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		<title>www.bdkj.de: News</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 06 Jan 2012 16:10:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>„Ihr seid einfach großartig“</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=331&#38;cHash=9dd0852db7ab103c9bcebdfaf593a49c</link>
			<description>Bundespräsident Wulff empfängt und lobt Sternsinger im Schloss Bellevue</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin.&nbsp; Die Sternsinger kamen aus dem Staunen gar nicht so richtig raus. Erst blicken sie vor dem Schloss Bellevue in ein Meer von Kameras. Dann freuen sie sich über ein Lob nach dem anderen – vom ersten Mann im Staat. Spätestens als am Ende des Empfanges Bundespräsident Christian Wulff die 55 Könige selbst auf eine Privatführung durch das Schloss mitnimmt ist klar: Das war ein ganz besonderer Tag für die Sternsinger – und den Bundespräsidenten. Doch der Reihe nach.</p>
<p class="bodytext">Pünktlich zum Dreikönigsfest am Freitag, 6. Januar, besuchten 55 Sternsinger aus dem Bistum Essen Bundespräsident Christian Wulff in Berlin. Passend zum Motto der 54. Aktion Dreikönigssingen, „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“, taten die Sternsinger das, was sie immer tun: sie klopften an die Schlosspforte. Heraus traten der Bundespräsident und seine Gattin Bettina, die sich sichtlich über den königlichen Besuch freuten. Die Sternsinger sangen und schrieben ihren Segen ans Portal.&nbsp;</p>
<h3>„Es tut gut, dass ihr hier seid“</h3>
<p class="bodytext">Die kleinen Könige aus den Gemeinden Herz Jesu (Duisburg-Neumühl), St. Mariä Himmelfahrt (Gelsenkirchen-Rotthausen) und St. Mariä Heimsuchung (Neuenrade) vertraten dabei die 500.000 Mädchen und Jungen, die derzeit überall in Deutschland unterwegs sind, ihren Segen bringen und Spenden für Not leidende Kinder sammeln. So auch im Schloss Bellevue.</p>
<p class="bodytext">„Es tut gut, dass ihr hier seid“, begrüßte Bundespräsident Wulff und legte mit Lob los: „Jetzt wird gewürdigt, dass ihr die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder seid“, sagte der Bundespräsident angesichts der großen Medienpräsenz, und fügte hinzu: „Ihr seid einfach großartig.“ Doch auch die Sternsinger hatten eine Botschaft im Gepäck. „Wir setzen uns für die Rechte der Kinder auf der ganzen Welt ein. Wir erzählen den Menschen von den Kindern auf der Welt, denen es nicht so gut geht“, erklärte die elfjährige Anna Schulte aus Neuenrade dem Bundespräsidenten.</p>
<p class="bodytext">Mehr Zeit zum Spielen, statt harter, körperlicher Arbeit oder Dauerterminstress, mehr Erwachsene, die einem zuhören, wenn Kinder etwas sagen, mehr Schutz vor Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch: Das alles wünschen sich die Sternsinger für alle Kinder dieser Welt, dieses Jahr besonders für die Kinder in Nicaragua. Und sie wünschen sich vom Bundespräsidenten, „dass Sie mit Ihrer Stimme und bei Ihren Möglichkeiten immer wieder an die Türen klopfen und auf die Rechte der Kinder auf der ganzen Welt pochen“, bat Anna und überreichte dem Bundespräsidenten als Erinnerung eine kleine Tür mit großem Türklopfer.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seine Spende widmete der Bundespräsident einem Projekt im westafrikanischen Guinea. Die Sternsinger unterstützen hier einen Pater, der mehr als 1.000 Straßenkindern ein Zuhause, Bildung, Nahrung und Zugang zu medizinischer Versorgung gibt. Der Bundespräsident wünschte den Sternsingern, dass ihnen viele Spenden in die Dosen geworfen würden und kündigte an: „Ich werde die Sternsinger hier nächstes Jahr fragen, wie viel ihr gesammelt habt.“ Neben der Spende gab es dann noch ein präsidiales Lob: „Ihr seid mutig, ihr seid Vorbilder. Unsere Nation kann stolz sein, dass es euch gibt.“ Bei den Worten wuchs dann auch der letzte kleine König noch ein Stückchen. „Eine tolle Motivation für uns und alle Kinder, die unterwegs sind“, findet BDKJ-Bundespräses Simon Rapp.&nbsp;</p>
<h3>Eine persönliche Schlossführung mit dem Bundespräsidenten</h3>
<p class="bodytext">Die Träger der Aktion, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, zeigten sich erfreut: „Wir sind froh, dass trotz der aktuellen Debatten unser Anliegen nicht in den Hintergrund getreten ist“, so Prälat Klaus Krämer. Er dankte dem Bundespräsidenten für den herzlichen Empfang und wünschte ihm und seiner Familie für das kommende Jahr, dass der Segen des „guten Sterns von Bethlehem Sie den richtigen Weg führen wird.“&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Führung übernahmen Bundespräsident Wulff und seine Gattin höchst persönlich – und zwar durch den Amtssitz. Dort, wo sonst Staatsgäste tafeln und tagen, sorgten nun Sternsinger mit funkelnden Kronen und bunten Gewändern für Glanz. Auch Söhnchen Linus, der im September schon dem Papst die Hand schüttelte, war ob so viel königlichen Glanzes beeindruckt. Bundespräsident Wulff nahm sich einmal mehr Zeit, alle Kinderfragen zu beantworten, und führte die Sternsinger sogar bis ins Arbeitszimmer – „eine seltene Ehre, die ich Euch besonders gerne zuteil werden lassen.“&nbsp;<br />„Der war einfach locker drauf, hat sich echt über unseren Besuch gefreut und war supernett“, resümiert Segensbringerin Jasmin Müller (16) aus Duisburg – auch nach dem Empfang noch aufgeregt. Und Tim Lievertz (14) aus Gelsenkirchen bringt es auf den Punkt: „Das war so der Hammer, da brauch ich ein paar Tage, bis ich das verarbeitet habe.“ Eben ein besonderer Tag.<br /><br /></p>
