Aktuelles aus dem BDKJ http://www.bdkj.de de-de BDKJ Sat, 14 Dec 2019 19:13:52 +0100 Sat, 14 Dec 2019 19:13:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-975 Fri, 13 Dec 2019 12:35:00 +0100 Jugend eine starke Stimme im Synodalen Weg geben https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/jugend-eine-starke-stimme-im-synodalen-weg-geben/ Der BDKJ besetzt 15 zusätzliche Plätze für junge Menschen zum „Synodalen Weg“, der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt wird. Der BDKJ besetzt 15 zusätzliche Plätze für junge Menschen zum „Synodalen Weg“, der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) durchgeführt wird. Der Dachverband der katholischen Jugendverbände möchte der „Jugend eine starke Stimme“ im zweijährigen Prozess geben.

„Mit der Auswahl der jungen Menschen wird die Vielfalt katholischer Jugendarbeit ausgedrückt“, verdeutlicht BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie die Auswahl der Jugendvertreter*innen für den Synodalen Weg. „Verschiedene Orte und Ebenen vom Engagement in der örtlichen Gemeinde, über die Bistums-, bis zur bundesweiten und internationalen Ebene wurden berücksichtigt“, ergänzt Andonie.

„230 Bewerbungen sind für die 15 Plätze im Synodalen Weg bis zum Bewerbungsschluss am 1. Dezember eingegangen. Ein so hohes Interesse junger Menschen an der Mitgestaltung der Reform der katholischen Kirche bestätigt unsere Arbeit und unser offenes Verfahren“, erläutert Andonie. „Der BDKJ-Hauptausschuss hat in seiner Sitzung am 6. Dezember intensiv beraten und den Vorschlag für die Besetzung der Plätze einstimmig beschlossen. Dabei wurden verschiedene Faktoren, wie regionale Vielfalt, Stadt und Land, Geschlechtervielfalt und Alter berücksichtigt. „Alle Ausgewählte engagieren sich ehrenamtlich“, verdeutlicht Thomas Andonie.

Die 15 vom BDKJ benannten jungen Menschen wurde vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) entsendet.


Der Synodale Weg

Der Synodale Weg ist ein gemeinsamer Prozess der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Laienvertretung in Deutschland. Der Prozess ist auf zwei Jahre angelegt.

Das Ziel des Synodalen Wegs ist es, Reformen in der Kirche anzustoßen, um die Organisation der Kirche zu verändern und um die Botschaft von Jesus Christus mit dem passenden Rahmen verkünden zu können.

Der BDKJ-Hauptausschuss ist zwischen den BDKJ-Hauptversammlungen das höchste beschlussfassende Gremium des BDKJ.

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news-973 Fri, 06 Dec 2019 13:46:28 +0100 „Ein leuchtendes und buntes Netzwerk zieht sich durch die Republik“ https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-leuchtendes-und-buntes-netzwerk-zieht-sich-durch-die-republik/ Bischof Franz-Josef Bode und Osnabrück freuen sich auf 2.000 Sternsinger  

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir in Osnabrück die Ehre haben, die Sternsingeraktion 2020 zu eröffnen“, machte Bischof Franz-Josef Bode am Donnerstag bei der Vorstellung der bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen am Samstag, 28. Dezember, in seinem Bistum deutlich. 2.000 Sternsinger sowie 500 Begleiterinnen und Begleiter werden dann in Osnabrück erwartet. „Rund um den Jahreswechsel entsteht durch die Sternsinger ein leuchtendes und buntes Netzwerk, das sich durch die ganze Republik zieht. Und wenn die Sternsinger dann zu den Menschen in die Häuser gehen, wächst dieses Netzwerk weit über die Aktion hinaus“, lobte Bischof Bode den Einsatz der kleinen und großen Könige.

Das Bistum Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber für den bundesweiten Aktionsauftakt der Sternsinger. Die Friedensstadt und das Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel werden sich die Sternsinger für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion.

„Sternsinger säen Frieden“

„Durch ihr Engagement ermöglichen die Sternsinger notwendige Programme, damit in allen und für alle der Frieden wachsen kann“, machte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, zum diesjährigen Thema der Aktion deutlich. „Mit ihrem Einsatz säen die Sternsinger weltweit Frieden. Denn Kinder brauchen Geborgenheit und Sicherheit, die es in einem Krieg nicht geben kann. Versöhnung, Gerechtigkeit, Chancengleichheit und Frieden – all das wächst dank unserer Partner weltweit mit der jungen Generation heran.“ In den ersten Monaten seiner Amtszeit habe er als neuer Präsident des Kindermissionswerks zudem erfahren, wie viel schreckliche Dinge Menschen einander antun und wie groß die Not ist, aber eben vor allem auch, wie viele Menschen sich füreinander einsetzen, einander beistehen und Gutes tun. „Darin sind die Sternsinger Vorbilder.“

Frieden und Gerechtigkeit – Selbstverständnis der katholischen Jugend „Junge Menschen haben ein ganz natürliches Gerechtigkeitsempfinden. Sie sehen genau und erkennen sehr gut, wann etwas gerecht oder ungerecht ist“, erklärte Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zum Engagement junger Katholikinnen und Katholiken im Themenbereich. „Das wollen wir auch in den Jugendverbänden leben, weil wir wissen, dass Frieden und Gerechtigkeit notwendige Faktoren sind, um ein gelingendes Leben zu führen. Menschen können sich nur entwickeln, wenn sie die Möglichkeit dazu haben und diese Möglichkeiten nicht durch Krieg, Verfolgung, Unsicherheit, durch Korruption genommen werden.“ Darüber hinaus sei die Aktion Dreikönigssingen genau das, wofür man in den Jugendverbänden stehe: „Kinder helfen Kindern, Jugend leitet Jugend!“

2.000 Sternsinger aus 80 Pfarrgemeinden und zehn Bistümern Beeindruckende Zahlen stellte Pia Lindemann vom Vorstand des BDKJ-Diözesanverbands Osnabrück vor. 2.000 Sternsinger und 500 Begleitende aus 80 Pfarrgemeinden sind zur Eröffnung angemeldet, davon der Großteil aus dem Bistum Osnabrück. Doch auch 400 Sternsinger aus neun weiteren Bistümern sind am 28. Dezember dabei. Der BDKJ im Bistum bereitet die Eröffnung seit zwei Jahren verantwortlich vor. „Besonders stolz und dankbar sind wir, dass 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Pfarrgemeinden des Bistums und unseren Jugendverbänden die Eröffnung unterstützen“, so Pia Lindemann. Und auch darüber hinaus erfährt die Veranstaltung großartige Unterstützung. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, die Stadt Osnabrück, das Theater, der Malteser Hilfsdienst, die Feuerwehr sowie die Franz-von-Assisi-Schule, die Ursulaschule und die Domschule sind mit von der Partie. Neben den Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen aus BDKJ und Bistum tragen das Mathom-Theater aus Melle, die Tanzschulen Hull und Hülsmann, die Gruppe „Tamborena“ mit einem Trommelworkshop für 800 Sternsinger sowie die Band „Randale“ aus Bielefeld mit rockiger Musik für Kinder zum Gesamtprogramm und zu den zahlreichen Workshops bei.

