Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Mon, 25 Mar 2019 02:01:58 +0100 Mon, 25 Mar 2019 02:01:58 +0100 TYPO3 EXT:news news-926 Sun, 24 Mar 2019 18:20:41 +0100 Ausgezeichnete Jugendverbandsarbeit https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ausgezeichnete-jugendverbandsarbeit/ Der BDKJ wurde in Luzern mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist heute mit dem Herbert Haag Preis ausgezeichnet worden. Stellvertretend für die 660.000 Mitglieder, die der Dachverband vertritt und die vielen jungen Menschen, die sich bereits in ihm engagiert haben, nahmen die BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth und der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie den Preis in Luzern entgegen.

Neben dem BDKJ ist der katholische Kinder- und Jugendverband Jungwacht Blauring Schweiz Jubla in diesem Jahr Preisträger. Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche würdigte das Engagement beider Verbände. „Ihre jugendliche, fröhliche, lebensbejahende und weltoffene Art steht in heiterem Kontrast zu gängigen Vorstellungen von Kirche“, heißt es in der Begründung der Stiftung. BDKJ-Bundesvorsitzende Katharina Norpoth bedankte sich im Namen des Dachverbands für die Auszeichnung: „In den letzten gut 70 Jahren unseres Bestehens hat sich manches in Gesellschaft und Kirche gewandelt - unser Auftrag ist gleichgeblieben: Die Interessensvertretung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Es ist unsere Aufgabe ihrer Stimme Gehör zu verleihen. Ihr Preis motiviert uns für unsere Arbeit."

Jesuit Klaus Mertes, Direktor des Kollegs St. Blasien im Schwarzwald, hielt die Laudatio für den BDKJ: „Wir ehren heute über 600.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 17 Jugendverbänden. Die Kirche hat heute wenig worauf sie stolz sein kann. Hier kann sie es."

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche zeichnet periodisch Menschen aus, die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen. Weitere Informationen zum Preis auf www.herberthaag-stiftung.ch

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news-925 Sun, 17 Mar 2019 10:31:50 +0100 Dem Glauben Hand und Fuß geben https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/dem-glauben-hand-und-fuss-geben/ Mit 72-Tage-vorher-Aktionen und einem TV-Gottesdienst hat sich der BDKJ auf die 72-Stunden-Aktion eingestimmt. Mit Flashmobs, 7,2-Minuten-Aktionen oder mit Sprühkreide hat die katholische Jugend an den vergangenen Tagen für die 72-Stunden-Aktion vom 23. bis zum 26. Mai geworben. Deutschlandweit haben sich Aktionsgruppen und Verbände auf die Sozialaktion eingestimmt. Heute (Sonntag) wurde in Münster der ZDF-Fernsehgottesdienst zur Sozialaktion gefeiert.

„Wir freuen uns sehr über den großen Tatendrang und Motivation bei den angemeldeten jungen Menschen“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Die Aktionsgruppen wollen loslegen und ihre Projekte umsetzen. Sie haben die vergangenen Tage genutzt, um auf die 72-Stunden-Aktion aufmerksam zu machen.“ Bei der Sozialaktion sind bisher über 2.600 Aktionsgruppen angemeldet.

Fernsehgottesdienst zeigt junges Bild von Kirche

Am heutigen Sonntag stand der bundesweit ausgestrahlte ZDF-Fernsehgottesdienst aus Münster ganz im Zeichen der Aktion. „Wir wollten zeigen, wie junge Menschen Gottesdienst feiern und ein Beispiel dafür sein, wie eine solche Feier einladend und kreativ gestaltet werden kann“, sagt Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. Er stand dem Gottesdienst gemeinsam mit Holger Ungruhe, Jugendpfarrer und Leiter der Jugendkirche effata[!], vor. „Mit der Jugendkirche effata[!] haben wir den richtigen Ort für unseren Gottesdienst gefunden. Die Ästhetik und Musik hier sprechen junge Menschen an“, so Bingener nach dem Gottesdienst.

Bei der 72-Stunden-Aktion geben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihrem Glauben Hand und Fuß und setzen sich bei verschiedenen Projekten für eine bessere Welt ein. Spirituelle Elemente sind fester Bestandteil der Sozialaktion. Ein Aktionsgebet begleitet die Teilnehmenden durch die drei Tage. Rund um den Fernsehgottesdienst, zu dem auch etliche junge Menschen aus anderen Diözesanverbänden angereist waren, lud der BDKJ Münster am Samstag und Sonntag zu einem „72-Stunden-warm-up“ mit Stadtführungen und Live-Musik.

Ebenfalls in Münster trafen sich junge Menschen aus Ungarn, Rumänien, Österreich, Serbien, Bosnien, der Slowakei, Litauen und Deutschland zu einem Vernetzungstreffen, um Ideen zur internationalen Umsetzung der Sozialaktion zu entwickeln. Der BDKJ lädt ausländische Gruppen dazu ein, sich an der Sozialaktion zu beteiligen.

Bundesweite 72-Tage-vorher-Aktionen

In den vergangenen Tagen, etwa 72 Tage vor dem Beginn der Sozialaktion, haben sich die Aktionsgruppen, Koordinierungskreise und Diözesanverbände mit kreativen Ideen deutschlandweit auf die Aktion eingestimmt. Mit Flashmobs, Infoständen oder dem Aufhängen von Abreißzetteln mit kleinen Ideen, die die Welt besser machen sollen, warben sie so öffentlichkeitswirksam für die 72-Stunden-Aktion und ihr Engagement. So erkundeten Jugendliche auf Einladung des BDKJ Berlin den Bezirk Mitte. Bei der Kieztour stoppten sie bei verschiedenen sozialen Einrichtungen, bei denen Projekte der Sozialaktion stattfinden könnten. Der BDKJ Speyer wählt einen digitalen Weg der Vorbereitung: Bis zur Aktion im Mai werden 72 spirituelle Impulse und Gebete auf ihrem Facebook- und Instagram-Kanal veröffentlicht.
Einen Überblick über die dezentralen 72-Tage-vorher-Aktionen gibt es hier.

Hinweis an die Redaktionen: Bilder sind hier frei verfügbar.

Die Aufzeichnung des TV-Gottesdienstes

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news-924 Fri, 15 Mar 2019 13:56:11 +0100 Hände reichen-Brücken bauen! Jugend braucht Perspektive in Europa https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/haende-reichen-bruecken-bauen-jugend-braucht-perspektive-in-europa/ Die bundesweite Auftaktveranstaltung des Joseftags 2019 fand am 15. März in Oberhausen statt - dezentraler Aktionstag am 19. März. Zuhören, erklären lassen und dann selbst loslegen: Beim Josefstag 2019 in der Jugendeinrichtung „Die Kurbel“ haben Jugendbischof Dr. Stefan Oster, SDB, sowie weitere Gäste aus Politik und Kirche zusammen mit Jugendlichen der Einrichtung gearbeitet.
 
„Hände reichen-Brücken bauen! Jugend braucht Perspektive in Europa“ ist in diesem Jahr das Motto des Josefstags. Dabei stehen Jugendliche und die Herausforderungen durch Europa im Vordergrund. Der Josefstag 2019 wurde durch Jugendbischof Stefan Oster eröffnet. Er hob dabei das Engagement der Jugendsozialarbeit für benachteiligte Jugendliche hervor. In Einrichtungen wie der Kurbel werde man jeden einzelnen jungen Menschen gerecht, indem man sich für sie einsetzt und sie individuell fördert. „Geht wählen und leistet einen Beitrag für ein demokratisches Europa“, ermutigte Bischof Oster abschließend zur Teilnahme an der Europawahl.
 
Der Josefstag steht mit seinem Motto in diesem Jahr für eine europäische Ausrichtung der Jugendsozialarbeit. Die Einrichtungen der Jugendsozialarbeit setzen dem zunehmenden Nationalismus ein Zeichen für ein tolerantes, offenes und partizipatives Europa entgegen. “Wenn das Versprechen eingelöst werden soll, ein Europa der Chancen für alle Jugendlichen zu sein, dann muss das auch für benachteiligte junge Menschen gelten. Deshalb braucht es einen höheren Finanzrahmen und eine Vereinfachung der Antragsstellung von Erasmus + Mitteln sowie weitere Unterstützung für soziale Inklusion und Jugendbeschäftigung beispielsweise durch den Europäischen Sozialfonds“, erläutert Lisi Maier, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit für die Träger des Josefstags.
 
Beim gemeinsamen Arbeiten in der Holzwerkstatt, in der Metallwerkstatt und in der Malerwerkstatt kamen die Gäste mit den Jugendlichen der Einrichtungen ins Gespräch.
 
Den Einblick in die Arbeit der Jugendsozialarbeit hatten in diesem Jahr nicht nur die Teilnehmenden vor Ort: Jugendbischof Oster und andere Gäste haben  sich von den Jugendlichen in den Werkstätten anleiten lassen. Ihre Erlebnisse wurden live gesendet. Die Bilder sind auf www.facebook.com/josefstag zu sehen. Dort sind weitere Livestreams der Auftaktveranstaltung verfügbar.
 
