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		<title>www.bdkj.de: News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 10:38:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Kirche kämpft gegen Jugendarmut</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=185&#38;cHash=34fb8bea7d580946a891fbac76888f91</link>
			<description>Beim „Josefstag“ ist katholische Kirche bundesweit aktiv.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Düsseldorf, 12. März. Beim vierten bundesweiten Josefstag werden um den 19. März katholische Bischöfe und Verantwortungsträger bundesweit knapp 50 Einrichtungen der Jugendsozialarbeit besuchen. Unter dem Motto „Jugend braucht Perspektive“ will die Kirche ein Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Jugendarmut setzen. </p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%; font-family: Arial;">Von Hamburg bis München, von Dresden bis Trier werden Kirchenverantwortliche mit Jugendlichen gemeinsam sprechen und arbeiten. Bei der zentralen Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 17. März, um 12 Uhr wird <b>Bischof Dr. Franz-Josef Bode</b> die Aktion in Essen eröffnen (<i>siehe gesonderte Einladung</i>). Der <b>Erfurter</b> <b>Bischof Wanke</b> besucht das Jugendhaus Erfurter Brücke und macht mit Jugendlichen einen Berufsinteressentest. Der Augsburger <b>Bischof Walter Mixa</b></span><b><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%;"> </span></b>geht auf eine Entdeckungsreise in die Arbeitswelt. <b>Bischof Joachim Reinelt</b> (Dresden-Meißen) führt Gespräche mit jungen Migrantinnen und Migranten. In Osnabrück bekommt der niedersächsische <b>Justizminister </b><b>Bernd Busemann</b> handfeste Einblicke in Tischler- und Pflegerufe. „Kochen nach Hartz IV“ in Münster, Ausstellungen, Spiele, Andachten, Gespräche mit Bundestagsabgeordneten: Alle 50 Veranstaltungen des Josefstages in ganz Deutschland gibt es unter <b><a href="http://www.josefstag.de/" target="_blank" >www.josefstag.de</a></b></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 135%;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify; line-height: 135%;" class="bodytext"><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%; font-family: Arial;"><b>Der Hintergrund:</b> Während die Gesellschaft Kinderarmut schon als Problem erkannt hat, ist sie in Sachen Jugendarmut fast blind. Dabei sind 15- bis 24-Jährige mit einer Quote von knapp 25 Prozent die Altersgruppe mit dem höchsten Armutsrisiko. Die Finanzkrise erschwert ihre Integration in den Arbeitsmarkt. In ihren über 300 Einrichtungen der Jugendsozialarbeit ermöglicht die katholische Kirche jährlich rund <span style="color: black;">30.000 benachteiligten </span>Jugendlichen einen Einstieg in Ausbildung oder Berufsleben und ebnet Wege zur Teilhabe an der Gesellschaft <br /></span></p>
<p style="text-align: justify; line-height: 135%;" class="bodytext"><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%; font-family: Arial; color: black;"><b>Der Heilige Josef ist Schutzpatron</b> der Arbeiter und Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche am 19. März. Der Josefstag findet zum vierten Mal statt und ist</span><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%; font-family: Arial;"> eine Aktion des „arbeit für alle“ e.V., einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS). Weitere Informationen gibt es unter http://<a href="http://www.josefstag.de" target="_blank" >www.josefstag.de</a>. </span></p><ul><li><a href="fileadmin/redakteur/Dokumente/Pressemitteilungen/2010/pm2010-3-12 josefstag.pdf" title="pm2010-3-12 josefstag.pdf (42 KB)" ><b>Pressemitteilung </b>als PDF</a></li><li><a href="fileadmin/redakteur/Dokumente/Pressemitteilungen/2010/pm2010-3-12 Einladung Auftaktveranstaltung josefstag.pdf" title="pm2010-3-12 Einladung Auftaktveranstaltung josefstag.pdf (38 KB)" ><i><span style="font-size: 10pt; line-height: 135%; font-family: Arial;">Hier gibt es <b>Einladung und Ablauf zur Auftaktveranstaltung</b> am 17. März in Essen.</span></i></a></li></ul><p style="text-align: justify;" class="bodytext"><span style="font-size: 9pt; font-family: Arial;">&nbsp;</span><b><i><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Pressekontakt:</span></i></b><i><b> </b></i><i><span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">Michael Kreuzfelder (BDKJ), Telefon; 0211 / 46 93 155, <a href="mailto:presse@bdkj.de" ><span style="color: windowtext; font-style: normal; text-decoration: none;">presse@bdkj.de</span></a></span></i> </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Ausbildung &amp; Arbeit</category>
			<category>Arbeit für alle</category>
			<category>Jugendberufshilfe</category>
			<category>Jugendsozialarbeit</category>
			<category>Kinder- und Jugendarmut</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 10:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Handelsbeziehungen wichtiger als Menschenrechte? </title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=184&#38;cHash=a7edda14d31f755a1c630582329cb81f</link>
