Klimaneutralitätsausschuss

 

 

Auftrag des Klimaneutralitätsausschusses

Der Klimaneutralitäts-Ausschuss wurde bei der BDKJ-Hauptversammlung 2022 einberufen. Wichtige Aufgaben sind:

  • Erstellung eines Projektplans, wie die BDKJ-Bundesstelle bis 2030 klimaneutral sein kann und diesen an die Mitglieds- und Diözesanverbände weitergeben
  • Vernetzung innerhalb des BDKJs zum Thema Klimaneutralität
  • Bereitstellen von Bildungsmaterialien

 (siehe Antrag "Einrichtung Ausschuss Klimaneutralitöt" )

Zudem richtet er sich nach dem Antrag Klimaneutrale Jugendverbandsarbeit bis 2030 

Aktueller Stand und Ausblick         

 

Seit der HV 2022 traf sich der Ausschuss viermal digital und für ein Wochenende in Präsenz. Grundsätzlich sind zwei digitale und zwei präsente Termine im Jahr angedacht. Nach einer Findungs- und Kennenlernphase befasste sich der Ausschuss mit dem Thema Klimaneutralität.

Es wurde eine Definition für die BDKJ-Bundesstelle verfasst (s. unten). Weiterhin wurde sich mit einem externen Referenten von Kate e.V. (Verein für Umwelt & Entwicklung) tiefer in den Prozess eingearbeitet. Dafür wurde eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, welche alle Bereiche der Bundesebene mit ihrem CO₂-Äquivalenzausstoß erfasst, bewertet und ordnet. Im nächsten Schritt werden auf Basis der Wesentlichkeitsanalyse die Daten zur Erstellung einer Klimabilanz der BDKJ-Bundesstelle gesammelt. Die Erfassung der Daten wird aufgrund der Verfügbarkeit der Daten größtenteils von der Bundesstelle durchgeführt. Die Datenerfassung soll bis Mitte September durchgeführt werden. Daraufhin werden Schlüsse aus der Klimabilanz gezogen, wie eine Vermeidung oder Reduzierung des Ausstoßes möglich sein wird. Auch wird im Verlauf des nächsten Jahres an den Bildungsmaterialien weitergearbeitet, welche dann zur Verfügung gestellt werden.

 

Erste Arbeitsergebnisse

Definition “Klimaneutralität”

Wir verstehen für den BDKJ-Bundesstelle e.V. den Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung 2021 „Klimagerechtigkeit jetzt!“  bis 2030 klimaneutral zu sein als Erreichung von Treibhausgasneutralität. Dies bedeutet, die jährliche Summe der verursachten und kompensierten Treibhausgase ist Null. Dabei gilt im Prozess der Umsetzung, dass Emissionen erst dann kompensiert werden dürfen, wenn sie in keinem Fall vermieden werden können.  

Bei der Umsetzung der Ziele wird mit nachfolgender Priorität vorgegangen: 

  1. Emissionen vermeiden 
  2. Emissionen reduzieren 
  3. Emissionen kompensieren 

Bei der Wahl der Kompensationspartner*innen achten wir auf faire und ökologische Kriterien und haben globale Klimagerechtigkeit sowie Generationengerechtigkeit im Blick. 

In Auseinandersetzung mit der Thematik ist uns bewusst, dass der Prozess der Treibhausgasneutralität niemals abgeschlossen ist, sondern kontinuierliches Monitoring und Handeln sowie jährliche Bilanzierung benötigt.  
 

Hintergrund zur Definition: Laut Weltklimarat (IPCC) ist Klimaneutralität das Konzept eines Zustandes, in dem menschliche Aktivitäten keine (Netto-)Auswirkungen auf das Klimasystem haben. Klimaneutralität im eigentlichen Sinne ist praktisch nicht möglich, da Menschen immer im Austausch mit ihrer Umwelt leben. Denn neben Treibhausgasen spielen noch andere Faktoren bei der Erderwärmung eine Rolle, wie beispielsweise Verunreinigungen von Böden und Gewässern oder Rohstoffverbrauch. Um der Klimaneutralität möglichst nah zu kommen, soll eine vollständige Treibhausgasneutralität erreicht werden. Dabei spielen neben CO₂ auch andere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas eine Rolle.

Schritte bis zur Klimaneutralität

Hierfür erarbeiten wir aktuell eine eigene Website, welche den Prozess ausführlich erläutert und umfangreich begleitet.

 

Hilfreiche Links

Erklärung verschiedener Definitionen auf Deutsch: https://www.tagesschau.de/inland/btw21/klimaneutralitaet-107.html

Erklärung verschiedener Definitionen auf Englisch des Intergovernmental  Panel on Climate Change: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/glossary/

Fakten zur Klimaneutralität einfach erklärt: https://www.klimaneutralitaet.de/

Infovideo zu Klimaneutralität und Kompensation: Klimaneutralität einfach erklärt | green:screen

Treibhausgasrechner für Veranstaltungen: https://uba-event-free.co2ckpit.de/de_DE/footprint/

Zusammensetzung des Ausschusses

 

Mitglieder des Ausschusses sind: Crispin Klusmann (CAJ), Fabian Abel (Entwicklungspolitischer Ausschuss), Franziska Hogenmüller (BDKJ DV Köln), Isabel Rutkowski (KLJB), Julius Glaser (SMJ), Marco Gnacy (BDKJ DV München und Freising) und Patrycja Reczek (KSJ). Gregor Podschun begleitet den Ausschuss vom Bundesvorstand aus beratend, Stefan Dengel als Referent der Bundesstelle ebenfalls beratend. Isabel Rutkowski und Marco Gnacy wurden zu den Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Bei Fragen wendet euch gerne an Isabel (i.rutkowski@mijarc.eu) oder Marco (marco.gnacy@bdkj.org).

Kontakt

Gregor Podschun

BDKJ-Bundesvorsitzender
Tel. 02 11 / 46 93 - 162
podschun[at]bdkj.de

Stefan Dengel

Referent für Soldat*innenfragen
Tel. 02 11 / 46 93 - 184
sdengel[at]bdkj.de