Sternsinger ziehen durch die Stadt

Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr Mitmachangebote im Theater, in den Schulen und an weiteren Orten. Um 14 Uhr startet auf dem Domvorplatz der Sternsingerzug durch die Innenstadt mit einem Halt am Rathaus. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der Herz-Jesu-Kirche, in der Gymnasialkirche und in der Marienkirche parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020. Dieser Gottesdienst wird live im Internet vom katholischen Sender DOMRADIO.DE übertragen.

Zum Ende der Feier müssen sich die Osnabrücker Sternsinger von einem besonderen Stern trennen. Der Staffelstern der Aktion, der in diesem Jahr im Bistum Osnabrück für die Eröffnung geworben hatte, wird von Langeooger Sternsingern weitergegeben an vier Könige aus dem Bistum Aachen, wo die Aktion im kommenden Jahr eröffnet wird.

Rund 1,14 Milliarden Euro, mehr als 74.400 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 1,14 Milliarden Euro wurden seither gesammelt, mehr als 74.400 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro gesammelt.

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news-972 Wed, 04 Dec 2019 12:29:50 +0100 Kreuzweg der Jugend verbindet Ikonen mit modernen Symbolen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/kreuzweg-der-jugend-verbindet-ikonen-mit-modernen-symbolen/ Junge Menschen begegnen Jesus beim Ökumenischen Jugendkreuzweg 2020 auf ungewöhnliche Weise. Ab sofort kann das Begleitmaterial online bestellt werden. Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend „ICON“ besteht aus neun Stationen und bedient zwei Stilrichtungen:  Ikonen, gemalte Glaubensbekenntnisse, werden mit modernen Icons verbunden. „Die auch in Social-Media-Welten genutzten Symbole schaffen eine Brücke zu den individuellen Lebenssituationen junger Menschen und sind eine Verbindung zwischen dem Glaubensbekenntnis und Erfahrungen aus dem eigenen Leben“, sagt Bianka Mohr, Leiterin der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge.

Mit dem Material erhalten Jugendgruppen, Schulklassen oder junge Menschen, die den Weg individuell beten möchten, einen kompletten Vorschlag zur Gestaltung eines Kreuzweg-Gebetes. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Eigenes aus dem Material entstehen zu lassen, zum Beispiel einen Gottesdienst, eine Gebetsreihe oder Exerzitien. Traditionell wird der Ökumenische Jugendkreuzweg von jungen Menschen in ganz Deutschland in der Fastenzeit gebetet. „Der Jugendkreuzweg ist das bedeutendste ökumenische Projekt im Bereich der Jugend“, freut sich Mike Corsa, Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej).

Die Bilder dieser Kreuzwegstationen entstammen einem der seltenen Ikonenkreuzwege. Der Ikonenmaler Alexander Stoljarov hat ihn 2011 für die Gemeinde St. Hubertus in Dresden geschaffen.

 

Jugendkreuzweg erstmals auch über Messengerdienste

Der diesjährige Jugendkreuzweg geht neue digitale Wege. In einer Kooperation mit der Netzgemeinde „da_zwischen“ werden allen Interessierten Impulse aus den sieben Stationen des Kreuzweges über Messengerdienste geschickt. ICON wird dadurch ein virtueller Begleiter in der Fastenzeit und darüber hinaus.  Auf netzgememeinde-dazwischen.de/icon ist es möglich, sich für das digitale Angebot zu registrieren.

Alle Materialien des Ökumenischen Jugendkreuzwegs 2020 sind auf der Website www.jugendkreuzweg-online.de verfügbar. Sie wurden von einem ökumenischen Redaktionsteam gemeinsam entwickelt und können zudem über den Verlag Haus Altenberg unter www.jhdshop.de bestellt werden.

 

Träger und Geschichte des Ökumenischen Jugendkreuzwegs

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen und Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und den deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-971 Wed, 04 Dec 2019 09:29:30 +0100 BDKJ fordert kostenlosen ÖPNV für Freiwilligendienstleistende https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-fordert-kostenlosen-oepnv-fuer-freiwilligendienstleistende/ Mit der Social-Media-Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige unterstreichen am „Tag des Ehrenamtes“ am 5. Dezember junge Menschen und Zentralstellen des FSJ, FÖJ und BFD ihre Forderung nach einem kostenlosen Nahverkehr für Freiwilligendienstleistende. Auch am „Tag des Ehrenamtes“ machen sich hunderttausende Freiwilligendienstleistende mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu ihren Einsatzstellen und müssen dafür einen guten Teil ihres Taschengeldes investieren. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unterstützt die Forderung nach kostenfreien oder kostengünstigen ÖPNV-Tickets für alle Freiwilligen in ihrem jeweiligen Bundesland. „Wir hören nicht auf, uns dafür einzusetzen, dass junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst kostenlos mit Bus und Bahn zu ihren Einsatzorten fahren können“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Statt erneut die Debatte über die Dienstpflicht zu führen, wollen wir die Rahmenbedingungen für Freiwilligendienstleistende verbessern. Dabei ist der kostenlose ÖPNV für diejenigen, die sich tagtäglich für den Zusammenhalt der Gesellschaft einsetzen, eine wichtige Maßnahme."

