Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Sat, 24 Aug 2019 17:24:36 +0200 Sat, 24 Aug 2019 17:24:36 +0200 TYPO3 EXT:news news-955 Wed, 21 Aug 2019 11:15:00 +0200 Mehr Wertschätzung für Freiwilligendienstleistende https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mehr-wertschaetzung-fuer-freiwilligendienstleistende/ Der BDKJ reagiert auf die Ankündigung, dass Bundeswehrsoldat*innen ab dem neuen Jahr in Uniform Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen können.

Der BDKJ-Bundesverband reagiert auf die Ankündigung, dass Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten ab dem neuen Jahr in Uniform Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen können und fordert mehr Wertschätzung für das Engagement von Freiwilligendienstleistenden ein.

Seit drei Jahren setzten sich Freiwilligendienstleistende in Deutschland für die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ein. BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier erläutert: „Für das Erreichen der Einsatzstellen sind die meisten Freiwilligendienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst auf Bus und Bahn angewiesen. Die Kosten dafür stellen aber oft eine große Herausforderung dar. Dem BDKJ geht es neben der Anerkennung von diesem Engagement in erster Linie darum, dass Freiwilligendienste wirklich allen jungen Menschen ermöglicht werden“. 

Mit der Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige wurde in den letzten Jahren die Forderung unterstrichen, dass das Engagement der circa 100.000 Freiwilligendienstleistenden pro Jahr nicht durch teure Ticketpreise eingeschränkt wird.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat betont, dass die neue Regelung für die Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten Ausdruck für die Wertschätzung ihres Einsatzes sei. Bisher konnten aktive Wehrdienstleistende allerdings schon gratis Heimfahrten antreten, nun ab dem 01.01.2020 alle Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Er ist zudem bundeszentraler Träger für jährlich über 10.000 Freiwilligendienstleistende im In- und Ausland.

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news-952 Mon, 22 Jul 2019 14:03:15 +0200 BDKJ-Bundespräses wird Präsident von zwei katholischen Hilfswerken https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-bundespraeses-wird-praesident-von-zwei-katholischen-hilfswerken/ Pfarrer Dirk Bingener leitet künftig das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und missio Aachen BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener ist zum neuen Präsidenten der katholischen Hilfswerke Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und missio Aachen ernannt worden. Damit verlässt er nach viereinhalb Jahren den Bundesvorstand des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ).

„Wir wünschen Dirk für seine neue Tätigkeit viel Erfolg und Gottes Segen. Auch wenn uns Dirks Abschied vom BDKJ nicht leichtfallen wird, freuen wir uns sehr, dass er Verantwortung in zwei uns nahestehenden Hilfswerken übernehmen wird“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Wir sagen Danke für viereinhalb Jahre engagierten Einsatz, die Stimme der Jugend in der katholischen Kirche hörbar zu machen“, fügen die Bundesvorsitzenden Katharina Norpoth und Thomas Andonie hinzu.

Ein Wiedersehen folgt schon im Dezember: Dann wird Dirk Bingener als Präsident des Kindermissionswerkes zusammen mit dem BDKJ bei der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen in Osnabrück tausende Sternsinger entsenden.

Dirk Bingener wurde 2015 von der BDKJ-Hauptversammlung zum Bundespräses gewählt und 2018 in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Schwerpunkten gehörten alle Fragen der Jugendpastoral sowie die Themen Friedenspolitik, Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik und die internationalen und nationalen Freiwilligendienste.

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news-949 Thu, 11 Jul 2019 16:14:32 +0200 Osnabrück erwartet 3.000 Sternsinger https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/osnabrueck-erwartet-3000-sternsinger/ Aachen/Düsseldorf/Osnabrück. Rund 3.000 Sternsinger und ihre Begleiter werden am Samstag, 28. Dezember, in der Friedensstadt Osnabrück zur bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen erwartet. Ort und Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel wollen sich die Sternsinger besonders für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion. Die Mädchen und Jungen werden zur Eröffnung vornehmlich aus allen Teilen des Bistums Osnabrück anreisen, doch auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren deutschen Diözesen werden beim Sternsingerauftakt 2020 erwartet. Die Diözese Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber einer bundesweiten Aktionseröffnung der Sternsinger, die jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet.

Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr ein Mitmachprogramm im Theater, in der Domschule, der Ursulaschule, der Franz-von-Assisi-Schule und an weiteren Orten. Die Kinder und Jugendlichen werden dort unter anderem an Workshops zum Aktionsthema Frieden und zum Beispielland Libanon teilnehmen. Nach einem Mittagessen starten die Mädchen und Jungen um 14 Uhr auf dem Domvorplatz zu einem Sternsingerzug durch die Innenstadt. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der Herz-Jesu-Kirche, in der Kleinen Kirche und in der Marienkirche parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020.

Vorbereitet wird die Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. Ab Ende August können sich Sternsingergruppen unter der Webadresse www.bdkj-osnabrueck.de/sternsinger zur Veranstaltung anmelden.

Mehr als eine Milliarde Euro, mehr als 73.100 Projekte

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 73.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Weltweit fördert die Aktion Dreikönigssingen Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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news-948 Tue, 09 Jul 2019 10:17:51 +0200 Zeigen, wie wertvoll Freiwilligendienste sind https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/zeigen-wie-wertvoll-freiwilligendienste-sind/ Unter #wertvolljahr teilen junge Menschen Einblicke in ihren Freiwilligendienst Wie vielfältig und wertvoll Freiwilligendienste in unserer Gesellschaft sind, zeigen am Donnerstag 11. Juli junge Menschen in den sozialen Netzwerken. Unter #wertvolljahr teilen sie Einblicke in ihre Freiwilligendienste und sagen der Welt: Darum sind FSJ und BFD unbezahlbar.

#wertvolljahr ist eine Aktion der katholischen Träger und Einsatzstellen. Der BDKJ vernetzt die katholischen Träger der Freiwilligendienste und hat es sich zur Aufgabe gemacht die Interessen der jungen Menschen, die einen Freiwilligendienst absolvieren, in der Gesellschaft zu vertreten. Mit dieser Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Freiwilligendienste ein besonderer Teil des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland sind.

