aktion kaserne übergibt das Friedenslicht aus Bethlehem

Militärseelsorge verteilt es an Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland
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Düsseldorf, 16. Dezember. Bei einer adventlichen Feier wurde das Friedenslicht aus Bethlehem am Montag an die Militärseelsorge in Köln/ Wahn übergeben. Diese wird es in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergeben.

Militärdekan Rainer Schnettker eröffnete die adventliche Feier, bei der das Friedenslicht an die Militärseelsorge überreicht wurde. Das Friedenslicht wird jedes Jahr in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung in 20 europäischen Ländern verteilt.  Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) stellten bei der Feier das diesjährige Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ vor, mit dem besonders ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht gesetzt werden soll.

General Katz nahm das Licht- als Vertreter der Streitkräfte - persönlich  in Empfang, um es mit Hilfe der Luftwaffe auch zu den Soldatinnen und Soldaten im Ausland zu fliegen. In seinem Dank betonte Katz, wie wichtig gerade solch kleine Symbole für Soldatinnen und Soldaten im Einsatz sind.

Mit Blick auf die Soldatinnen und Soldaten im Ausland erläuterte Benedikt Kestner, Sprecher der aktion kaserne: „Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund an Leib und Seele wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an Ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern. Darüber hinaus ist es auch ein deutliches Zeichen für die Mitglieder in unseren Verbänden, an unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu denken.“

In vielen Städten finden in diesen Tagen Andachten und Gottesdienste statt, bei denen Pfadfinerinnen und Pfadfinder das Friedenslicht übergeben. Zugleich tragen sie es auch zu anderen Religionen und in soziale Einrichtungen. Neben Kindergärten und Schulen werden auch Krankenhäuser und Altenheime besucht und mit dem Friedenslicht „allen Menschen guten Willens“ der Frieden gebracht.

Die aktion kaserne, eine Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für junge Soldatinnen und Soldaten, hat das Friedenslicht vom Ring Deutscher Pfadfinderverbände (rdp) überreicht bekommen. Das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi war am Tag zuvor vom rdp NRW per Bus und Zug aus Wien nach Deutschland gebracht worden.

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