<h3>Knapp 772 Millionen Euro, mehr als 60.800 Projekte</h3>
<p class="bodytext">Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Knapp 772 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 60.800 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 53. Aktion zum Jahresbeginn 2011 hatten die Mädchen und Jungen aus 11.622 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 41,8 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe. (mik)</p>
<p class="bodytext"><i><b>Hinweis an die Redaktionen:&nbsp;</b>Alle Informationen zur 54. Aktion Dreikönigssingen finden Sie auf unserer Website www.sternsinger.de – aktuelle Pressemitteilungen, digitale Pressemappen, O-Töne und Beiträge für den Hörfunk sowie Grafiken und aktuelle Fotos zu den Veranstaltungen stellen wir Ihnen dort zum Download zur Verfügung:&nbsp;<b>www.sternsinger.org/pressedownload.html</b></i></p>
<p class="bodytext">Presse-Kontakt:</p><ul><li><p>Michael Kreuzfelder (BDKJ): 01761 795 60 99</p></li><li><p>Thomas Römer (Kindermissionswerk &quot;Die Sternsinger&quot;): 01 72 / 980 83 97&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; </p></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Simon Rapp</category>
			<category>Internationale Gerechtigkeit</category>
			<category>Sternsinger</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinder pochen bei Kanzlerin auf ihre Rechte</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=330&#38;cHash=b9e953bc464ab8f948a7bb1e66b99e8e</link>
			<description>Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Sternsinger aus ganz Deutschland</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin. Ja, die kleinen Könige kamen wieder scharenweise mit bunten Gewändern und funkelnden Kronen. Ja, die 108 als Kaspar, Melchior und Balthasar verkleideten Kinder sangen fröhliche Lieder und segneten. Aber sie waren nicht nur lieb und leise. Die Sternsinger aus ganz Deutschland brachten Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag im Bundeskanzleramt zum Regierungsstart eine klare Forderung mit: mehr Einsatz für die Schwächsten dieser Welt!&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Sie pochten mit ihren Sternen auf den Boden und traten mit einem eigens geschriebenen Rap bei der mächtigsten Frau Deutschlands für Kinderrechte weltweit ein. Die Bundeskanzlerin zeigte sich beeindruckt wie erfreut über den königlichen Besuch und dessen „knackige Botschaft“ – und schwärmte angesichts glänzender Gewänder und Sternen von einem „leuchtendem Beispiel“ für den Einsatz für andere.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zum 29. Mal brachten jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen nicht nur Gottes Segen ins Bundeskanzleramt, sondern auch das diesjährige Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“. Genügend Nahrung, gute Bildung, medizinische Versorgung für Kinder weltweit: „Das bleibt unser Ziel“, versprach die Bundeskanzlerin den Sternsingern. „Aber das schafft eine Regierung nicht alleine, wir brauchen dazu Freiwillige, wie euch“, sagte sie zu den 108 Königinnen und Königen. Sie vertraten in Berlin die 500.000 Mädchen und Jungen, die derzeit bundesweit den Segen in die Häuser bringen und Spenden für Kinder in Not sammeln. So auch von der Bundeskanzlerin, die mit ihrer Gabe die Sternsinger beim Bau einer Küche für unterernährte Kinder im nicaraguanischen Matagalpa unterstützt. Das mittelamerikanische Land steht bei der 54. Aktion Dreikönigssingen als Beispielland im Mittelpunkt.</p>
<h3>Sternsinger machen sich stark für Kinderrechte</h3>
<p class="bodytext">„In Nicaragua leidet mehr als die Hälfte der Kinder unter körperlicher Gewalt. Hier und in vielen anderen Ländern werden die Rechte von Kindern massiv missachtet“, stellte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, beim Empfang fest. Das Kindermissionswerk trägt die Aktion gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). „Wir müssen uns gemeinsam dafür stark machen, dass mehr Kinder weltweit zu ihren Rechten kommen“, mahnte Krämer.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Er gab der Kanzlerin auch den Wunsch mit, dass Deutschland als eines der ersten Länder die neue Beschwerdeklausel der UN-Kinderrechtskonvention umsetze. Mit dieser können Kinder die Verletzung ihrer Rechte anzeigen. „Um Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen braucht man Mut und Ausdauer. Manchmal muss man für sein Recht kämpfen und manchmal muss man frech sein. Seid also mutig und hartnäckig, und wenn es sein muss kämpferisch und frech“, ermutigte BDKJ-Bundespräses Pfarrer Simon Rapp die Kinder.&nbsp;</p>