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news-946 Sun, 26 May 2019 18:30:00 +0200 Anpacken statt Abwarten: Junge Menschen setzen soziale Projekte um https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/anpacken-statt-abwarten-junge-menschen-setzen-soziale-projekte-um/ Über 160.000 Menschen beteiligen sich an der 72-Stunden-Aktion - bundesweiter Abschluss in Hamm Um 17.07 Uhr ist die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) heute in Hamm zu Ende gegangen. Über 85.000 junge Menschen initiierten rund 3.400 soziale, politische und ökologische Projekte, insgesamt beteiligten sich schätzungsweise über 160.000 Menschen aller Generationen in ganz Deutschland. Das Motto lautete „Uns schickt der Himmel.“

„So viel Engagement in 72 Stunden zeigt, dass junge Menschen in unserer Gesellschaft nicht abwarten, sondern aktiv eine tragende Rolle einnehmen“, bilanziert der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie, der während des Aktionszeitraums Gruppen in ganz Deutschland besucht hat. „In den drei Tagen habe ich gesehen, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrem Engagement nicht nur viel schaffen, sondern auch Eltern und Gemeindemitglieder mitreißen, die Welt ein bisschen besser zu machen. So sieht Kirche aus, wenn man junge Menschen machen lässt.“ Viele Aktionen der jungen Engagierten spiegelten aktuelle politische Diskussionen wider. So gab es zahlreiche Projekte zu den Themen Umwelt und Artenvielfalt oder Gruppen, die U18-Wahlen durchführten. Aber auch soziale Projekte, wie die Erstellung einer rollstuhlgerechten Stadtkarte oder die Versorgung von Wohnungslosen, wurden von den Kinder- und Jugendgruppen mit viel Herzblut umgesetzt. Mit Hilferufen haben die Aktionsgruppen online noch mehr Menschen für die Sozialaktion gewonnen.

Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ lief vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal in allen Bundesländern und katholischen Diözesen, von Hamburg bis München, von Aachen bis Görlitz. Die bundesweite Auftaktveranstaltung fand am Donnerstag in Würzburg statt, während in ganz Deutschland in den Verbänden die Eröffnung mit unterschiedlichen Veranstaltungen gefeiert wurde. Viele Gruppen erfuhren erst zur Eröffnung ihre Aufgaben für die folgenden 72 Stunden. Vor der Aktion hatten sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet. Mit 45 Aktionsgruppen aus Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Nordirland, Österreich, Pakistan, Peru, Rumänien, Südafrika und der Ukraine wirkte die 72-Stunden-Aktion auch weltweit. Auch wenn die 72-Stunden-Aktion vorbei ist, werden viele Gruppen die Projekte weiter begleiten und damit zur Nachhaltigkeit beitragen.

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hatten die Schirmherrschaft der Sozialaktion übernommen und Aktionsgruppen in Kassel und München besucht. Gefördert wurde die Aktion vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Bischofskonferenz, Misereor, das Bonifatiuswerk und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’.

Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 

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news-945 Sat, 25 May 2019 18:14:12 +0200 Franziska Giffey besucht Kindertheater im Rahmen der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/franziska-giffey-besucht-kindertheater-im-rahmen-der-72-stunden-aktion/ Bundesministerin ist Schirmherrin der Sozialaktion / Bundesweites Engagement Die Aktionsgruppe der Pfarrei Herz Jesu und der KJG Kassel hat im „Hafen 17 – Treff für Kinder“ in Kassel heute Besuch der Schirmherrin der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bekommen. Bundesjugendministerin Franziska Giffey hat sich zusammen mit der BDKJ-Bundesvorsitzenden Lisi Maier und rund 50 Kindern und Eltern das Mitmachtheater der Jugendgruppen angesehen.

Hänsel und Gretel oder Rotkäppchen? Beim Mitmachtheater der Aktionsgruppe hat Bundesministerin Giffey zusammen mit dem jungen Publikum bekannte Märchen erraten. Mit kurzen Szenen spielten Jugendliche aus den Pfarreien Herz-Jesu und St. Theresia vom Kinde Jesu die bekannten Märchen nach und integrierten die Kinder im Publikum in die Vorführung. Während der 72-Stunden-Aktion, die am Donnerstag, 23. Mai, in ganz Deutschland begonnen hat, hatte die Gruppe kurze Theaterszenen einstudiert, um Kinder und Erwachsene im Stadtteil zum Lachen zu bringen. Für die gute Stimmung sorgte eine Gruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) mit einem Vorprogramm. Das ist gelungen. Die Stimmung war ausgelassen und Franziska Giffey lobte das Engagement der Aktionsgruppe: „Ich finde, das ist eine klasse Idee, dass jede und jeder überlegt, was man tun kann, um anderen Kindern und Jugendlichen etwas Gutes zu tun.“ BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier betont, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen ist: “Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion zeigen junge Menschen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, dass sie unsere Gesellschaft mitgestalten können und wollen. Die Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen dürfen sich aber nicht nur im sozialen Engagement niederschlagen. Am Tag vor der Europawahl bekräftigen wir deshalb unsere Forderung nach der Senkung des Wahlalters."

Nach dieser Uraufführung bleiben die Jugendlichen der Gruppe aktiv: Am Nachmittag gehen sie in ein Senior*innenheim und am Sonntag werden sie im Gottesdienst von ihrem Engagement berichten.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Vor der Aktion hatten sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet.

Hinweis für Journalist*innen:

Ausgewählte Pressefotos des Besuchs von Bundesministerin Franziska Giffey bei der Aktionsgruppe in München stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://owncloud.bdkj.de/index.php/s/oh9esU5afw7apFp

Die Grußwörter der Schirmherr*innen sind unter folgenden Links zu finden: https://youtu.be/2eBBAN9-dao // https://youtu.be/_Ml1uv3D_SY. Am Sonntag gibt der BDKJ zur Abschlussveranstaltung bekannt, wie viele Personen sich insgesamt an der Sozialaktion beteiligt haben. 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 

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news-944 Fri, 24 May 2019 19:15:00 +0200 Trommeln mit Kardinal Marx bei der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/trommeln-mit-kardinal-marx-bei-der-72-stunden-aktion/ Kinder und Jugendliche bauen gemeinsam ein Tipi / Besuch des Schirmherrn der Sozialaktion in München München, 24.05.2019. Ein vier Meter hohes Indianertipi erwartete Reinhard Kardinal Marx und BDKJ-Bundesvorsitzenden Thomas Andonie, als sie am Freitag, 24. Mai eine Aktionsgruppe in München während der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) besuchten. Die Kinder und Jugendlichen eines Münchner Pfarrverbandes und Kindergartenkindern und Schüler*innen des inklusiven Luise-Kiesselbach-Hauses gestalteten gemeinsam den Schulgarten neu und legten mit der Aktion einen Grundstein für ein gutes Miteinander im Stadtteil. 