			<description>BDKJ Aachen empört über Äußerungen der FDP zu Menschenrechten</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext"><span style="font-size: 11pt;">Der BDKJ-Diözesanvorstand im Bistum Aachen ist entsetzt, dass die neue Bundesregierung sich in aller Öffentlichkeit gegen menschenrechtliche Standards in Handelsfragen ausspricht. Anlass sind Äußerungen von Vertretern der FDP-Bundestagsfraktion, aber auch der CSU und CDU zum neuen Handelsvertrag, der zwischen der EU-Kommission und der kolumbianischen Regierung vereinbart wurde. So äußerte die FDP-Fraktion, Handelsabkommen seien „nicht der richtige Ort, Menschenrechte zu thematisieren“.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext"><span style="font-size: 11pt;">Noch im Februar forderten hingegen die Fraktionen von CDU/CSU und FDP die Bundesregierung auf, sie müsse „weiterhin konsequent in allen Politikbereichen für die Menschenrechte eintreten“. Keine zwei Wochen später gehören Handelsfragen nicht mehr zu diesen Politikbereichen. „Das verhöhnt all diejenigen, die in Kolumbien ihr Leben ließen, weil sie sich für Menschrechte und Arbeitsrechtstandards einsetzen,“ so der BDKJ-Diözesanvorsitzende Oliver Bühl.</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext"><span style="font-size: 11pt;">Kolumbien ist seit fünfzig Jahren das Partnerland des Bistums Aachen, und die katholischen Jugendverbände setzen sich seit Jahrzehnten für die Verbesserung der Menschenrechtssituation in Kolumbien ein. „Die Gewaltsituation hat sich in den letzten Jahren zwar etwas entschärft, aber die Lage der großen Mehrheit der Bevölkerung ist nach wie vor schlecht,“ fasst Oliver Bühl die aktuelle Situation zusammen. Er beklagt, dass insbesondere jene zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sich für die Menschenrechte einsetzen, brutal verfolgt und in einigen Fällen sogar vom Staat diffamiert werden. So sind in keinem Land der Erde in den letzten Jahren so viele Gewerkschafter ermordet worden wie im ressourcenreichen Kolumbien. Die Regierung von Präsident Alvaro Uribe ist nicht nur unfähig und in Teilen auch unwillig, diese Kapitalverbrechen konsequent zu verfolgen, sondern sie verhöhnt die Opfer und Angehörigen, indem sie ihnen eine Nähe zur linken Guerilla nachsagt. </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext"><span style="font-size: 11pt;">Der Kongress der USA sowie Kanada haben aus diesen Gründen die Verhandlungen über Handelsabkommen eingefroren. Das Abkommen, das die Europäische Kommission kürzlich ausgehandelt hat, muss noch von den EU-Staats- und Regierungschefs und vom Europäischen Parlament genehmigt werden. </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt;" class="bodytext"><span style="font-size: 11pt;">„Ich hoffe, dass das Europaparlament gegen das Handelsabkommen stimmt, solange die kolumbianischen Offiziellen sich nicht unmissverständlich zur Verwirklichung der Menschenrechte in Kolumbien verpflichten, und den Worten nicht auch Taten folgen,“ so Oliver Bühl, der zugleich Vorstandsmitglied des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Aachen ist. „In keinem Land der Erde gibt es so viele Inlandsflüchtlinge wie in Kolumbien, und das trifft, wie in den meisten Konflikten, vor allem arme Familien mit Kindern und Jugendlichen. Dass die Regierungsfraktionen hier auf rücksichtslosen Freihandel zum Nachteil der kleinen Leute setzen, finden wir entsetzlich. Es spiegelt aber auch einen Wechsel in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik wieder – freier Handel und Marktliberalismus um jeden Preis.“</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Diözesanverband</category>
			<category>Frieden &amp; Sicherheit</category>
			<category>Internationale Gerechtigkeit</category>
			<category>Politik &amp; Jugend</category>
			<category>Aachen</category>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Katholische Jugend trauert um ihren Gründer</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=183&#38;cHash=8d6b5a48625ff34952336e08b4fd9f03</link>
			<description>Nachruf: Mit 94 Jahren ist der Gründer des BDKJ und des DBJR, Josef Rommerskirchen, gestorben.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="index.php?id=319" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >&gt; zur <b>Bildergalerie </b>aus dem Leben von Josef Rommerskirchen</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.facebook.com/bdkj.bund" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; zum <b>Kondolenzbuch </b>auf http://www.facebook.com/bdkj.bund</a></p>
<p class="bodytext"><b>Düsseldorf, 9. März. Der Gründer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR), Josef Rommerskirchen, ist tot. Er starb heute im Alter von 94 Jahren nach langer Krankheit in seiner Heimat Wachtberg bei Bonn. Der BDKJ-Bundesvorstand nimmt in Dankbarkeit und Trauer Abschied von seinem ersten Bundesvorsitzenden. </b>„<b>Mit seinem Tod hat sich ein Lebenswerk vollendet, das die Geschichte der Jugendarbeit in Deutschland entschieden gestaltet hat“, so der BDKJ-Bundesvorstand in seinem Nachruf: </b></p>