Die Forderung ist nicht neu. Seit 2017 setzen sich die Zentralstellen für den kostenlosen Nahverkehr ein und konnten in einzelnen Bundesländern bereits Erfolge erzielen. In Berlin, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen gibt es aktuell spezielle Angebote für Freiwillige, nicht alle erfüllen die Forderung vollständig. In weiteren Bundesländern erhöhen Zentralstellen und Freiwilligendienstleistende durch Petitionen den Druck auf politische Entscheidungsträger*innen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-969 Fri, 22 Nov 2019 10:30:00 +0100 72-Stunden-Aktion mit Medienpreis Bambi ausgezeichnet https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/72-stunden-aktion-mit-medienpreis-bambi-ausgezeichnet/ Die Überraschung war groß für hunderttausende Engagierte aus den katholischen Jugendverbänden: Die 72-Stunden-Aktion, die bundesweite Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), wurde am Donnerstagabend mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet. Rund 100 junge Menschen aus der Erzdiözese Freiburg waren live vor Ort. Tobia Luck, Dekanatsleiterin des BDKJ Karlsruhe, erzählt: „Wir waren alle sehr überrascht, weil wir dachten, die Aktion wird einfach vorgestellt. Als wir von der Tribüne gesehen haben, dass Thomas Gottschalk tatsächlich einen Bambi überreicht, waren alle total überwältigt“. Die deutsche TV-Legende Thomas Gottschalk und Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis überreichten Helena, Magdalena, Claudio und Jule den Bambi stellvertretend für alle Teilnehmenden. Ein Film würdigte das Engagement während der 72-Stunden-Aktion im Mai. Mit ihrem Einsatz stehen die Kinder und Jugendlichen für ein menschen-freundliches Deutschland und seien ein positives Beispiel für alle, so die Laudatio.
 
BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie sagt heute: „Vielen Dank an die tausenden Jugendlichen, die soziale Projekte auf die Beine gestellt haben und Nachbarschaft, Eltern und Gemeindemitglieder angesteckt haben, die Welt ein bisschen besser zu machen. Der Bambi ist euer Preis. Wir freuen uns über die Würdigung für das Engagement junger Menschen, das wir täglich in unseren Jugendverbänden erleben.“
Dass der Preis stellvertretend für deutschlandweit 160.000 Engagierte in der Erzdiözese Freiburg entgegengenommen wurde, sei ein große Ehre, so Paul Rögler, Vorsitzender des BDKJ im Erzbistum Freiburg. „So ein Preis ist natürlich auch Motivation für die Zukunft. Die Botschaft ist klar: Anpacken ist besser als Abwarten, Engagement macht Spaß und wer etwas bewegt, der bekommt von ganz vielen Seiten Unterstützung und wenn es extrem verrückt läuft sogar einen Bambi“, fügt er hinzu.
 
Bei der 72-Stunden-Aktion vom 23. bis 26. Mai 2019 haben sich rund 160.000 Menschen engagiert. Die von Jugendlichen initiierten Projekte, griffen politische und gesellschaftliche Themen auf, waren lebensweltorientiert und gaben dem Glauben „Hand und Fuß“. Projekte wurden von 3400 Gruppen überall in Deutschland umgesetzt und auch von 45 internationalen Gruppen außerhalb der Bundesrepublik. Die Sozialaktion des BDKJ und seinen Jugendverbänden fand 2019 zum zweiten Mal bundesweit statt.

Weitere Informationen zur 72-Stunden-Aktion finden Sie auch auf www.72stunden.de.

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news-968 Tue, 29 Oct 2019 13:39:33 +0100 15 Plätze im synodalen Weg werden mit Menschen unter 30 besetzt https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/15-plaetze-im-synodalen-weg-werden-mit-menschen-unter-30-besetzt/ ZdK-Hauptausschuss beauftragt BDKJ mit der Beteiligung junger Menschen. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde vom Hauptausschuss des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) dazu beauftragt, 15 Plätze der Versammlung des synodalen Weges mit jungen Menschen unter 30 vorzuschlagen. Das entspricht derzeit 7 Prozent der gesamten Versammlung.

 

„Wir freuen uns, dass sich ZdK und die Deutsche Bischofskonferenz darauf verständigt haben, junge Menschen beim synodalen Weg zu berücksichtigen. Das Signal des ZdK-Hauptausschusses, eine echte Beteiligung junger Menschen am synodalen Weg zu ermöglichen, ist für uns ein Auftrag, den wir gerne annehmen“, sagte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie. „Das Vertrauen, dass der ZdK-Hauptausschuss in uns setzt, spornt uns an. Als demokratisch legitimierte Stimme von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wirken die katholischen Jugendverbände selbstverständlich auch außerhalb ihrer Strukturen und haben die Anliegen aller jungen Menschen im Blick.“

 

Der BDKJ wird die Plätze, wie von ZdK und DBK beschlossen, überwiegend mit weiblichen Vertreter*innen besetzen, um die Geschlechtergerechtigkeit in der Versammlung zu erhöhen. Um die Liste des BDKJ transparent zu besetzen, wird ein Verfahren entwickelt. Der ZdK-Hauptausschuss ist nach der ZdK-Vollversammlung das zweithöchste beschlussfassenden Gremium des Lai*innenkatholizismus in Deutschland. Die aktuellen Entscheidungen zum synodalen Weg finden unter Vorbehalt der Vollversammlung statt, die am 22. und 23. November tagen wird.

 

Die aktuelle Satzung und weitere Informationen zum synodalen Weg sind unter www.DBK.de oder www.ZdK.de zu finden. Der BDKJ informiert unter www.bdkj.de/synodalerWeg über den synodalen Weg.

 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-967 Mon, 21 Oct 2019 13:28:01 +0200 Mit Argumenten für eine geschlechtergerechte Kirche https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mit-argumenten-fuer-eine-geschlechtergerechte-kirche/ Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt. Mit Austausch, Argumentationstraining und Vernetzung haben sich 45 Teilnehmende auf die Debatte der Priesterweihe von Frauen vorbereitet. Bei dem Fachtag des BDKJ haben sich am Wochenende unter anderem Weihbischof Ludger Schepers und Christiane Florin der Frage gestellt.