Die Gruppe aus dem Pfarrverband St. Heinrich und St. Stephan hatte das Tipi im Garten des Luise-Kiesselbach-Hauses für Kinder errichtetet. Die Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft hatten gemeinsam die Zeltplane bemalt und Weiden vor dem Zelteingang gepflanzt. Sie luden den Kardinal zum gemeinsamen Trommeln auf dem Kinderhaus-Gelände ein. „Wir können in unserer Gesellschaft nur leben, wenn jeder sich für den anderen einsetzt“, erklärte Marx, den einige Kinder zum Interview gebeten hatten. Das mobile Zelt soll sowohl dem Haus für Kinder, das einen Kindergarten, einen Hort und eine Grundschule umfasst, als auch der Pfarrei zur Verfügung stehen. Auch gemeinsame Veranstaltungen im Tipi sind geplant. Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ sagte: „Die Kinder in München haben mich sehr beeindruckt. In Projekten wie diesen sehen wir, wie junge Menschen, egal welcher Herkunft und ob mit oder ohne Behinderung, gerne anpacken und gemeinsam Großes erreichen können und das Miteinander alle weiterbringt.“ An der Aktion nahmen Kinder und Jugendliche aus dem Kindergarten, den Kindergruppen, der Mittagsbetreuung, dem Hort, der Jugendgruppe sowie Ministranten des Pfarrverbands teil. Am Rande der Veranstaltung kam es zu einem Austausch zwischen Marx und dem vor allem aus der Krimiserie Tatort bekannten Schauspieler Miroslav Nemec, dessen Tochter das Haus für Kinder besucht.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Vor der Aktion haben sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet.

Hinweis für Journalist*innen:

Ausgewählte Pressefotos des Besuchs von Reinhard Kardinal Marx bei der Aktionsgruppe in München stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://owncloud.bdkj.de/index.php/s/oh9esU5afw7apFp

Die Grußwörter der Schirmherr*innen sind unter folgenden Links zu finden: https://youtu.be/2eBBAN9-dao // https://youtu.be/_Ml1uv3D_SY. Am Sonntag gibt der BDKJ zur Abschlussveranstaltung bekannt, wie viele Personen sich insgesamt an der Sozialaktion beteiligt haben.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-943 Thu, 23 May 2019 22:16:24 +0200 Bundesweite 72-Stunden-Aktion in Würzburg eröffnet https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bundesweite-72-stunden-aktion-in-wuerzburg-eroeffnet/ Rund 85.000 angemeldete Teilnehmende / Aktionsgruppen hoffen auf Unterstützung Würzburg, 23. Mai. Mit einem Bühnenprogramm, Musik und Kindern und Jugendlichen aus Aktionsgruppen ist die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vor dem Kilianeum in Würzburg gestartet. BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie eröffnete in Würzburg offiziell die Sozialaktion. In ganz Deutschland haben Jugendverbände und BDKJ-Diözesanverbände mit verschiedenen Veranstaltungen den Beginn ihres 72-stündigen Engagements gefeiert.

„Tagtäglich macht ihr die Welt mit eurem Engagement ein bisschen besser. In den nächsten 72 Stunden nehmt ihr die Dinge selbst in die Hand und gestaltet unsere Welt als Expert*innen mit“, so BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „In den Jugendverbänden stehen wir ein für eine gerechte, soziale und lebenswerte Welt. Das wird während der nächsten drei Tage in Deutschland und weltweit sichtbar. Danke für euer Engagement, euch schickt der Himmel!“ Nach einem Countdown eröffnete Andonie um genau 17.07 Uhr zusammen mit dem örtlichen BDKJ-Koordinierungskreis in Würzburg die Sozialaktion. Rund 85.000 junge Menschen hatten sich vor der 72-Stunden-Aktion auf der Aktionswebseite registriert und starten jetzt unterstützt durch viele Aktive und Beteiligte mit ihren sozialen Projekten. Von Harrislee direkt an der dänischen Grenze bis Garmisch-Partenkirchen setzen sich rund 3.400 Aktionsgruppen aus katholischen Jugendverbänden und vielen weiteren Trägern für ihre Mitmenschen, für die Umwelt, für Solidarität und Gerechtigkeit, für Bildung sowie für ihr unmittelbares Zuhause ein.

Während des Aktionszeitraums vom 23. bis 26. Mai werden Aktionsgruppen Hilferufe absetzen und damit den Menschen in ihrer Umgebung die Möglichkeit zur Beteiligung an ihrem Projekt geben. Auf www.72stunden.de können Interessierte diese Hilferufe sehen und sich spontan an der 72-Stunden-Aktion beteiligen.

Mit Videobotschaften haben sich bei der Eröffnung auch Schirmherrin und Bundesjugendministerin Franziska Giffey sowie Schirmherr Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, an die jungen Engagierten gewandt. „Euer Engagement macht unsere Welt besser“, betont die Bundesministerin. „Ihr übernehmt Verantwortung und gestaltet mit, was in Deutschland passiert. Und das nicht nur 72 Stunden lang, sondern jeden Tag.“ Kardinal Marx hat bereits die vergangenen 72-Stunden-Aktionen bundesweit und regional erlebt und hebt das soziale Engagement hervor. „Unglaublich viele junge Menschen engagieren sich, machen etwas, zeigen, dass unsere Gesellschaft auch gerade von jungen Menschen lebt, die sich für Andere engagieren.“ Kardinal Marx wird am Freitagnachmittag Aktionsgruppen in München besuchen. Bundesministerin Franziska Giffey wird am Samstagvormittag bei einem Mitmachtheater der 72-Stunden-Aktion in Kassel dabei sein.

Hinweis für Journalist*innen:
Ausgewählte Pressefotos und Bewegtbilder von der Auftaktveranstaltung in Würzburg, Aktionsgruppen und der Abschlussveranstaltung in Hamm werden regemäßig in eine Cloud geladen: https://owncloud.bdkj.de/index.php/s/oh9esU5afw7apFp

Die Grußwörter der Schirmherr*innen sind unter folgenden Links zu finden:
https://youtu.be/2eBBAN9-dao // https://youtu.be/_Ml1uv3D_SY

Am Sonntag gibt der BDKJ zur Abschlussveranstaltung bekannt, wie viele Personen sich insgesamt an der Sozialaktion beteiligt haben.

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news-942 Wed, 22 May 2019 16:00:00 +0200 Churches for Future https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/churches-for-future/ BDKJ und weitere Mitglieder des ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit unterstützen "Fridays for Future" Aus Solidarität mit der weltweiten "Fridays for Future"-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit, zu dem auch der BDKJ gehört, den Aufruf "Churches for Future" initiiert.

Darin heißt es: "Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werdet auch ihr zu "Churches for Future"!".