<p class="bodytext">„Als Mitglied des Bundes Neudeutschland und der Sturmschar stark beeinflusst von Romano Guardini und geprägt von den Erfahrungen als Mitarbeiter in der Reichszentrale des Katholischen Jungmännerverbands Deutschlands und in dessen Jugendführungsverlag von 1935 bis 1937, gehörte Josef Rommerskirchen zu den prägenden Gestalten des Neuaufbaus nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach der Heimkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft wurde er von Ludwig Wolker, dem geistigen Vater der Neugestaltung der katholischen Jugendarbeit in Deutschland, ins Jugendhaus Düsseldorf berufen.</p>
<p class="bodytext"><b>Am 27. März 1947 wurde er bei der Gründung </b>des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu dessen erstem Bundesführer gewählt. Dieses Amt nahm er bis zum 11. November 1952 wahr. In Erfüllung des den BDKJ prägenden Wortes „Es lebe Christus in deutscher Jugend“ suchte er zusammen mit den anderen Mitgliedern und Mitarbeiter/innen der Bundesführung die Kräftebündelung der katholischen Jugendverbände und der Jugendpastoral. In der Orientierungslosigkeit vieler Menschen nach dem Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur sah er die Aufgabe des BDKJ darin, in Selbstbestimmung und Eigenverantwortung das Gemeinschaftsleben zu gestalten und die Interessen der jungen Generation im öffentlichen Leben zu vertreten.</p>
<p class="bodytext"><b>Diesen Auftrag suchte er auch in der Bündelung der demokratisch </b>strukturierten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring, den er mitgründete und dessen erster Vorsitzender er von 1949 bis 1952 war</p>
<p class="bodytext">Auch nach seiner Zeit als Verantwortlicher in der Jugendverbandsarbeit gestaltete er in seinem&nbsp; weiteren beruflichen Werdegang als <b>Bundestagsabgeordneter </b>und in der Bundeszentrale für politische Bildung, deren Direktor er von 1977 bis 1981 war, das politische Geschehen in Deutschland auf der Grundlage seiner christlichen Überzeugung und in Erfahrung der Notwendigkeit demokratischer Strukturen.</p>
<p class="bodytext"><b>Josef Rommerskirchen blieb dem von ihm mitgegründeten BDKJ bis zu seinem Tod treu. </b>Mit kritischem Blick beobachtete er dessen weitere Entwicklung und wies immer wieder auf die Gründungsidee hin. In Loyalität interessierte er sich bis zu seinem Tod immer wieder für neuere Entwicklungen und begleitete die Arbeit des jeweiligen BDKJ-Bundesvorstands in Gesprächen und Briefen.</p>
<p class="bodytext">Mit Josef Rommerskirchen verbinden wir <b>das Lebensbild eines Menschen, der nicht dem „Zeitgeist“ erlag, </b>sondern der aus dem Gebet, der Treue zur Kirche und der Vision einer von Diktatur freien Völkergemeinschaft lebte.</p>
<p class="bodytext"><b>Noch im Mai 2008 war Josef Rommerskirchen unser Ehrengast </b>beim 100-jährigen Jubiläum der Zentralstelle für katholische Jugendarbeit, dem Jugendhaus Düsseldorf. Heute nehmen der BDKJ und die in ihm zusammengeschlossenen Jugendverbände in Dankbarkeit für Josef Rommerskirchen und in Anerkennung seines Lebenswerks Abschied von ihm. <b>Wir wissen uns verbunden im gemeinsamen Glauben an Gott, der ihm nun die Erfüllung seines Suchens und Engagements schenken möge.</b>“</p>
<p class="bodytext"><i>Der BDKJ-Bundesvorstand: Dirk Tänzler, Pfr. Simon Rapp, Ursula Fehling</i> </p>
<p class="bodytext">Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 650 000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Pressekontakt</b>: Michael Kreuzfelder, Telefon 0211 4693155.</i></p><ul><li><a href="index.php?id=320" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><b>Pressebilder </b>zum Download</a></li><li><a href="http://www.facebook.com/bdkj.bund" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&gt; zum <b>Kondolenzbuch </b>auf  http://www.facebook.com/bdkj.bund</a></li><li><a href="fileadmin/redakteur/Dokumente/BiographieRommerskirchen.pdf" title="BiographieRommerskirchen.pdf (12.3 KB)" >Biografie Josef Rommerskirchen</a></li><li><a href="fileadmin/redakteur/Dokumente/Pressemitteilungen/2010/pm5_nachruf_rommerskirchen.pdf" title="pm5_nachruf_rommerskirchen.pdf (53 KB)" ><b>Pressemitteilung (PDF)</b></a></li><li><a href="index.php?id=321" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><b>&quot;Wagnisse eingehen&quot; - Interview </b>im  BDKJ Journal mit Josef Rommerskirchen anlässlich seines 90.  Geburtstages.</a></li><li><a href="index.php?id=319" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" ><b>Bildergalerie </b>aus dem  Leben von Josef Rommerskirchen</a></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
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			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Kirche &amp; Jugend</category>
			<category>BDKJ &amp; Gremien</category>
			<category>Politik &amp; Jugend</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Die Jugend ist ein Seismograph der Gesellschaft&quot;</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=182&#38;cHash=a6b3b138b5846c7979f8a61f73469c26</link>
