Für eine gleichberechtigte Verteilung von Care-Arbeit

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Care-Arbeit: Hände greifen ineinander

Foto: National Cancer Institute on Unsplash

Die sogenannte Gender Care Gap liegt in Deutschland bei 52 Prozent. Auf diese ungleiche Verteilung von Sorgearbeit – sowohl gesellschaftlich als auch in der Familie – macht die Bundesfrauenkonferenz des BDKJ mit ihrem Beschluss „Care-Arbeit und Corona“ aufmerksam und stellt Forderungen an Politik, Wirtschaft und die Kirche als Arbeitgeberin.

„In den katholischen Jugendverbänden setzen wir uns dafür ein, dass sich Kinder und Jugendliche ohne feste Rollenbilder entwickeln und Entscheidungen für ihre Lebensgestaltung frei treffen können“, so die BDKJ-Bundesfrauenkonferenz. Um das sicher zu stellen, brauche es aber dringend Entwicklungen im Care-Bereich.

Der BDKJ fordert daher unter anderem, dass Sorgeberufen mehr Anerkennung zukommt, zum Beispiel durch eine höhere Ausbildungsvergütung bzw. faire Löhne, die Abschaffung des Schulgeldes bei vollzeitschulischen Ausbildungsberufen und bessere Aufstiegs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Außerdem spricht sich der BDKJ erneut für die Abschaffung des Ehegattensplittings aus und macht sich dafür stark, dass Menschen, die füreinander Verantwortung übernehmen, steuerlich entlastet werden.

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