Die Erklärung "Churches for Friday" steht hier zum Download bereit.

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news-941 Thu, 09 May 2019 11:45:00 +0200 Wie junge Menschen in 72 Stunden die Welt verbessern https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wie-junge-menschen-in-72-stunden-die-welt-verbessern/ Bundesweites Engagement bei der Sozialaktion des BDKJ / Einsatz für und mit Anderen Rund 80.000 junge Menschen in ganz Deutschland machen die Welt ein bisschen besser. Vom 23. bis 26. Mai setzen rund 3.300 Aktionsgruppen soziale Projekte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion um und beweisen wieder einmal, dass Jugendliche die Zukunft der Gesellschaft aktiv mitgestalten.
 
Die Vorbereitungen in 27 Diözesen laufen derzeit auf Hochtouren. Von Harrisslee direkt an der dänischen Grenze bis Garmisch-Partenkirchen setzen sich junge Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und vielen weiteren Gruppen für Mitmenschen, für die Umwelt, für Solidarität und Gerechtigkeit, für Bildung sowie für ihr unmittelbares Zuhause ein. „Wir stellen fest, dass junge Menschen selbst aktiv und kreativ die Zukunft in unserer Gesellschaft in die Hand nehmen. Mit der 72-Stunden-Aktion machen wir das Engagement in Deutschland und weltweit sichtbar und zeigen, mit wieviel Herzblut Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich für Andere einsetzen“, sagt Bundesvorsitzender Thomas Andonie im Rahmen einer Pressekonferenz vor der Aktion. Und auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinweg, nehmen junge Menschen an der Aktion teil:  31 Gruppen in Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Nordirland, Österreich, Pakistan, Peru, Rumänien, Südafrika und Ukraine haben sich angemeldet.
 
Die Projekte sind breit gefächert und reichen von Tauchgängen im Tegernsee mit dem Ziel den Grund von Müll zu befreien, über die Organisation von Kinderfesten mit Themenschwerpunkten bis hin zum Bau von Insektenhotels. Marius Horn (16) aus der KjG Lindlar ist hochmotiviert: „Wir merken, wie in unserer Region immer mehr Bäume abgeholzt werden und es immer weniger Grünflächen gibt. Mit unserer Aktion wollen wir ein Zeichen setzen, sich wieder mehr um die Umwelt zu kümmern.“

Auch Max Pilger (29) von der HöVi-Jugend in Köln freut sich auf die 72 Stunden Engagement: „Wir machen mit Jugendlichen etwas für Jugendliche: gemeinsam bauen wir aus Paletten Möbel die in Jugendeinrichtungen in unseren Vierteln Orte schaffen, an denen sich junge Menschen gerne treffen. Und wenn wir schon dabei sind, bauen wir noch ein paar Möbel für die Kinderstadt HöVi-Land unserer Gemeinden.“
 
„Mit der Aktion geben junge Menschen aus katholischen Jugendverbänden und -gruppen ihrem Glauben Hand und Fuß und bringen die frohe Botschaft des Evangeliums in unsere Städte und Regionen“, sagt Thomas Andonie. Außerdem sind Gruppen ohne direkten Bezug zur katholischen Kirche mit dabei. „Das zeigt, dass unsere Sozialaktion auch über die Strukturen der katholischen Kirche hinauswirkt und das Zusammenleben in unserem Land nachhaltig positiv beeinflusst: sozial, ökologisch und politisch“.
 
Hintergrund:
„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ 2019 zum zweiten Mal bundesweit statt. Der bundesweite Auftakt findet am 23. Mai in Würzburg statt, der Abschluss am 26. Mai in Hamm. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für Andere und mit Anderen steht dabei im Mittelpunkt. Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden. Auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und andere Gruppen können sich auf der Webseite der Aktion (www.72stunden.de )anmelden. Das BDKJ-Webteam berichtet live auf Twitter, Facebook, Instagram und www.bdkj.de. Außerdem wird das Internetportal katholisch.de während der Aktion allen vier Abenden um 19 Uhr live aus dem Jugendhaus in Düsseldorf senden.
 
Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-940 Sun, 05 May 2019 13:51:00 +0200 Für ein geeintes und starkes Europa in Frieden https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/fuer-ein-geeintes-und-starkes-europa-in-frieden/ BDKJ-Hauptversammlung 2019 verabschiedet Anträge zu Friedenspolitik, Europa und Datenschutz Die Hauptversammlung 2019 des Bundes der Deutschen Katholischen Jungend (BDKJ) ist auf der Burg Rothenfels zu Ende gegangen. Kurz vor der Europa-Wahl senden die über 100 Delegierten starke Signale für ein friedliches und offenes Europa und befassten sich im Rahmen eines Studienteils über sexualisierte Gewalt auch mit der Zukunft von Kirche.

Starke Forderungen an die Europäische Union
In zwei Beschlüssen macht sich der BDKJ für ein gerechtes, friedliches und offenes Europa stark. Mit „Frieden ist mehr wert“ fordern die Delegierten der diesjährigen Hauptversammlung, die Europäische Union als Friedensakteurin zu etablieren. Dazu gehöre auch ein ständiger Sitz im UN-Sicherheitsrat und das Verbot von Waffenexporten aus der EU an Drittstaaten. Mit einem Aufruf, am 26. Mai proeuropäisch zu wählen, unterstreicht der BDKJ die Bedeutung der Gemeinschaft in Vielfalt insbesondere für die junge Generation. Eine gemeinsame Grundsicherung und ein europäischer Mindestlohn sollen ein soziales und gerechtes Europa stärken.

Der Bundesvorstand platzierte in den sozialen Netzwerken darüber hinaus sein Statement für ein Europa der Einheit in Vielfalt zu wählen.

Vertrauensvoller Austausch zu sexualisierter Gewalt in der Kirche
In einem Studienteil hat sich die Versammlung mit den Gästen Doris Reisinger, Autorin, Mathias Katsch, Mitbegründer der Missbrauchsbetroffenen-Initiative Eckiger Tisch und Wolfgang Beck, Juniorprofessor für Pastoraltheologie, zu geistlichem und sexuellem Missbrauch in der Kirche ausgetauscht. Bundesvorsitzende Lisi Maier betonte hier die Rolle der katholischen Jugendverbände: „Beim Thema Prävention sexualisierter Gewalt konnten wir innerkirchlich als Jugendverbände in den vergangenen Jahren wichtige Impulse geben. Die Diskussion mit den Betroffenen hat verdeutlicht, dass zugleich Fragen von Aufarbeitung und Intervention dadurch nicht aus dem Fokus geraten dürfen.“ Deutlich wurde die Dimension des geistlichen Missbrauchs, der sexuelle Übergriffe begünstigt. „Es zeigt sich, dass systemische Veränderungen in der katholischen Kirche notwendig sind, um der Frohen Botschaft wieder zu dienen. Insbesondere muss geistlichem Missbrauch nachhaltig vorgebeugt werden“, bilanziert Bundesvorsitzender Thomas Andonie.