			<description>Jugendbischof Bode über seinen Wechsel in die Pastoralkommission</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Von Sabine Kleyboldt (KNA) </p>
<p class="bodytext">KNA: Herr Bischof Bode, Ihre Zeit als Jugendbischof &quot;BiBo&quot; ist vorbei, künftig leiten Sie die Pastoralkommission. Wie sehen Sie diesen Wechsel persönlich?</p>
<p class="bodytext">Bode: Persönlich bedauere ich den Wechsel natürlich ein wenig, weil ich mich sehr gern für die Jugend eingesetzt habe. Die neue Aufgabe sehe ich als eine gute Fortsetzung, denn für Vieles, was in der Gesellschaft und in der Pastoral insgesamt erforderlich ist, ist die Jugend wie ein Seismograph. So verabschiede ich mich mit einem weinenden Auge und gehe mit einem lachenden Auge auf die neue Aufgabe zu.</p>
<p class="bodytext">KNA: Was bedeutet überhaupt &quot;Pastoral&quot;?</p>
<p class="bodytext">Bode: Übersetzt heißt es &quot;Hirtendienst&quot;. Ein sehr schönes Wort, denn es bedeutet, für die Menschen da zu sein, ihnen Orientierung zu geben und sein Leben dafür einzusetzen. Pastoral heißt für mich auch Glaubenskommunikation. Hier kann die Kirche zeigen, dass das Evangelium nicht zuerst aus dogmatischen Sätzen besteht, sondern auf menschliche Weise daherkommt. In Kurzform ausgedrückt: Wir wollen und können den Menschen helfen und für sie da sein - im Leben und auch im Sterben.</p>
<p class="bodytext">KNA: Welche Bilanz ziehen Sie für Ihre Zeit als Jugendbischof?</p>
<p class="bodytext">Bode: Es war mir wichtig, die verschiedenen Formen der Jugendarbeit wie Verbandsarbeit, geistliche Gemeinschaften, Jugendsozialarbeit, Gruppen und Institutionen zu vernetzen, die Arbeit inhaltlich zu vertiefen und nach außen zu bringen. Die Weltjugendtage waren dabei Meilensteine mit dem Höhepunkt 2005 in Köln. Und nicht zu vergessen der deutlich jugendorientierte Osnabrücker Katholikentag 2008. Ich denke, wir konnten bei allen Schwierigkeiten, die es heute auch durch die Vielfalt an Angeboten bei der Weitergabe des Glaubens an Jugendliche gibt, wichtige Themen ansprechen und ausgestalten.</p>
<p class="bodytext">KNA: Angesichts der Fälle von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen, die die Kirche in den letzten Wochen beschäftigen, stellt sich die Frage: Hätte der Jugendbischof bei diesem Thema mehr tun können und müssen?</p>
<p class="bodytext">Bode: Ich habe an den Leitlinien der Bischofskonferenz zu diesem Thema entschieden mitgewirkt und sie im Bistum Osnabrück umgesetzt. In der Jugendkommission haben wir uns intensiv mit Jugendschutz befasst. Ich habe immer wieder betont, dass wir sehr viel Präventivarbeit leisten müssen - auch in der Schulung der Jugendleiter und -leiterinnen -, etwa wenn es um Distanz und Nähe zu Kindern und Jugendlichen geht. Und dass wir Menschen wahrnehmen müssen, die in dieser Hinsicht gefährdet sind. Ich denke, das ist in dem Maße geschehen, wie es möglich war.</p>
<p class="bodytext">KNA: Dass diese Missbrauchsfälle passieren konnten und oft vertuscht wurden, wie ist das zu erklären?</p>
<p class="bodytext">Bode: Das sind jeweils so differenzierte Situationen, dass man das nicht an einer einzigen Ursache festmachen kann. Wir sind früher anders damit umgegangen, weil man glaubte, dass sich Menschen durch therapeutische und spirituelle Maßnahmen von Grund auf ändern können. Seitdem wir uns 2002 mit den Leitlinien auseinandergesetzt haben, wird in den Bistümern sehr ehrlich mit dem Thema umgegangen. Jedenfalls kann ich das für die Jugendkommission und mein Bistum mit Sicherheit sagen.</p>
<p class="bodytext">KNA: Was haben Sie sich für Ihre künftige Kommission vorgenommen?</p>
<p class="bodytext">Bode: In der Gesellschaft beobachten wir eine allgemeine Religiosität, einen populistisch daherkommenden Atheismus und auch große Gleichgültigkeit. In dieser Gemengelage braucht es eine klare Aussage, was der Glaube an einen personalen, dreifaltigen Gott bedeutet. Gott öffentlich zu machen, ist eine Herausforderung, die heute mehr denn je wichtig ist.</p>
<p class="bodytext">KNA: Praktisch jedes Bistum kämpft heute mit Strukturreformen. Wie wollen Sie das unter einen Hut bringen?</p>
<p class="bodytext">Bode: Ob ich es Gemeindefusionen, Pastorale Räume oder Pfarreiengemeinschaften nenne: Letztlich geht es in jedem Bistum durch die geringer werdende Zahl an Priestern und Gemeindemitgliedern um die Bildung größerer Seelsorgeeinheiten. Hier muss die Nähe vor Ort gewahrt bleiben und zugleich die Kirche ihr Gesicht zeigen. Das wird nicht mehr nur durch Hauptamtliche, sondern verstärkt durch viele Ehrenamtliche geschehen. Da kann die Pastoralkommission in Zusammenarbeit mit den Seelsorgeämtern der Diözesen in der heutigen Vielgestaltigkeit der Pastoral Hilfestellung geben.</p>
<p class="bodytext">KNA: Was reizt Sie an Ihrer neuen Aufgabe?</p>
<p class="bodytext">Bode: Ich war sechs Jahre Pfarrer und habe die gewonnenen Erfahrungen gerne in meinen Bischofsdienst eingebracht. Es hat mich immer am meisten interessiert, wie Menschen heute glauben und gemeinsam Kirche bilden können. Deshalb freue ich mich auf diese Aufgabe. </p>