<h3>Daumenkino und der Sternsingersegen</h3>
<p class="bodytext">Die übergaben der Kanzlerin als Erinnerung an ihre Worte nicht nur ein kleines Daumenkino, sondern auch einen entsprechenden Segensspruch: „Die Politik kann vieles tun, zum Guten hin bewegen. Doch oft fehlt neben Kraft und Mut dazu ein bisschen Segen“, sagte Magdalena Rausch (11) aus der Gemeinde Mariä Himmelfahrt in Glauchau (Bistum Dresden-Meißen). „Tun Sie das Richtige, das Gute, und sei es noch so klein. So werden Sie ein Segen für so viele andre sein“, prophezeite Sternsinger Toni Böhm (12) – und schrieb den Segen „20*C+M+B+12“ in den Kreis der Sterne, die das ganze Jahr über im Kanzleramt sichtbar sind.&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Über so viel himmlischen Zuspruch war nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel sichtlich glücklich – auch die Kinder waren begeistert. Etwa die dreikronenhohe und mit sechs Jahren jüngste Sternsingerin Inge Giesel: Sie zieht am Samstag zum allerersten Mal durch die Straßen ihres Heimatortes Genthin (Sachsen-Anhalt) und ist sicher: „Das war heute der Höhepunkt meiner Sternsingerlaufbahn.“ Auch die mit 17 Jahren älteste Königin. Nina Gordetzki aus der Gemeinde St. Margaretha in Holler-Untershausen (Bistum Limburg), gab zu: „Ich hab zwar schon den Papst getroffen, aber das hier war echt cool.“ Für die Sternsinger geht es mit politischer Prominenz weiter: Pünktlich zum Dreikönigsfest am Freitag, 6. Januar, sind sie, vertreten durch Mädchen und Jungen aus der Diözese Essen, bei Bundespräsident Christian Wulff zu Gast.</p>
<h3>772 Millionen Euro, mehr als 60.800 Projekte</h3>
<p class="bodytext">Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Knapp 772 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 60.800 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 53. Aktion zum Jahresbeginn 2011 hatten die Mädchen und Jungen aus 11.622 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 41,8 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe. (mik)</p>
<p class="bodytext">Hinweis an die Redaktionen: Alle Informationen zur 54. Aktion Dreikönigssingen finden Sie auf unserer Website www.sternsinger.de – aktuelle Pressemitteilungen, digitale Pressemappen, O-Töne und Beiträge für den Hörfunk sowie Grafiken und aktuelle Fotos zu den Veranstaltungen stellen wir Ihnen dort zum Download zur Verfügung.</p>
<p class="bodytext">Gruppenfotos von den Sternsingern aus den 27 Diözesen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bieten wir Ihnen heute noch auf unserer Website zum Download an:</p>
<p class="bodytext"><b><a href="http://www.sternsinger.org/pressedownload.html" target="_blank" >&gt; www.sternsinger.org/pressedownload.html</a></b></p>
<p class="bodytext">Presse-Kontakt:</p><ul><li><p>Michael Kreuzfelder (BDKJ): 01761 795 60 99</p></li><li><p>Thomas Römer (Kindermissionswerk &quot;Die Sternsinger&quot;): 01 72 / 980 83 97&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p></li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Simon Rapp</category>
			<category>Internationale Gerechtigkeit</category>
			<category>Sternsinger</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Den Kindern in aller Welt nahe sein</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=329&#38;cHash=2a1c9005f7d7a3d556e36ab4e0189100</link>
			<description>Sternsinger eröffnen Aktion Dreikönigssingen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Mainz. Die Sternsinger klopften an, und es wurde ihnen geöffnet. Zum Abschluss des Eröffnungsgottesdienstes der 54. Aktion Dreikönigssingen am Mittwoch in Mainz wurde für die kleinen und großen Könige das Willigis-Portal des Mainzer Doms aufgeschoben. Ein symbolischer Akt, den es nur selten zu bewundern gilt, aber der gut zum Leitwort der aktuellen Sternsingeraktion passt. Unter dem Motto „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!“ machen sich in diesen Tagen überall in Deutschland 500.000 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige auf ihren Weg zu den Menschen, um den christlichen Segen zu bringen und Spenden für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt zu sammeln. 2.900 Sternsinger waren am Mittwoch nach Mainz gekommen und feierten unter anderem mit Kardinal Karl Lehmann den Auftakt ihrer Aktion.</b><br /><br />„Wenn wir also wieder in den nächsten Tagen durch unsere Städte und Dörfer gehen, oft von Haus zu Haus, dann kommen wir nicht als niedliche Könige, die etwas Romantik in der Weihnachtszeit verstärken, sondern dann treten wir im Namen Jesu, der sich besonders der Kinder angenommen hat, ein für die Menschlichkeit! Kinder sind die Zukunft unserer Welt!