 04 Feb 2020 13:46:29 +0100 BDKJ trauert um ehemaligen Bundespräses Peter Bleeser https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-trauert-um-ehemaligen-bundespraeses-peter-bleeser/ Der ehemaliger Bundespräses Peter Bleeser ist am Samstag in Koblenz gestorben. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) trauern um ihren ehemaligen Bundespräses und Leiter Peter Bleeser, der am 1. Februar im Alter von 78 Jahren in Koblenz gestorben ist. Von 1982 bis 1989 war Bleeser Bundespräses des BDKJ und ab 1984 gleichzeitig Leiter der afj.

In seine Amtszeit als BDKJ-Bundespräses fiel unter anderem das Wiederaufleben der Bundesfrauenkonferenz im Jahr 1987 und der Schweigemarsch für den Frieden auf dem Katholikentag 1982 in Düsseldorf. 1988 hat er als Leiter der afj das Pastoralkonzept kirchlicher Jugendarbeit maßgeblich mitgestaltet.
Peter Bleeser wurde am 5. Januar 1942 in Betzdorf geboren, besuchte dort die Volksschule und das Gymnasium. Im März 1967 wurde er von Bischof Bernhard Stein in Trier zum Priester geweiht. Er wurde Kaplan in Konz, von 1969 bis 1976 Regionaljugendpfarrer der Region Trier, 1976 bis 1982 Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in Düsseldorf.


Am 11. Februar findet die Beerdigung in Koblenz statt.

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news-983 Sat, 01 Feb 2020 15:00:00 +0100 Erste Synodalversammlung: Junge Menschen diskutieren mit https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/erste-synodalversammlung-junge-menschen-diskutieren-mit/ 15 unter 30-Jährige vom BDKJ ausgewählt / Junge Menschen in inhaltliche Foren gewählt Die katholische Kirche in Deutschland ist mit der ersten Synodalversammlung in Frankfurt in den Synodalen Weg gestartet. Unter den knapp 230 Teilnehmenden, diskutierten über 20 Menschen bis 30 Jahren mit über die Zukunft der Kirche.

Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des BDKJ zeigt sich zufrieden mit der ersten Synodalversammlung: "Wir haben in den vergangenen drei Tagen ein solides Fundament für unsere Beratungen gelegt." Nach diesem guten Auftakt gehe es nun aber darum, in den vier Synodalforen Entscheidungsoptionen zu erarbeiten, die der Synodalversammlung vorgelegt werden. "Uns war es sehr wichtig, dass gerade in den inhaltlichen Foren junge Menschen vertreten sind. Jetzt sind acht von den 15 jungen Synodalen sowie Thomas Andonie und ich für den BDKJ aufgeteilt auf vier Foren - hier werden wir die Perspektive junger Menschen in der katholischen Kirche nachdrücklich einbringen", sagt die Vertreterin der katholischen Jugendverbände.

Auf die nächste Versammlung im Herbst blickt Katharina Norpoth positiv: "Wichtig ist aber, dass die erste Synodalversammlung reflektiert und Weiterentwicklungspotenzial genutzt wird. Wir haben gemerkt, dass wir mehr Zeit für den inhaltlichen Austausch benötigen, um am Ende zu guten Ergebnissen zu kommen."

Norpoth betont außerdem die Wichtigkeit der MHG-Studie für die Beratungen: "Die Studie über massive sexualisierte Gewalt in der Kirche ist der Ausgangspunkt für den Synodalen Weg." Es sei Aufgabe der Versammlung, Lösungen für die Fragen zu finden, welche die Studie aufgeworfen hat. "Dazu gehört zum Beispiel auch die Frage der Machtteilung. In den Jugendverbänden leben wir Partizipation durch paritätische Leitungen. Dafür werben wir hier auch im Synodalen Weg."

Mit dem Start des Synodalen Weges im Dezember hat der BDKJ 15 junge Menschen ausgewählt, die zusätzliche Plätze in der Synodalversammlung besetzen. Die 15 Unter-30-Jährigen meldeten sich rege zu Wort, gestalteten die Versammlung wesentlich mit und erhielten viel Applaus und mediale Aufmerksamkeit. Die hohe Anzahl von rund 230 Bewerbungen um die 15 zusätzlichen Plätze für junge Menschen hatte das große Interesse junger Menschen an der Kirche gezeigt und ihre Bereitschaft, sich für eine zukunftsfähige Kirche einzusetzen.

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news-982 Fri, 10 Jan 2020 09:22:45 +0100 „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-bringt-nicht-nur-den-segen-ihr-seid-ein-segen/ Sternsinger zum zwölften Mal im Europäischen Parlament zu Gast. Brüssel. „Für mich ist der Besuch der Sternsinger eine liebgewordene Tradition, und ich freue mich sehr, dass wir wieder Sternsinger aus sechs Ländern hier in Brüssel haben“, sagte EU-Vizepräsident Rainer Wieland angesichts der vielen Königinnen und Könige im Protokollsaal des EU-Parlamentspräsidenten. Sechs Sternsinger-Delegationen aus Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien und Ungarn, brachten am Mittwoch, 8. Januar, den Segen in das Europaparlament in Brüssel. Die deutschen Sternsinger kamen aus der katholischen Pfarreiengemeinschaft Gerolsteiner Land (Bistum Trier).

Engagement für Menschen

Wieland zeigte sich angesichts der Friedensbotschaften der 23 Mädchen und Jungen beeindruckt. „Ihr bringt nicht nur den Segen, ihr seid ein Segen mit eurem Engagement für Menschen, die ihr überhaupt nicht kennt. Ihr zeigt, dass ihr euch Gedanken macht, dass es anderswo auf der Welt auch ein bisschen mehr werden muss, wie wir es hier in Europa seit Jahrzehnten haben. Die Verpflichtung, die wir Abgeordnete dafür haben, ist eine Verpflichtung, die auch ihr empfindet.“

„Frieden fängt im Kleinen an“

Die Mädchen und Jungen hatten sich im Vorfeld des Empfangs intensiv mit dem Thema Frieden beschäftigt. Jede Gruppe präsentierte selbst gestaltet Bilder und Friedensbotschaften dazu. „Durch die Medien erfahren wir jeden Tag, dass Kinder in den Krieg ziehen müssen, dass Menschen wegen ihrer Religion Angst haben müssen, dass Kinder auf der Flucht einen viel zu langen und gefährlichen Weg auf sich nehmen müssen. Das darf in unseren Augen nicht sein“, stellte Sebastian (13) stellvertretend für die deutschen Sternsinger heraus.