<p class="bodytext">Quelle: Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Katholischen Nachrichtenagentur (<a href="http://www.kna.de" target="_blank" >www.kna.de</a>) </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Kirche &amp; Jugend</category>
			<category>Kirchenpolitik</category>
			<category>Jugendpastoral</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Wir wollen nicht überwacht werden&quot;</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=179&#38;cHash=8d4dba7b35e5ff9cd0b66cdb3886af87</link>
			<description>Katholische Jugend lobt Urteil zur Vorratsdatenspeicherung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die klare Absage an die Einführung einer ständigen Kontrolle begrüßt der BDKJ, denn sonst wäre ein Klima des Misstrauens und der Angst geschaffen worden. <b>„Für junge Menschen ist das Urteil ein deutliches Zeichen, dass sie in einem freiheitlichen Staat ohne Hemmnisse ihre Meinung bilden und vertreten können“</b>, erläutert Fehling. „Ein freiheitlicher demokratischer Staat braucht mündige Bürgerinnen und Bürger, die den Staat kontrollieren – nicht umgekehrt. Probleme wie Politikverdrossenheit oder Mangel an Zivilcourage können nicht gelöst werden, wenn der Staat alle als Sicherheitsproblem betrachtet.“</p>
<p class="bodytext">Die Absage an die Vorratsspeicherung sei ein <b>Zeichen gegen „eine Gesellschaft im Überwachungswahn.“ </b>Ob die Überwachung öffentlicher Treffpunkte, das Filmen von Demonstrationen oder Internetsperren: In vielen Bereichen gebe es eine schleichende Gewöhnung an immer weiter reichende Aushöhlung des Schutzes privater Lebensgestaltung, so Fehling. „Daher ist die heutige Entscheidung und ihre schon jetzt zu verzeichnende Wirkung auf die Europäische Union ein Schritt zu mehr Demokratie und Freiheit.“ Um bei jungen Menschen ein besseres Bewusstsein für Datenschutz und Privatsphäre zu schaffen fordert BDKJ eine verstärkte Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule. <b>„Wir wollen junge Menschen stark machen, ihre Meinung zu vertreten und Gesellschaft, Politik und Kirche verantwortlich mitzugestalten.“</b></p>
<p class="bodytext">Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 650 000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. </p><ul><li><a href="fileadmin/redakteur/Dokumente/Pressemitteilungen/2010/pm4_vorratsdatenspeicherung.pdf" title="pm4_vorratsdatenspeicherung.pdf (42 KB)" >Pressemitteilung zum Download (PDF)</a></li><li><b>&quot;Demokratie braucht uneigeschränkte Grundrechte&quot;</b> (BDKJ-Beschluss zum Thema Privatsphäre und Datenschutz</li></ul><table style="border-collapse: collapse;" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" class="contenttable">  <tbody><tr style="page-break-inside: avoid;">   <td style="width: 197.1pt; padding: 14pt 0cm 0cm;" valign="top" width="263"><p class="Kontaktberschrift">Pressekontakt: </p>   <p class="Kontaktdaten">Michael Kreuzfelder • mkreuzfelder@bdkj.de</p>   <p class="Kontaktdaten">fon 0211 . 46 93-155 • mobil 01 78 . 7 95 60 99<span style="font-family: &quot;BDKJ Regular&quot;;"></span></p></td>   <td style="width: 196.9pt; padding: 14pt 0cm 0cm;" valign="top" width="263"><p class="Kontaktberschrift">Herausgeber:</p>   <p class="Kontaktdaten">BDKJ-Bundesstelle • Referat für Öffentlichkeitsarbeit</p>   <p class="Kontaktdaten">Postfach 32 05 20 • 40420 Düsseldorf<span style="font-family: &quot;BDKJ Regular&quot;;"></span></p></td>  </tr> </tbody></table>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Ursula Fehling</category>
			<category>Politik &amp; Jugend</category>
			<category>News</category>
			
			<author>michael@kreuzfelder.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 11:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klaus Settele neuer KLJB-Bundesvorsitzender </title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=178&#38;cHash=647a4c7b166e8290197ab0c65f72fde1</link>
			<description>KLJB-Bundesversammmlung in Hardehausen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><i>Bad Honnef-Rhöndorf/ Warburg-Hardehausen, 01. März 2010</i>. Die Bundesversammlung der Katholischen  Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) hat am Samstag den  29-jährigen Klaus Settele aus Willprechtszell (Landkreis  Aichach-Friedberg, Diözesanverband Augsburg) zum Bundesvorsitzenden  gewählt. Mit 50 von 74 Stimmen hatte sich der gelernte Industriekaufmann  im ersten Wahlgang gegen zwei Gegenkandidaten durchgesetzt. Mit Settele  ist der jetzt fünfköpfige Vorstand wieder voll besetzt. „Es wartet eine  verantwortungsvolle und spannende Aufgabe auf mich“, freut Settele sich  auf die dreijährige Amtszeit.</p>