“, machte Kardinal Lehmann in seiner Predigt während des Eröffnungsgottesdienstes am Nachmittag deutlich. Und der Kardinal sparte nicht mit Lob für die Mädchen und Jungen, die sich für benachteiligte Kinder in aller Welt einsetzen. „Wir wollen mit der Aktion möglichst vielen helfen, keine Auswahl treffen. Wir wollen die Hilfe weltweit. Dabei geht es um die nackte Existenz, den Hunger, die gesundheitliche Versorgung, die Ernährung und die Wasserversorgung, Schulen und Bildungseinrichtungen, Hilfen für Leib und Seele, soziales Zusammenleben und die Förderung seelsorglicher Aufgaben. Dabei wollen wir nicht nur von außen helfen, was schon sehr viel ist, sondern wir wollen die eigene Fantasie und Kraft der Kinder in aller Welt anregen.“<br /><br />Für die Sternsinger hatte der Auftakt bereits morgens im Hof des Kurfürstlichen Schlosses begonnen. Musik und Interviews bestimmten das Programm in historischer Umgebung. Angeführt von einem großen Stern zogen die Mädchen und Jungen im Anschluss durch die Mainzer Innenstadt bis zum Marktplatz. Auch wenn der Großteil der Sternsinger aus dem gastgebenden Bistum kam – Gruppen aus den zwölf (Erz-)Bistümern Köln, Speyer, München und Freising, Trier, Bamberg, Würzburg, Freiburg, Paderborn, Hamburg, Münster, Essen und Fulda waren darüber hinaus dabei. Die weitesten Anreisen dürften dabei die Gruppen aus Pinneberg (Erzbistum Hamburg) und aus Traunstein (Erzbistum München und Freising) gehabt haben.<br /><b><br />Brücken schlagen zu den Kindern in der Welt</b><br />„Wir wollen den Kindern in aller Welt nahe sein und Brücken schlagen in ihre Welt. Ich danke euch ganz herzlich, dass ihr von überall her gekommen seid“, begrüßte Kardinal Lehmann die große Schar vor dem Dom. Und es war ein beeindruckendes Bild, das sich dem Kardinal von der Bühne aus bot. Unterhalb des Doms füllten die 2.900 Sternsinger einen Großteil des Mainzer Marktplatzes aus. Zahllose Sterne wurden dabei in die Höhe gereckt, auf die die Mädchen und Jungen einzelne Kinderrechte geschrieben hatten. „Wir wollen, dass alle Kinder genug zu essen haben“ oder „Ein Zuhause für alle Kinder!“ war auf den gelb-goldenen Sternen zu lesen, und die engagierten Könige unterstrichen damit, dass ihnen die Kinderrechte, der thematische Mittelpunkt der Aktion, auch wirklich am Herzen liegen. 17 verschiedene Workshops wurden anschließend für die Sternsinger in der Maria-Ward-Schule, der Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Schule, der Martinus-Schule und dem Willigis-Gymnasium angeboten. Auf dem Programm standen unter anderem eine Hörfunkwerkstatt, ein Selbstverteidigungstraining und zahlreiche kreative Angebote rund um das Dreikönigssingen und rund um Nicaragua, dem Beispielland der laufenden Aktion.<br /><br /><b>Ein fröhliches Bild und viel Engagement</b><br />Zusammen mit den Sternsingern Hanna (10 Jahre), Felix (12) und Eva (17) aus der Gemeinde St. Laurentius und St. Stephan in Sprendlingen-Dreieich übernahmen Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, und Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die offizielle Aussendung der Sternsinger zum Abschluss des Gottesdienstes. Und geöffnet wurde dabei auch das große, bronzene Willigis-Portal. „Die Sternsinger haben heute ein ganz tolles und fröhliches Bild abgegeben, aber sie haben auch gezeigt, wie sehr sie sich mit den Inhalten der Aktion auseinandergesetzt haben. Es war ein großartiger Auftakt“, machte Prälat Klaus Krämer deutlich. „Es war toll, dass die Kinder heute im Mittelpunkt standen, die Sternsinger und ihr Engagement“, freute sich Pfarrer Simon Rapp über den gelungenen Auftakt. Das Kindermissionswerk und der BDKJ sind die bundesweiten Träger der Aktion. Für die Eröffnung in Mainz zeichneten federführend der BDKJ-Diözesanverband und das Bischöfliche Jugendamt Mainz verantwortlich. Mainz war nach 1989 zum zweiten Mal Gastgeber einer bundesweiten Aktionseröffnung, die jedes Jahr ein anderes Bistum ausrichtet. Zum Gelingen der Veranstaltung trugen rund 80 hauptberufliche und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bei.<br /><b><br />Knapp 772 Millionen Euro, mehr als 60.800 Projekte</b><br />Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Knapp 772 Millionen Euro wurden seither gesammelt, mehr als 60.800 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 53. Aktion zum Jahresbeginn 2011 hatten die Mädchen und Jungen aus 11.622 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 41,8 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.</p>
<p class="bodytext"><i><b>Pressekontakt</b>: Michael Kreuzfelder, 0211 4693155, presse(a)bdkj.de</i></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 20:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„weltwärts“: Staat und Zivilgesellschaft müssen stärker zusammenarbeiten</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=327&#38;cHash=93dc92cc5805867d5ce45f4b06666d48</link>