Zusätzlich zur bundesweiten Auftaktveranstaltung in Oberhausen gibt es am Dienstag, den 19. März, dezentrale Veranstaltungen zum Aktionstag anlässlich des Hochfests des heiligen Josef. Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit in Deutschland laden kirchliche Amtsträger, Politikerinnen und Politiker sowie gesellschaftliche Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger ein. Dabei sind die Gäste gemeinsam mit den Jugendlichen aktiv. Einen Überblick über die bundesweiten Aktionen gibt es unter http://www.josefstag.de/
 
Hintergrund:
Der heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Der Josefstag ist eine Aktion des „arbeit für alle e.V.“, einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. Gemeinsam mit der Kurbel – Katholisches Jugendwerk Oberhausen GmbH und weiteren Einrichtungen der Jugendsozialarbeit führte der Trägerkreis die bundesweite Veranstaltung durch.
 
Hinweis an die Redaktionen: Bilder der Veranstaltung finden Sie auf http://www.josefstag.de/ oder können Sie via pressebdkjde anfordern. Einen Überblick über weitere Veranstaltungen des Josefstags erhalten Sie über die Aktionskarte auf http://www.josefstag.de/. 
 
Pressekontakt:
BDKJ-Pressestelle, Christian Schnaubelt, Tel.: 0177 / 3077106, pressebdkjde
Ludger Urbic (BDKJ), Tel.: 0176 / 14 48 78 78, josefstagbdkjde

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news-923 Tue, 12 Mar 2019 19:10:46 +0100 Ein Wochenende im Zeichen der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-wochenende-im-zeichen-der-72-stunden-aktion/ Am Sonntag, 17. März, wird der ZDF-Fernsehgottesdienst in der Jugendkirche effata[!] in Münster zur 72-Stunden-Aktion gefeiert. Das kommende Wochenende steht ganz im Zeichen der 72-Stunden-Aktion: Am Samstag, 16. März, laden Gruppen deutschlandweit knapp 72 Tage vor der Sozialaktion zu einem Auftakt ein. Am Sonntag, 17. März, wird der ZDF-Fernsehgottesdienst in der Jugendkirche effata[!] in Münster gefeiert.

„Wir werden zeigen, wie man mit jungen Menschen kreativ und einladend Gottesdienst feiert und wollen so ein gutes Beispiel geben“, sagt Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener, der den Gottesdienst gemeinsam mit dem Jugendpfarrer und Leiter der Jugendkirche effata[!] Holger Ungruhe vorstehen wird. Bei der Sozialaktion engagieren sich junge Menschen aus ihrem Glauben heraus drei Tage lang für ein soziales, ökologisches oder internationales Projekt. Der Gottesdienst steht unter dem Motto Glücksmomente. Das ZDF sendet ihn am Sonntag live ab 9.30 Uhr.

Programm rund um den Fernsehgottesdienst

Rund um den Fernsehgottesdienst lädt der BDKJ Münster am Wochenende zu einem „72-Stunden-warm-up“ ein. Ab Samstagnachmittag wird es Stadtführungen sowie einen Grillabend und ein Kneipenquiz geben. Im Anschluss an den Gottesdienst am Sonntag gibt es rund um die Jugendkirche verschiedene Angebote wie einen Slam-Contest, Live-Musik, einen Graffiti-Workshop und eine Fotobox.

72-Tage-vorher-Aktionen

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geben deutschlandweit in den kommenden Tagen und schwerpunktmäßig am Samstag einen Vorgeschmack auf die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände vom 23. Mai bis zum 26. Mai.

Exakt 72 Tage vor dem Aktionsstart feiert der BDKJ Köln heute ab 11 Uhr rund um den Dom den Auftakt. Bei einer 2,7 Minuten-Aktion und einem anschließenden Unplugged-Konzert der Kölner Band Kuhl un de GÄNG wollen die Teilnehmenden Lust auf die Aktion in Köln machen. 

Der BDKJ Augsburg lädt am Samstagabend zu einer Jugendvesper um 19 Uhr in der Klosterkirche St. Ottilien ein, die sich mit der Sozialaktion beschäftigt. 

Rhythmisch wirbt der BDKJ Aachen für die Aktion: Mit einem Tanz-Flashmob stimmen sie die Passant*innen am Samstag um 13 Uhr rund um den Elisenbrunnen auf die Sozialaktion ein. 

Der BDKJ Limburg zeigt, was in drei Tagen alles geschafft werden kann und lädt am Samstag um 14 Uhr zum Grillplatz am Freibad in Königstein ein. Dort hatte die örtliche Pfadfinder-Gruppe bei der 72-Stunden-Aktion 2009 einen Grillplatz errichtet und betreut diesen bis heute. Beim Pressetermin wird die Gruppe ihren Frühjahrsputz vor Ort durchführen.

Zu Aktionen zum Presseauftakt der 72-Stunden-Aktion 2019 wie in Münster, Köln, Augsburg, Aachen oder Limburg laden deutschlandweit regionale Koordinierungskreise und Aktionsgruppen am 16. März ein.  Egal ob mit Sprühkreide, Luftballons, Aktionsständen auf dem Marktplatz oder 7,2-Minuten-Aktionen werden Kinder und Jugendliche zeigen, dass die 72-Stunden-Aktion bunt und kreativ wird und dass gute Taten ihre Spuren hinterlassen.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für andere und mit anderen steht dabei im Mittelpunkt. Bei der vergangenen 72-Stunden-Aktion waren 2013 mehr als 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen im Einsatz. Gefördert wird die Aktion vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Bischofskonferenz, das Bonifatiuswerk, Misereor und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’.

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news-922 Thu, 07 Mar 2019 13:27:04 +0100 Jugendaktion MISEREOR / BDKJ 2019 BASTA! Jugend macht was draus! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/jugendaktion-misereor-bdkj-2019-basta-jugend-macht-was-draus/ „Basta! Jugend macht was draus!“ ist das Motto der gemeinsamen Jugendaktion von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Die Eröffnung der Jugendaktion zur Fastenzeit wird am 10. März 2019 im Jugendpastoralen Zentrum CRUX in Köln gefeiert. Ab 15 Uhr gibt es einen „Markt der Fähigkeiten“ mit verschiedenen Workshops: Einen Tanzkurs für lateinamerikanische Tänze, einen Barista-Kurs für den perfekten Cappuccino und einen Schnitz-Workshop. Die Gäste aus dem Fastenaktionsland El Salvador werden in einem eigenen Workshop von ihren Erfahrungen und Aktivitäten in den MISEREOR-Partnerprojekten berichten. Um 18 Uhr findet ein gemeinsamer Gottesdienst in der CRUX-Kirche St. Johann Baptist statt. Im Anschluss daran wird im CRUX Café bei Livemusik die Eröffnung der Aktion gefeiert.

Die gemeinsame Jugendaktion „BASTA“ von MISEREOR und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) nimmt in der Fastenzeit 2019 junge Menschen aus El Salvador in den Blick. Diese entwickeln im MISEREOR-Partnerprojekt „Mein Lebensplan“ ausgehend von ihren Potenzialen und Stärken eigene Zukunftspläne. Mit neuem Selbstvertrauen gestalten sie ihre Zukunft aktiv und positiv– trotz vorherrschender Gewalt, Armut und Perspektivlosigkeit im Alltag.

So wie Rosa Ramirez. Sie ist mit ihren vier Geschwistern in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Wegen ihrer Behinderung wurde ihr oft gesagt, dass sie es zu nichts bringen würde. Durch das Partnerprojekt „Mein Lebensplan“ hat sie ihre Stärken entdeckt und Selbstbewusstsein bekommen. Heute kann sie ihre Familie durch eine kleine Hühnerzucht unterstützen und hat eine Anstellung in einem Eisenwarenhandel. „Durch das Programm bin ich ein neuer Mensch geworden.“ Jugendliche wie Rosa zeigen: Basta! Jugend macht was draus!

Jugendlichen in Deutschland soll mit der Aktion „BASTA“ gezeigt werden, wie viel Potenzial und Stärke in ihnen steckt – genauso wie in den jungen Menschen in El Salvador. Die Geschichte von Rosa Ramirez und anderen kann zur Inspiration werden, die in Gruppen- und Schulstunden aufgegriffen werden kann, um Möglichkeiten zu erarbeiten, eigene Stärken zu fördern. Ziel soll es sein, dass junge Menschen eigenständig Aktionsideen entwickeln, mit denen sie ihre Potenziale nutzen und damit junge Menschen in El Salvador unterstützen können.

Veranstaltungsort: CRUX, An Zint Jan 1, in Köln

Bereits seit 1977 organisieren MISEREOR und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam eine Jugendaktion während der Fastenzeit. www.jugendaktion.de

Pressekontakt:
Theresa von Bischopink (BDKJ), 0176 17956099, pressebdkjde,
Corinna Würzberger (MISEREOR), 0170 4812 211, Corinna.Wuerzbergermisereorde

Weitere Infos und Downloads auf:
www.jugendaktion.de
www.facebook.com/jugendaktion.de
www.youtube.de/jugendaktion
www.instagram.com/misereor
www.instagram.com/bdkjde

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news-921 Tue, 05 Mar 2019 16:36:20 +0100 Gesucht: Hilfskraft für das Berliner Büro https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/gesucht-hilfskraft-fuer-das-berliner-buero/ Schwerpunkte der Tätigkeit sind die organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Bundesfrauenkonferenz und weiterer Veranstaltungen. Ab sofort suchen wir für 6 Wochen eine (studentische) Hilfskraft im Berliner Büro. Schwerpunkte der Tätigkeit sind die organisatorische Unterstützung bei der Durchführung der Bundesfrauenkonferenz und weiterer Veranstaltungen sowie die organisatorische und inhaltliche Unterstützung der jugendpolitischen Aktivitäten.