<p class="bodytext">Seine inhaltlichen Ziele fokussiert Settele auf den Fachbereich  Internationale Entwicklung, welchen er in einem engen Bezug mit  ökologischen und agrarsozialen Fragestellungen sieht. „Gemeinsam mit dem  Bundesarbeitskreis Internationale Entwicklung will ich KLJB-Positionen  zu Schlüsselthemen wie „Ernährungssouveränität“ und „Fairer Handel“  weiterentwickeln und immer wieder neu einen Dialog mit Verband, Politik  und Gesellschaft anstoßen“. Eine wichtige Rolle spiele dabei auch ein  lebendiger Kontakt zur internationalen Landjugend, so Settele weiter.  „Was die internationale Politik oft nicht leisten kann, macht die KLJB  in Partnerschaften hautnah erfahrbar: Ein globales Mit- und Füreinander  von unten!“ </p>
<p class="bodytext">In einer Welt, in der viele Bezugspunkte an Bedeutung verlieren,  sieht Settele eine große Chance für die KLJB: „Zum einen bietet sie  einen wichtigen Orientierungspunkt für ihre Mitglieder, zum anderen  engagiert sie sich für eine offene, solidarische und gerechte  Weltgemeinschaft“, so Settele. Vor diesem Hintergrund will er auch in  seiner Zeit als KLJB-Bundesvorsitzender gemeinsam mit den Diözesan- und  Landesverbänden KLJB-Visionen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte  entwickeln.</p>
<p class="bodytext">Der Schwerpunkt von Setteles bisherigem KLJB-Engagement lag in der  inhaltlichen Arbeit in verschiedenen Arbeitskreisen und Teams des  KLJB-Diözesanverbands Augsburg, sowie als Vorsitzender im Landkreis  Aichach-Friedberg. Auch im Bereich der Schul- und Berufsbildung verfügt  Settele über ein breit gefächertes Profil: Nach Ausbildung zum  Industriekaufmann, Zivildienst und Berufsoberschule hat er in München  und Benediktbeuern zwei Hochschulabschlüsse erworben (in Sozialer Arbeit  und Philosophie). In dieser Zeit absolvierte er unterschiedliche  Praktika in der Jugendarbeit, nicht nur in Deutschland: „Gerade die Zeit  in Chile war für mich eine sehr prägende. Ich konnte dort einen anderen  Kontinent und eine andere Kultur kennenlernen. In einer solchen Zeit  reflektiert und hinterfragt man das eigene Handeln und auch die eigene  Kultur nochmal stärker.“ Nach dem Studium zum Sozialpädagogen arbeitete  Setttele als Leiter eines Jugendtreffs in Geretsried und etablierte dort  gemeinsam mit dem pädagogischen Team unter anderem ein  Mitbestimmungsmodell der Jugendlichen.</p>
<p class="bodytext">Mit frischem Wind und fundiertem Fachwissen startet Settele gemeinsam  mit seinen Kolleginnen und Kollegen seine Arbeit für den  KLJB-Bundesverband. Für die nächste Zukunft steht etwa eine  Deutschlandtour innerhalb des aktuellen KLJB-Bildungsprojekts  „STILvollerLEBEN – Aktiv für Kritischen Konsum“ auf der Agenda. Im Mai  wird Settele sein Büro in Bad-Honnef-Rhöndorf bei Bonn beziehen. </p>
<p class="bodytext">Ein hochauflösendes Poträtfoto von Klaus Settele findet sich <a href="http://www.kljb.org/bund-v4.1.1/index.php?id=227#c2074" title="Öffnet internen Link im aktuellen Fenster" target="_self" class="internal-link" >hier.</a></p>]]></content:encoded>
			<category>KLJB</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>Mitgliedsverband</category>
			
			<author>j.elsaesser@kljb.org</author>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 15:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Ich schütze Kinder und Jugendliche&quot;</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=180&#38;cHash=00f7d33c4526af4082fe5f9351259768</link>
			<description>Thema Missbrauch</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Leitung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamtes (BJA) der Diözese Rottenburg-Stuttgart begrüßt die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz vom 25.02.2010. „Die deutlichen Worte der Entschuldigung, die Bereitschaft zur Aufklärung und die Übernahme von Verantwortung halten wir für ebenso wichtig wie den präventiven Blick in die Zukunft“, so Alexandra Stork, Diözesanleiterin BDKJ/BJA. Die Bischöfe erklären, dass sie „eine Pädagogik unterstützen, die der Stärkung der Persönlichkeit jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen verpflichtet ist“. Diese klare Aussage, bestärkt die Kinder- und Jugendarbeit in den katholischen Jugendverbänden in ihrer Arbeitsweise. <br /><br />Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart hat bereits am 22. März 2009 eine Ehrenerklärung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen verabschiedet, die von allen, die in der katholischen Kinder- und Jugendarbeit Verantwortung übernehmen, unterzeichnet werden soll. Unter anderem verpflichten sie sich beispielsweise dazu, die ihnen „anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor körperlichem und seelischem Schaden, vor Missbrauch und Gewalt zu schützen“. Diese Erklärung wird in allen katholischen Jugendverbänden in der Ausbildung von ehrenamtlichen LeiterInnen thematisiert. Das Vertrauensverhältnis, das in der Jugendarbeit zwischen Kindern, Jugendlichen und JugendleiterIinnen entsteht, kann helfen, Fälle von Kindeswohlgefährdung aufzudecken. <br /><br />Bereits vor der Ehrenerklärung gaben BDKJ und BJA eine Handlungsempfehlung für haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Kinder- und Jugendarbeit heraus. Darin werden zum einen Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung aber auch konkrete Handlungsleitlinien bei Verdachtsfällen aufgezeigt. „Es ist uns wichtig, dass Ehrenamtliche und Hauptberufliche sensibel und kompetent reagieren, wenn sie merken, dass es einem Kind nicht gut geht und vermuten, dass dahinter eine körperliche oder seelische Misshandlung steckt“, so Gabriele Denner, Geistliche Diözesanleiterin BDKJ/BJA. Aus diesem Grund wurden im Jahr 2007 auch alle MitarbeiterInnen des Bischöflichen Jugendamtes zum Kindeswohl geschult und ist dieses Thema seither fester Bestandteil im Einführungsprogramm für neue MitarbeiterInnen.