			<description>Seit dem Jahr 2008 gibt es den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“.  Im Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ein wesentliches Ergebnis dieser Analyse überrascht nicht. „weltwärts“ wird nur dann erfolgreich sein, wenn es wesentlich stärker als bisher als Gemeinschaftsprogramm von Staat und Zivilgesellschaft ausgerichtet ist. Aus Sicht des Katholischen Verbundes leitet sich daraus die gemeinsame Steuerung des Programms auf Augenhöhe ab. Dies beinhaltet sowohl&nbsp; die Mittelbewirtschaftung, administrative Regelungen als auch Qualitätsentwicklung und ein Anerkennungsverfahren für Einsatzplätze, welches die Erfahrungen und die Verantwortung der Träger in den Mittelpunkt stellt. Der Katholische Verbund bietet dafür seine konstruktive Zusammenarbeit an. Die Finanzierung der zusätzlichen Leistungen darf dabei aber nicht mehr alleine bei den Trägerzusammenschlüssen liegen.</b></p>
<p class="bodytext"><br />Gemeinsame Programmverantwortung bedeutet aus Sicht des Verbundes auch eine Vergewisserung über die Zielsetzungen des Programms, die Profilschärfung, die Rolle der Partnerorganisationen und die Möglichkeiten des bildungs- und entwicklungspolitischen Engagements der zurückgekehrten Freiwilligen im Verständnis einer gemeinsamen „Ownership“.</p>
<p class="bodytext"><br />Insbesondere der verstärkte Einbezug von Partnerorganisationen bedarf weiterhin der Unterstützung durch geeignete Begleitmaßnahmen, die dazu führen, dass der Süd – Nord Dialog im Sinne des gemeinsamen Lernens qualifiziert durchgeführt werden kann. Die Evaluierungsergebnisse bestärken den Katholischen Verbund in seiner Forderung eine angemessene dialogische Infrastruktur und Vernetzung durch Begleitmaßnahmen zu fördern. In diesem Zusammenhang sollte auch ein Reverseprogramm konzeptionell verankert sein.</p>
<p class="bodytext"><br />Mit großem Erstaunen stellt der katholische Verbund fest, dass der größte Zuwendungsempfänger, der ehemalige ded, in der Evaluierung nicht erwähnt wird. Auf Grund der vom ded eingenommenen Sonderrolle im Programm sei dies unangemessen und wenig transparent.</p>]]></content:encoded>
			<category>Freiwillig &amp; sozial</category>
			<category>Aktionen &amp; Kampagnen</category>
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			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 16:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>72-Stunden-Aktion bekommt Katholikentags-Preis</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=325&#38;cHash=34507a34c47bab14db78e4b4857e3c30</link>
			<description>Preisträger des Aggiornamento-Preises stehen fest</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) erhält den 1. Preis der Deutschen Katholikentage - Aggiornamento-Preis für seine bundesweite &quot;72-Stunden-Aktion&quot;. Außerdem ausgezeichnet werden das Projekt &quot;Kulturmittlerin&quot; der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sowie die Initiative &quot;JUNA (Jugend und Naturschutz)&quot; im Norden der Erzdiözese Freiburg.</b></p>
<p class="bodytext">Der vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gestiftete Preis wird während des 98. Deutschen Katholikentags im Mai kommenden Jahres im Rahmen einer Konzilsgala zum ersten Mal verliehen. 2012 jährt sich das Zweite Vatikanische Konzil zum fünfzigsten Mal. Der Jury für den Katholikentagspreis gehörten unter anderem Erzbischof Robert Zollitsch und ZdK-Präsident Alois Glück an.</p>
<p class="bodytext">ZdK-Präsident Alois Glück zeigte sich beeindruckt von den vielen guten Einsendungen. Er sagte: &quot;Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ spornt Kinder und Jugendliche zu vielen guten sozialen Projekten an. Junge Menschen schenken ihre Zeit und ihre Kreativität, um die Welt aus ihrem Glauben heraus zu gestalten - dieses Engagement zeichnen wir gerne aus.&quot; Zudem lobte Glück das Projekt &quot;Kulturmittlerin&quot; der kfd als &quot;beispielhaftes Projekt zur Integration, das eine breite Wirkung in viele Diözesen und Pfarrgemeinden hinein hat und viele Frauen aktiviert und beteiligt&quot;. Glück hob zudem hervor: &quot;Die Initiative JUNA ist ein großartiges Beispiel dafür, dass man auch als kleine Gruppe sehr viel bewegen kann.&quot;</p>
<p class="bodytext">Mit der &quot;72-Stunden-Aktion&quot; fordert der BDKJ junge Menschen heraus, innerhalb von 72 Stunden eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe zu lösen. Die Aktion fand 2009 erstmals in 16 von 27 deutschen Diözesen statt und wird 2013 bundesweit durchgeführt. &quot;Der Preis gehört den 100.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in 3.000 Projekte und in nur 72 Stunden die Welt ein bisschen besser gemacht haben&quot;, so BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler in einer ersten Reaktion. &quot;Mit der Aktion wollen die katholischen Jugendverbände zeigen, dass Kirche Spaß macht, dass Kirche Gesellschaft gestaltet - und dass auch Kinder und Jugendliche Gott in dieser Welt ein Gesicht geben. Die Auszeichnung gibt uns noch mal einen Kick für die nächste Aktion.&quot; Diese wird von 13. bis 16. Juni 2013 bundesweit stattfinden. Die &quot;72-Stunden-Aktion&quot; des BDKJ erhält den 1. Preis der Deutschen Katholikentage und 5.000 Euro Preisgeld.</p>