Stundenzahl kann flexibel vereinbart werden. Bei Fragen und Interesse wendet Euch bitte an Sarah Fritsch vom Jugendhaus Düsseldorf (personal@jugendhaus-duesseldorf.de).

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news-920 Mon, 25 Feb 2019 13:47:03 +0100 Ein Leben für die Belange der Jugend https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-leben-fuer-die-belange-der-jugend/ Das Jugendhaus Düsseldorf trauert um Monsignore Winfried Pilz. Sein Engagement für die Jugend bestimmte viele Jahre sein Wirken – das Jugendhaus Düsseldorf trauert um Monsignore Winfried Pilz, der am Samstag verstorben ist.

„In vielfältiger Weise engagierte er sich für die Jugendpastoral in Deutschland. Monsignore Pilz war eine prägende Figur, der die Belange junger Menschen stets im Blick hatte“, würdigt der Geschäftsführende Direktor des Jugendhauses Düsseldorf, Wolfgang Ehrenlechner. Zwischen 1977 und 1983 arbeitete Pilz dort in der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit als Referent für Glaubensbildung. In dieser Zeit war er unter anderem für den Ökumenischen Kreuzweg der Jugend mitverantwortlich, der 1983 auch durch sein Engagement das erste Mal partnerschaftlich zwischen Ost- und Westdeutschland entstand.  1972 übernahm er als Rektor Verantwortung für die Jugendbildungsstätte Haus Altenberg im Erzbistum Köln. Das Haus führte er fast zwanzig Jahre lang. Als Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ prägte er zwischen 2000 und 2010 die Geschicke der Aktion Dreikönigssingen, die das Kindermissionswerk gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) trägt. Pilz machte sich als Autor und Komponist neuer geistlicher Lieder einen Namen, darunter sein wohl bekanntestes Stück „Laudato si’“. Er veröffentlichte im Verlag Haus Altenberg unter anderem Liederbücher und ein Werkbuch für Ministranten.

Dem Jugendhaus Düsseldorf blieb er auch nah seiner aktiven Zeit dort treu. Zum 100-jährigen Bestehen komponierte er für das Haus ein Lied mit Zitaten aus der Gründungszeit der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit. „Durch seine Musik und sein Wirken hat er nachhaltige Akzente gesetzt. Das bleibt“, so Wolfgang Ehrenlechner.

Das Jugendhaus Düsseldorf ist seit über 100 Jahren Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit mit Sitz am Carl-Mosterts-Platz in Düsseldorf. Das Jugendhaus Düsseldorf bietet Dienstleistungen und Service für mehr als eine Million junger Katholikinnen und Katholiken. Weitere Informationen unter www.jugendhaus-duesseldorf.de.

Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Detschen Bischofskonferenz (afj) ist als Fachstelle für Jugendfragen in die Arbeit der Jugendkommission und des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz eingebunden.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-919 Sun, 24 Feb 2019 12:51:56 +0100 Wo bleibt die Veränderung? https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/wo-bleibt-die-veraenderung/ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Krisengipfels, der heute im Vatikan zu Ende ging. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Krisengipfels, der heute im Vatikan zu Ende ging. „Es wurde beim Treffen der Vorsitzenden der Bischofskonferenzen nur teilweise erkannt, dass die Probleme struktureller Art sind“, sagt der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie.

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände sieht die Bischöfe weltweit nun in der Pflicht, vor Ort die nötigen strukturellen Veränderungen anstoßen. So sind auch die deutschen Bischöfe gefragt, ihr Engagement zu intensiveren.

„Solange es keine unabhängigen Untersuchungen der Vertuschung, keine Übernahme von persönlicher Verantwortung und keine angemessenen Entschädigungszahlungen gibt, ist der häufig formulierte Wille zur Veränderung für uns nicht glaubwürdig“, so Andonie weiter. Außerdem brauche es eine grundsätzliche Begrenzung klerikaler Macht, denn sexualisierte Gewalt sei eine Form von Machtmissbrauch.

Weltweit waren Fälle sexualisierter Gewalt durch Priester und Ordensleute bekannt geworden. In Deutschland brachte zuletzt die im September des vergangenen Jahres veröffentlichte MHG-Studie der Deutschen Bischofskonferenz weitere Fälle ans Licht. Die Studie bietet Anknüpfungspunkte, um den Diskurs in der Kirche über sexualisierte Gewalt zu intensivieren und dezentral Veränderungen, auch struktureller Art, vorzunehmen.

Ein großes Problem besteht in der wahrgenommenen Doppelmoral der katholischen Kirche: „Junge Menschen sehen auf der einen Seite die in ihren Augen rigide Sexualmoral der katholischen Kirche und auf der anderen Seite unbestrafte Täter sexualisierter Gewalt. Das Vertrauen junger Menschen in kirchliche Institutionen ist schwer erschüttert“, betont die BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Wir sehen aber auch die Bemühungen zur Prävention sexualisierter Gewalt, gerade in Deutschland“, so Maier. Dieser Weg müsse intensiviert fortgesetzt werden.

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news-918 Thu, 14 Feb 2019 12:16:00 +0100 Erster Schritt zur bedingungslosen Grundrente https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/erster-schritt-zur-bedingungslosen-grundrente/ Der BDKJ und die aej begrüßen die Initiative zur Einführung einer Grundrente über dem Niveau der Grundsicherung. Der BDKJ und  die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) begrüßen die Initiative zur Einführung einer Grundrente über dem Niveau der Grundsicherung, die gestern im Koalitionsausschuss beraten wurde.

„Eine Grundrente kann heutigen Kindern und Jugendlichen zumindest eine angstfreiere Zukunftsperspektive eröffnen, die sich auch auf die eigene Lebenseinstellung und damit auf die ganze Gesellschaft positiv auswirkt“, bewertet Mike Corsa, Generalsekretär der aej den Vorstoß. Die aej und der BDKJ hatten 2017 in ihrem gemeinsamen Sozialwort der Jugend die Einführung einer bedingungslosen Grundrente gefordert, die als eine existenzsichernde Leistung die Basis für ein würdevolles Leben nach dem aktiven Erwerbsleben sein soll. „Auf dieser Grundlage ist die von Minister Heil vorgeschlagene Grundrente ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung“, so Lisi Maier, Bundesvorsitzende des BDKJ. Die beiden Jugendverbände fordern jedoch, dass die Bedingungen für den Erhalt der Grundrente offener gestaltet werden. „Insbesondere die 35 Jahre Grundrentenzeiten als Voraussetzung scheinen uns in Anbetracht von heutigen Erwerbsbiographien junger Menschen, die vielfach geprägt sind von brüchigen Erwerbsverläufen, befristeten Arbeitsverträgen, Teilzeitarbeit und prekärer Solo-Selbstständigkeit zu starr.“

Zudem kritisieren die beiden konfessionellen Jugendverbände, dass die Situation junger Menschen in Armut trotz gleichbleibend hoher Zahlen weiterhin wenig in den Blick genommen wird. „Weiterhin sind Jugendliche, die am größten von Armut betroffene Gruppe in Deutschland. Um die Armutsspirale zu durchbrechen bedarf es deshalb endlich entsprechender Maßnahmen, vor allem ein bedingungsloses Kinder- und Jugendgrundeinkommen“, so Mike Corsa.  In ihrem gemeinsamen Sozialwort setzen sich die Jugendverbände für eine gerechte Verteilung der Ressourcen ein, damit „alle Menschen die gleichen Chancen und Möglichkeiten haben, ihr Leben zu gestalten. (Sozialwort, S. 16).

Das gemeinsame Sozialwort der Jugend ist hier verfügbar.

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news-915 Tue, 05 Feb 2019 10:00:00 +0100 Neue Initiativen zum Erhalt des Friedens https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/neue-initiativen-zum-erhalt-des-friedens/ BDKJ-Statement zur Kündigung des INF-Vertrags und zur Forderung nach neuen Initiativen für friedenssichernde Verträge Der BDKJ fordert angesichts der Kündigung des INF-Vertrags neue Initiativen für friedenssichernde Verträge. Die USA und Russland hatten vor wenigen Tagen das bilaterale Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme aufgekündigt.

„Damit ist einer der letzten großen Rüstungskontrollverträge des kalten Krieges Geschichte“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Das ist der traurigen Tatsache geschuldet, dass seit über zwanzig Jahren nicht mehr offen, ehrlich und authentisch über Frieden, Verständigung und die dazu notwendigen und logischen Schritte von Rüstungskontrolle und Abrüstung gesprochen wurde.“

Der Dachverband der katholischen Jugend fordert deshalb neue Initiativen für friedenssichernde Verträge und Weiterentwicklung friedenssichernder Organisationen wie zum Beispiel der Vereinten Nationen. „Viele Verträge sind in die Jahre gekommen. Angesichts des technologischen Fortschritts braucht es neue Rüstungskontrollverträge, die neben der Abschaffung von Atomwaffen insbesondere angesichts der neuen Waffensysteme, den neu neuentwickelten Formen der Kriegsführung und den Möglichkeiten von Kommunikation und Kontrolle gerecht werden. Dass der Vertrag nun einfach gekündigt wurde, ist das fatale Resultat politischer Untätigkeit oder bewussten Machtstrebens“, so Andonie weiter.

Der BDKJ fordert die Bundesregierung dazu auf, sich aktiv einzubringen. „Junge Menschen wollen in Frieden leben. Es müssen effektive Wege gesucht werden diesen zu schaffen“, so Andonie weiter.