„Frauen, aber auch Männer in unserer Kirche sind es leid, dass mit unschlüssigen Argumenten weiterhin ein patriarchales Machtgefüge zementiert wird.“, erklärte BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier bei der Eröffnung der Tagung. Schon seit mehr als 25 Jahren fordert der BDKJ eine geschlechtergerechte Kirche. Das BDKJ-Bundesfrauenpräsidium hat dazu am vergangenen Samstag einen entsprechenden Fachtag veranstaltet. Unterstützung bekamen sie am Samstag von Journalistin Christiane Florin, Autorin Jaqueline Straub, Eva Maria Düring (Bereichsleiterin SKFM) und Weihbischof Schepers aus dem Bistum Essen. Im Gespräch mit Stefanie Schulze aus dem BDKJ-Bundesfrauenpräsidium, machte Weihbischof Ludger Schepers als Mitglied der Frauenkommission der Deutschen Bischofskonferenz deutlich: „Ich kann häufig nicht Kirche leben, wie ich sie verstehe – wirklich geschwisterlich und gleichberechtigt – und das tut mir weh.“

„Die Frage ist letztlich, ob die Kirche die Moderne wirklich akzeptieren wird oder nicht“, erläuterte Dr. Annette Jantzen in ihrem Einführungsvortrag, in dem sie die Frage nach der Frauenweihe in den Kontext der Lehrentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert stellte. In den darauffolgenden Workshops schulten sich die Teilnehmenden in Argumentationstrainings und mit Gesprächsstrategien. So berichtete Jaqueline Straub von ihrer Berufung zur Priesterin und wie sie dafür öffentlich diffamiert wird. „Frauen als Priesterinnen sind keine Maximalforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit“, betonte auch Christiane Florin in ihrem Workshop. Die Journalistin hat zur Situation der Frauen in der katholischen Kirche das Buch „Weiberaufstand“ verfasst und ist sich sicher: „Um den Druck aufrecht zu erhalten bedarf es mehr Solidarität derjenigen Katholikinnen und Katholiken, die einen Veränderungsbedarf sehen.“

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news-966 Tue, 08 Oct 2019 10:00:00 +0200 Rückblick auf 72 Stunden "Uns schickt der Himmel" https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/rueckblick-auf-72-stunden-uns-schickt-der-himmel/ Gemeinsam Berge versetzen, voller Einsatz für die gute Sache, den Glauben in die Tat umsetzen: Rückblick auf die 72-Stunden-Aktion im Mai 2019! Drei Tage lang haben über 160.000 junge Menschen und Beteiligte aller Generationen in 3.400 Projekten Großes geschafft - mit Überzeugung, dem Einsatz ihrer Talente und mit viel Durchhaltevermögen. Sie haben sich neuen Herausforderungen gestellt, ihre Kraft für die Gesellschaft eingesetzt und politische Fragestellungen thematisiert.

Die 72-Stunden-Aktion zeigte das wertvolle Engagement von jungen Menschen. In drei Tagen wurden U18-Europawahlen organisiert, Insektenhotels gebaut und auf das Bienensterben aufmerksam gemacht. In 4.320 Minuten sammelten Aktionsgruppen Spenden für den guten Zweck, organisierten Kleidermärkte oder reinigten Gedenktafeln. In 259.200 Sekunden versorgten sie Obdachlose mit Kleidung und Lebensmitteln, führten Workshops zum Grundgesetz durch und besuchten Senior*innen in deren Zuhause. Das Motto war „Uns schickt der Himmel“ und die jungen Menschen wurden am Aktionswochenende tatsächlich zum Segen für andere.

Dies dokumentiert die bundesweite Dokumentation der 72-Stunden-Aktion 2019, die heute erschienen ist.

Weitere Informationen gibt es auf www.72stunden.de.

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news-964 Mon, 23 Sep 2019 10:48:55 +0200 Sternsinger steigern erneut Sammelergebnis https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/sternsinger-steigern-erneut-sammelergebnis/ 50,2 Millionen Euro kommen bei der Aktion Dreikönigssingen 2019 zusammen. Die Sternsinger haben erneut ihr Sammelergebnis gesteigert. Die Mädchen und Jungen sammelten zum Beginn dieses Jahres 50.235.623,62 Euro und damit rund 1,4 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die rund 50,2 Millionen Euro sind das höchste Ergebnis seit dem Start der Aktion 1959. Seither kamen bei der Aktion Dreikönigssingen insgesamt rund 1,14 Milliarden Euro zusammen. Mehr als 74.400 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. Rund 300.000 Mädchen und Jungen sowie 90.000 jugendliche und erwachsene Begleiter in 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen nahmen zum Jahresbeginn an der Aktion teil. Die Zahlen gehen hervor aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘.

"Danke für überragendes Engagement und Solidarität"

Das Kindermissionswerk und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Träger der Aktion, danken allen Sternsingern und Begleitenden für dieses große Engagement. „Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zeigen Jahr für Jahr einen wirklich großartigen Einsatz, der unsere volle Anerkennung verdient“, so Pfarrer Dirk Bingener, neuer Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘. „Sie sind wahre Segensbringer für die Kinder in der Einen Welt. Rekorde sind dabei für uns sicherlich nicht alles, aber ein starkes Ergebnis ermöglicht uns eben auch eine starke Förderung unserer Projektpartner.“ Thomas Andonie, BDKJ-Bundesvorsitzender, schließt sich an: „Dieses Ergebnis ist einfach fantastisch und ich möchte den vielen Kindern und Jugendlichen, die bei jedem Wetter von Tür zu Tür ziehen, Danke sagen. Danke für euer überragendes Engagement und eure Solidarität mit den Kindern in aller Welt. Die Aktion Dreikönigssingen macht ganz deutlich: Junge Menschen sind Expertinnen und Experten für ihre Lebenswelt und können die Welt zum Guten hin verändern – und das ist eine großartige Botschaft.“

1.304 Projekte in 102 Ländern

Im Jahr 2018 wurden mit den Erlösen aus der Aktion Dreikönigssingen 1.304 Projekte in 102 Ländern unterstützt. Erneut nahm die Förderung der Bildung mit 571 Projekten den größten Anteil ein. Darüber hinaus wurden unter anderem 147 Gesundheitsprojekte, 71 Maßnahmen zur Ernährungssicherung und 11 Nothilfeprojekte gefördert. In den Ländern Afrikas wurden 471, in Lateinamerika 386 und in Asien 350 Projekte unterstützt.

Rund um den kommenden Jahreswechsel werden sich die Sternsinger bei ihrer 62. Aktion Dreikönigssingen auf den Weg zu den Menschen machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ heißt dann ihr Leitwort. Eröffnet wird die Aktion am 28. Dezember in Osnabrück.

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news-959 Thu, 12 Sep 2019 12:19:51 +0200 BDKJ warnt vor Kürzung bei Freiwilligendiensten https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-warnt-vor-kuerzung-bei-freiwilligendiensten/ Der BDKJ unterstreicht anlässlich der aktuellen Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag die Bedeutung der Jugendfreiwilligendienste. Eine Kürzung der Mittel wäre fatales Signal. Der BDKJ unterstreicht anlässlich der aktuellen Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag die Bedeutung der Jugendfreiwilligendienste. Eine Kürzung der Mittel würde sich insbesondere auf die pädagogische Begleitung und die Umsetzung von inklusiven Maßnahmen negativ auswirken. Darüber hinaus könnten weitere, schon geplante Plätze nicht umgesetzt werden. Dies wäre eine Beschneidung von zivilgesellschaftlichem Engagement, auf dessen Unterstützung sich die Bundesregierung im aktuellen Koalitionsvertrag geeinigt hat.