<br /><br />Die Leitung des Bischöflichen Jugendamtes und die Mitarbeitervertretungen haben zudem umfangreiche Maßnahmen eingeführt, um Kinder und Jugendliche vor TäterInnen in den „eigenen Reihen“ zu schützen. Seit dem vergangenen Jahr muss das bei der Einstellung verlangte polizeiliche Führungszeugnis alle drei Jahre erneuert werden. Gleichzeitig verpflichten sich die MitarbeiterInnen der Dienstleitung sofort anzuzeigen, wenn ein entsprechendes strafrechtliches Verfahren gegen sie eingeleitet wird. Bisher ist das noch nicht vorgekommen – aber, so Wolfgang Kessler, Diözesanjugendseelsorger BDKJ/BJA: „Nur wenn wir eine sichere Einrichtung für Kinder und Jugendliche sind, können wir auch unserem Anspruch, sie im Reifen ihrer Persönlichkeit zu begleiten, gerecht werden.“<br /><br /><b>Alle genannten Materialien werden gerne zugeschickt: E-Mail: </b><a href="mailto:dioezesanleitung@bdkj.info" ><b>dioezesanleitung@bdkj.info</b></a></p>
<p class="bodytext"><b>weitere Informationen unter: </b><a href="http://www.bdkj.info/wir-ueber-uns/bdkj-bund-der-deutschen-katholischen-jugend/kinderschutz-im-bdkj/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><b>www.bdkj.info</b></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Rottenburg-Stuttgart</category>
			<category>Diözesanverband</category>
			<category>News</category>
			
			<author>presse@bdkj.info</author>
			<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klaus Krämer zum Präsidenten des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ berufen</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=177&#38;cHash=25dee9496bdfd4f7ea989f9fc4dad1b4</link>
			<description>Neuer Chef für die Sternsinger</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br />Aachen, 25. Januar 2010 Prälat Dr. Klaus Krämer ist am Donnerstag zum neuen Präsidenten des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ ernannt worden. &nbsp;<br />Die Berufung des 46-jährigen Priesters erfolgte bei der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Freiburg. Prälat Krämer tritt die Nachfolge von Msgr. Winfried Pilz (69) an, der nach zehn Jahren als Präsident des Kindermissionswerks in den Ruhestand geht.<br /><br />Krämer ist bereits Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks missio in Aachen und Nationaldirektor für die Päpstlichen Missionswerke in Deutschland (außerhalb Bayerns). Seine bisherige Aufgabe wird Krämer künftig in Personalunion als Präsident beider Werke wahrnehmen. Die rechtliche Eigenständigkeit der beiden Hilfswerke bleibt davon unberührt, wie die Bischofskonferenz mitteilte. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und besonders auf die Zusammenarbeit mit den 500.000 Kindern und den vielen Begleitern während der Sternsingeraktion. Die Kinder und Jugendlichen setzen ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität mit Gleichaltrigen in aller Welt“, sagte Krämer in einer ersten Stellungnahme.<br /><br />Amtsantritt am 1. April<br />Sein neues Amt tritt Klaus Krämer am 1. April in dem Aachener Hilfswerk an, das jährlich rund 3.400 Kinderhilfsprojekte in Lateinamerika, Afrika, Asien, Ozeanien und Osteuropa fördert. In den vergangenen Jahren flossen jeweils über 62,5 Millionen Euro in 119 Partnerländer. Dr. Gotthard Kleine, Geschäftsführer des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, freute sich über die Berufung des neuen Präsidenten. „Mit Prälat Krämer gewinnen wir eine starke Persönlichkeit, die sehr viel Erfahrung in der weltkirchlichen Arbeit mitbringt. In der Personalunion sehe ich eine große Chance, unsere Kooperationen zwischen den Werken weiter zu vertiefen“, erklärte Kleine.<br /><br />Erfahrungen in der Sternsingeraktion<br />In seinem Heimatbistum Rottenburg-Stuttgart war Krämer bis 2008 Leiter der Hauptabteilung Weltkirche und Diözesandirektor des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Unter der Mitwirkung zahlreicher Pfarrgemeinden erzielte das Bistum Rottenburg-Stuttgart stets höchste Sammelergebnisse bei der Sternsingeraktion.<br /><br />PM 03-2010<br />Röm<br /><br />Hinweis an die Redaktionen: Fotos sowie einen Lebenslauf von Prälat Klaus Krämer stellen wir Ihnen auf unserer Website <a href="http://www.kindermissionswerk.de" target="_blank" >www.kindermissionswerk.de</a> zum Download zur Verfügung. Bei Interviewanfragen kontaktieren Sie mich bitte unter den unten angegebenen Telefonnummern.<br /><br />Tel.: 02 41 / 44 61-24 – 01 72 / 980 83 97<br />E-Mail: roemer@kindermissionswerk.de<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Sternsinger</category>