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news-914 Mon, 04 Feb 2019 14:33:04 +0100 72-Stunden-Aktion: Auftakt in Würzburg, Abtakt in Hamm https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/72-stunden-aktion-auftakt-in-wuerzburg-abtakt-in-hamm/ Die Orte der zentralen Auftakt- und Abschlussveranstaltung zur Sozialaktion stehen fest. In knapp vier Monaten beginnt am 23. Mai um 17.07 Uhr die bundesweite 72-Stunden-Aktion des BDKJ und seiner Verbände. Nun stehen die Orte für die zentrale Auftakt- und Abtaktveranstaltung fest: Die Sozialaktion wird in Würzburg eröffnet (23. Mai), in Hamm (26. Mai) wird der Abschluss gefeiert.

 „Wir freuen uns sehr, zusammen mit den BDKJ-Diözesanverbänden und Koordinierungskreisen vor Ort, den Beginn und das Ende der Aktion zu feiern. Zum bundesweiten Start und Ende der Aktion laden wir alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen herzlich in die beiden Städte ein“, sagt Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Schon jetzt ist die Vorfreude auf die Aktion in ganz Deutschland und darüber hinaus zu spüren.“

Beim Auftakt in Würzburg (Bistum Würzburg) fällt der Startschuss für die bundesweite Aktion. Die angemeldeten Gruppen haben sich entweder im Vorfeld eine Aktion überlegt oder erfahren beim Start ihre Aufgabe für die nächsten Tage. „Da wollen wir die Spannung bei der Eröffnung voll ausreizen: mit Musik und Bewegung, mit Gesprächen und Segen und einem gemeinsamen Countdown“, verrät Birgit Hohm vom zuständigen Koordinierungskreis in Würzburg.

In Hamm (Erzbistum Paderborn) wird zum Abschluss auf die vergangenen 72 Stunden zurückgeblickt. „Wir sind stolz, dass der Abschluss der 72-Stunden-Aktion 2019 bei uns in Hamm stattfinden wird. Es ist für uns etwas Besonderes, die Aktion in Hamm ausklingen zu lassen“, so Benedikt Hemshorn vom zuständigen Koordinierungskreis. Der BDKJ rechnet damit, dass sich zehntausende Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene deutschlandweit engagieren werden.

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Reinhard Marx haben die bundesweite Schirmherrschaft der Aktion übernommen.

 „Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland drei Tage lang für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für andere und mit anderen steht dabei im Mittelpunkt. Mitmachen können nicht nur Gruppen aus den katholischen Jugendverbänden. Auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und andere Gruppen können sich seit Mai 2018 auf der Webseite der Aktion (www.72stunden.de) anmelden. Bei der letzten 72-Stunden-Aktion waren 2013 mehr als 170.000 Kinder und Jugendliche in fast 4.000 Aktionsgruppen im Einsatz.

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news-909 Mon, 28 Jan 2019 11:57:51 +0100 Linktipp: Jugendverbandsarbeit und Schule https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/linktipp-jugendverbandsarbeit-und-schule/ Interview mit Bundesvorsitzender Lisi Maier zu den Ergebnissen einer Studie zu Jugendverbandsarbeit und (Ganztags-)Schule. Das Projektteam kajuga (Katholische Jugendverbandsarbeit und Ganztagsschule) forscht zu Kooperationen von Ganztagsschule und kirchlichen Jugendverbänden und ihren Auswirkungen. Im Herbst sprach Bundesvorsitzende Lisi Maier mit dem Projektteam über die Ergebnisse der Online-Umfrage zum Thema Jugendverbandsarbeit in (Ganztags-)Schule. Das Gespräch sowie die Ergebnisse der Umfrage findet ihr hier.

kajuga ist ein Kooperationsprojekt der Technischen Universität Dortmund und der Westfälischen Wilhelms‐Universität Münster.

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news-908 Sun, 27 Jan 2019 12:00:00 +0100 Weltjugendtag in Panama beendet: https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/weltjugendtag-in-panama-beendet/ Glauben feiern und an die Ränder der Gesellschaft gehen Als überwältigendes Erlebnis für viele Jugendliche aus Deutschland wie auch für das Land Panama hat Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau) den XXXIV. Weltjugendtag in Panama bezeichnet. Der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz erklärte zum heutigen (27. Januar 2019) Abschluss des Treffens: „Unsere jungen Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland haben die großartige Gastfreundschaft gespürt, die überschwängliche Freude und die von gläubiger, jugendlicher Begeisterung erfüllte Atmosphäre.“

2.300 deutsche Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland haben am Weltjugendtag in Panama teilgenommen – nach den Polen die zweitgrößte Nationengruppe aus Europa. „Damit hatte von uns noch vor einem Jahr niemand gerechnet“, so Bischof Oster. Diese erfreuliche Zahl zeige, dass der Weltjugendtag und auch Papst Franziskus für die jungen Gläubigen in Deutschland weiterhin eine enorme Anziehungskraft hätten.

„Dieser Weltjugendtag war mehr noch als frühere von dem Wunsch des Papstes geprägt, dass die Jugendlichen an die Ränder der Gesellschaft gehen“, sagte Bischof Oster. „Freilich haben sie auch die Schattenseiten zu sehen bekommen oder wollten sie bewusst kennenlernen: Die Situation der Indigenas, die Lebensrealität junger Menschen, die mit HIV infiziert und deshalb marginalisiert sind, die Situation von Armut und Migration, von Ausgrenzung und Drogensucht.“ Die Reichtümer Panamas seien ungleich verteilt, ungleicher als in zahlreichen anderen Ländern. Viele Menschen sähen die Korruption als Hauptproblem der Politik in Zentralamerika – so habe es auch Papst Franziskus in mehreren Ansprachen in Panama betont.

Begegnungen an den Rändern der Gesellschaft

Zum festen Programm der Weltjugendtage gehören die Tage der Begegnung in den Diözesen, die nicht nur in Panama stattfanden. Gemeinsam mit Jugendlichen aus anderen Ländern realisierten sie unter anderem Sozialprojekte. Zusätzlich besuchten rund 600 deutsche Jugendliche in Panama-Stadt Projekte, die das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat unterstützt, darunter auch ein Projekt der Aids-Pastoral, das Papst Franziskus während seiner Reise kennenlernte. Die Begegnungen mit Indigenen, mit Aids-Kranken, mit Obdachlosen und Drogenabhängigen bewegten die Jugendlichen besonders.

Bei den Katechesen, die für die deutschen Jugendlichen von Bischöfen aus Deutschland gestaltet wurden, ging es um das Thema der Berufung, das bereits während der Weltbischofssynode im Herbst 2018 in Rom im Zentrum gestanden hatte. Jugendliche und Bischöfe redeten gemeinsam über die Frage, wie eine Berufung gehört und gelebt werden könne. In den Gesprächen wurden auch kontroverse Themen nicht ausgeklammert. Es sei normal, dass junge Gläubige kritische Fragen an Kirche und Gesellschaft stellen, sagte Bischof Oster und fügte hinzu: „Sie müssen das sogar.“ Der Jugendbischof betonte: „Unsere deutschen Jugendlichen haben hier realisiert: Gelebter Glaube und gelebtes Engagement sind nicht voneinander zu trennen. Wenn Sie mit dieser Erfahrung der Völkerverständigung und als Brückenbauer heimgehen, ist es ziemlich unmöglich, dass aus ihnen beispielsweise später einmal Nationalisten oder gar Rassisten werden.“

Youth Hearing von BDKJ und Adveniat
Gerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft waren auch die Themen des Youth Hearing, das der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) gemeinsam mit Adveniat durchführte. 250 Jugendliche aus Deutschland diskutierten mit Fachleuten, Politikern und jungen Menschen aus Panama sowie Verantwortlichen aus der deutschen Jugendpastoral. Gemeinsam die Schöpfung zu bewahren und dafür während dieses Weltjugendtags ein sichtbares Zeichen zu setzen, war eines der wichtigen Anliegen der Teilnehmer. „Die deutschen Pilgerinnen und Pilger konnten auf unserem Youth Hearing und im Austausch mit Jugendlichen aus Panama und der ganzen Welt erfahren, wie sehr es auf sie alle ankommt“, sagte BDKJ-Bundespräses Pfarrer Dirk Bingener. „Eine soziale und politische Veränderung der Welt im Sinne Jesu ist dringend notwendig, vor allem aber mit diesen engagierten jungen Menschen auch wirklich möglich.“

Am Weltjugendtag in Panama haben während der Woche rund 120.000 Jugendliche teilgenommen. „Es war vielleicht von der Teilnehmerzahl ein kleinerer Weltjugendtag, dafür aber war er stärker politisch geprägt“, sagte Stephan Jentgens, Geschäftsführer von Adveniat. „Wir müssen als Christen an einer neuen, friedlichen Welt mitarbeiten. Gerechtigkeit, Menschenwürde und Bewahrung der Schöpfung, das sind die Themen für die die Jugendlichen brennen.“

Die Begegnungen mit Papst Franziskus standen für die Jugendlichen im Mittelpunkt des Weltjugendtags. „Welche Jugendlichkeit Papst Franziskus ausstrahlt, welche Dialogfähigkeit mit den Jugendlichen, die von seiner Bühne so weit weg stehen“, so Bischof Oster. Der Papst rufe die Jugendlichen auf, sich lautstark bemerkbar zu machen und mit ihm den Traum zu träumen, für den Jesus gestorben sei: „Den Traum einer Kultur der Begegnung, des Herzens.“ Kein Programm oder Abschlussdokument werde verabschiedet, sondern die jungen Menschen selbst würden von Franziskus ermutigt, in ihren Ländern die Protagonisten, die Künstler und Gestalter einer Kultur der Begegnung zu sein.