Einsatz für Frieden weltweit

„Das sind unsere Friedensbotschaften, die uns wichtig sind. Denn wir Sternsinger sind Friedensbringer. Wir wünschen uns, dass auch Sie alle hier im Europaparlament sich für eine friedliche Gemeinschaft in Europa und in der ganzen Welt einsetzen!“, forderte Maria (13) aus Italien/Südtirol stellvertretend für alle europäischen Sternsinger Wieland und alle anwesenden Abgeordneten auf. Im Anschluss an den Empfang brachten die Königinnen und Könige den Segen „20*C+M+B+20“ auch in die Büros der Abgeordneten ihres jeweiligen Heimatlandes. Bereits zum zwölften Mal seit 2008 trugen die Sternsinger ihren Segen in das Europaparlament. Zuvor hatten sie bereits das Büro der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft, besucht und den Segen gebracht.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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news-981 Tue, 07 Jan 2020 13:53:01 +0100 „Ihr bringt eine Botschaft der Nächstenliebe“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-bringt-eine-botschaft-der-naechstenliebe/ Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt. Berlin.  „Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist. „Aber, es ist eben nicht nur der Brauch als solcher, sondern ihr bewegt damit natürlich noch sehr viel mehr. Ihr engagiert euch politisch und ihr macht auf ganz wichtige Themen aufmerksam. Und ihr als Kinder helft anderen Kindern auf der Welt“, so die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache an die kleinen und großen Könige. „Ihr bringt damit eine Botschaft zu den Menschen, wenn ihr durch die Städte und Dörfer zieht, die sagt: hier kann jeder etwas tun, wir brauchen Nächstenliebe, damit die Welt friedlicher wird und damit die Welt zusammenhält.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Die Sternsinger Eva (13), Oyana (13), Benedikt (14) und Tobias (13) aus der Gemeinde St. Johannes Baptist in Jena (Bistum Erfurt) zeigten mit einem kurzen Szenenspiel, warum sie und rund 300.000 weitere Sternsinger überall in Deutschland sich diesmal besonders dem Thema „Frieden“ verschrieben haben. Ein großes Bild einer Hauswand in einem Kriegsgebiet, voller Einschusslöcher, verwandelten sie in 27 Friedensbotschaften der Sternsinger. Ein Buch mit zahlreichen dieser farbenfrohen Botschaften überreichten sie im Anschluss der Bundeskanzlerin, verbunden mit einer großen Bitte: „Wir bitten Sie, dass Sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

Frieden – leicht und schwer zugleich

„In diesem Jahr ist unser Thema ‚Frieden! Im Libanon und weltweit‘ leicht und schwer zugleich“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ in seinem Grußwort deutlich. „Leicht, weil jeder Mensch doch verstehen kann, wie notwendig für das Aufwachsen von Kindern eine friedliche Umgebung ist. Sich zu entwickeln, zu lernen, seine Träume zu verwirklichen, zu wachsen braucht Frieden. Schwer aber, weil wir alle wissen, dass Kinder zu allererst und am schlimmsten unter den Kriegen und gewaltsamen Konflikten dieser Tage leiden“, so Pfarrer Bingener, der gemeinsam mit Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die 27 königlichen Delegationen ins Bundeskanzleramt begleitet hatte. In Richtung der Kanzlerin sagte Pfarrer Bingener: „Sie werden in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten Politikerinnen und Politiker treffen, die entscheidend dazu beitragen, ob Frieden werden kann oder sich die Spirale der Gewalt weiterdreht. Ihr Regierungshandeln wird weiter dazu beitragen können, dass weltweit immer mehr Kinder in Frieden und Gerechtigkeit aufwachsen können.“

Kinder sollen in Frieden und Freiheit leben können

Eine ganz besondere Aufgabe übernahmen die Sternsinger Johanna (10), Theresa (10), Armin (10) und Justus (10) aus der Gemeinde Zum Guten Hirten in Cottbus (Bistum Görlitz). Zunächst nahmen sie die Spende der Bundeskanzlerin entgegen, mit der Angela Merkel ein Bildungsprojekt für Kinder im Libanon unterstützt. Im Anschluss schrieben sie den Segen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ im Kanzleramt an. Ein Segen mit wahrlich großer Symbolkraft: „Fast auf den Tag genau vor 30 Jahren waren die ersten Sternsinger aus der ehemaligen DDR, aus dem Bistum Görlitz, Besucher des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl“, erklärten die Königinnen und Könige aus Cottbus vor der großen Journalistenschar. „Wenn es die friedliche Revolution in unserem Land nicht gegeben hätte, gäbe es noch heute in Ostdeutschland keine Sternsinger. Wir wollen dazu beitragen, dass hier und in allen Ländern Kinder in Frieden und Freiheit leben können.“

Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Bistümern vertraten in Berlin die 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die kleinen und großen Könige bereits zum 15. Mal.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-980 Mon, 06 Jan 2020 13:45:32 +0100 „Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mit-eurem-stern-bringt-ihr-licht-in-dunkle-nacht/ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Sternsinger in Berlin. Berlin.  „Mit eurem Stern bringt ihr Licht in dunkle Nacht. Mit den von euch gesammelten Spenden bringt ihr anderen Kindern Hoffnung. Hoffnung auf ein neues Leben“, freute Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sich über den Besuch der Sternsinger am Montagmorgen in seinem Amtssitz in Berlin. Im Schloss Bellevue begrüßten er und seine Frau Elke Büdenbender pünktlich zum Dreikönigstag 40 Sternsinger aus dem Bistum Passau. „Meine Frau und ich waren schon an sehr vielen Orten, an denen Kinder eure und unsere Hilfe brauchen. Euch, liebe Sternsinger, kann ich ansehen, wie sehr euch diese Hoffnung der Kinder, die in anderen Umständen leben, antreibt“, so der Bundespräsident.  Mit ihrem Dienst würden die Sternsinger einen großen Beitrag dazu leisten, „dass unsere Welt, die in diesen Tagen auch Sorgen auslöst, ein klein wenig besser wird.“

„Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ lautet das Leitwort der aktuellen, 62. Aktion Dreikönigssingen. Passend dazu formulierten Stefanie (9), Lena (10) und Elisabeth (12) zu Beginn des Besuchs auch ihre Segensbitte für das Staatsoberhaupt: „Der Frieden bleibe stets bei Euch. Denn nur wer Frieden hat und Segen kann Gutes in der Welt bewegen.“ Den klassischen Sternsingersegen „20*C+M+B+20 – Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus im Jahr 2020“ schrieb Elisabeth anschließend an das große Schlossportal.