Wichtige Beschlüsse für das Ehrenamt und für Beteiligung von jungen Menschen
Nachdem 2018 ein neues kirchliches Datenschutzgesetz (KDG) und die entsprechende Durchführungsverordnung in den Jugendverbänden für große Unsicherheiten gesorgt haben, hat die BDKJ-Hauptversammlung 2019 jetzt eine gemeinsame Auslegung des Gesetzes durch die fünf Datenschutzzentren unter Einbeziehung der Expertise aus Jugendverbänden gefordert. Mit dem Beschluss „Daten schützen, Jugendarbeit stützen“ fordert der BDKJ Rahmenbedingungen zu schaffen, die ehrenamtliches Engagement fördern und nicht behindern. Ein weiterer Beschluss lautet „Jugend beteiligen jetzt!“. Darin bekräftigt die Versammlung die Forderung, Jugend an politischen Entscheidungen intensiver zu beteiligen, das Wahlalter abzusenken und hat neu eine Jugendquote u.a. für Listenaufstellungen zu Parlamentswahlen beschlossen.

Vorfreude auf die 72-Stunden-Aktion Ende Mai
Mit grünen Cocktails und kleinen, sozialen Aktionen stimmten sich die Delegierten der Hauptversammlung auf die kurz bevorstehende bundesweite 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai ein. Beim „72-Stunden-Abend“ am Freitag feierte das Musikvideo des offiziellen Aktionsliedes „72 Stunden“ von Dave Paris Premiere. Der Sänger war außerdem selber vor Ort und führte das Lied vor den Delegierten live auf. Das Musikvideo ist auf www.bdkj.de zu erreichen.

Am Samstagnachmittag überbrachte Bischof Stefan Oster SDB die Grüße der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz. Der für die Jugendarbeit zuständige Bischof Oster lobte das Engagement des BDKJ und seiner Jugendverbände und erwähnte dabei besonders die 72-Stunden-Aktion. Am Abend zelebrierten Bischof Oster und BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener in der Burgkapelle eine Heilige Messe mit den Delegierten.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Weitere Informationen zur BDKJ-Hauptversammlung 2019 gibt es unter bdkj.de/hv2019.

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news-938 Sun, 05 May 2019 13:18:23 +0200 Musikvideo zum 72-Stunden-Aktionssong https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/musikvideo-zum-72-stunden-aktionssong/ Den Aktionssong zur 72-Stunden-Aktion gibt es jetzt auch als Musikvideo. Schaut rein! Dave Paris und upstairs - multimediale Konzepte haben den Aktionssong "Das ist unser Leben" als Musikvideo produziert.

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news-939 Sun, 05 May 2019 12:00:00 +0200 BDKJ ruft zur Wahl proeuropäischer Parteien auf https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-ruft-zur-wahl-proeuropaeischer-parteien-auf/ Hauptversammlung 2019 spricht sich für ein offenes und gerechtes Europa aus.

Die Gemeinschaft in Vielfalt ist die große Stärke Europas, verdeutlicht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) während der Hauptversammlung 2019 auf Burg Rothenfels. Er fordert zur Wahl proeuropäischer Parteien auf und hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung. Die katholische Jugend stellt Forderungen für ein gerechtes, offenes, demokratischeres und junges Europa auf.

„Als junge Menschen denken wir über nationale Grenzen hinaus und arbeiten gemeinsam an unserem Ziel einer gelingenden europäischen Integration“, sagt Bundesvorsitzende Katharina Norpoth. Dazu gehöre auch, dass sozialen Herausforderungen gemeinsam begegnet werde. „Für uns junge Menschen sind Perspektiven für die Zukunft besonders wichtig. Dafür muss es gleiche Zugänge zu formaler und non-formaler Bildung geben“, so Norpoth. Die Delegierten der BDKJ-Hauptversammlung 2019 bekräftigten außerdem ihr Anliegen von einer gemeinsamen Grundsicherung und einem europäischen Mindestlohn, um ein soziales und gerechtes Europa zu stärken.

Zu einem gerechten Europa gehört für den BDKJ auch, dass die Europäische Union ihre Verantwortung zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens wahrnimmt. Die hohe Bedeutung des Themas für junge Menschen wird aktuell durch die #fridaysforfuture–Bewegung deutlich, von der ein Vertreter als Gast bei der Hauptversammlung in Rothenfels gesprochen hat. „Ein gerechtes Europa hält Klimaziele ein. Gerecht heißt eben nicht auf Kosten kommender Generationen oder auf Kosten der Schöpfung zu leben“, sagt BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener im Anschluss an das Gespräch mit dem 20-jährigen Johannes Kirchhoff von Fridays for Future Würzburg.  

Mit dem Aufruf zur Europawahl 2019 betont das höchste demokratische Gremium des BDKJ die Bedeutung Europas gerade für die junge Generation. In der täglichen Arbeit in den Jugend- und Diözesanverbänden des BDKJ bauen junge Menschen stetig mit Projekten, Partnerschaften und Austauschen an einem geeinten Europa und empfinden die Gemeinschaft und Vielfalt als große Bereicherung. Für ein junges, erlebbares und offenes Europa fordert der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Senkung des Wahlalters und den finanziellen Ausbau von Förderprogrammen wie Erasmus+. Mit dem Beschluss fordert das Gremium die Grenz- und Asylpolitik in Europa neu auszurichten sowie die Seenotrettung von Seiten europäischer Staaten wiederaufzunehmen.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie auf www.bdkj.de aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt und ein Audiostream aus der Versammlung bereitgestellt.

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news-937 Sat, 04 May 2019 13:00:00 +0200 Europäische Union als Friedensakteurin etablieren https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/europaeische-union-als-friedensakteurin-etablieren/ BDKJ-Hauptversammlung fordert u.a. das Verbot von Waffenexporten und einen europäischen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Mit einem friedenspolitischen Beschluss unterstreicht der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Bedeutung für den Einsatz für den Frieden. Besonders junge Menschen in Krisenregionen sind durch die seit einigen Jahren verschlechterte sicherheitspolitische Lage weltweit betroffen. Das fordert insbesondere die junge Generation auf, ihre Stimme zu erheben.

