Eigenständige Jugendpolitik

2012 initiierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Prozess zur Entwicklung einer „Eigenständiger Jugendpolitik“. Ausgangspunkt war, dass in Fachkreisen und in Jugendverbänden schon länger eine Forderung nach einer guten und kohärenten Jugendpolitik ihren Niederschlag in den letzten und auch in den aktuellen Koalitionsvertrag fand.

Die Jugendverbände fordern eine „Eigenständige Jugendpolitik“ und arbeiten aktiv an deren Entwicklung mit. Sinnvoll ist ein Gesamtkonzept von Jugendpolitik als eigenständiges Politikfeld, das alle zentralen Akteurinnen und Akteure einbezieht. Dazu gehören selbstverständlich Fachleute aus Jugendarbeit und Politik, unbedingt aber auch Jugendliche selbst. Ziel ist, eine Jugendpolitik zu entwickeln, die ressortübergreifend und über die föderalen Ebenen hinweg wirkungsvoll ist und Konsequenzen für ein besseres Aufwachsen junger Menschen entfaltet. In seinen Positionen und Papieren hat der Deutsche Bundesjugendring deutlich gemacht, welche Rahmenbedingungen gegeben sein müssen.

Das Jugendbeteiligungsprojekt „Ich mache Politik“ ist beim DBJR angesiedelt und kümmert sich um die Beteiligungsrunden rund um die „Eigenständigen Jugendpolitik“.

Das „Zentrum für die Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik“ wurde eingerichtet um einen Dialogprozess über Jugendpolitik anzustoßen und auszugestalten.

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