Ökumenischer Kreuzweg der Jugend

Tausende Jugendliche beten traditionell am Freitag vor Palmsonntag den ökumenischen Kreuzweg der Jugend. Jedes Jahr erstellt ein Redaktionsteam dazu vielfältiges Material für sieben Kreuzwegstationen.

1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christinnen und Christen in der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet. Heute überbrücken die gemeinsamen Worte Konfessionen, Gesinnungen, Generationen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört er heute zu den größten ökumenischen Jugendaktionen. Auch in den Niederlanden, Österreich und in deutschsprachigen Teilen von Luxemburg, Belgien und der Schweiz beten ihn junge Christinnen und Christen.

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e. V. (aej).

News

Meldungen zum Jugendkreuzweg

2018: #beimir

Der Jugendkreuzweg für die Fastenzeit 2018 stellt unter dem Titel „#beimir“ dieses Mal Jesus unmittelbar in den Fokus. Die sieben Bilder der einzelnen Stationen zeigen ihn mitten in der Alltagswelt junger Menschen - beinahe abgestellt vor einer U-Bahn-Station oder vor einem belebten Café.

  • Die sieben Bilder sind Fotografien, die Elemente der so genannten Stencil-Art enthalten, einer Form der Straßenkunst.
  • Als Musik stehen zwei verschiedene Stile zur Auswahl, neue geistliche Lieder mit Singer-/Songwriter-Stücken und Elektro-Pop mit „Spoken Word“.
  • Die App zum Jugendkreuzweg wurde weiterentwickelt. Es gibt zwei Versionen: Die Version für die Gebetsleitenden beinhaltet bereits Zugänge für alle Teilnehmenden und bietet in diesem Jahr neu die Möglichkeit, den Kreuzweg komplett persönlich anzupassen, die Texte zum Beispiel innerhalb der App zu verändern. Die „Single Prayer App“ ist für das persönliche Gebet zu Hause oder auch unterwegs gedacht. 

Die Materialien zum Ökumenischen Kreuzweg der Jugend 2018 sind bereits erschienen und im Shop des Verlags Haus Altenberg erhältlich. Weitere Informationen gibt es unter Kreuzweg-Online

2017: JesusArt

Die Bilder stammen ursprünglich aus einem Projekt mit Jugendlichen. Stencil Art ist die Kunstform der Bilder, bei der zunächst Schablonen mit Motiven aus Pappe oder z.B. Kunststoff geschnitten werden. Diese werden dann etwa mit Farbsprühdosen oder Ölkreide aufgebracht. Stencil ist häufig Straßenkunst und thematisiert oft soziale Probleme.  Die Ideen von Stencil Art finden sich im Titel des Kreuzwegs, aber auch in seiner Gestaltung wieder. Doch nicht nur die Kunstform des Kreuzwegs ist neu, es gibt noch mehr:

  • Erstmals sind die Texte ergänzt durch Impulsfragen und O-Töne aus einem Interaktiven Gottesdienst für Jugendliche, der beim Katholikentag in Leipzig gefeiert wurde.
  • Erstmals gibt es zu jeder Station auch einen Youtube-Clip.
  • Erstmals gibt es zwei speziell für diesen Jugendkreuzweg entstandene Musikoptionen zur Auswahl: zwei verschiedene Stile, zwei verschiedene Interpretationen des Kreuzwegkonzepts.
  • Erstmals wird der Kreuzweg auch als App verfügbar sein, die sowohl das Gruppengebet ermöglicht als auch, die Materialien für sich ganz persönlich als GebetsApp mitzunehmen – mit Bildern, Musik, Texten und Filmeinbindung.

Kontakt

Pfr. Dirk Bingener

BDKJ-Bundespräses
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