Als Friedensnobelpreisträgerin trage die Europäische Union die Verantwortung das Verständnis von der Entwicklung und Etablierung von Frieden in der internationalen Politik vorzuleben und durchzusetzen, so der heutige Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2019. „Die Europäische Union muss sich zu einer Macht für nachhaltige Friedenspolitik entwickeln. Daher bekräftigen wir unter anderem unsere Forderung, Waffenexporte aus der EU an Drittstaaten zu verbieten“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. Laut Beschluss der Versammlung wird in Europa sichtbar, dass Frieden wertvoller sei als nationales Sicherheitsdenken.

Neben dem Verbot von Waffenexporten aus der EU an Drittstaaten, fordert der Dachverband der katholischen Jugendverbände einen ständigen Europäischen Sitz im Sicherheitsrat. „Wir sehen die Bundesregierung in der Pflicht, dass sich die EU als neue Macht für nachhaltige Friedenspolitik begreift und dies stärker umsetzt. Dazu muss ein ständiger Sitz der Europäischen Union im UN-Sicherheitsrat angestrebt werden“, so Thomas Andonie.

Deutlich wurde auf der BDKJ-Hauptversammlung 2019, dass militärische Einsätze deutscher Streitkräfte außerhalb der Bündnisgebiete eine intensive gesellschaftliche Debatte erfordern. Daher fordert der BDKJ, dass zukünftig Zwei-Drittel-Mehrheiten des Parlaments für solche Entscheidungen notwendig sind. Auch die Verteilung von Haushaltsmitteln wurde auf der Hauptversammlung auf Burg Rothenfels (Diözese Würzburg) thematisiert. „Die Ausgaben zur Friedensförderung müsse stets höher veranschlagt sein als die für die Rüstung. Denn Frieden ist mehr wert!“, so Andonie. Teil der Friedensförderung können auch Austauschprogramme für Jugendliche und junge Erwachsene sein. Diese seien finanziell stärker zu fördern, da sich diese als starke Wurzel des Friedens erweisen, so der BDKJ-Beschluss.

Mit dem Beschluss „Friede ist mehr wert!“ will der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die auf dem Katholikentag 2018 in Münster verstärkte gesellschaftliche Debatte zur Friedenspolitik und Friedensethik im Lichte der immer schlechter werdenden Sicherheitslage weiter voranbringen.

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten über 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie auf www.bdkj.de aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt und ein Audiostream aus der Versammlung bereitgestellt.

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news-933 Thu, 25 Apr 2019 12:00:00 +0200 Katholische Jugend diskutiert über Europa, Frieden und die Zukunft der Kirche https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/katholische-jugend-diskutiert-ueber-europa-frieden-und-die-zukunft-der-kirche/ BDKJ-Hauptversammlung 2019 auf der Burg Rothenfels berät über die Zukunft für Kirche und Gesellschaft Kurz vor der Europa-Wahl positioniert sich die Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu Themen wie Friedenspolitik, die Zukunft der Kirche in Deutschland, Datenschutz in der Jugendarbeit und ein starkes Europa. Das höchste Gremium der katholischen Jugendverbände mit über 100 Delegierten tagt von Donnerstag, 2. Mai bis Sonntag, 5. Mai auf Burg Rothenfels in der Nähe von Würzburg.

 

„Die aktuelle Fridays-for-Future-Bewegung zeigt, dass sich junge Menschen politisch positionieren und ihre Zukunft mitgestalten möchten. Das erleben wir tagtäglich in unseren Jugendverbänden“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Darum nehmen wir in Rothenfels Stellung zum Friedensprojekt Europa, das für uns zukunftsweisend ist.“ Auch Waffenexporte aus der EU an Drittstaaten stehen im Rahmen eines Antrags zu Frieden und Sicherheit auf der Tagesordnung.

 

Zum Thema sexualisierte Gewalt in der Kirche kommen Matthias Katsch, Sprecher der der Missbrauchsopfer-Initiative „Eckiger Tisch“, und Doris Reisinger, Theologin und Autorin, als Gäste zur BDKJ-Hauptversammlung und diskutieren mit den Delegierten, wie die katholische Kirche nach der MHG-Studie an dem Thema weiterarbeiten kann. Zu Gast ist danach ebenfalls der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster SDB, der am Samstag bei der Hauptversammlung des BDKJ ein Grußwort halten und mit den Delegierten ins Gespräch kommen wird.

 

Als höchstes demokratisches Gremium trifft die BDKJ-Hauptversammlung grundlegende Entscheidungen für die Interessenvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei vertreten rund 100 Delegierte die 660.000 Mitglieder in den 17 katholischen Jugendverbänden und 26 Diözesanverbänden.

 

Das BDKJ-Webteam berichtet live via Twitter, Facebook und Instagram unter #bdkjhv sowie hier aus Rothenfels. Dort werden auch Pressemitteilungen, Pressebilder und Beschlüsse der Hauptversammlung zum Download bereitgestellt.

Hinweise an die Redaktionen: Zur Berichterstattung laden wir herzlich ein! Zeitplan und kommentierte Tagesordnung finden Sie hier. Der Studienteil zur sexualisierten Gewalt soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zu bewahren. Sollten Sie nach Rothenfels kommen wollen, melden Sie sich bitte im Vorfeld an (Mareike Thieben, 0176 179 560 99).

Tagungsort: Burg Rothenfels, 97851 Rothenfels - Website: https://www.burg-rothenfels.de/ http://(https://www.burg-rothenfels.de/)

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news-930 Thu, 11 Apr 2019 12:45:48 +0200 Mareike Thieben wird neue Pressesprecherin beim BDKJ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mareike-thieben-wird-neue-pressesprecherin-beim-bdkj/ Personalwechsel im Referat Öffentlichkeitsarbeit Mareike Thieben verantwortet seit Anfang April als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin die Kommunikation des Bundesvorstands beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die Bundesstelle hat ihren Sitz im Jugendhaus Düsseldorf und in Berlin.

Mareike Thieben war seit 2017 als Pressereferentin im Erzbistum Köln tätig. Dort hatte sie zuvor von 2015 bis 2017 eine journalistische Ausbildung mit begleitenden Kursen beim Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp) in München absolviert. Die 29-Jährige tritt die Nachfolge von Theresa von Bischopink an, die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund übernommen hat.

Das Team der BDKJ-Pressestelle erreichen Sie hier.

