Aus dem BDKJ

Und Gott? Ein Gespräch über... Behinderung und Inklusion am 5. Mai

Als junge Christ*innen leben wir unseren Glauben sehr unterschiedlich: Wir sind politisch aktiv, gestalten Gruppenstunden, feiern oder wohnen zusammen. Aber oft sprechen wir nicht viel darüber, welche Rolle unsere Gottesbeziehung für uns und unsere Begegnungen im Alltag spielt. Dafür wollen wir Raum schaffen!

Wir treffen uns ganz entspannt online bei Tee und Kakao digital eine Dreiviertelstunde am frühen Abend, um uns theologisch und persönlich auf ein Thema einzulassen: Junge Theolog*innen teilen einen Input, danach reflektieren wir gemeinsam.

Beim dritten Termin am Dienstag, den 5. Mai, von 18 bis 18:45 Uhr spricht Fredi Schönecker (Goethe-Universität Frankfurt) über Behinderung und Inklusion.

Die Anmeldung ist per Mail an Mathilda Franz (franz@netzwerk-eine-erde.de) möglich. Mehr Infos gibt es hier.

Spieler*innen für ICC-Fußballturnier gesucht

Am 31. Mai findet der International Corporations Cup (ICC) in Aachen statt, ein Hobby-Fußballturnier von und mit Organisationen, die in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind. Der BDKJ ist ebenfalls mit einem Team vor Ort vertreten und freut sich über Verstärkung im Team. Gespielt wird auf Kleinfeldern.

Für weitere Infos und um mitzumachen, wendet euch gerne an Benedikt Pees aus der Bundesstelle (pees@bdkj.de).

Fachtag für geistliche Verbandsleitungen: „Was ist eigentlich unsere religiöse Identität?“ am 26. September

Als katholische Jugendverbände setzen wir uns mit sehr vielen unterschiedlichen Themen auseinander. Zwischen politischer Interessenvertretung, organisatorischen Fragen, dem Alltagsgeschäft und Haushaltsplanungen kann immer mal die Frage aufkommen: Was macht uns hier gerade zu einem katholischen und christlichen Verband? Ist es der Gottesdienst, den wir auf der Versammlung feiern, und der Impuls vor dem Dienstgespräch? Oder ist es noch etwas anderes? Was macht eigentlich religiöse Identität aus? 

Für diese Fragen nehmen wir uns beim Fachtag für geistliche Verbandsleitungen „Was ist eigentlich unsere religiöse Identität?“ am 26. September von 10:30 bis 16:30 Uhr in der Station Lounge in Frankfurt am Main gemeinsam mit unserer Referentin PD Dr.  Stephanie Höllinger Zeit. Stephanie Höllinger forscht im Rahmen ihrer Habilitation an der Katholischen Universität in Mainz zu religiösen Gefühlen und wird mit uns sowohl persönlich arbeiten als auch gemeinsam auf die Verbandsidentität schauen. 

Neben dem inhaltlichen Arbeiten wird es ausreichend Raum für Vernetzung und kollegialen Austausch geben. Die Zielgruppe für den Fachtag sind geistliche Verbandsleitungen, es sind aber ebenfalls alle anderen Personen herzlich willkommen, die sich für dieses Thema interessieren und mit uns über religiöse Identität im Jugendverband nachdenken wollen. 

Bei Fragen meldet euch gerne bei Lisa Quarch, Geistliche Verbandsleitung im BDKJ-Bundesvorstand, unter quarch@bdkj.de.

Die Anmeldung ist hier möglich.

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BDKJ-Hauptversammlung

BDKJ-Hauptversammlung 2026 in Altenberg beendet

Die Hauptversammlung des BDKJ ist an diesem Sonntag in der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg in Odenthal im Erzbistum Köln zu Ende gegangen. Vier Tage lang haben rund 100 Delegierte aus den BDKJ-Diözesanverbänden und den katholischen Jugendverbänden aus ganz Deutschland über Fragen der Jugend-, Kirchen- und Gesellschaftspolitik diskutiert, neun Beschlüsse gefasst und neue Personen in Gremien und Delegationen gewählt.