Noch im vergangenen Jahr wurde ein großes Investitionspaket angekündigt. „Wenn die Regierung jetzt den Schritt rückwärtsgeht und die Mittel des letztjährigen Aufwuchses wieder kürzt, setzt dies ein fatales Signal für das Engagement junger Menschen“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Mit dem bisherigen Haushaltsansatz wäre das Engagement tausender Freiwilligendienstleistender ab Sommer 2020 nicht mehr abgesichert. Wir setzen unsere Hoffnung jetzt auf die anstehende Haushaltsdebatte im Bundestag.“

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-958 Thu, 12 Sep 2019 09:04:37 +0200 Gegen Gewinne ohne Gewissen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/gegen-gewinne-ohne-gewissen/ Mit einem Lieferkettengesetz soll die Bundesregierung deutsche Unternehmen dazu verpflichten weltweit Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten. Mit einem Lieferkettengesetz soll die Bundesregierung deutsche Unternehmen dazu verpflichten weltweit Umweltstandards und Menschenrechte einzuhalten. Das fordert die Initiative Lieferkettengesetz, zu dessen Unterstützer*innenkreis der BDKJ gehört. Das Bündnis besteht aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen, darunter Gewerkschaften, kirchliche Organisationen, Umwelt-, Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen und Vertreter*innen des fairen Handels.

 

Gesetzlicher Rahmen gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung

Das Bündnis fordert die Bundeskanzlerin auf, bis 2020 ein Lieferkettengesetz auf den Weg zu bringen. Dadurch könnten deutsche Unternehmen bei Schäden an Umwelt oder an Menschen auch im Ausland haftbar gemacht werden. "Immer wieder gibt es Berichte von brennenden Fabriken, ausbeuterischer Kinderarbeit oder zerstörten Regenwäldern. Das zeigt: Freiwillig kommen deutsche Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Die Bundesregierung muss endlich einen gesetzlichen Rahmen schaffen, damit Unternehmen Ausbeutung und Umweltzerstörung nicht weiter in Kauf nehmen", sagt Johanna Kusch, Sprecherin der Initiative Lieferkettengesetz.

 

Erinnerung an zahlreiche Unglücke bei Zulieferern deutscher Unternehmen

Bei der Vorstellung der Initiative am Dienstag in Berlin haben die Akteur*innen an die Toten, die bei verschiedenen Unglücken bei Zulieferern deutscher Unternehmen ums Leben gekommen sind, erinnert. Darunter auch an die 258 Menschen, die vor sieben Jahren in einer Zulieferer-Fabrik des deutschen Textilherstellers Kik bei einer Brandkatastrophe ums Leben gekommen sind. Damals war mangelnder Brandschutz die Ursache des Unglücks.

 

Jetzt unterschreiben! Petition und Hintergrundinformationen

Die Petition mit der Möglichkeit diese zu unterzeichnen, ist auf lieferkettengesetz.de zu finden. Außerdem gibt es dort Hintergrundinformationen und Fallbeispiele.

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news-957 Mon, 09 Sep 2019 12:26:30 +0200 Junge Gläubige wollen zur Veränderung der Kirche beitragen https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/junge-glaeubige-wollen-zur-veraenderung-der-kirche-beitragen/ Innsbruck, 9. September 2019. Verantwortliche der katholischen Kinder- und Jugend(verbands)arbeit aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol richten sich in einer gemeinsamen Stellungnahme an die Bischöfe in ihren Ländern. Sie äußern sich darin zu den Auswirkungen, welche die Jugendsynode und insbesondere das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus, Christus vivit, in den jeweiligen Ländern bereits hat. Darüber hinaus wird die anstehende Amazonassynode in den Blick genommen. Die Vertreter*innen rufen in dem Text zu mehr Gerechtigkeit in der Kirche und weltweit auf und fokussieren sich dabei auf die Stellung von Frauen in der Kirche und die Bewahrung der Schöpfung. Verfasst haben die Stellungnahme der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Katholische Jugend Österreich (KJÖ), die Katholische Jungschar Österreich (KJSÖ), Südtirols Katholische Jugend (SKJ) sowie Vertreter*innen der kirchlichen Jugendarbeit aus der Schweiz. Die Stellungnahme ist das Ergebnis des zweiten Vernetzungstreffens von Vertreter*innen katholischer Jugendarbeit aus dem deutschsprachigen Raum, das vom 6. bis 8. September in Innsbruck stattfand. Organisiert und eingeladen hatte dieses Jahr die Katholische Jugend Österreich. Ziel des Treffens war es, die Ergebnisse und Fortschritte seit der Jugendsynode im Oktober 2018 zu analysieren. Es wurde gemeinsam an der Weiterverfolgung der Forderungen, die beim ersten Vernetzungstreffen im vorigen Jahr formuliert worden waren, gearbeitet.

 

Eva Wimmer, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ), fasst einige Gedanken zusammen: „Durch die Jugendsynode und das Abschlussdokument Christus vivit! sehen wir uns darin bestärkt, als junge Menschen, die sich in der Kirche engagieren, auf Problemfelder klar und deutlich hinzuweisen. Auch wenn die Bischofssynode erste Wirkung zeigt, sehen wir weiterhin große Herausforderungen, auf welche die kirchlichen Entscheidungsträger Antworten geben müssen. Wir junge Gläubige wollen zur Veränderung der Kirche beitragen!“

 

Thomas Andonie, der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, betont: „Wir sehen, dass in der Kirche das Bewusstsein für die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels wächst. Das unterstützen und begrüßen wir! Zu bedauern ist andererseits, dass von den Entscheidungsträger die drängenden Fragen der Kirche nicht ähnlich engagiert angegangen werden. Es müssen endlich Schritte in Richtung einer partizipativen Kirche und der Gleichstellung von Frauen getan werden.“

 