18 Mädchen und 22 Jungen aus der Pfarrei Rinch nach, dem Pfarrverband Simbach am Inn und dem Pfarrverband Kirchberg im Wald vertraten beim Empfang alle 300.000 Sternsinger, die sich in diesen Tagen bundesweit an der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Im Bistum Passau hatten Ende 2018 mehr als 2.600 Sternsinger die vergangene, 61. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet. Von dem Aktionsauftakt und ihrem Engagement für Kinder in aller Welt berichteten die Mädchen und Jungen am Dreikönigstag im Schloss Bellevue.

Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung

„Gerade jetzt finden in 27 Ländern unserer Erde kriegerische Handlungen statt. Kinder leben in all diesen Ländern“, machten die Sternsinger zum Beginn der Vorstellung ihres Aktionsthemas „Frieden“ deutlich. Von Kolumbien über Mali, Nigeria und Somalia bis hin zu Afghanistan und Myanmar zählten die kleinen und großen Könige diese Länder auf und setzten ihnen danach 27 Mut machende Begriffe wie Rücksicht, Toleranz, Freiheit, Gerechtigkeit und Versöhnung entgegen. „Nur wenn wir alle daran arbeiten, dass all diese Dinge weltweit möglich sind, können wir die Welt verändern und Frieden schaffen“, machten die Passauer Sternsinger deutlich und formulierten anschließend ihre Bitte an den Bundespräsidenten: „Wir bitten Sie, dass sie sich gemeinsam mit vielen anderen dafür einsetzen, dass es immer weniger Länder gibt, in denen Krieg und Gewalt herrschen. Dass immer mehr Kinder in Frieden leben können.“

„Ehrenamtliches Engagement ist Baustein für friedliches Zusammenleben“

„Im Rahmen der Aktion Dreikönigssingen machen die Sternsingerinnen und Sternsinger in diesem Jahr auf das Thema ‚Frieden‘ aufmerksam – ein Thema, was angesichts der vielen Krisen in der Welt nicht oft genug im Mittelpunkt stehen kann und gerade für Kinder und Jugendliche besonders wichtig ist“, sagte Katharina Norpoth, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), in ihrem Grußwort. „Diese großartige Aktion ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass ehrenamtliches Engagement ein wichtiger Baustein für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft ist“, so Norpoth, die gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, die Sternsinger zum Empfang im Schloss Bellevue begleitet hatte.

Bundespräsident Steinmeier empfing zum dritten Mal Sternsinger in seinem Amtssitz. Er setzt die Tradition der Empfänge fort, die schon seine Amtsvorgänger Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau, Horst Köhler, Christian Wulff und Joachim Gauck gepflegt hatten.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte

Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-979 Fri, 03 Jan 2020 08:57:18 +0100 Königinnen aus Herzogenrath-Kohlscheid bringen Gaben zum Altar im Petersdom https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/koeniginnen-aus-herzogenrath-kohlscheid-bringen-gaben-zum-altar-im-petersdom/ Papst Franziskus segnet Sternsingerinnen aus dem Bistum Aachen beim Neujahrsgottesdienst. Aachen/Vatikanstadt. „Ich war sehr aufgeregt, aber es war sehr gut und der Papst war sehr nett“, erzählt die 14-jährige Sophie Breuer sichtlich beeindruckt nach dem Neujahrsgottesdienst am Mittwoch im Petersdom. Und auch die gleichaltrige Pia Hamm war von der Begegnung mit Papst Franziskus am Altar in St. Peter begeistert: „Es war sehr beeindruckend und ich kann es immer noch nicht richtig fassen.“ Die beiden Sternsingerinnen aus der Gruppe der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) in der Pfarrei Christus unser Friede in Herzogenrath-Kohlscheid (Bistum Aachen) hatten am ersten Tag des neuen Jahres eine würdevolle Aufgabe übernommen. Gemeinsam mit dem slowakischen Sternsinger Adam (10) aus Jakubany (Bistum Presov) trugen sie in ihren Sternsingergewändern die Gaben zum Altar im Petersdom.

Pia und Sophie sowie Antonia Reinhold (16) und Pia Lehmler (17) aus dem Bistum Aachen gehörten zu den 28 Sternsingern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Ungarn, Italien, Rumänien und der Slowakei, die den Jahreswechsel in Rom verbracht hatten und am Mittwoch, 1. Januar, im Neujahrsgottesdienst vom Heiligen Vater gesegnet wurden. Bereits zum 16. Mal seit 2001 durften am ersten Tag des neuen Jahres Sternsinger bei der Gabenprozession im Petersdom dabei sein. Gemeinsam besuchten die Sternsingergruppen am Montagabend die Päpstliche Schweizergarde, sangen ihre Lieder und schrieben ihren Segen in der Kaserne der Gardisten im Vatikan über zahlreiche Türen. Vor dem Jahreswechsel feierten die Königinnen und Könige eine Messe in der römischen Gemeinde S. Maria dell´Anima. 

Segen auch für die deutschen Kardinäle
„Der Frieden als Weg der Hoffnung: Dialog, Versöhnung und ökologische Umkehr“, ist die Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2020 überschrieben, mit der der Heilige Vater zum Jahresbeginn erneut einen deutlichen Appell an die Regierenden in der Welt richtete. Den Worten von Papst Franziskus schließen sich die Sternsinger bei ihrer laufenden Aktion Dreikönigssingen gerne an. Unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit“ setzen auch sie sich für den Frieden in aller Welt ein.