Thema der Berufung im Mittelpunkt
Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) hatte zwei Ordensleute zur spirituellen Begleitung der jungen Pilgerinnen und Pilger nach Panama entsandt, die bei den Katechesen mit den Jugendlichen über ihre Berufung sprachen. Der Weltjugendtag sei ein Ort der Begegnung mit Christus, betonte Bischof Oster: „Ich bin sicher, dass viele mit neuer Begeisterung heimgehen werden, dass viele Herzen berührt werden, dass viele ihr eigenes Leben und das der anderen neu sehen werden – bewegt vom Geist Gottes, der uns immer wieder zu einem neuen Miteinander ruft. Verfügbar auf den Anruf Jesu wie Maria, die ihr Ja gesprochen und damit dem Weltjugendtag auch sein Motto gegeben hat.“ Bianka Mohr, Leiterin der afj, ergänzte: „Der Weltjugendtag ist für die jungen Menschen eine ‚Tankstelle‘, die sie im persönlichen Glauben stärkt und ihnen Motivation gibt, sich in den Gemeinden, Jugendverbänden und Bewegungen zu engagieren. Wir freuen uns, dass die Pilgerinnen und Pilger Erfahrungen machen durften, die sie verändert haben: bei den Tagen der Begegnung, den großen Veranstaltungen mit dem Papst, den Projektbesuchen, dem Youth Hearing oder beim Nightfever-Abend. Sie berichten uns, dass sie beschenkt nach Hause fahren.“

In Panama waren die Bischöfe aus Deutschland gemeinsam mit den Fachleuten aus der Jugendpastoral und von Adveniat an einem Ort untergebracht. „Der tägliche Austausch über die Erlebnisse sowie das gemeinsame Morgengebet waren für uns eine Bereicherung“, sagte Bischof Oster.

 

Hintergrund

Der XXXIV. Weltjugendtag fand vom 22. bis 27. Januar 2019 in Panama statt und stand unter dem Leitwort „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Rund 120.000 junge Menschen aus 155 Ländern, darunter rund 2.300 aus Deutschland, nahmen daran teil. Bisherige internationale Weltjugendtage fanden unter anderem in Krakau (2016), Rio de Janeiro (2013), Madrid (2011), Sydney (2008) und Köln (2005) statt.

 

Aus Deutschland nahmen folgende Bischöfe am Weltjugendtag in Panama teil:

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Vorsitzender der Jugendkommission, Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Vorsitzender der Unterkommission für Lateinamerika/Adveniat, Essen), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission Weltkirche, Bamberg), Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Fulda), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln), Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg) und Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück).

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news-907 Thu, 24 Jan 2019 10:00:00 +0100 Internationales Youth Hearing beim Weltjugendtag in Panama https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/internationales-youth-hearing-beim-weltjugendtag-in-panama/ „Wir müssen beginnen, unser gemeinsames Haus zu schützen!“ „Zu träumen ist sehr wichtig, aber wir müssen anfangen, unsere Träume in die Tat umzusetzen – hier in Panama und in der ganzen Welt.“ Das hat Eidigili Gypsi Valiente zum Abschluss des internationalen Youth Hearings vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und dem Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat, das am Mittwoch, 23. Januar 2019, stattfand, gesagt. Zu dieser jugendpolitischen Veranstaltung waren 250 deutsche Weltjugendtagspilger in den Veranstaltungsraum im Museo de Canal in der Altstadt von Panama-Stadt gekommen. „Wir haben alle etwas gemeinsam, das ist unser gemeinsames Haus“, sagte die 24-Jährige. „Wir müssen beginnen, unser gemeinsames Haus zu schützen!“, lautete der eindringliche Appell der jungen Frau vom indigenen Volk der Kuna. „Ihr habt viel mehr Chancen als wir – deshalb nutzt eure Möglichkeiten“, sagte sie zu den Jugendlichen aus Deutschland. Jeder zehnte Kuna in Panama lebt in Armut oder extremer Armut. In vier Gruppen hatten die Teilnehmer der Veranstaltung zuvor gearbeitet und Forderungen aufgestellt. Diese lauteten in der Arbeitsgruppe von Eidigili Gypsi Valiente: Bildungschancen für indigene Jugendliche schaffen; die indigenen Völker beim Erhalt der Natur unterstützen und beim Weltjugendtag ein sichtbares Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung setzen.

Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens versprach den Jugendlichen, ihre Forderungen zum Thema Umweltschutz während der Amazonas-Synode, die im Oktober im Vatikan stattfindet, über das panamazonische Netzwerk Repam mit einzubringen. Repam (Red Eclesial PanAmazónica), das länderübergreifende, kirchliche Netzwerk für die Rechte der indigenen Völker, wurde 2014 von Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien aus dem Amazonasgebiet gegründet. Zudem werde das Hilfswerk das Thema beim Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Panama, Uwe Wolfgang Heye, und der deutschen Bundesregierung vorbringen, weil es noch immer ein Skandal sei, die ILO 169 der Vereinten Nationen zu unterzeichnen, aber nicht durch den Deutschen Bundestag zu bringen. Die UN-Konvention ILO Nummer 169 ist das einzige verbindliche internationale Abkommen zum Schutz indigener Völker und garantiert beispielsweise, dass diese Völker angehört werden müssen, wenn auf ihrem Gebiet Rohstoffe ausgebeutet werden.

Vier Selbstverpflichtungen sprach BDKJ-Bundespräses, Pfarrer Dirk Bingener, aus: Der BDKJ würde sich dazu verpflichten, über die große soziale Ungerechtigkeit in Panama zu informieren und sich dafür einzusetzen, dass Deutschland wieder monetäre Entwicklungshilfe in Panama leiste. Zudem werde sich der BDKJ dafür stark machen, dass mehr junge Menschen über den Freiwilligendienst „weltwärts“ die Chance bekämen, Länder wie Panama kennenzulernen. Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion werde der Jugendverband tatkräftig an einer gerechteren Welt mitbauen und sich in Deutschland auch für nachhaltiges Handeln der katholischen Kirche einsetzen.

Vom Youth Hearing habe die 26-jährige Tina Büttner aus Forchheim mitgenommen, dass die Bedürfnisse von Jugendlichen in Panama und Deutschland gar nicht so unterschiedlich seien: „Es geht darum, akzeptiert zu werden, in den offenen Dialog zu treten und Minderheiten zu akzeptieren, man selbst sein zu dürfen und angenommen zu werden, so wie man ist.“ Dafür brauche es ganz viel Wertschätzung: „Wertschätzung gegenüber einander und Wertschätzung gegenüber der Umwelt“, sagte die Erzieherin, Kinder- und Jugendtherapeutin. Um eine andere Welt zu ermöglichen, müsse Platz für Dialog geschaffen werden: „Das wollen wir nicht nur, sondern wir leben es auch.“

Hintergrund

Vom 22. bis 27. Januar 2019 findet in Panama der XXXIV. Weltjugendtag statt. Er steht unter dem Leitwort „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Rund 200.000 junge Menschen aus 155 Ländern, darunter rund 2.300 aus Deutschland, feiern bei diesem Großereignis gemeinsam, beten, bezeugen und vertiefen ihren Glauben und lernen konkret die soziale Realität des Landes kennen. Bisherige internationale Weltjugendtage fanden unter anderem in Krakau (2016), Rio de Janeiro (2013), Madrid (2011), Sydney (2008) und Köln (2005) statt.

Aus Deutschland sind folgende Bischöfe in Panama:

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Vorsitzender der Jugendkommission, Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Vorsitzender der Unterkommission für Lateinamerika/Adveniat, Essen), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission Weltkirche, Bamberg), Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Fulda), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln), Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg) und Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück).

Hinweise:

Am Samstag (26. Januar 2019) von 9.30 bis 11.00 Uhr (Ortszeit) sind Bischof Oster, Erzbischof Schick, Bischof Overbeck, die Weihbischöfe Peters, Wübbe, Steinhäuser und Theising sowie Pfarrer Bingener, Stephan Jentgens und weitere verantwortliche Teilnehmer aus Deutschland auf Anfrage für O-Töne verfügbar (Hotel Dos Mares, Avenida Perú con calle 30, Panama-Stadt, Stadtteil Calidonia). Wir bitten um vorherige Anmeldung unter pressestelledbkde. 

Kostenfreies Bildmaterial zur Berichterstattung über den Weltjugendtag finden Sie auf der Homepage des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat: www.medien.adveniat.de. Bitte geben Sie als Fotohinweis den Namen des Fotografen/Adveniat an. Bei Fragen können Sie sich melden bei: presseadveniatde.

Ausführliche Informationen gibt es auf der offiziellen deutschen Internetseite des Weltjugendtags unter www.wjt.de sowie auf der panamaischen Internetseite des Weltjugendtags http://panama2019.pa/en/home. Weitere Informationen sind auf der Themenseite der Deutschen Bischofskonferenz unter https://www.dbk.de/themen/kirche-und-jugend/weltjugendtag-2019  verfügbar. Über das Youth Hearing von Adveniat und BDKJ informiert www.bdkj.de/aktionen/weltjugendtag.