In Bezug auf das zweite Vernetzungstreffen erklärt Thomas Boutellier, Verbandspräses Verband Katholischer Pfadi der Schweiz: „Auch wenn wir sehr unterschiedliche Voraussetzungen für die Jugendarbeit in unseren Ländern vorfinden, haben uns die Gespräche an diesem Wochenende erneut gezeigt: In den grundlegenden Fragen und Herausforderungen, die wir in unserer gemeinsamen Kirche sehen, sind wir uns einig. Wir rufen unsere Bischöfe auf, den Geist und die Kultur, die von Jugendsynode und Abschlussdokument ausgehen, gemeinsam mit uns zu leben!“

 

Bianca Wieser aus dem Bundesvorstand der Katholischen Jungschar Österreich streicht heraus: „Viele Punkte, die bei der Jugendsynode diskutiert wurden, betreffen Jungscharkinder und vor allem auch die bei uns aktiven Gruppenleiter*innen. Auch in Hinblick auf die Synode im Amazonasgebiet, wo wir mit einer Vielzahl an Projekten aktiv sind, sehen wir einen großen Mehrwert in der Vernetzung mit den deutschsprachigen Jugendvertreter*innen.“

 

Über die inhaltlichen Positionierungen hinaus wurde durch das Treffen die verstärkte länderübergreifende Zusammenarbeit der Vertreter*innen weiterverfolgt, welche für die katholische Kinder- und Jugendarbeit in den deutschsprachigen Ländern verantwortlich sind. Die verstärkte Kooperation, die mit den Vorbereitungen zur Jugendsynode im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde, soll auch in Zukunft weiterverfolgt werden.

 Hier geht es zur gemeinsamen Stellungnahme...

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

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news-956 Wed, 04 Sep 2019 13:40:03 +0200 Ein Drittel unter 30! https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/ein-drittel-unter-30/ Düsseldorf, 04. September. „Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft der Kirche, sondern ein großer Teil ihrer Gegenwart“, macht der BDKJ-Bundesvorstand in einem heute veröffentlichten Beschluss deutlich. Darum fordern die Vertreter*innen der katholischen Jugend Beteiligungsmöglichkeiten für Gläubige unter 30 Jahren an dem von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ausgerufenen synodalen Weg. „Rund ein Drittel der Katholik*innen in Deutschland sind unter 30 Jahre alt“, argumentiert der BDKJ-Vorsitzende Thomas Andonie. „Darum kann der notwendige Erneuerungsprozess unserer Kirche nur gelingen, wenn die Anliegen junger Menschen gehört und ernst genommen werden“, so Andonie. Mit dieser und vier weiteren Forderungen möchte der BDKJ den synodalen Weg mitgestalten: Weitere Themen sind eine gemeinsame Leitung durch Lai*innen und Geistliche, eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, das Eintreten für Gleichstellung der Geschlechter auf weltkirchlicher Ebene und die Etablierung einer lebensnahen Priesterausbildung durch moderne Wohnformen, die an die Stelle der Priesterseminare treten. Der BDKJ-Bundesvorstand blickt mit Zuversicht auf den Austausch im synodalen Weg, auf den gemeinsame verbindliche Entscheidungen folgen müssen.

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news-955 Wed, 21 Aug 2019 11:15:00 +0200 Mehr Wertschätzung für Freiwilligendienstleistende https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/mehr-wertschaetzung-fuer-freiwilligendienstleistende/ Der BDKJ reagiert auf die Ankündigung, dass Bundeswehrsoldat*innen ab dem neuen Jahr in Uniform Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen können.

Der BDKJ-Bundesverband reagiert auf die Ankündigung, dass Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten ab dem neuen Jahr in Uniform Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen können und fordert mehr Wertschätzung für das Engagement von Freiwilligendienstleistenden ein.

Seit drei Jahren setzten sich Freiwilligendienstleistende in Deutschland für die kostenfreie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ein. BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier erläutert: „Für das Erreichen der Einsatzstellen sind die meisten Freiwilligendienstleistenden im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst auf Bus und Bahn angewiesen. Die Kosten dafür stellen aber oft eine große Herausforderung dar. Dem BDKJ geht es neben der Anerkennung von diesem Engagement in erster Linie darum, dass Freiwilligendienste wirklich allen jungen Menschen ermöglicht werden“. 

Mit der Aktion #freiefahrtfuerfreiwillige wurde in den letzten Jahren die Forderung unterstrichen, dass das Engagement der circa 100.000 Freiwilligendienstleistenden pro Jahr nicht durch teure Ticketpreise eingeschränkt wird.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat betont, dass die neue Regelung für die Bundeswehrsoldatinnen und Bundeswehrsoldaten Ausdruck für die Wertschätzung ihres Einsatzes sei. Bisher konnten aktive Wehrdienstleistende allerdings schon gratis Heimfahrten antreten, nun ab dem 01.01.2020 alle Züge der Deutschen Bahn kostenfrei nutzen.

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft. Er ist zudem bundeszentraler Träger für jährlich über 10.000 Freiwilligendienstleistende im In- und Ausland.

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news-952 Mon, 22 Jul 2019 14:03:15 +0200 BDKJ-Bundespräses wird Präsident von zwei katholischen Hilfswerken https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/bdkj-bundespraeses-wird-praesident-von-zwei-katholischen-hilfswerken/ Pfarrer Dirk Bingener leitet künftig das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und missio Aachen BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener ist zum neuen Präsidenten der katholischen Hilfswerke Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und missio Aachen ernannt worden. Damit verlässt er nach viereinhalb Jahren den Bundesvorstand des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ).

„Wir wünschen Dirk für seine neue Tätigkeit viel Erfolg und Gottes Segen. Auch wenn uns Dirks Abschied vom BDKJ nicht leichtfallen wird, freuen wir uns sehr, dass er Verantwortung in zwei uns nahestehenden Hilfswerken übernehmen wird“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. „Wir sagen Danke für viereinhalb Jahre engagierten Einsatz, die Stimme der Jugend in der katholischen Kirche hörbar zu machen“, fügen die Bundesvorsitzenden Katharina Norpoth und Thomas Andonie hinzu.

Ein Wiedersehen folgt schon im Dezember: Dann wird Dirk Bingener als Präsident des Kindermissionswerkes zusammen mit dem BDKJ bei der bundesweiten Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen in Osnabrück tausende Sternsinger entsenden.

Dirk Bingener wurde 2015 von der BDKJ-Hauptversammlung zum Bundespräses gewählt und 2018 in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Schwerpunkten gehörten alle Fragen der Jugendpastoral sowie die Themen Friedenspolitik, Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik und die internationalen und nationalen Freiwilligendienste.