Im Anschluss an das Angelusgebet auf dem Petersplatz wurden die Königinnen aus dem Bistum Aachen selbst zu Segensbringern. „20*C+M+B+20“ schrieben sie an die Wohnungstür des deutschen Kardinals Walter Kasper. Empfangen wurden sie am Nachmittag auch von Dr. Michael Koch, dem deutschen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Für die vier Sternsingerinnen aus Herzogenrath-Kohlscheid wurde der Neujahrstag zum Auftakt für ein sicherlich ereignisreiches Jahr. Am 29. Dezember ist ihre Heimatdiözese Aachen Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der nächsten Aktion Dreikönigssingen. Hunderte Mädchen und Jungen werden dann in der Kaiserstadt erwartet.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte
Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

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news-978 Sat, 28 Dec 2019 15:50:08 +0100 „Ihr seid Könige und Königinnen unserer Hoffnung auf Frieden“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-seid-koenige-und-koeniginnen-unserer-hoffnung-auf-frieden/ Bundesweiter Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen: 2.000 Sternsinger feiern in Osnabrück 2.000 Sternsinger haben heute in Osnabrück den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen gefeiert. Die Friedensstadt Osnabrück und das Thema der aktuellen Sternsingeraktion passten dabei perfekt zusammen: „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt das Motto der Aktion, bei der sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. „Die Menschen sehnen sich schon immer nach Gott und seinem Frieden, danach, dass kein Krieg mehr ist“, sagte Bischof Franz-Josef Bode, der die Aussendungsfeier im voll besetzten Dom St. Peter leitete. „Diese Sehnsucht ist heute nicht kleiner, sondern eher noch größer, weil es so viel Krieg und Gewalt gibt überall auf der Welt, gerade auch im Libanon. An die Menschen dort denken wir heute besonders, an die Kinder dort in ihrer Angst, an die Kinder auf der Flucht, Kinder in Lagern, oft ohne Schule und Bildung“, so Bode, der den vielen Kronenträgern und ihren Begleitenden für deren Einsatz dankte: „Ihr seid wirklich Könige und Königinnen, die Segen sind und Segen bringen, Könige und Königinnen unserer Hoffnung auf Frieden.“ Das Bistum Osnabrück war nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Auftakt der Sternsingeraktion.

An der Eröffnung nahmen insgesamt rund 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden teil, davon 1.600 aus dem Bistum Osnabrück. Zudem waren 400 Sternsinger aus den neun (Erz-)Bistümern Aachen, Paderborn, Trier, Hildesheim, Essen, Regensburg, Mainz, Münster und Rottenburg-Stuttgart nach Osnabrück gekommen. Das Besondere in diesem Jahr: Neben der Aussendungsfeier im Dom fanden zeitgleich drei weitere Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung in der Herz-Jesu-Kirche, in der Gymnasialkirche und in der Marienkirche statt.

„Ihr seid wahre Friedensbringer!“

Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), eröffneten im Rahmen des Gottesdienstes im Osnabrücker Dom die Aktion. Mit einem Countdown zählten alle Kronenträger gemeinsam von Zehn rückwärts und starteten in die Aktion Dreikönigssingen 2020. „Ihr seid wahre Friedensbringer! Kriege, Konflikte, Gewalt und Unfrieden zu Hause oder in der Schule – all das ist Gift für Kinder. Deshalb ist Frieden so wichtig“, sagte Pfarrer Dirk Bingener in Richtung der vielen Könige in ihren prächtigen Gewändern. „Mit dem Segen, der ihr seid, bringt ihr Freude, Licht und Frieden in die Häuser, die ihr besucht – und in die ganze Welt“, so Bingener.

Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wandte sich ebenfalls an die Kinder und Jugendlichen: „Ihr schnappt euch in den kommenden Tagen eure Gewänder, eure Kronen, eure Sterne, die Kreide und die Sammeldosen. Damit habt ihr die wichtigsten Wegbegleiter für die Sternsingeraktion beisammen. Ihr setzt euch ein, dass ihr und alle Kinder – ob aus Europa, Asien, Lateinamerika oder Afrika – in Frieden und ohne Angst und Gewalt aufwachsen könnt. Ihr fordert zurecht eine bessere, eine gerechtere Welt!“

Staffelstern wechselt den Besitzer: Werbung für bundesweite Eröffnung im Bistum Aachen Ein weiterer Höhepunkt der Aussendungsfeier war die Übergabe des Staffelsterns. Sternsinger aus dem Bistum Osnabrück reichten den großen Stern an Jonas (7), Malte (8), Jan (13) und Ben (10) aus dem Pfadfinderstamm Maximilian Kolbe in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) aus Simmerath-Lammersdorf weiter. Sie nahmen den Stern stellvertretend für das Bistum Aachen entgegen. In Aachen wird am 29. Dezember 2020 die 63. Aktion Dreikönigssingen 2021 eröffnet. Der Staffelstern hatte das Jahr über im Bistum Osnabrück für die diesjährige Eröffnung geworben.

Bereits am Vormittag hatten die kleinen und großen Kronenträger für einen königlichen Auftritt in der Friedensstadt Osnabrück gesorgt und den Domvorplatz in ein Kronenmeer verwandelt. Ein buntes Bühnenprogramm und rockige Musik von der Bielefelder Band „Randale“ sorgten für die richtige Einstimmung auf den feierlichen Tag. Im Anschluss konnten sich die Sternsinger bei verschiedenen Mitmachangeboten im Theater, in den Schulen und an weiteren Orten ausprobieren und sich mit dem Thema der Aktion „Frieden“ auseinandersetzen. So ließ die Gruppe „Tamborena“ mit einem Trommelworkshop für 800 Sternsinger die Sporthalle der Domschule vibrieren. Selbst Bischof Franz-Josef Bode, Pfarrer Dirk Bingener, Thomas Andonie und die BDKJ-Diözesanvorsitzende Pia Lindemann ließen es sich nicht nehmen, eine Runde mitzutrommeln und hatten dabei sichtlich Spaß.

Sternsingerzug schlängelt sich durch Osnabrücks Gassen Nach den Workshops startete am frühen Nachmittag auf dem Domvorplatz der Sternsingerzug und schlängelte sich durch die teils engen Gassen Osnabrücks bis zum Dom mit einem Zwischenstopp am Rathaus. Dort wurden die Sternsinger von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert begrüßt und schrieben den Segen 20*C+M+B+20 (Christus mansionem benedicat  - Christus segne dieses Haus) an die Tür des Rathauses. Im Rathaus selbst trugen sich Bischof Bode, Pfarrer Bingener, Thomas Andonie und Pia Lindemann gemeinsam mit den vier Sternsingern Tobias (14), Maximilian (12), Tina (13) und Hannah (14) aus der Pfarrei St. Johannes in Spelle in das Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein.