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news-906 Wed, 23 Jan 2019 10:00:00 +0100 Beeindruckende Begegnung mit indigenen Jugendlichen in Panama https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/beeindruckende-begegnung-mit-indigenen-jugendlichen-in-panama/ Weltjugendtags 2019 in Panama: Jugendbischof Stefan Oster informiert sich über das Volk der Kuna Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, hat am 22. Januar 2019 gemeinsam mit jugendlichen Pilgern aus dem Erzbistum Hamburg eine indigene Gemeinde am Stadtrand von Panama-Stadt besucht. Zusammen mit weiteren Bischöfen aus Deutschland sowie Vertretern der Jugendpastoral und des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) sprach Bischof Oster mit Jugendlichen aus dem Volk der Kuna.

„Junge Menschen aus dem Volk der Kuna haben in ihrer angestammten Heimat, den Karibik-Inseln von Kuna Yala, nur wenig Möglichkeiten, einen qualifizierten Beruf zu erlernen“, berichtete die 24-jährige Eidigili Valiente der deutschen Delegation, zu der auch der deutsche Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Panama, Uwe Wolfgang Heye, hinzugekommen war. „Viele Jugendliche aus meinem Volk kommen daher in die Stadt, um hier einen Job zu finden oder zu studieren“, sagte Eidigili Valiente. Die Kuna würden in der Universität und auf der Arbeit jedoch täglich diskriminiert und benachteiligt. Vielen falle es dann schwer, ihre Kultur zu bewahren.

„Es ist beeindruckend zu erfahren, wie die jungen Kuna um ihre Kultur und ihre Identität kämpfen“, sagte Bischof Oster. „Und ich freue mich, dass die deutschen Katholiken über unser Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat sie dabei unterstützen.“ In Kuna Nega, einer Anfang der 1980er Jahre gegründeten Siedlung für Kuna-Indigene am nördlichen Stadtrand von Panama-Stadt, koordiniert ein Pastoralteam diese Arbeit, die von Adveniat finaniziert wird. Angeleitet wird das Team von Pater Félix de Lama, der seit 1974 bei und mit den Kuna lebt. „Es geht uns darum, die Botschaft der Bibel und die Weisheiten der Babigale, des Heiligen Buchs der Kuna, miteinander zu verbinden“, erklärte der aus Spanien stammende Ordensmann seinen Dienst bei den Kuna.
 
Die Bischöfe wurden von Briseida Iglesias, einer weisen Kuna-Frau, in die spirituelle Welt des Volkes eingeführt. Einer spirituellen Reinigungszeremonie mit Gesang und Wasser unterzogen sich auch die deutschen Gäste.  

Adveniat-Geschäftsführer Stephan Jentgens erklärte den Deutschen, dass in Panama rund 100.000 Kuna leben, davon 70.000 in der Haupstadt. Neun von zehn Indigenen in Panama seien arm. Oftmals würden die Rechte der Kuna nicht geachtet – neben der Siedlung Kuna Nega wurde die zentrale Mülldeponie von Panama-Stadt eingerichtet, ohne die Indigenen zu fragen.
 
Die jugendlichen Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland zeigten sich beeindruckt von der Situation ihrer indigenen Altersgenossen, von denen viele ebenfalls am XXXIV. Weltjugendtag in Panama teilnehmen. „Es ist wichtig, dass die jugendlichen Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland die Chance bekommen, die soziale Realität Panamas auch an den Rändern kennenzulernen“, sagte Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ. Adveniat besucht während des Weltjugendtages in Panama mit rund 600 Jugendlichen aus Deutschland Projekte des Hilfswerks in Panama-Stadt. „Ich hatte zuvor noch nie Kontakt zu den Kuna“, sagte Jugendbischof Stefan Oster. „Aber ich habe gemerkt, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben, vor allem eint uns unser Glaube.“

An dem Besuch in Kuna Nega nahmen neben Bischof Oster auch Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz) und Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln) teil.

Hintergrund

Vom 22. bis 27. Januar 2019 findet in Panama der XXXIV. Weltjugendtag statt. Er steht unter dem Leitwort „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Rund 200.000 junge Menschen aus 155 Ländern, darunter rund 2.300 aus Deutschland, feiern bei diesem Großereignis gemeinsam, beten, bezeugen und vertiefen ihren Glauben und lernen konkret die soziale Realität des Landes kennen. Bisherige internationale Weltjugendtage fanden unter anderem in Krakau (2016), Rio de Janeiro (2013), Madrid (2011), Sydney (2008) und Köln (2005) statt.

Aus Deutschland sind folgende Bischöfe in Panama:

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Vorsitzender der Jugendkommission, Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Vorsitzender der Unterkommission für Lateinamerika/Adveniat, Essen), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission Weltkirche, Bamberg), Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Fulda), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln), Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg) und Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück).

Hinweise:

Am Samstag (26. Januar 2019) von 9.30 bis 11.00 Uhr (Ortszeit) sind Bischof Oster, Erzbischof Schick, Bischof Overbeck, die Weihbischöfe Peters, Wübbe, Steinhäuser und Theising sowie Pfarrer Bingener, Stephan Jentgens und weitere verantwortliche Teilnehmer aus Deutschland auf Anfrage für O-Töne verfügbar (Hotel Dos Mares, Avenida Perú con calle 30, Panama-Stadt, Stadtteil Calidonia). Wir bitten um vorherige Anmeldung unter pressestelledbkde. 

Kostenfreies Bildmaterial zur Berichterstattung über den Weltjugendtag finden Sie auf der Homepage des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat: www.medien.adveniat.de. Bitte geben Sie als Fotohinweis den Namen des Fotografen/Adveniat an. Bei Fragen können Sie sich melden bei: presseadveniatde.

Ausführliche Informationen gibt es auf der offiziellen deutschen Internetseite des Weltjugendtags unter www.wjt.de sowie auf der panamaischen Internetseite des Weltjugendtags http://panama2019.pa/en/home.  Weitere Informationen sind auf der Themenseite der Deutschen Bischofskonferenz unter https://www.dbk.de/themen/kirche-und-jugend/weltjugendtag-2019 verfügbar. Über das Youth Hearing von Adveniat und BDKJ informiert www.bdkj.de/aktionen/weltjugendtag.

Die Medienarbeit zum Weltjugendtag in Panama wird von der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj), dem BDKJ und dem Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat koordiniert. Presseinformationen und -einladungen erfolgen gemeinsam. Mehrfachzusendungen bitten wir zu entschuldigen.

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news-905 Mon, 21 Jan 2019 21:02:53 +0100 „Kirche geht nicht allein, sie ist Weltkirche“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/kirche-geht-nicht-allein-sie-ist-weltkirche/ Pressekonferenz zum Beginn des Weltjugendtags 2019 in Panama-Stadt Junge Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt, darunter 2.300 aus Deutschland, reisen heute (21. Januar 2019) von den Tagen der Begegnung nach Panama-Stadt. Dort werden sie vom 22. bis 27. Januar 2019 die zentrale Woche des XXXIV. Weltjugendtags erleben, zu der ab dem 23. Januar auch Papst Franziskus vor Ort sein wird. Im Gepäck haben die Jugendlichen Erlebnisse von Glaubensgemeinschaft, überwältigender Freude und Freundschaft aus den Tagen der Begegnung, wo sie überwiegend in Familien untergebracht waren.

Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, sagte bei der Auftaktpressekonferenz in Panama-Stadt: „Unsere Pilgerinnen und Pilger sind begeistert in Panama, Costa Rica, San Salvador, Mexiko und Kolumbien willkommen geheißen worden! Allen Organisatoren, Mitarbeitern und Familien in diesen Ländern danken wir von Herzen für ihre Gastfreundschaft in den Tagen der Begegnung.“ Über Blogs und Social Media habe er einiges verfolgen können – wie zum Beispiel den bejubelten Empfang einer Jugendgruppe durch Mitarbeiter am Grenzübergang von Costa Rica nach Panama, ein Morgengebet am Pool oder die Begeisterung der Jugendlichen für den Panama-Kanal und das landestypische Essen. „Solche Erfahrungen des Willkommens, der Gastfreundschaft, aber auch das gemeinsame Feiern des Glaubens und die tiefe Begegnung in einem fremden Land bereichern unsere Pilgerinnen und Pilger und bewegen ihre Herzen“, sagte Bischof Oster und betonte: „Kirche geht nicht allein, sie ist Weltkirche“.

Die zentralen Veranstaltungen in Panama-Stadt mit dem Erzbischof von Panama, José Domingo Ulloa Mendieta OSA, und mit Papst Franziskus werden Weltkirche erlebbar machen. Aber auch Orte des Rückzugs und der Stille werden geboten. So können die Pilger in den morgendlichen Katechesen (Glaubensunterrichtungen) am Mittwoch und Donnerstag  (23. und 24. Januar 2019) ihr Leben und ihren Glauben näher betrachten. „Viele Seelsorger stehen als geistliche Begleiter zum Gespräch bereit, sodass neue, leise Schritte auf dem Weg zur eigenen Berufung möglich werden“, so Bischof Oster. Er wünsche sich für die Jugendlichen, „dass sie sich die Zeit der Stille herausnehmen und in ihrer Berufung wachsen“.