			<category>Eine Welt</category>
			
			<author>presse@kindermissionswerk.de</author>
			<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 12:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Mit Jugendlichen offen über Sexualität reden.&quot; </title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=176&#38;cHash=6294d240109c2059e2bd64d4afbb1ed6</link>
			<description>KjG veröffentlicht sexualpädagogische Arbeitshilfe </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eine umfangreiche Arbeitshilfe zum Thema Sexualpädagogik hat veröffentlicht die Katholische Junge Gemeinde (KjG) auf ihrer Homepage <a href="http://www.kjg.de" target="_blank" >www.kjg.de</a> veröffentlicht. Der Kinder- und Jugendverband wirbt damit für eine offene und vorurteilsfreie Thematisierung von Sexualität in der kirchlichen Jugendarbeit. Nur ein Klima von Vertrauen kann nach Ansicht der KjG zur Prävention von sexualisierter Gewalt beitragen.</p>
<p class="bodytext">„Erste Allgemeine Verunsicherung?!“ ist die Sammlung von fast hundert sexualpädagogischen Methoden überschrieben. Die Arbeitshilfe will Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern helfen, mit Jugendlichen über Liebe und Sexualität ins Gespräch zu kommen. So sollen Jugendliche ermutigt werden, auf Basis des christlichen Menschenbildes ihre sexuelle Identität unvoreingenommen zu entwickeln.</p>
<p class="bodytext">„Das Bekanntwerden zahlreicher Missbrauchsfälle in letzter Zeit bestätigt auf erschütternde Weise unsere Grundsätze: Dass nur Offenheit und Transparenz die Basis einer gelingenden Sexualerziehung sein kann“, erklärt Alexandra Schmitz, Bundesleiterin der KjG zu der Veröffentlichung. „Dazu muss man die Lebenswelt der Jugendlichen wahr- und ernst nehmen. Nicht vorschnelle Urteile, Gebote und Verbote, sondern sachliche Informationen und genaues Hinsehen schaffen Vertrauen und Sicherheit.“</p>
<p class="bodytext">Die Methoden der Arbeitshilfe sind thematisch geordnet in Module wie „Werte und Normen“, „Liebe und Partnerschaft“ oder “Sexuelle Vielfalt“. Geeignete Methoden finden sich dort für die unterschiedlichsten Gruppenkonstellationen und Situationen. Zu den Modulen gibt es jeweils eine Einführung in jugendgerechter Sprache. Weiterführende Links und Tipps sowie ein Glossar ergänzen den hohen praktischen Nutzwert der Arbeitshilfe.</p>
<p class="bodytext">Besonderes Augenmerk gilt der Prävention von sexualisierter Gewalt, mit der sich eigens ein Modul beschäftigt. Die Arbeitshilfe nimmt dabei die besondere Verantwortung der jungen Leiterinnen und Leiter in den Blick, die aus ihremVertrauensverhältnis zu den Jugendlichen erwächst.</p>
<p class="bodytext">„Jugend leitet Jugend“ ist ein zentrales Prinzip katholischer Jugendverbandsarbeit“, erläutert Alexandra Schmitz den Anspruch der KjG. „Mit der Arbeitshilfe qualifizieren wir unsere Gruppenleiterinnen und -leiter auch auf dem Gebiet der Sexualpädagogik und befähigen sie damit, den Jugendlichen auf diesem für sie so wichtigen Feld Rede und Antwort zu stehen.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;Die Arbeitshilfe umfasst 167 Seiten und steht unter <a href="http://www.kjg.de/index.php?id=54" target="_blank" >http://www.kjg.de/index.php?id=54</a>&nbsp;zum als pdf-Dokument (3,5 MB) Download bereit.</p>]]></content:encoded>
			<category>Startseite</category>
			<category>Mitgliedsverband</category>
			<category>KJG</category>
			<category>News</category>
			<category>Kirche &amp; Jugend</category>
			<category>Kirchenpolitik</category>
			
			<author>wolfgang.finke@kjg.de</author>
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 18:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Vielleicht ein guter Tag für Kinder&quot;</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=174&#38;cHash=e85712a20d9dac901926e8c4366722e7</link>
			<description>BDKJ begrüßt Gerichtsurteil zu Hartz-IV-Sätzen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Darüber hinaus es gelingen, die neuen Sätze am tatsächlichen Bedarf von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen zu orientieren. Ziel muss es sein, dass Kinder und junge Menschen ausreichende Teilhabechancen bekommen.“&nbsp; Die Regierung müsse nicht nur einen Berg Hausaufgaben bewältigen. „Jetzt kommt es im Interesse von Kindern und Jugendlichen darauf an, dass sie sie richtig und gut macht. Das kann ein wichtiger Schritt zur Überwindung von Kinder- und Jugendarmut in Deutschland sein.“</p>
<p class="bodytext">Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 650 000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.</p>
<p class="bodytext">Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 0211 4693 155</p>]]></content:encoded>
			<category>Ursula Fehling</category>
			<category>Kinder- und Jugendarmut</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>News</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 14:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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