<p class="bodytext">Ausgezeichnet wird außerdem das Projekt &quot;Kulturmittlerin&quot; der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd). Migrantinnen werden hier nicht als Hilfesuchende behandelt, sondern agieren auf gleicher Augenhöhe. Frauen mit und ohne Migrationshintergrund erarbeiten in den kfd-Diözesanverbänden gemeinsam Modelle für den interkulturellen und interreligiösen Dialog. Das Projekt erhält 3.000 Euro Preisgeld.</p>
<p class="bodytext">Die im Norden der Erzdiözese Freiburg beheimatete Initiative &quot;JUNA&quot; wird mit 2.000 Euro Preisgeld unterstützt. Die Initiative wurde von Ministrantinnen und Ministranten ins Leben gerufen, beschränkt sich jedoch nicht auf diese Gruppe. Der gemeinsame Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung werde zu einem &quot;verbindenden Element, das Menschen verschiedener Herkunft zusammenbringt und den Aufbau einer starken Bürgergesellschaft vor Ort stärkt&quot;, so ZdK-Mitglied Felix Neumann (Diözesanrat Freiburg), der die Initiative für den Aggiornamento-Preis vorgeschlagen hatte.</p>
<p class="bodytext">Eine lobende Erwähnung spricht die Jury des Aggiornamento-Preises dem Programm INkonzept des Diözesanrats im Bistum Rottenburg-Stuttgart aus. INkonzept fördert &quot;inspirierende, integrierende, innovative Initiativen&quot; in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unter dem Motto &quot;Wir helfen Ihnen helfen&quot;.</p>
<p class="bodytext">Der 98. Deutsche Katholikentag findet von 16. bis 20. Mai 2012 in Mannheim statt, erwartet werden mindestens 25.000 Dauerteilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie 30.000 Tagesgäste aus der Region. Katholikentage werden vom ZdK in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 97. Deutsche Katholikentag fand 2008 in Osnabrück statt, 2010 trafen sich Christinnen und Christen beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag in München.</p>
<p class="bodytext">Der Aggiornamento-Preis wird in Mannheim erstmals verliehen. Er zeichnet Initiativen aus, die einen Bezug zum Leitwort des jeweils nächsten Katholikentags aufweisen oder sich mit drängenden gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigen. Der Name des Preises der Deutschen Katholikentage erinnert an das inoffizielle Motto des Konzils: &quot;Aggiornamento&quot; leitet sich vom italienischen &quot;giorno&quot; (Tag) ab und bedeutet etwa &quot;Verheutigung&quot; oder &quot;Auf den heutigen Stand bringen&quot;. Gemeint ist die Öffnung der katholischen Kirche für das Hier und Jetzt - eine Öffnung, die der Kirche erlaubt, ihren Dienst in der modernen Welt zu leisten. Diesen Weckruf gab der Konzilspapst Johannes XXIII. an die katholische Welt aus. (Gudrun Lux / Katholikentag)</p>
<p class="bodytext">&gt; <a href="http://www.katholikentag.de/" target="_blank" >www.katholikentag.de</a></p>
<p class="bodytext"><i><b>Pressekontakt</b>: Michael Kreuzfelder, 0211 4693155, presse(a)bdkj.de</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Dirk Tänzler</category>
			<category>Aktionen &amp; Kampagnen</category>
			<category>Startseite</category>
			<category>72-Stunden-Aktion</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Besserer Schutz für Kinder</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=326&#38;cHash=08355d1eaee8e87c40f49b0effe1bccf</link>
			<description>BDKJ begrüßt das neue Bundeskinderschutzgesetz befürchtet aber Nachteile fürs Ehrenamt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Berlin. 16. Dezember. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) begrüßt die Einigung beim Bundeskinderschutzgesetz. „Das Gesetz und die darin vorgesehenen Maßnahmen bieten Kindern einen besseren Schutz vor Vernachlässigung und Gewalt“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Ursula Fehling am Freitag in Berlin. Vor allem die Idee, Hebammen stärker mit der Begleitung gefährdeter Familien zu betrauen, sei ein gutes Mittel, das jetzt endlich finanziert sei. Gleichzeitig befürchtet der Dachverband der katholischen Jugendorganisationen Nachteile für die ehrenamtliche Jugendarbeit.</b>&nbsp;</p>
