Wissenschaftliche Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Kontext des BDKJ und den angeschlossenen Jugendverbänden

Im Juli 2026 startet eine umfassende, wissenschaftliche Studie zur Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt im BDKJ und den angeschlossenen Jugend- und Diözesanverbänden. Die Untersuchung ist als offener, multiperspektivischer Prozess angelegt und nimmt den Zeitraum 1945 bis 2025 in den Blick. 
Unser Ziel ist es Betroffenen Gehör zu schenken, Fälle systematisch zu dokumentieren und organisationale Strukturen zu durchleuchten, um die Präventions- und Interventionsarbeit der Zukunft konsequent weiterzuentwickeln. 


Die wissenschaftliche Untersuchung verfolgt drei zentrale Absichten:

  • Dokumentation und Analyse von Gewaltfällen sowie das Sichtbarmachen bisheriger Leerstellen
  • Identifikation möglicher gewaltbegünstigender und aufrechterhaltender Faktoren sowie von Schutzfaktoren der katholischen Jugendverbandsarbeit
  • Schaffung einer wissenschaftlichen Grundlage für weitere Aufarbeitungsschritte und die Weiterentwicklung von Prävention und Intervention

Mit der Durchführung hat der BDKJ ein Forschungskonsortium beauftragt:

  • Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP), München
  • Dissens – Institut für Bildung und Forschung, Berlin

Das Forschungskonsortium informiert auf einer eigenen Homepage über das Forschungsprojekt.

Headerbild: Barbara Dietl / UBSKM

Kontakt

Volker Andres

BDKJ-Bundesvorsitzender
Tel. 0211 / 46 93 - 162
andres[at]bdkj.de