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Pressemeldungen
news-929 Fri, 05 Apr 2019 19:47:52 +0200 Ökumenischer Jugendkreuzweg lädt zum (digitalen) Gebet https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/oekumenischer-jugendkreuzweg-laedt-zum-digitalen-gebet/ Das Auftaktgebet des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend 2019 wurde in Würzburg gefeiert – Motto: „Ans Licht“ Hannover/Düsseldorf/Würzburg, 5. April 2019. Mit einem Auftaktgebet im Dom zu Würzburg startete der Ökumenische Kreuzweg der Jugend 2019. Unter dem Motto „Ans Licht“ werden am 12. April, dem Freitag vor dem Palmsonntag, zehntausende junge Christinnen und Christen in ganz Deutschland den Jugendkreuzweg beten – analog oder digital, einzeln oder gemeinsam – und dabei an das Leiden Jesu Christi erinnern.

Zum Leben gehören Tod und Auferstehung. Was dies für junge Menschen heute bedeutet, wurde beim Auftaktgebet des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 am 5. April in Würzburg deutlich. Nach einer Einführung durch Dr. Jürgen Emmert, kommissarischer Leiter des Kunstreferats des Bistums Würzburg, beteten junge Menschen gemeinsam im Kiliansdom den Jugendkreuzweg „Ans Licht“, zu dem alle Stationen eines klassischen Kreuzwegs gehören. Abstufungen von Dunkelheit kennzeichnen die Bilder der einzelnen Kreuzweg-Stationen. Nur wenige Gegenstände kommen dabei in den Fotografie-Malereien des Künstlers Ben Willikens vor. „Die Bilder haben eine eindrückliche Wirkung auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer“, schilderte Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab seine Eindrücke vom Auftaktgebet in der Sepultur des Würzburger Doms. „Der Jugendkreuzweg regt dabei zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Leidensweg Christi und dem eigenen Glauben an“, so Schwab.

Smartphone-App und Musik laden zum (digitalen) Gebet

„Der Jugendkreuzweg richtet sich sowohl an Jugendgruppen und Schulklassen, aber auch an junge Menschen, die den Kreuzweg individuell beten wollen“, ergänzt Alexander Bothe von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Daher wird auch für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2019 wieder eine Smartphone-App zum Mitbeten angeboten, die für den Kreuzweg „Ans Licht“ neu konzipiert wurde. „Auf Wunsch sind die Materialien des Jugendkreuzwegs damit auf dem Smartphone immer mit dabei, denn die ‚Single Prayer App‘ ist für das persönliche Gebet zu Hause oder auch unterwegs gedacht“.

“Die Vorlagen und Vorschläge sind direkt umsetzbar, bieten aber auch Anregungen, um daraus einen eigenen, an die Lebenswirklichkeit und Gebetsanliegen junger Menschen vor Ort angepassten Kreuzweg entstehen zu lassen“, betont Michael Freitag von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej) und stellvertretener Redaktionsleiter des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. „Auch die Musik von Luis Reichard eröffnet zwei Optionen: Die Möglichkeit einer Mitsingvariante und die einer soundtrackartigen Untermalung für eigene Texte und Gebete“, ergänzt Michael Freitag. 

Alle Materialien des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2019 sind auf der Website www.jugendkreuzweg-online.de verfügbar. Sie wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt und können zudem über den Verlag Haus Altenberg unter www.jhdshop.de bestellt werden.

Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs:

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Auf der Jugendkreuzweg-Website www.jugendkreuzweg-online.de sind ebenfalls die Materialien früherer Kreuzwege zu beziehen. Sie sind als Komplettpaket oder als einzelne Bausteine für Exerzitien, Andachten, Gebetsimpulse oder Gruppenstunden einsetzbar.

Presse-Kontakte:

Alexander Bothe, afj, 0211 4847-6620, botheafjde

Martin Weber, aej, 0511 1215-132, mwaej-onlinede 

Christian Schnaubelt, BDKJ, 0177 30 77 106, pressebdkjde

Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

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news-928 Fri, 05 Apr 2019 12:55:06 +0200 Ein neues Gesicht in der BDKJ-Bundesstelle https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-neues-gesicht-in-der-bdkj-bundesstelle/ Mareike Thieben ist unsere neue Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Pressesprecherin. Seit Anfang der Woche steht sie für Medienanfragen zur Verfügung.

Herzlich Willkommen, Mareike!

Die Kontaktdaten der BDKJ-Pressetelle in Düsseldorf, in der auch Christian Schnaubelt als stellv. Pressesprecher erreichbar ist, gibt es hier: https://www.bdkj.de/presse/kontakt/.

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news-927 Tue, 02 Apr 2019 13:00:00 +0200 Nachsynodales apostolisches Schreiben von Papst Franziskus https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/nachsynodales-apostolisches-schreiben-von-papst-franziskus/ Erklärung von Kardinal Reinhard Marx und Thomas Andonie zum Dokument von Papst Franziskus Zum heute (2. April 2019) veröffentlichten Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christus vivit“ von Papst Franziskus aus Anlass der Weltbischofssynode vom 3.–28. Oktober 2018, erklären der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, der als Auditor an der Synode teilnahm, Thomas Andonie:

Wir danken Papst Franziskus für sein Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit sowie allen jungen Menschen aus Deutschland, die sich auf verschiedene Weise in diesem synodalen Prozess engagiert haben. Das Schreiben richtet sich sowohl an junge Menschen als auch an die ganze Kirche und gründet im Abschlussdokument der Synode, das an vielen Stellen zitiert wird. Es hat uns gefreut, dass mit Romano Guardini ein großer Lehrer der Jugend aus Deutschland dreimal angeführt wird, für dessen Seligsprechung wir beten.

Papst Franziskus ermutigt junge Menschen ganz in der Linie des vergangenen Weltjugendtags in Panama, für ihre Berufung und Mission nicht erst eine Lebensversicherung abzuschließen, sondern großherzig im „Ja“, „in der Heiligkeit und im Engagement für die eigene Berufung zu wachsen“ (Nr. 3). Damit verdeutlicht er gleich zu Beginn, dass die Frage nach Jugend, nicht ohne die Frage nach der Berufung gestellt werden kann. Das Schreiben ist ein Markstein einer kommenden Jugend- und Berufungspastoral.