<p style="line-height:14.0pt" class="bodytext">Denn die Kommunen sind im Gesetz nicht mehr verpflichtet, die Qualitätskriterien für den Jugendschutz vor Ort mit freien Trägern – wie eben den katholischen Jugendverbänden – individuell zu vereinbaren. „Führungszeugnisse oder andere schwer erfüllbare Auflagen für Wochenenden und Sommerlager - das kann jetzt jede Kommune Jugendverbänden auferlegen. Das würde die ehrenamtliche Arbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen echt erschweren.“&nbsp; Der Kinderschutz stehe natürlich zu Recht im Vordergrund des Gesetzes. „Aber es stellt das Ehrenamt und die Selbstorganisation von Jugendarbeit vor große Herausforderungen.“ Das hätte zum Beispiel mit einer finanziellen Unterstützung der Präventionsarbeit von Jugendverbänden besser geregelt werden können.&nbsp;</p>
<p style="line-height:14.0pt" class="bodytext">Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.&nbsp;</p>
<p style="line-height: 14pt;" class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Ursula Fehling</category>
			<category>Politik &amp; Jugend</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:50:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Antrittsbesuch beim neuen Jugendbischof</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=324&#38;cHash=5971225b499811c5c11f5056e0af1880</link>
			<description>Wiesemann lobt katholische Jugendarbeit</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der neue Jugendbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann hat am Dienstag den Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Speyer zu einem Antrittsbesuch empfangen. Ursula Fehling, Dirk Tänzler und Pfarrer Simon Rapp berieten mit dem Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz unter anderem die pastorale Situation in Deutschland, den kirchlichen Dialogprozess und die 72-Stunden-Aktion des BDKJ 2013. In offener Gesprächsatmosphäre lobte Bischof Wiesemann die Arbeit der katholischen Jugendverbände und –organisationen in Deutschland. Und er kündigte seinen persönlichen Besuch bei der BDKJ Hauptversammlung im Mai 2012 in Altenberg an. (Text: Michael Kreuzfelder, Foto: Bischöfliche Pressestelle Speyer)<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Dirk Tänzler</category>
			<category>Ursula Fehling</category>
			<category>Simon Rapp</category>
			<category>Kirche &amp; Jugend</category>
			<category>Startseite</category>
			
			<author>presse@bdkj.de</author>
			<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 15:56:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Stephan Jentgens wechselt in Geschäftsführung von Adveniat</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=323&#38;cHash=318766ce9e266455af6fae186cf49b01</link>
			<description>Düsseldorf / Essen, 12. Dezember. Stephan Jentgens wird zum 1. April 2012 stellvertretender...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Düsseldorf / Essen, 12. Dezember. Stephan Jentgens wird zum 1. April 2012 stellvertretender Geschäftsführer der Bischöflichen Aktion Adveniat. Jentgens scheidet damit nach sechs Jahren als Geschäftsführender Direktor des Jugendhaus Düsseldorf, der Bundeszentrale für katholische Jugendarbeit, aus. Auch die Geschäftsführung des BDKJ-Bundesstelle e.V., der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz sowie des Verlags Haus Altenberg gibt Jentgens ab. </b><br /><br />Der 45-Jährige stammt gebürtig aus Aachen, ist gelernter Bankkaufmann mit betriebswirtschaftlicher Zusatzausbildung und Diplompädagoge. Vor seiner Tätigkeit in Düsseldorf war Jentgens Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), deren Förderverein er noch heute ehrenamtlich vorsteht. <br /><br />In seiner Arbeit mit Bundesministerien, der Deutschen Bischofskonferenz, Hilfswerken und dem Deutschen Bundesjugendring hat Jentgens förderpolitische Schwerpunkte gesetzt. Die Entwicklungszusammenarbeit kennt er aus seiner Arbeit in DPSG und BDKJ. Jugendhaus Düsseldorf, BDKJ und Arbeitsstelle für Jugendseelsorge bedauern den Wechsel von Jentgens und wünschen ihm für seine neuen Aufgaben bei Adveniat Gottes Segen.<br /><br />Ein Foto von Stephan Jentgens steht zum Download unter <a href="http://www.bdkj.de" target="_blank" >www.bdkj.de</a>&nbsp; und <a href="http://www.adveniat.de" target="_blank" >www.adveniat.de</a>&nbsp; bereit.</p>
<p class="bodytext"><a txdam="2059" href="fileadmin/redakteur/bilder/news/2011/2012_12_12_stephan_jentgens.jpg"><img src="uploads/RTEmagicC_2012_12_12_stephan_jentgens.jpg.jpg" width="300" height="450" alt="" /></a><br /><br />Pressekontakt: <br />Michael Kreuzfelder (BDKJ), 0211 4693-155, <a href="mailto:presse@bdkj.de" >presse@bdkj.de</a> <br />Carolin Kronenburg (Adveniat), 0201 1756203, <a href="mailto:carolin.kronenburg@adveniat.de" >carolin.kronenburg@adveniat.de</a> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Bundesvorstand</category>
			<category>Gremien</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Mit Kompromissen lässt sich der Klimawandel nicht aufhalten&quot;</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=321&#38;cHash=0e6962b7527e88cbcccedcf3c48276f6</link>
