BDKJ – katholisch, politisch, aktiv.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) steht für selbstorganisierte Jugendverbandsarbeit in der katholischen Kirche. Als Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden, in denen rund 660.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 28 Jahren organisiert sind, ist seine wichtigste Aufgabe die Interessenvertretung seiner Mitglieder in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Die im BDKJ organisierten katholischen Jugendverbände befähigen Kinder und Jugendliche zu kritischem Urteil und eigenständigem Handeln aus christlicher Verantwortung. Dazu gehört der Einsatz für eine gerechte und solidarische Welt. Er versteht sich als gesellschaftliche Kraft in der Kirche und wirkt bei der „Entwicklung von Kirche, Gesellschaft, Staat und internationalen Beziehungen“ mit. Darüber hinaus kümmert sich der BDKJ um die Absicherung der finanziellen Förderung und unterstützt die katholischen Jugendverbände als Dachorganisation in vielen Belangen.

Als einer der größten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring (DBJR), bringt sich der BDKJ aktiv in jugendpolitische Fragen ein. Außerdem vertritt der BDKJ die katholische Jugend unter anderem im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und ist damit eine wichtige Stimme des Deutschen Laienkatholizismus.

Der BDKJ-Bundesvorstand besteht derzeit aus Lisi Maier (BDKJ-Bundesvorsitzende), Stefan Ottersbach (BDKJ-Bundespräses) undGregor Podschun (BDKJ-Bundesvorsitzender). Oberstes beschlussfassendes Gremium ist die BDKJ-Hauptversammlung, die einmal jährlich tagt.

Der BDKJ wurde 1947 in Hardehausen gegründet und hat in seiner 70-jährigen Geschichte seine Schwerpunkte bewahrt: Katholisch. Politisch. Aktiv.

 

Wie wird der BDKJ auf Bundesebene finanziert?

  • Der Rechtsträger auf Bundesebene ist der BDKJ-Bundesstelle e.V., der alle Aktivitäten des Bundesvorstandes und der Bundesstelle trägt. Der Verein finanziert sich aus drei Quellen:
  • Mitgliedsbeiträge der Jugendverbände auf Bundes- und Diözesanebene im BDKJ
  • Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (staatliche Mittel)
  • Zuwendung vom Verband der Diözesen Deutschlands (überwiegend Kirchensteuermittel).

Zudem werden für Projekte (wie zum Beispiel die 72-Stunden-Aktion) gezielt Drittmittel eingeworben. Für einige Fachbereiche in der BDKJ-Bundesstelle gibt es (anteilige) Refinanzierung zum Beispiel über staatliche Stellen (BMFSFJ), über Hilfswerke (MISEREOR, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken) oder weitere Partner (Katholisches Militärbischofsamt).

Die Jugend- und Diözesanverbände finanzieren sich über ihre je eigenen Rechtsträger selbst. Für sie übernimmt der BDKJ auf Bundesebene sowie vor allem der Jugendhaus Düsseldorf e.V. zum Teil eine Zentralstellenfunktion für die Vergabe von bundesweiten Fördermitteln.

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