Papst Franziskus betont das Prinzip „Jugend leitet Jugend“, wenn er ausführt, „dass die jungen Menschen selbst die in der Jugendpastoral Tätigen sind – begleitet und angeleitet, doch frei, um voll Kreativität und Kühnheit immer neue Wege zu suchen“ (Nr. 203). Eine notwendigerweise synodale Jugendpastoral gilt es mit den verschiedenen Gaben und Charismen zu denken, die Einseitigkeiten wie „konservativ“ oder „progressiv“ überwindet und all das aufnimmt, was das Ergebnis gebracht hat, die Freude des Evangeliums weiterzugeben (Nr. 205). Inhaltlich beschreibt Papst Franziskus zwei große Handlungslinien der Jugendpastoral: zuerst die Suche, die Einladung, andere junge Menschen für die Erfahrung Christi zu gewinnen, und dann das Wachstum, die Reifung derer, die diese Erfahrung bereits gemacht haben.

Eine vielfältige Jugendpastoral, wie wir sie auch in Deutschland vorfinden, stellt jungen Menschen verschiedenste Orte zur Verfügung, die sie gestalten können, und bietet vielfältige Mittel, um in der Solidarität mit dem Nächsten zu wachsen. Papst Franziskus wünscht sich eine „volksnahe Jugendpastoral“, die das Evangelium nicht als abstrakte Idee versteht, sondern flexibel an den verschiedensten Orten wirkt, wo auch junge Menschen sind. Sie öffnet ausnahmslos allen jungen Menschen die Tür mit ihren Erfahrungen, Geschichten wie auch Fehlern und mit ihrer Suche nach Identität. In diesem Sinn kann man nicht verkennen, dass „die Jugendpastoral immer eine missionarische Pastoral sein muss“ (Nr. 240).

Papst Franziskus ermutigt junge Menschen, am Weg der eigenen Hoffnungen und Träume entgegen aller Angst festzuhalten und aufzubrechen. Aus der ständigen Verbindung mit Christus ist es ihnen möglich, nach geistlichem Wachstum zu streben. Der Papst betont, dass soziales Engagement ein besonderes Merkmal junger Menschen von heute ist, und er ermutigt ausdrücklich dazu: „Das bedeutet, inmitten der Welt und der Gesellschaft zu leben, um ihre verschiedenen Ebenen zu evangelisieren, um den Frieden wachsen zu lassen, das Zusammenleben, die Gerechtigkeit, die Menschenrechte, die Barmherzigkeit und so das Reich Gottes in der Welt zu verbreiten“ (Nr. 168).

„Berufung“ wird von Papst Franziskus mit der Synode weit verstanden als „Ruf Gottes“, was den „Ruf zum Leben“ und „den Ruf zur Heiligkeit“ einschließt (Nr. 248). Auf dem grundlegenden Ruf zur Freundschaft mit Christus gründet die „missionarische Berufung“, der Dienst am Anderen (Nr. 254). Diesen verbindet er mit zwei Themenfeldern: der Gründung einer Familie und der Arbeit. Der Prozess der Unterscheidung der eigenen Berufung benötigt Räume der Stille und eine gute Begleitung durch qualifizierte Priester, Ordensleute, Laien oder junge Menschen. Für die Unterscheidung ist die Wahrnehmung der Lebenswelt junger Menschen von Bedeutung. Papst Franziskus spricht die drei von der Synode aufgezeigten Themen an: Digitale Lebenswelten, Migration und Missbrauch in all seinen Formen. Dabei bekräftigt Franziskus mit der Synode, dass es „kein Zurück mehr“ hinter „rigorose Präventionsmaßnahmen“ und „notwendige Aktionen und Sanktionen“ geben darf (Nr. 97). Das ist auch die Haltung der Jugend- und Berufungspastoral in Deutschland!

Papst Franziskus wünscht sich eine neue Jugendlichkeit der Kirche. Sie ist jung, wenn sie sich sowohl aus ihrer Quelle heraus erneuert, als auch Räume des Zuhörens eröffnet, um sich von den (kritischen) Stimmen junger Menschen stimulieren, hinterfragen und provozieren zu lassen. In dieser Weise ist Kirche gerufen, den berechtigten Ansprüchen von Frauen nach Gerechtigkeit und Gleichheit wirklich Aufmerksamkeit zu schenken (vgl. Nr. 42).

Das Vorbereitungsdokument der Synode rief die Hirten dazu auf, auf die prophetischen Stimmen junger Menschen zu hören, um die Wege der Kirche in der Zukunft zu erkennen. Nun schließt Papst Franziskus diesen Bogen. Wir möchten uns die letzten Worte des Schreibens zu eigen machen und von allen jungen Menschen in Deutschland wünschen: „Die Kirche bedarf eures Schwungs, eurer Intuitionen, eures Glaubens. Wir brauchen das! Und wenn ihr dort ankommt, wo wir noch nicht angekommen sind, habt bitte die Geduld, auf uns zu warten“ (Nr. 299).

Das Nachsynodale Schreiben greift die Dynamik der Wochen der Synode auf und ist ein wesentlicher Impuls für die weitere Jugend- und Berufungspastoral in Deutschland. Dieses Ergebnis der Synode bleibt für uns ein dauerhafter Auftrag, an dem wir gemeinsam arbeiten werden.

 

Hinweis: Das Dokument ist auf der Webseite des Vatikan verfügbar. Weitere Informationen sind unter www.jugend-synode.de zu finden.

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news-926 Sun, 24 Mar 2019 18:20:41 +0100 Ausgezeichnete Jugendverbandsarbeit https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ausgezeichnete-jugendverbandsarbeit/ Der BDKJ wurde in Luzern mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist heute mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet worden. Stellvertretend für die 660.000 Mitglieder, die der Dachverband vertritt und die vielen jungen Menschen, die sich bereits in ihm engagiert haben, nahmen die BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth und der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie den Preis in Luzern entgegen.

Neben dem BDKJ ist der katholische Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring Schweiz Jubla in diesem Jahr Preisträger. Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche würdigte das Engagement beider Verbände. „Ihre jugendliche, fröhliche, lebensbejahende und weltoffene Art steht in heiterem Kontrast zu gängigen Vorstellungen von Kirche“, heißt es in der Begründung der Stiftung. BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth bedankte sich im Namen des Dachverbands für die Auszeichnung: „In den letzten gut 70 Jahren unseres Bestehens hat sich manches in Gesellschaft und Kirche gewandelt - unser Auftrag ist gleichgeblieben: Die Interessensvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es ist unsere Aufgabe ihrer Stimme Gehör zu verleihen. Ihr Preis motiviert uns für unsere Arbeit."

Jesuit Klaus Mertes, Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald, hielt die Laudatio für den BDKJ: „Wir ehren heute über 600.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 17 Jugendverbänden. Die Kirche hat heute wenig worauf sie stolz sein kann. Hier kann sie es."

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet periodisch Menschen aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen. Weitere Informationen zum Preis auf www.herberthaag-stiftung.ch

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