Als Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland ist Adveniat auch in Panama mit zahlreichen Projekten aktiv. In der Weltjugendtagswoche werden rund 600 junge Menschen aus Deutschland Gelegenheit haben, einige dieser Projekte zu besuchen und damit weitere Lebenswirklichkeiten des Gastlandes zu erfahren. Dazu gehört unter anderem ein Aidshilfeprojekt, das auch Papst Franziskus besuchen wird. Stephan Jentgens, Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat, sagte: „Wir freuen uns sehr, dass sich Papst Franziskus nach dem Abschlussgottesdienst am Sonntag (27. Januar 2019) persönlich ein Bild macht von der Fundación Casa Hogar Buen Samaritano.“ Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat wolle beim Weltjugendtag den Blick auch auf die soziale Ungleichheit in Panama richten: „33 Prozent der Bevölkerung gelten als arm oder extrem arm, in den indigenen Gemeinden sogar 96 Prozent.“ In Mittelamerika fördert Adveniat zurzeit mehr als 600 Projekte mit rund 8 Millionen Euro im Jahr, davon 44 mit fast einer halben Million Euro in Panama. „Wir wollen zusammen mit dem Papst und den deutschen Pilgerinnen und Pilgern an die Ränder der Gesellschaft gehen, an denen tatsächlich ein immer größerer Anteil der Gesellschaft lebt“, so Adveniat-Geschäftsführer Jentgens. „Denn Armut und Perspektivlosigkeit sind längst keine Randprobleme mehr, sondern die Herausforderung für uns alle. Ohne gerechte Lebenschancen für alle Menschen hat unsere Welt keine Zukunft.“ Bei den Projektbesuchen können die jungen Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland die Lebenswirklichkeit der Gleichaltrigen kennenlernen – mit dem Ziel, dass daraus solidarisches Handeln und im besten Fall sogar Freundschaft erwächst.

Beim Youth Hearing des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und von Adveniat am Mittwoch (23. Januar 2019, ab 15 Uhr Ortszeit, Museo de Canal, Plaza de la Independencia, Calle 5a Este, Panama) diskutieren junge Katholiken mit Prominenten aus Politik und Kirche über die Anliegen von Gleichaltrigen, die unter Armut und Ausgrenzung leiden. Wie können wir gemeinsam diese Situation verändern? Mit dabei sind unter anderem Bischof Oster und Uwe Wolfgang Heye, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Panama, aber auch Jeroncio Ossorio, ein junger Kuna (indigene Ethnie aus Panama), der im Weltjugendtagsbüro in Panama-Stadt mitarbeitet. Der Bundespräses des BDKJ, Pfarrer Dirk Bingener, sagte: „Aus den Erfahrungen der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der vergangenen Tage soll bei den Jugendlichen Solidarität erwachsen, die es möglich macht, die Welt zum Guten hin zu verändern. Froh gefeierter Glaube und Engagement füreinander finden zusammen. Dazu soll das Youth Hearing dienen.“

Hintergrund
Vom 22. bis 27. Januar 2019 wird in Panama der XXXIV. Weltjugendtag stattfinden. Er steht unter dem Leitwort „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38). Rund 200.000 junge Menschen aus 155 Ländern, darunter rund 2.300 aus Deutschland, werden bei diesem Großereignis gemeinsam feiern, beten, ihren Glauben bezeugen und vertiefen sowie konkret die soziale Realität des Landes kennenlernen. Bisherige internationale Weltjugendtage fanden unter anderem in Krakau (2016), Rio de Janeiro (2013), Madrid (2011), Sydney (2008) und Köln (2005) statt.

Aus Deutschland werden folgende Bischöfe in Panama sein:
Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Vorsitzender der Jugendkommission, Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Vorsitzender der Unterkommission für Lateinamerika/Adveniat, Essen), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission Weltkirche, Bamberg), Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Fulda), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln), Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg) und Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück).

Hinweise:
Am Samstag (26. Januar 2019) von 9.30 bis 11.00 Uhr (Ortszeit) sind Bischof Oster, Erzbischof Schick, Bischof Overbeck, die Weihbischöfe Peters, Wübbe, Steinhäuser und Theising sowie Pfarrer Dirk Bingener, Stephan Jentgens und weitere verantwortliche Teilnehmer aus Deutschland auf Anfrage für O-Töne verfügbar (Hotel Dos Mares, Avenida Perú con calle 30, Panama-Stadt, Stadtteil Calidonia). Wir bitten um vorherige Anmeldung unter pressestelledbkde.

Kostenfreies Bildmaterial zur Berichterstattung über den Weltjugendtag finden Sie auf der Homepage des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat: www.medien.adveniat.de. Bitte geben Sie als Fotohinweis den Namen des Fotografen/Adveniat an. Bei Fragen können Sie sich melden bei: presseadveniatde.

Ausführliche Informationen gibt es auf der offiziellen deutschen Internetseite des Weltjugendtags unter www.wjt.de sowie auf der panamaischen Internetseite des Weltjugendtags panama2019.pa/en/home. Weitere Informationen sind auf der Themenseite der Deutschen Bischofskonferenz unter https://www.dbk.de/themen/kirche-und-jugend/weltjugendtag-2019 verfügbar. Über das Youth Hearing von Adveniat und BDKJ informiert www.bdkj.de/aktionen/weltjugendtag.

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news-904 Mon, 14 Jan 2019 12:23:31 +0100 Weltjugendtag 2019 beginnt https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/weltjugendtag-2019-beginnt/ Einladung zur Pressekonferenz in Panama-Stadt Am 22. Januar 2019 startet in Panama-Stadt der XXXIV. Weltjugendtag, zu dem ab Mittwoch (23. Januar 2019) auch Papst Franziskus erwartet wird. Das Glaubensfest unter dem Thema „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1,38) dauert bis zum 27. Januar und wird rund 200.000 junge Pilgerinnen und Pilger aus aller Welt in Mittelamerika zusammenbringen. Rund 2.300 von ihnen kommen aus Deutschland, begleitet von drei (Erz-)Bischöfen, sieben Weihbischöfen und zahlreichen Verantwortlichen aus den Diözesen. Was erwarten Pilger und Bischöfe von diesem Weltjugendtag, mit dem Papst Franziskus auch auf die Menschen an den Rändern der Gesellschaft hinweisen möchte?

Die Deutsche Bischofskonferenz, zusammen mit ihrer Arbeitsstelle für Jugendseelsorge (afj), sowie das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) laden Sie herzlich ein zu einer

Pressekonferenz
am Montag, 21. Januar 2019, um 15.00 Uhr (Ortszeit)
in das Hotel Dos Mares,
Avenida Perú con calle 30,
Panama-Stadt (Stadtteil Calidonia).

Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
• Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Passau), Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz;
• Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des BDKJ;
• Stephan Jentgens, Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat;
• Paul Metzlaff, afj.

Als Anmeldung zur Pressekonferenz reicht eine formlose E-Mail an pressestelle@dbk.de. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Hintergrund:

Aus Deutschland werden folgende Bischöfe in Panama sein:
Bischof Dr. Stefan Oster SDB (Vorsitzender der Jugendkommission, Passau), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Vorsitzender der Unterkommission für Lateinamerika/Adveniat, Essen), Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission Weltkirche, Bamberg), Weihbischof Dr. Karlheinz Diez (Diözesanadministrator, Fulda), Weihbischof Dr. Udo Bentz (Mainz), Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Weihbischof Rolf Steinhäuser (Köln), Weihbischof Wilfried Theising (Münster), Weihbischof Florian Wörner (Augsburg) und Weihbischof Johannes Wübbe (Osnabrück).

Hinweis:

Die Medienarbeit zum Weltjugendtag in Panama wird von der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge, dem BDKJ und dem Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat koordiniert. Presseinformationen und -einladungen erfolgen gemeinsam. Mehrfachzusendungen bitten wir zu entschuldigen.

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Kirche & Jugend Pressemeldungen Dirk Bingener Weltjugendtag
news-903 Tue, 08 Jan 2019 14:34:26 +0100 Aufruf zum Weltfriedenstag 2019 https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/aufruf-zum-weltfriedenstag-2019/ Das Motto des Weltfriedenstags am 11. Januar 2019 lautet: "Gute Politik steht im Dienst des Friedens". Es ist gute Tradition zu Beginn des Jahres für den Frieden zu beten. Papst Franziskus hat den Weiltfriedenstag 2019 unter das Motto "Gute Politik steht im Dienst des Friedens" gestellt. Dazu hat der BDKJ gemeinsam mit der kfd und anderen Verbänden eine Arbeitshilfe für eine Gebetsstunde zum Weltfriedenstag am 11. Januar 2019 veröffentlicht.

Die Arbeitshilfe kann hier oder unten auf der Seite heruntergeladen werden.

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BDKJ Startseite News Frieden & Sicherheit
news-902 Mon, 07 Jan 2019 16:09:37 +0100 „Ihr seid Segensbringer und Botschafter“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ihr-seid-segensbringer-und-botschafter/ Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt 108 Sternsinger*innen in Berlin. Bereits zum 14. Mal hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 108 Sternsinger im Kanzleramt empfangen. Aus allen 27 deutschen Diözesen waren am Montagvormittag jeweils vier Sternsinger nach Berlin gereist und vertraten dort die rund 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die sich um den Jahreswechsel bundesweit in mehr als 10.000 katholischen Pfarrgemeinden und Einrichtungen an der 61. Aktion Dreikönigssingen beteiligen.