Unterstützung von allen Seiten

Vorbereitet wurde die bundesweite Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zahlreiche Aufgaben – von der Verkehrssicherung über die Gestaltung der Workshops bis hin zur Essensausgabe – übernahmen, sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Großartige Unterstützung erfuhren die Organisatoren zudem von der Stadt Osnabrück, dem Theater, dem Malteser Hilfsdienst, der Feuerwehr, der Franz-von-Assisi-Schule, der Ursulaschule, der Domschule sowie vom Mathom-Theater aus Melle und der Tanzschulen Hull und Hülsmann.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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news-977 Sat, 28 Dec 2019 13:11:55 +0100 „Ein Zeichen, das man nicht übersehen kann“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-zeichen-das-man-nicht-uebersehen-kann/ 2.000 Sternsinger feiern heute in Osnabrück mit Bischof Bode den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen Osnabrück. Rund 2.000 Sternsinger feiern heute den ganzen Tag über in Osnabrück den bundesweiten Auftakt der 62. Aktion Dreikönigssingen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, lautet in diesem Jahr das Motto. Am Vormittag begrüßte Osnabrücks Bischof Franz-Josef Bode gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Jungen und Mädchen auf dem Domvorplatz.

„Frieden ist eines der wichtigsten Themen, weil die Welt dermaßen zerrissen ist. Das Netzwerk, das die Kinder und Jugendlichen untereinander bilden, auch mit den Menschen im Libanon und darüber hinaus, das ist einfach ein Zeichen, das man nicht übersehen kann, wenn sich über hunderttausend junge Leute auf den Weg machen“, sagte Bischof Bode.

Um 15 Uhr wird die 62. Aktion Dreikönigssingen im Dom St. Peter in Osnabrück mit einer Aussendungsfeier offiziell eröffnet. Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Auftakt der Sternsingeraktion. An der Eröffnung nehmen 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden teil, davon 1.600 Sternsinger aus dem Bistum Osnabrück. Zudem sind heute 400 Sternsinger aus den neun (Erz-)Bistümern Aachen, Paderborn, Trier, Hildesheim, Essen, Regensburg, Mainz, Münster und Rottenburg-Stuttgart nach Osnabrück gekommen.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt. Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

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news-976 Mon, 16 Dec 2019 17:00:00 +0100 "Mut zum Frieden" https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mut-zum-frieden/ Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde von der aktion kaserne und Pfadfinder*innen an die Militärseelsorge übergeben. Bei einer adventlichen Feier wurde am 16. Dezember das Friedenslicht aus Bethlehem von der aktion kaserne und den Ringen deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn übergeben. Das Licht wird in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergegeben. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto "Mut zum Frieden" und setzt sich für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein.

Militärdekan Heinrich Kramer nahm - zusammen mit Militärdekan Monsignore Rainer Schnettker und dem evangelischen Militärpfarrer Horst Leckner - das Licht offiziell in Empfang. Er erinnerte in seiner Ansprache daran, wie er mit den Soldatinnen und Soldaten, die er im Einsatz begleitete, das Friedensicht in Empfang nehmen konnte: „Dieses, in der Geburtsgrotte Jesu entzündete und von vielen Menschen in alle Welt getragene Licht, ist ein wunderbares Zeichen des Friedens und der menschlichen Nähe, das von den Soldatinnen und Soldaten verstanden und ins Herz geschlossen wird.“

Der anwesende General Schlaak hob bei der Übergabe in Köln-Wahn die hohe Bedeutung des Lichtes für die Soldatinnen und Soldaten hervor und betonte: „Ich danke den Pfadfinderinnen und Pfadfindern für die Weitergabe des Friedenslichtes.“

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern“, betonte Benedikt Kestner, Sprecher der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

„Wir setzen uns gemeinsam mit den Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie den Soldatinnen und Soldaten für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen“, verdeutlichte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie.

„15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen allein in NRW mit der Weitergabe des Friedenslichtes an ‚alle Menschen guten Willens‘ Mut machen, sich für den Frieden einzusetzen. Dabei macht ihnen Mut, dass Frieden alle Nationen und Religionen miteinander verbindet“, betonte Christian Schnaubelt, Pressesprecher des rdp NRW.

Bei der Übergabe in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn stellten Tobias Reth von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Susanne Schunck von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und Oliver Mahn vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) auch das diesjährige Friedenslicht-Motto „Mut zum Frieden“ vor. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen sich damit für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein. Weitere Informationen zur Friedenslichtaktion 2019 in Deutschland gibt es auf der Website www.friedenslicht.de.

Hinweis an die Redaktionen:

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) am 26. November in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem durch das ORF-Friedenslichtkind Victoria Kampenhuber entzündet und wird seit dem 3. Advent (15. Dezember) von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung „an alle Menschen guten Willens“ in Deutschland verteilt. Allein in Nordrhein-Westfalen sind an bis zum Heiligen Abend 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Lichtverteilung beteiligt.

Die Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an die Luftwaffe findet mittlerweile seit elf Jahren in Kooperation der Ringe deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände, der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie der Militärseelsorge statt.

Auf www.bdkj.de/presse und auf www.friedenslicht.de/presse stehen Ihnen Pressefotos zur Aktion Friedenslicht aus Betlehem zur Verfügung.

Kontakt:
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)
Stefan Dengel
Referent für Soldatenfragen / Geschäftsführer der aktion kaserne
Tel. 02 11 / 46 93 – 184, sdengelbdkjde

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news-975 Fri, 13 Dec 2019 12:35:00 +0100 Jugend eine starke Stimme im Synodalen Weg geben https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/jugend-eine-starke-stimme-im-synodalen-weg-geben/ Der BDKJ besetzt 15 zusätzliche Plätze für junge Menschen zum „Synodalen Weg“, der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt wird. Der BDKJ besetzt 15 zusätzliche Plätze für junge Menschen zum „Synodalen Weg“, der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) durchgeführt wird. Der Dachverband der katholischen Jugendverbände möchte der „Jugend eine starke Stimme“ im zweijährigen Prozess geben.