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news-949 Thu, 11 Jul 2019 16:14:32 +0200 Osnabrück erwartet 3.000 Sternsinger https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/osnabrueck-erwartet-3000-sternsinger/ Aachen/Düsseldorf/Osnabrück. Rund 3.000 Sternsinger und ihre Begleiter werden am Samstag, 28. Dezember, in der Friedensstadt Osnabrück zur bundesweiten Eröffnung der 62. Aktion Dreikönigssingen erwartet. Ort und Thema der kommenden Aktion passen gut zusammen, denn rund um den Jahreswechsel wollen sich die Sternsinger besonders für den Frieden in aller Welt stark machen. „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“, heißt dann das Leitwort der Sternsingeraktion. Die Mädchen und Jungen werden zur Eröffnung vornehmlich aus allen Teilen des Bistums Osnabrück anreisen, doch auch zahlreiche Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren deutschen Diözesen werden beim Sternsingerauftakt 2020 erwartet. Die Diözese Osnabrück ist nach 2001 zum zweiten Mal Gastgeber einer bundesweiten Aktionseröffnung der Sternsinger, die jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet.

Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit Musik und einem Bühnenprogramm auf dem Domvorplatz. Anschließend gibt es für die Sternsinger ab 11.15 Uhr ein Mitmachprogramm im Theater, in der Domschule, der Ursulaschule, der Franz-von-Assisi-Schule und an weiteren Orten. Die Kinder und Jugendlichen werden dort unter anderem an Workshops zum Aktionsthema Frieden und zum Beispielland Libanon teilnehmen. Nach einem Mittagessen starten die Mädchen und Jungen um 14 Uhr auf dem Domvorplatz zu einem Sternsingerzug durch die Innenstadt. Um 15 Uhr beginnen im Dom, in der Herz-Jesu-Kirche, in der Kleinen Kirche und in der Marienkirche parallel vier Wortgottesdienste zur Aktionseröffnung. Im Dom feiert Bischof Franz-Josef Bode mit den Sternsingern den Eröffnungsgottesdienst zum Dreikönigssingen 2020.

Vorbereitet wird die Eröffnung in Osnabrück vom örtlichen Diözesanverband des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und vom Bistum Osnabrück. Ab Ende August können sich Sternsingergruppen unter der Webadresse www.bdkj-osnabrueck.de/sternsinger zur Veranstaltung anmelden.

Mehr als eine Milliarde Euro, mehr als 73.100 Projekte

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als eine Milliarde Euro wurden seither gesammelt, mehr als 73.100 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Weltweit fördert die Aktion Dreikönigssingen Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Nothilfe.

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news-948 Tue, 09 Jul 2019 10:17:51 +0200 Zeigen, wie wertvoll Freiwilligendienste sind https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/zeigen-wie-wertvoll-freiwilligendienste-sind/ Unter #wertvolljahr teilen junge Menschen Einblicke in ihren Freiwilligendienst Wie vielfältig und wertvoll Freiwilligendienste in unserer Gesellschaft sind, zeigen am Donnerstag 11. Juli junge Menschen in den sozialen Netzwerken. Unter #wertvolljahr teilen sie Einblicke in ihre Freiwilligendienste und sagen der Welt: Darum sind FSJ und BFD unbezahlbar.

#wertvolljahr ist eine Aktion der katholischen Träger und Einsatzstellen. Der BDKJ vernetzt die katholischen Träger der Freiwilligendienste und hat es sich zur Aufgabe gemacht die Interessen der jungen Menschen, die einen Freiwilligendienst absolvieren, in der Gesellschaft zu vertreten. Mit dieser Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Freiwilligendienste ein besonderer Teil des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland sind.

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news-946 Sun, 26 May 2019 18:30:00 +0200 Anpacken statt Abwarten: Junge Menschen setzen soziale Projekte um https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/anpacken-statt-abwarten-junge-menschen-setzen-soziale-projekte-um/ Über 160.000 Menschen beteiligen sich an der 72-Stunden-Aktion - bundesweiter Abschluss in Hamm Um 17.07 Uhr ist die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) heute in Hamm zu Ende gegangen. Über 85.000 junge Menschen initiierten rund 3.400 soziale, politische und ökologische Projekte, insgesamt beteiligten sich schätzungsweise über 160.000 Menschen aller Generationen in ganz Deutschland. Das Motto lautete „Uns schickt der Himmel.“

„So viel Engagement in 72 Stunden zeigt, dass junge Menschen in unserer Gesellschaft nicht abwarten, sondern aktiv eine tragende Rolle einnehmen“, bilanziert der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie, der während des Aktionszeitraums Gruppen in ganz Deutschland besucht hat. „In den drei Tagen habe ich gesehen, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrem Engagement nicht nur viel schaffen, sondern auch Eltern und Gemeindemitglieder mitreißen, die Welt ein bisschen besser zu machen. So sieht Kirche aus, wenn man junge Menschen machen lässt.“ Viele Aktionen der jungen Engagierten spiegelten aktuelle politische Diskussionen wider. So gab es zahlreiche Projekte zu den Themen Umwelt und Artenvielfalt oder Gruppen, die U18-Wahlen durchführten. Aber auch soziale Projekte, wie die Erstellung einer rollstuhlgerechten Stadtkarte oder die Versorgung von Wohnungslosen, wurden von den Kinder- und Jugendgruppen mit viel Herzblut umgesetzt. Mit Hilferufen haben die Aktionsgruppen online noch mehr Menschen für die Sozialaktion gewonnen.

Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ lief vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal in allen Bundesländern und katholischen Diözesen, von Hamburg bis München, von Aachen bis Görlitz. Die bundesweite Auftaktveranstaltung fand am Donnerstag in Würzburg statt, während in ganz Deutschland in den Verbänden die Eröffnung mit unterschiedlichen Veranstaltungen gefeiert wurde. Viele Gruppen erfuhren erst zur Eröffnung ihre Aufgaben für die folgenden 72 Stunden. Vor der Aktion hatten sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet. Mit 45 Aktionsgruppen aus Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Nordirland, Österreich, Pakistan, Peru, Rumänien, Südafrika und der Ukraine wirkte die 72-Stunden-Aktion auch weltweit. Auch wenn die 72-Stunden-Aktion vorbei ist, werden viele Gruppen die Projekte weiter begleiten und damit zur Nachhaltigkeit beitragen.

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, und Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hatten die Schirmherrschaft der Sozialaktion übernommen und Aktionsgruppen in Kassel und München besucht. Gefördert wurde die Aktion vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Weitere Unterstützer sind die Deutsche Bischofskonferenz, Misereor, das Bonifatiuswerk und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger’.

Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 

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news-945 Sat, 25 May 2019 18:14:12 +0200 Franziska Giffey besucht Kindertheater im Rahmen der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/franziska-giffey-besucht-kindertheater-im-rahmen-der-72-stunden-aktion/ Bundesministerin ist Schirmherrin der Sozialaktion / Bundesweites Engagement Die Aktionsgruppe der Pfarrei Herz Jesu und der KJG Kassel hat im „Hafen 17 – Treff für Kinder“ in Kassel heute Besuch der Schirmherrin der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bekommen. Bundesjugendministerin Franziska Giffey hat sich zusammen mit der BDKJ-Bundesvorsitzenden Lisi Maier und rund 50 Kindern und Eltern das Mitmachtheater der Jugendgruppen angesehen.

Hänsel und Gretel oder Rotkäppchen? Beim Mitmachtheater der Aktionsgruppe hat Bundesministerin Giffey zusammen mit dem jungen Publikum bekannte Märchen erraten. Mit kurzen Szenen spielten Jugendliche aus den Pfarreien Herz-Jesu und St. Theresia vom Kinde Jesu die bekannten Märchen nach und integrierten die Kinder im Publikum in die Vorführung. Während der 72-Stunden-Aktion, die am Donnerstag, 23. Mai, in ganz Deutschland begonnen hat, hatte die Gruppe kurze Theaterszenen einstudiert, um Kinder und Erwachsene im Stadtteil zum Lachen zu bringen. Für die gute Stimmung sorgte eine Gruppe der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) mit einem Vorprogramm. Das ist gelungen. Die Stimmung war ausgelassen und Franziska Giffey lobte das Engagement der Aktionsgruppe: „Ich finde, das ist eine klasse Idee, dass jede und jeder überlegt, was man tun kann, um anderen Kindern und Jugendlichen etwas Gutes zu tun.“ BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier betont, wie wichtig die Beteiligung junger Menschen ist: “Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion zeigen junge Menschen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, dass sie unsere Gesellschaft mitgestalten können und wollen. Die Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen dürfen sich aber nicht nur im sozialen Engagement niederschlagen. Am Tag vor der Europawahl bekräftigen wir deshalb unsere Forderung nach der Senkung des Wahlalters."

Nach dieser Uraufführung bleiben die Jugendlichen der Gruppe aktiv: Am Nachmittag gehen sie in ein Senior*innenheim und am Sonntag werden sie im Gottesdienst von ihrem Engagement berichten.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Vor der Aktion hatten sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet.

Hinweis für Journalist*innen:

Ausgewählte Pressefotos des Besuchs von Bundesministerin Franziska Giffey bei der Aktionsgruppe in München stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://owncloud.bdkj.de/index.php/s/oh9esU5afw7apFp

Die Grußwörter der Schirmherr*innen sind unter folgenden Links zu finden: https://youtu.be/2eBBAN9-dao // https://youtu.be/_Ml1uv3D_SY. Am Sonntag gibt der BDKJ zur Abschlussveranstaltung bekannt, wie viele Personen sich insgesamt an der Sozialaktion beteiligt haben. 

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kirche, Staat und Gesellschaft.

 

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news-944 Fri, 24 May 2019 19:15:00 +0200 Trommeln mit Kardinal Marx bei der 72-Stunden-Aktion https://www.bdkj.de/aktuelles/artikel/trommeln-mit-kardinal-marx-bei-der-72-stunden-aktion/ Kinder und Jugendliche bauen gemeinsam ein Tipi / Besuch des Schirmherrn der Sozialaktion in München München, 24.05.2019. Ein vier Meter hohes Indianertipi erwartete Reinhard Kardinal Marx und BDKJ-Bundesvorsitzenden Thomas Andonie, als sie am Freitag, 24. Mai eine Aktionsgruppe in München während der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) besuchten. Die Kinder und Jugendlichen eines Münchner Pfarrverbandes und Kindergartenkindern und Schüler*innen des inklusiven Luise-Kiesselbach-Hauses gestalteten gemeinsam den Schulgarten neu und legten mit der Aktion einen Grundstein für ein gutes Miteinander im Stadtteil. 

Die Gruppe aus dem Pfarrverband St. Heinrich und St. Stephan hatte das Tipi im Garten des Luise-Kiesselbach-Hauses für Kinder errichtetet. Die Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft hatten gemeinsam die Zeltplane bemalt und Weiden vor dem Zelteingang gepflanzt. Sie luden den Kardinal zum gemeinsamen Trommeln auf dem Kinderhaus-Gelände ein. „Wir können in unserer Gesellschaft nur leben, wenn jeder sich für den anderen einsetzt“, erklärte Marx, den einige Kinder zum Interview gebeten hatten. Das mobile Zelt soll sowohl dem Haus für Kinder, das einen Kindergarten, einen Hort und eine Grundschule umfasst, als auch der Pfarrei zur Verfügung stehen. Auch gemeinsame Veranstaltungen im Tipi sind geplant. Thomas Andonie, Bundesvorsitzender des BDKJ sagte: „Die Kinder in München haben mich sehr beeindruckt. In Projekten wie diesen sehen wir, wie junge Menschen, egal welcher Herkunft und ob mit oder ohne Behinderung, gerne anpacken und gemeinsam Großes erreichen können und das Miteinander alle weiterbringt.“ An der Aktion nahmen Kinder und Jugendliche aus dem Kindergarten, den Kindergruppen, der Mittagsbetreuung, dem Hort, der Jugendgruppe sowie Ministranten des Pfarrverbands teil. Am Rande der Veranstaltung kam es zu einem Austausch zwischen Marx und dem vor allem aus der Krimiserie Tatort bekannten Schauspieler Miroslav Nemec, dessen Tochter das Haus für Kinder besucht.

„Uns schickt der Himmel – die 72-Stunden-Aktion des BDKJ“ läuft vom 23. bis zum 26. Mai 2019 zum zweiten Mal bundesweit. Während der Aktion des BDKJ engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Vor der Aktion haben sich rund 85.000 Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und auch Schulklassen, Jugendeinrichtungen und anderen Gruppen angemeldet.

Hinweis für Journalist*innen:

Ausgewählte Pressefotos des Besuchs von Reinhard Kardinal Marx bei der Aktionsgruppe in München stehen unter folgendem Link zum Download bereit: https://owncloud.bdkj.de/index.php/s/oh9esU5afw7apFp

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