Kein Social Media-Verbot! Sichere digitale Räume für junge Menschen

In einem Beschluss formuliert der BDKJ klare Erwartungen an Plattformen und Politik. „Digitale Räume prägen den Alltag junger Menschen. Sie müssen sichere Orte sein, in denen Respekt gilt und Beteiligung möglich ist“, erklärt Henner Gädtke, Bundesvorsitzender des BDKJ. „Wir lehnen ein generelles Social-Media Verbot ab, sind uns aber bewusst, dass es klare Regeln und deren konsequente Durchsetzung braucht, um das Internet zu einem sichereren Ort zu machen. So müssen Algorithmen transparent gemacht und wirksame Maßnahmen gegen digitale Gewalt umgesetzt werden.“

Aufarbeitungsstudie der katholischen Jugendverbände startet im Sommer

Auch das Thema der Aufarbeitung von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt in der Kirche und in den eigenen Strukturen war ein wichtiges Thema. Die Hauptversammlung hatte dazu in den vergangenen Jahren bereits Beschlüsse gefasst, nun gab es Informationen zum weiteren Vorgehen. „Wir haben uns nach der Ausschreibung für das Forschungsprojekt und dem Sichten der eingegangenen Unterlagen verschiedener Forscher*innen für ein Forschungskonsortium entschieden. In den nächsten Wochen werden die dazu nötigen Absprachen und Vereinbarungen getroffen, so dass es im Sommer endlich los gehen kann”, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres. „Wir wollen mit der Studie unserer Verantwortung gerecht werden. Das bedeutet auch, dass wir schon vorhandene Konzepte für Prävention immer wieder evaluieren und verbessern, um sichere Räume für Kinder, Jugendliche und alle Menschen in unseren Strukturen zu schaffen und zu erhalten. Auch dazu haben wir einen Beschluss gefasst.“

Mehr dazu auf bdkj.de.

Alle Beschlüsse und Wahlergebnisse der Hauptversammlung findet ihr auf bdkj.de/hv26.

BDKJ kritisiert Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe

Der BDKJ kritisiert die aktuell diskutierten Kürzungsvorschläge in der Kinder- und Jugendhilfe. Hintergrund ist ein internes Arbeitspapier, in dem Vertreter*innen von Bundesregierung, Bundesländern und kommunalen Spitzenverbänden drastische Einsparungen in Milliardenhöhe vorschlagen.

„Wer bei der Kinder- und Jugendhilfe spart, gefährdet die Gegenwart und Zukunft junger Menschen“, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzende Lena Bloemacher. „Gerade in einer Zeit, in der demokratische Strukturen unter Druck stehen und soziale Ungleichheiten zunehmen, ist es besonders problematisch, zentrale Bereiche der Demokratiebildung und Jugendhilfe infrage zu stellen. Besonders betroffen wären junge Menschen, die ohnehin nur eingeschränkte Möglichkeiten zur Mitbestimmung haben.“ 

Der BDKJ betont, dass Kürzungen beim Sozialstaat weitreichende Folgen haben: Sie schwächen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in politische Institutionen. Eine rein wirtschaftliche Betrachtung der Kinder- und Jugendhilfe greift zu kurz und wird ihrer Bedeutung für soziale Sicherheit, Menschenwürde und demokratische Teilhabe nicht gerecht.

Zugleich weist der BDKJ auf die angespannte Haushaltslage vieler Kommunen hin. Diese darf jedoch nicht dazu führen, dass notwendige Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe geschwächt oder eingeschränkt werden. Gerade auf kommunaler Ebene braucht es eine verlässliche bedarfsgerechte Finanzierung, um jungen Menschen Teilhabe und Unterstützung zu sichern. 

Mehr dazu auf bdkj.de.

Sichere Räume, gerechte Teilhabe: BDKJ fordert klare Regeln für soziale Netzwerke

Die Hauptversammlung des BDKJ hat einen richtungsweisenden Beschluss zur Gestaltung sozialer Netzwerke gefasst. Digitale Räume sind für junge Menschen heute zentrale Orte der Information, des Austauschs und der politischen Meinungsbildung – sie bieten große Chancen für Beteiligung, Vernetzung und gesellschaftliches Engagement. Gleichzeitig fordert der Dachverband konkrete politische Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche wirksam vor Risiken im digitalen Raum zu schützen, ohne ihr Recht auf Teilhabe einzuschränken.  

Schutz und Teilhabe zusammen denken 
„Soziale Netzwerke sind wichtige Lebensräume junger Menschen. Gleichzeitig sind es Räume, in denen Hass, Desinformation und Manipulation besonders jene treffen, die ohnehin Diskriminierung erfahren“, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzender Henner Gädtke. „Es braucht klare, verbindliche Regeln, die die Plattformen in die Verantwortung nehmen und die Rechte junger Menschen konsequent stärken.“ 

Der BDKJ fordert unter anderem verbindliche Schutzstandards, mehr Transparenz bei Algorithmen sowie wirksame Maßnahmen gegen digitale Gewalt. Entscheidend ist dabei, dass die unterschiedlichen Lebensrealitäten junger Menschen in ihrer Vielfalt berücksichtigt werden. Damit bekräftigt der Verband auch seine Ablehnung eines generellen Social-Media Verbotes.

Mehr dazu auf bdkj.de.

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