„Mit der Auswahl der jungen Menschen wird die Vielfalt katholischer Jugendarbeit ausgedrückt“, verdeutlicht BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie die Auswahl der Jugendvertreter*innen für den Synodalen Weg. „Verschiedene Orte und Ebenen vom Engagement in der örtlichen Gemeinde, über die Bistums-, bis zur bundesweiten und internationalen Ebene wurden berücksichtigt“, ergänzt Andonie.

„230 Bewerbungen sind für die 15 Plätze im Synodalen Weg bis zum Bewerbungsschluss am 1. Dezember eingegangen. Ein so hohes Interesse junger Menschen an der Mitgestaltung der Reform der katholischen Kirche bestätigt unsere Arbeit und unser offenes Verfahren“, erläutert Andonie. „Der BDKJ-Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 6. Dezember intensiv beraten und den Vorschlag für die Besetzung der Plätze einstimmig beschlossen. Dabei wurden verschiedene Faktoren, wie regionale Vielfalt, Stadt und Land, Geschlechtervielfalt und Alter berücksichtigt. „Alle Ausgewählte engagieren sich ehrenamtlich“, verdeutlicht Thomas Andonie.

Die 15 vom BDKJ benannten jungen Menschen wurde vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) entsendet.


Der Synodale Weg

Der Synodale Weg ist ein gemeinsamer Prozess der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Laienvertretung in Deutschland. Der Prozess ist auf zwei Jahre angelegt.

Das Ziel des Synodalen Wegs ist es, Reformen in der Kirche anzustoßen, um die Organisation der Kirche zu verändern und um die Botschaft von Jesus Christus mit dem passenden Rahmen verkünden zu können.

Der BDKJ-Hauptausschuss ist zwischen den BDKJ-Hauptversammlungen das höchste beschlussfassende Gremium des BDKJ.

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news-973 Fri, 06 Dec 2019 13:46:28 +0100 „Ein leuchtendes und buntes Netzwerk zieht sich durch die Republik“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-leuchtendes-und-buntes-netzwerk-zieht-sich-durch-die-republik/ Bischof Franz-Josef Bode und Osnabrück freuen sich auf 2.000 Sternsinger  

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir in Osnabrück die Ehre haben, die Sternsingeraktion 2020 zu eröffnen“, machte Bischof Franz-Josef Bode am Donnerstag bei der Vorstellung der bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen am Samstag, 28. Dezember, in seinem Bistum deutlich. 2.000 Sternsinger sowie 500 Begleiterinnen und Begleiter werden dann in Osnabrück erwartet. „Rund um den Jahreswechsel entsteht durch die Sternsinger ein leuchtendes und buntes Netzwerk, das sich durch die ganze Republik zieht. Und wenn die Sternsinger dann zu den Menschen in die Häuser gehen, wächst dieses Netzwerk weit über die Aktion hinaus“, lobte Bischof Bode den Einsatz der kleinen und großen Könige.

Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Aktionsauftakt der Sternsinger. Die Friedensstadt und das Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel werden sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion.

„Sternsinger säen Frieden“

„Durch ihr Engagement ermöglichen die Sternsinger notwendige Programme, damit in allen und für alle der Frieden wachsen kann“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, zum diesjährigen Thema der Aktion deutlich. „Mit ihrem Einsatz säen die Sternsinger weltweit Frieden. Denn Kinder brauchen Geborgenheit und Sicherheit, die es in einem Krieg nicht geben kann. Versöhnung, Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Frieden – all das wächst dank unserer Partner weltweit mit der jungen Generation heran.“ In den ersten Monaten seiner Amtszeit habe er als neuer Präsident des Kindermissionswerks zudem erfahren, wie viel schreckliche Dinge Menschen einander antun und wie groß die Not ist, aber eben vor allem auch, wie viele Menschen sich füreinander einsetzen, einander beistehen und Gutes tun. „Darin sind die Sternsinger Vorbilder.“

Frieden und Gerechtigkeit – Selbstverständnis der katholischen Jugend „Junge Menschen haben ein ganz natürliches Gerechtigkeitsempfinden. Sie sehen genau und erkennen sehr gut, wann etwas gerecht oder ungerecht ist“, erklärte Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum Engagement junger Katholikinnen und Katholiken im Themenbereich. „Das wollen wir auch in den Jugendverbänden leben, weil wir wissen, dass Frieden und Gerechtigkeit notwendige Faktoren sind, um ein gelingendes Leben zu führen. Menschen können sich nur entwickeln, wenn sie die Möglichkeit dazu haben und diese Möglichkeiten nicht durch Krieg, Verfolgung, Unsicherheit, durch Korruption genommen werden.“ Darüber hinaus sei die Aktion Dreikönigssingen genau das, wofür man in den Jugendverbänden stehe: „Kinder helfen Kindern, Jugend leitet Jugend!“

2.000 Sternsinger aus 80 Pfarrgemeinden und zehn Bistümern Beeindruckende Zahlen stellte Pia Lindemann vom Vorstand des BDKJ-Diözesanverbands Osnabrück vor. 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden sind zur Eröffnung angemeldet, davon der Großteil aus dem Bistum Osnabrück. Doch auch 400 Sternsinger aus neun weiteren Bistümern sind am 28. Dezember dabei. Der BDKJ im Bistum bereitet die Eröffnung seit zwei Jahren verantwortlich vor. „Besonders stolz und dankbar sind wir, dass 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Pfarrgemeinden des Bistums und unseren Jugendverbänden die Eröffnung unterstützen“, so Pia Lindemann. Und auch darüber hinaus erfährt die Veranstaltung großartige Unterstützung. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, die Stadt Osnabrück, das Theater, der Malteser Hilfsdienst, die Feuerwehr sowie die Franz-von-Assisi-Schule, die Ursulaschule und die Domschule sind mit von der Partie. Neben den Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen aus BDKJ und Bistum tragen das Mathom-Theater aus Melle, die Tanzschulen Hull und Hülsmann, die Gruppe „Tamborena“ mit einem Trommelworkshop für 800 Sternsinger sowie die Band „Randale“ aus Bielefeld mit rockiger Musik für Kinder zum Gesamtprogramm und zu den zahlreichen Workshops bei.

