Frühstückstalk zum ÖKT - Junge Zivilgesellschaft unter Druck

12.05.2021, 09.30 - 10.30 Uhr via Zoom

Nur vier Prozent der Menschen weltweit leben in Ländern, in denen der Staat zivilgesellschaftliche Freiheiten für alle Menschen garantiert, in denen es z.B. ohne rechtliche oder praktische Hürden möglich ist, Vereinigungen zu bilden oder im öffentlichen Raum Demonstrationen abzuhalten.

In vielen europäischen Ländern kämpfen Jugendverbände mit repressivem staatlichem Handeln. So zum Beispiel in der Ukraine, wo hohe administrative Hürden Jugendverbandsarbeit behindern oder in Belarus, wo das Regime Lukaschenko junge engagierte Menschen und deren Angehörige willkürlich inhaftiert, weil sie für eine demokratische Gesellschaft demonstrieren.

Auch in Deutschland wächst der Druck auf zivilgesellschaftliche Akteur*innen. Was bedeutet dies für das zivilgesellschaftliche Engagement und die politische Teilhabe junger Menschen und wie können sich evangelische und katholische Akteur*innen für eine offene Zivilgesellschaft einsetzen?

Darüber wollen wir mit

  • Lisi Maier, BDKJ-Bundesvorsitzende
  • Sebastian Vogt, scheidendes Mitglied im Beirat Jugend des Europarats
  • Elmar Noé, MISEREOR - Referent für Zivilgesellschaftliches Engagement

ins Gespräch kommen.

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