„Ihr seid Segensbringer und Botschafter. Eure Botschaft ist: Wir gehören zusammen. Dass Ihr in diesem Jahr besonders auf die Situation von Kindern mit Behinderung aufmerksam macht, ist sehr wichtig. Manchmal werden Menschen, die ein bisschen anders sind, gehänselt und haben es nicht so einfach. Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass wir mit Menschen mit Behinderung so umgehen, dass wir ihre Würde auch immer respektieren und uns in sie hineinversetzen“, sagte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Richtung der kleinen und großen Könige. „Dass es so viele von Euch gibt und dass es die Betreuer gibt, das ist genau die Botschaft an uns alle und an die Menschen, die Ihr besucht: Macht doch auch was! Wer nur ein kleines bisschen hilft, kann schon einen Beitrag dazu leisten, dass woanders sich das Leben eines Menschen verändert“, so die Bundeskanzlerin.

„Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ heißt das Motto der 61. Aktion Dreikönigssingen, bei der Kinder mit Behinderung im Mittelpunkt stehen. Mit einzelnen Statements machten die Sternsinger auf die Situation von Kindern mit Behinderung weltweit aufmerksam, so wie auf das Schicksal eines kleinen Mädchens im Beispielland der aktuellen Aktion: „Ich stehe hier für Ángeles aus Peru. Sie kann wegen ihrer Krankheit nicht laufen oder tanzen. Ihre Mutter muss sie steile Wege hinauf- und hinuntertragen und sie in einem Kinderbuggy schieben. In der Schule hat Ángeles einen Rollstuhl. Weil es uns, die Sternsinger, gibt, bekommt sie im Zentrum Yancana Huasy spezielle Förderungen und Therapie.“

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. In diesem Jahr waren es die Sternsinger Alma (11), Aaron (13), Lutz (12) und Till (10) aus der Gemeinde St. Jakobus in Darmstadt-Kranichstein (Bistum Mainz), die den Segen im Bundeskanzleramt anschreiben durften.

Die Sternsinger aus dem Bistum Mainz nahmen auch die Spende der Bundeskanzlerin entgegen. Sie unterstützt damit ein Projekt in der peruanischen Amazonasregion, in dem Ordensfrauen die Gesundheit, Entwicklung und gesellschaftliche Integration von Kindern mit Behinderung fördern. Die Ordensfrauen des Apostolischen Vikariats San José del Amazonas unterhalten dort zwei Rehabilitationszentren für rund 50 Babys und Kinder mit Behinderung bis 15 Jahren.

Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der die Gruppen gemeinsam mit Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, ins Kanzleramt begleitet hatte, bedankte sich bei Bundeskanzlerin Merkel für die Einladung und ging auf das Schwerpunktthema der Aktion ein. „Jedes Kind hat ein Recht zu Leben. Jedes Kind ist eine Bereicherung für unsere Welt, für unser Land, und für alle, die diesen Kindern helfen. Besonders deren Eltern haben ein Recht auf Unterstützung und auf Akzeptanz. Dies ist die Aufgabe des Staates, aber auch aller Bürgerinnen und Bürger. Es ist die Aufgabe der ganzen Gesellschaft. Auch die Sternsinger haben in diesem Jahr großen Wert darauf gelegt, die Bedürfnisse von Kindern mit Behinderung stärker zu sehen. Wir haben dadurch dazu gelernt und hoffen, so selbst unser diesjähriges Motto einzulösen: Wir gehören zusammen“, so Bingener.

Sternsinger haben starke Partner

Hinter den 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die bundesweit von Tür zu Tür gehen, stehen zwei starke Partner: Das Hilfswerk der Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Gemeinsam blicken beide Akteure auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, denn seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Insgesamt haben die Sternsinger bisher über eine Milliarde Euro gesammelt. Weltweit konnten dadurch mehr als 73.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert werden.

Presse-Service:

Presse-Fotos und -Statements finden Sie auf der Presseseite des Kindermissionswerks: https://www.sternsinger.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/ihr-seid-segensbringer-und-botschafter/

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news-901 Sun, 06 Jan 2019 15:25:28 +0100 „Die Welt wird heller durch den Stern, der euch begleitet!“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/die-welt-wird-heller-durch-den-stern-der-euch-begleitet/ Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfängt Sternsinger im Schloss Bellevue „Lieber Herr Bundespräsident, die Sternsinger sind da! Wir bringen Ihnen den Segen für das neue Jahr.“ Mit diesen Worten hat die zehnjährige Selma Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt. Sie gehörte zu den 39 Sternsingern aus dem Bistum Trier, die am Sonntagvormittag am Sternsingerempfang des Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue teilnahmen. Dort vertraten sie die rund 300.000 Mädchen und Jungen, die um den Jahreswechsel von Tür zu Tür ziehen und Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt sammeln.

Die Sternsinger kamen aus den Pfarreien St. Antonius in Saarhölzbach, St. Hildegard in Emmelshausen, St. Johannes in Sirzenich und dem Pallotti-Haus in Neunkirchen. In Trier hatten Ende 2017 mehr als 2.600 Sternsinger die 60. Aktion Dreikönigssingen bundesweit eröffnet. Es ist das zweite Mal in seiner Amtszeit, dass Bundespräsident Steinmeier die Sternsinger empfing.

„Ihr bringt nicht nur Gottes Segen, ihr öffnet Türen. Und damit gelingt euch etwas ganz Besonderes: Menschen, die sich gar nicht kennen, öffnen sich, und sie kommen ins Gespräch miteinander. Es sind ganz verschiedene Menschen: junge und alte, gesunde und kranke, Frauen, Männer und Kinder. Es sind Menschen, die immer in Deutschland gelebt haben und andere, die zu uns gekommen sind. Es sind Christen und Nicht-Christen. So wie auch ihr, die Sternsinger, verschieden seid, so wie auch bei euch alle Kinder willkommen sind. Und das finden wir großartig!“, sagte Bundespräsident Steinmeier zu den Kindern, die sich um ihn im Großen Saal des Schlosses versammelt hatten.

„Euch, die Sternsinger, und die Menschen, die euch die Tür aufmachen, verbindet etwas: Ihr seid offen für Neues. Und ihr wollt Kindern helfen, denen es nicht so gut geht. Kindern, die in armen Ländern leben oder in Ländern, in denen Krieg ist. Ihr schenkt also auch etwas, so wie damals die Könige, und ich finde, euer Geschenk ist das Schönste, das man sich vorstellen kann. Ihr setzt euch ein, um zu helfen. Und das ist leider überhaupt nicht selbstverständlich. Ihr könntet ja auch einfach zu Hause chillen. Ich möchte euch dafür ganz, ganz herzlich danken. Die Welt wird heller durch den Stern, der euch begleitet!“, so Bundespräsident Steinmeier.

„Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ heißt das Motto der Aktion Dreikönigssingen 2019, bei der besonders auf Kinder mit Behinderung aufmerksam gemacht wird. Das Beispielland ist Peru. Bundesweit eröffnet wurde die Aktion Dreikönigssingen am 28. Dezember im bayerischen Altötting.

Vor der Ansprache des Bundespräsidenten hatten die kleinen und großen Könige symbolisch an das Schlossportal geklopft und das Staatsoberhaupt mit einem Lied begrüßt. Die Sternsinger Maren (13), Selma (10) und Darleen (9) schrieben den Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an das Portal.

Im Großen Saal des Schlosses stellten Sternsinger aus St. Johannes in Sirzenich in einem kurzen Anspiel dann den Themenschwerpunkt der Aktion vor. Sie machten darauf aufmerksam, dass weltweit circa 165 Millionen Kinder geistig oder körperlich beeinträchtigt sind. Viele davon würden in Armut aufwachsen.

Helena (9) und Emil (8) nahmen die Spende von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier entgegen. Mit seiner Spende unterstützt der Bundespräsident den gemeinnützigen Verein CERAM (Centro de Rehabilitación y Asistencia Médica – auf Deutsch: Zentrum für Rehabilitation und medizinischen Beistand), ein Projektpartner des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘. In der Stadt Puquio in Zentralperu gründeten Eltern und Ordensleute im Jahr 2005 den Verein CERAM. Im Vereinszentrum untersuchen Ärzte und Psychologen Kinder mit Behinderung aus armen Familien.

Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, der gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Kinder begleitet hatte, dankte Bundespräsident Steinmeier für die Einladung. „Dass die Sternsinger hier im Schloss Bellevue von Ihnen empfangen werden, ist ein großes Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung für die Kinder und Jugendlichen, die mit großer Begeisterung als Sternsinger unterwegs sind. Diese Kinder und Jugendlichen öffnen Türen und Herzen der Menschen. Und sie wirken zusammen, um anderen Kindern zu helfen und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen“, sagte Prälat Krämer.

Mit der Einladung zum Empfang setzte Steinmeier die Tradition der Empfänge fort, die schon seine Amtsvorgänger Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau, Horst Köhler, Christian Wulff und Joachim Gauck gepflegt hatten.

Sternsinger haben starke Partner

Hinter den 300.000 engagierten Mädchen und Jungen, die bundesweit von Tür zu Tür gehen, stehen zwei starke Partner: Das Hilfswerk der Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Gemeinsam blicken beide Akteure auf eine erfolgreiche Geschichte zurück, denn seit ihrem Start im Jahr 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Insgesamt haben die Sternsinger bisher über eine Milliarde Euro gesammelt. Weltweit konnten dadurch mehr als 73.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert werden.

Presse-Service:

Presse-Fotos und O-Töne sind auf der Presse-Seite des Kindermissionswerks verfügbar:
https://www.sternsinger.de/presse/pressemitteilungen/detail/news/die-welt-wird-heller-durch-den-stern-der-euch-begleitet/.

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