			<description>Durban reicht nicht: Katholische Jugendverbände fordern Taten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Düsseldorf, 11. Dezember. Zum Ende der 17. UN-Klima-Konferenz in Durban appelliert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) an die Staatengemeinschaft, die Zukunft nicht aufs Spiel zu setzen. Die Einigung auf den Fahrplan zu einem neuen globalen Klimaschutzabkommen und die Einrichtung eines Klimafonds seien erste Schritte, denen jedoch verbindliche Maßnahmen folgen müssen. Das erklärt der BDKJ, und darin besonders die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und die Katholische Landjugendbewegung (KLJB), am Sonntag. „Die Bundesregierung war Vorreiterin bei den Verhandlungen in Durban. Dieser Rolle kann sie nur gerecht werden, wenn sie jetzt Taten folgen lässt“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler. Gerade aus Sicht junger Menschen, seien die Ergebnisse nicht ausreichend. „Die Zeit rennt uns davon, mit Kompromissen können wir den Klimawandel nicht aufhalten.“</b></p>
<p class="bodytext">In zahlreichen Lobbygesprächen und Protestaktionen im Vorfeld und in Durban versuchten Jugendliche, sich und ihren Anliegen Gehör zu verschaffen. Teilweise mit Erfolg: Im Abschlussdokument wird Jugend jetzt als wichtige Inputgeberin genannt. „Jugend will und wird sich gegen den Klimawandel einsetzen. Denn wir und unsere Kinder müssen mit den Folgen des Klimawandels leben“, so Magdalena Werner von der DPSG. Sie war mit einer dreiköpfigen DPSG-Delegation in Durban. Dort setzte sie sich im Rahmen des Jugendnetzwerks YOUNGO ein für verbindliche Klimaschutzziele, die Einführung eines Systems des Climate Mainstreamings und eine internationale Finanztransaktionssteuer, um den „Green Climate Fund“ zu füllen.</p>
<p class="bodytext">Um diesen effektiv einzusetzen, seien verbindliche finanzielle Zusagen und ein weltweites Bekenntnis zu Klimagerechtigkeit nötig, so Wolfgang Ehrenlechner, Bundesvorsitzender der KLJB. Der Schwerpunkt der Förderung müsse auf den Perspektiven für die Menschen in den Ländern liegen, die am meisten unter dem Klimawandel leiden. „Diese Staaten müssen von dem neuen Klimafonds darin unterstützt werden, Anpassungsmaßnahmen zu verwirklichen. Nur so können weitere Hungerkrisen verhindert werden und ein Ausweg aus der Armutsspirale vieler Kleinbauern gefunden werden“, so Ehrenlechner.</p>
<p class="bodytext">Die katholischen Jugendverbände werden sich auch jenseits von Konferenzen für Klimagerechtigkeit einsetzen. Mit Bildungsarbeit in Gruppenstunden, und mit der klimaneutralen Gestaltung von Jugendhäusern und Veranstaltungen leisten, sie schon jetzt einen Beitrag zur Verringerung des CO²-Ausstosses. „Es ist beeindruckend, wie sich junge Menschen auf der ganzen Welt gemeinsam für ihre Zukunft einsetzen. Das Klima geht uns alle an, egal ob man Amerikanerin oder Chinese, Europäerin oder Afrikaner ist“, resümiert Lars Kramm, Internationaler Beauftragter der DPSG.</p>
<p class="bodytext">Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Weitere Infos unter <a href="http://www.dpsg.de" target="_blank" >www.dpsg.de</a>&nbsp; und <a href="http://www.kljb.org" target="_blank" >www.kljb.org</a> . </p>
<p class="bodytext"><i>Pressekontakt: Michael Kreuzfelder • <a href="mailto:mkreuzfelder@bdkj.de" >mkreuzfelder@bdkj.de</a> • mobil 01 76 . 17 95 60 99&nbsp; </i></p>]]></content:encoded>
			<category>DPSG</category>
			<category>KLJB</category>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>News</category>
			<category>Dirk Tänzler</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Internationale Gerechtigkeit</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 14:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Christlich handeln reloaded - Handlungsmotiv: Nächstenliebe</title>
			<link>http://www.bdkj.de/index.php?id=18&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=320&#38;cHash=c0b9e0eeccb1f6746d62ff320c3ee229</link>
			<description>BDKJ Journal Winter 2011 erschienen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das BDKJ Journal Winter 2011 ist erschienen. „Ich bin Christin.“ Das sagen viele junge Menschen von sich. Aber was heißt das? Wie gestalten junge Menschen ihren Alltag, ihren Beruf und ihre Freizeit? Was ist christliches Handeln – und wie ist es in Kirche, Gesellschaft und Politik erkennbar? Was motiviert junge Menschen, sich für andere einzusetzen? Fragen, denen das Winter Journal nachgeht.</p>
<p class="bodytext"><a href="index.php?id=484" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Leseproben, weiterführende Informationen und Bestellung</a></p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			<category>Freiwillig &amp; sozial</category>
			<category>Gremien</category>
			<category>Kirche &amp; Jugend</category>
			<category>Startseite</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:04:00 +0100</pubDate>
			
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