Sternsinger ziehen durch die Stadt

Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr Mitmachangebote im Theater, in den Schulen und an weiteren Orten. Um 14 Uhr startet auf dem Domvorplatz der Sternsingerzug durch die Innenstadt mit einem Halt am Rathaus. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der Herz-Jesu-Kirche, in der Gymnasialkirche und in der Marienkirche parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020. Dieser Gottesdienst wird live im Internet vom katholischen Sender DOMRADIO.DE übertragen.

Zum Ende der Feier müssen sich die Osnabrücker Sternsinger von einem besonderen Stern trennen. Der Staffelstern der Aktion, der in diesem Jahr im Bistum Osnabrück für die Eröffnung geworben hatte, wird von Langeooger Sternsingern weitergegeben an vier Könige aus dem Bistum Aachen, wo die Aktion im kommenden Jahr eröffnet wird.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt.

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news-972 Wed, 04 Dec 2019 12:29:50 +0100 Kreuzweg der Jugend verbindet Ikonen mit modernen Symbolen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/kreuzweg-der-jugend-verbindet-ikonen-mit-modernen-symbolen/ Junge Menschen begegnen Jesus beim Ökumenischen Jugendkreuzweg 2020 auf ungewöhnliche Weise. Ab sofort kann das Begleitmaterial online bestellt werden. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend „ICON“ besteht aus neun Stationen und bedient zwei Stilrichtungen:  Ikonen, gemalte Glaubensbekenntnisse, werden mit modernen Icons verbunden. „Die auch in Social-Media-Welten genutzten Symbole schaffen eine Brücke zu den individuellen Lebenssituationen junger Menschen und sind eine Verbindung zwischen dem Glaubensbekenntnis und Erfahrungen aus dem eigenen Leben“, sagt Bianka Mohr, Leiterin der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge.

Mit dem Material erhalten Jugendgruppen, Schulklassen oder junge Menschen, die den Weg individuell beten möchten, einen kompletten Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gebetes. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Eigenes aus dem Material entstehen zu lassen, zum Beispiel einen Gottesdienst, eine Gebetsreihe oder Exerzitien. Traditionell wird der Ökumenische Jugendkreuzweg von jungen Menschen in ganz Deutschland in der Fastenzeit gebetet. „Der Jugendkreuzweg ist das bedeutendste ökumenische Projekt im Bereich der Jugend“, freut sich Mike Corsa, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).

Die Bilder dieser Kreuzwegstationen entstammen einem der seltenen Ikonenkreuzwege. Der Ikonenmaler Alexander Stoljarov hat ihn 2011 für die Gemeinde St. Hubertus in Dresden geschaffen.

 

Jugendkreuzweg erstmals auch über Messengerdienste

Der diesjährige Jugendkreuzweg geht neue digitale Wege. In einer Kooperation mit der Netzgemeinde „da_zwischen“ werden allen Interessierten Impulse aus den sieben Stationen des Kreuzweges über Messengerdienste geschickt. ICON wird dadurch ein virtueller Begleiter in der Fastenzeit und darüber hinaus.  Auf netzgememeinde-dazwischen.de/icon ist es möglich, sich für das digitale Angebot zu registrieren.

Alle Materialien des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2020 sind auf der Website www.jugendkreuzweg-online.de verfügbar. Sie wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt und können zudem über den Verlag Haus Altenberg unter www.jhdshop.de bestellt werden.

 

Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-971 Wed, 04 Dec 2019 09:29:30 +0100 BDKJ fordert kostenlosen ÖPNV für Freiwilligendienstleistende https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-fordert-kostenlosen-oepnv-fuer-freiwilligendienstleistende/ Mit der Social-Media-Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige unterstreichen am „Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember junge Menschen und Zentralstellen des FSJ, FÖJ und BFD ihre Forderung nach einem kostenlosen Nahverkehr für Freiwilligendienstleistende. Auch am „Tag des Ehrenamtes“ machen sich hunderttausende Freiwilligendienstleistende mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu ihren Einsatzstellen und müssen dafür einen guten Teil ihres Taschengeldes investieren. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstützt die Forderung nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen in ihrem jeweiligen Bundesland. „Wir hören nicht auf, uns dafür einzusetzen, dass junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst kostenlos mit Bus und Bahn zu ihren Einsatzorten fahren können“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Statt erneut die Debatte über die Dienstpflicht zu führen, wollen wir die Rahmenbedingungen für Freiwilligendienstleistende verbessern. Dabei ist der kostenlose ÖPNV für diejenigen, die sich tagtäglich für den Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzen, eine wichtige Maßnahme."

Die Forderung ist nicht neu. Seit 2017 setzen sich die Zentralstellen für den kostenlosen Nahverkehr ein und konnten in einzelnen Bundesländern bereits Erfolge erzielen. In Berlin, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen gibt es aktuell spezielle Angebote für Freiwillige, nicht alle erfüllen die Forderung vollständig. In weiteren Bundesländern erhöhen Zentralstellen und Freiwilligendienstleistende durch Petitionen den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-969 Fri, 22 Nov 2019 10:30:00 +0100 72-Stunden-Aktion mit Medienpreis Bambi ausgezeichnet https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/72-stunden-aktion-mit-medienpreis-bambi-ausgezeichnet/ Die Überraschung war groß für hunderttausende Engagierte aus den katholischen Jugendverbänden: Die 72-Stunden-Aktion, die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wurde am Donnerstagabend mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet. Rund 100 junge Menschen aus der Erzdiözese Freiburg waren live vor Ort. Tobia Luck, Dekanatsleiterin des BDKJ Karlsruhe, erzählt: „Wir waren alle sehr überrascht, weil wir dachten, die Aktion wird einfach vorgestellt. Als wir von der Tribüne gesehen haben, dass Thomas Gottschalk tatsächlich einen Bambi überreicht, waren alle total überwältigt“. Die deutsche TV-Legende Thomas Gottschalk und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis überreichten Helena, Magdalena, Claudio und Jule den Bambi stellvertretend für alle Teilnehmenden. Ein Film würdigte das Engagement während der 72-Stunden-Aktion im Mai. Mit ihrem Einsatz stehen die Kinder und Jugendlichen für ein menschen-freundliches Deutschland und seien ein positives Beispiel für alle, so die Laudatio.
 
BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie sagt heute: „Vielen Dank an die tausenden Jugendlichen, die soziale Projekte auf die Beine gestellt haben und Nachbarschaft, Eltern und Gemeindemitglieder angesteckt haben, die Welt ein bisschen besser zu machen. Der Bambi ist euer Preis. Wir freuen uns über die Würdigung für das Engagement junger Menschen, das wir täglich in unseren Jugendverbänden erleben.“
Dass der Preis stellvertretend für deutschlandweit 160.000 Engagierte in der Erzdiözese Freiburg entgegengenommen wurde, sei ein große Ehre, so Paul Rögler, Vorsitzender des BDKJ im Erzbistum Freiburg. „So ein Preis ist natürlich auch Motivation für die Zukunft. Die Botschaft ist klar: Anpacken ist besser als Abwarten, Engagement macht Spaß und wer etwas bewegt, der bekommt von ganz vielen Seiten Unterstützung und wenn es extrem verrückt läuft sogar einen Bambi“, fügt er hinzu.
 
Bei der 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 haben sich rund 160.000 Menschen engagiert. Die von Jugendlichen initiierten Projekte, griffen politische und gesellschaftliche Themen auf, waren lebensweltorientiert und gaben dem Glauben „Hand und Fuß“. Projekte wurden von 3400 Gruppen überall in Deutschland umgesetzt und auch von 45 internationalen Gruppen außerhalb der Bundesrepublik. Die Sozialaktion des BDKJ und seinen Jugendverbänden fand 2019 zum zweiten Mal bundesweit statt.

Weitere Informationen zur 72-Stunden-Aktion finden Sie auch auf www.72stunden.de.

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news-968 Tue, 29 Oct 2019 13:39:33 +0100 15 Plätze im synodalen Weg werden mit Menschen unter 30 besetzt https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/15-plaetze-im-synodalen-weg-werden-mit-menschen-unter-30-besetzt/ ZdK-Hauptausschuss beauftragt BDKJ mit der Beteiligung junger Menschen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde vom Hauptausschuss des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) dazu beauftragt, 15 Plätze der Versammlung des synodalen Weges mit jungen Menschen unter 30 vorzuschlagen. Das entspricht derzeit 7 Prozent der gesamten Versammlung.

 

„Wir freuen uns, dass sich ZdK und die Deutsche Bischofskonferenz darauf verständigt haben, junge Menschen beim synodalen Weg zu berücksichtigen. Das Signal des ZdK-Hauptausschusses, eine echte Beteiligung junger Menschen am synodalen Weg zu ermöglichen, ist für uns ein Auftrag, den wir gerne annehmen“, sagte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „Das Vertrauen, dass der ZdK-Hauptausschuss in uns setzt, spornt uns an. Als demokratisch legitimierte Stimme von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirken die katholischen Jugendverbände selbstverständlich auch außerhalb ihrer Strukturen und haben die Anliegen aller jungen Menschen im Blick.“

 

Der BDKJ wird die Plätze, wie von ZdK und DBK beschlossen, überwiegend mit weiblichen Vertreter*innen besetzen, um die Geschlechtergerechtigkeit in der Versammlung zu erhöhen. Um die Liste des BDKJ transparent zu besetzen, wird ein Verfahren entwickelt. Der ZdK-Hauptausschuss ist nach der ZdK-Vollversammlung das zweithöchste beschlussfassenden Gremium des Lai*innenkatholizismus in Deutschland. Die aktuellen Entscheidungen zum synodalen Weg finden unter Vorbehalt der Vollversammlung statt, die am 22. und 23. November tagen wird.

 

Die aktuelle Satzung und weitere Informationen zum synodalen Weg sind unter www.DBK.de oder www.ZdK.de zu finden. Der BDKJ informiert unter www.bdkj.de/synodalerWeg über den synodalen Weg.

 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-967 Mon, 21 Oct 2019 13:28:01 +0200 Mit Argumenten für eine geschlechtergerechte Kirche https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mit-argumenten-fuer-eine-geschlechtergerechte-kirche/ Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt. Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des BDKJ haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt.

„Frauen, aber auch Männer in unserer Kirche sind es leid, dass mit unschlüssigen Argumenten weiterhin ein patriarchales Machtgefüge zementiert wird.“, erklärte BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier bei der Eröffnung der Tagung. Schon seit mehr als 25 Jahren fordert der BDKJ eine geschlechtergerechte Kirche. Das BDKJ-Bundesfrauenpräsidium hat dazu am vergangenen Samstag einen entsprechenden Fachtag veranstaltet. Unterstützung bekamen sie am Samstag von Journalistin Christiane Florin, Autorin Jaqueline Straub, Eva Maria Düring (Bereichsleiterin SKFM) und Weihbischof Schepers aus dem Bistum Essen. Im Gespräch mit Stefanie Schulze aus dem BDKJ-Bundesfrauenpräsidium, machte Weihbischof Ludger Schepers als Mitglied der Frauenkommission der Deutschen Bischofskonferenz deutlich: „Ich kann häufig nicht Kirche leben, wie ich sie verstehe – wirklich geschwisterlich und gleichberechtigt – und das tut mir weh.“

„Die Frage ist letztlich, ob die Kirche die Moderne wirklich akzeptieren wird oder nicht“, erläuterte Dr. Annette Jantzen in ihrem Einführungsvortrag, in dem sie die Frage nach der Frauenweihe in den Kontext der Lehrentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert stellte. In den darauffolgenden Workshops schulten sich die Teilnehmenden in Argumentationstrainings und mit Gesprächsstrategien. So berichtete Jaqueline Straub von ihrer Berufung zur Priesterin und wie sie dafür öffentlich diffamiert wird. „Frauen als Priesterinnen sind keine Maximalforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit“, betonte auch Christiane Florin in ihrem Workshop. Die Journalistin hat zur Situation der Frauen in der katholischen Kirche das Buch „Weiberaufstand“ verfasst und ist sich sicher: „Um den Druck aufrecht zu erhalten bedarf es mehr Solidarität derjenigen Katholikinnen und Katholiken, die einen Veränderungsbedarf sehen.“

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