Synodaler Weg

BDKJ zieht gemischtes Fazit zum Synodalen Weg

Am Samstagmittag endete die sechste Synodalversammlung des Synodalen Weges in Stuttgart. Damit endet auch das erste Kapitel des Synodalen Weges. Der BDKJ zieht ein gemischtes Fazit und mahnt weitere Schritte an.

„Die jungen Synodalen haben durch ihren Einsatz den Synodalen Weg bis hierher geprägt. Dies wurde hier in Stuttgart auch von vielen Synodalen anerkannt und betont. Dennoch mussten wir uns intensiv dafür einsetzen, dass es eine feste Quote für junge Menschen in der Synodalkonferenz gibt”, erklärt der BDKJ-Bundesvorsitzende Volker Andres. „Nun wurde wenigstens beschlossen, dass mindestens fünf Personen der hinzuzuwählenden unter 30 Jahre alt sein müssen. Das ist weniger als die 30 Prozent, die wir zurecht fordern ‒ aber besser als nichts. Auch dass zumindest 13 Frauen gewählt werden müssen, ist wahnsinnig wichtig. Das große Aber, das hier bleibt: Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit nur auf die Wahl der ‘weiteren Gläubigen’, also lediglich einem Drittel der gesamten Konferenz, anzuwenden, ist viel zu wenig.” 

Mehr dazu auf bdkj.de.

Ernüchternde Bilanz, bleibende Brisanz

Eine ernüchternde Bilanz ziehen BDKJ, Gemeindeinitiative, Katholischer Deutscher Frauenbund, Maria 2.0, #OutInChurch, pro concilio und Wir sind Kirche am Ende der sechsten und letzten Synodalversammlung in Stuttgart Bereits vor der Versammlung hatten die katholischen Reformkräfte ihre konkreten Erwartungen klar formuliert und waren in Stuttgart präsent. 

Nach den erschütternden Ergebnissen der MHG-Studie haben die deutschen Bischöfe in gemeinsamer Verantwortung mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken 2019 einen Synodalen Weg gestartet, der trotz aller Schwierigkeiten weltweit große Beachtung gefunden hat. Ausgehend von den Risikofaktoren sexualisierter und spiritueller Gewalt und Vertuschung laut der MHG-Studie sind die systemischen Ursachen Machtstrukturen, Priesterbild, Frauendiskriminierung und Sexuallehre intensiv bearbeitet worden, die allesamt auch Hindernisse für eine glaubwürdige Evangelisierung sind. Dies ist ein großer und bleibender Verdienst.

Gleichzeitig ist festzuhalten, dass der Synodale Weg viele Erwartungen und Hoffnungen nicht erfüllt hat, nicht erfüllen konnte. Zu eng sind die derzeitigen kirchenrechtlichen Vorschriften, die eine wirksame Beteiligung des Kirchenvolkes an wesentlichen Entscheidungen noch unmöglich machen. Hinzu kommt das unverantwortliche Ausscheiden einzelner Bischöfe aus dem gesamten Prozess.

Mehr dazu auf bdkj.de.

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Aus dem BDKJ

Gesucht: Junge Menschen, die 1997 geboren sind

Die Süddeutsche Zeitung sucht für eine Reportage zum Thema „Ängste und Hoffnungen der Generation 1997“ nach Personen, die 1997 geboren sind und die Interesse hätten im Rahmen eines längeren Interviews über das Thema zu sprechen. Die SZ möchten verstehen, was die Generation in ihrem letzten Jahr in den Zwanzigern umtreibt. Dafür möchten wir möglichst viele verschiedene Charaktere, Biografien und Lebensrealitäten abbilden.

Bitte gebt die Anfrage in euren Strukturen weiter, wenn ihr Interesse habt, meldet euch bitte bei unserem Kommunikationsreferenten Christian Toussaint (toussaint@bdkj.de).

Gesucht: Junger Mann, der nun den Fragebogen zum Wehrdienst ausfüllen muss

Eine Redakteurin des SWR möchte gerne für die ARD das Thema Wehrdienst und die Kirchen in einem Film beleuchten. Dafür würde sie sehr gerne junge Betroffene zu Wort kommen lassen.  Sie such daher junge Männer mit christlichem Hintergrund, die den Fragebogen der Bundeswehr bekommen haben und nun vor der Entscheidung stehen, sich freiwillig zu melden oder nicht.

Bitte gebt die Anfrage in euren Strukturen weiter, wenn ihr Interesse habt, meldet euch bitte bei unserem Kommunikationsreferenten Christian Toussaint (toussaint@bdkj.de).

Jugendpolitische Vernetzungsrunde 2026 – wir starten ins neue Jahr

Auch 2026 geht unsere digitale Jugendpolitische Vernetzungsrunde weiter. Sie bietet einen offenen Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, aktuelle jugendpolitische Themen und Herausforderungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Gleichzeitig lebt das Format vom bundesweiten Austausch und der Vernetzung untereinander. Eingeladen sind alle Vorständ*innen sowie Referent*innen aus den Geschäftsstellen der Jugend- und Diözesanverbände des BDKJ.

Den Auftakt in diesem Jahr machen wir am Mittwoch, 11. Februar, von 19 bis 20:30 Uhr. Wir freuen uns sehr, wenn ihr dabei seid und gemeinsam mit uns ins neue Vernetzungsjahr startet. Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte vorab kurz hier an. Am Tag der Veranstaltung erhaltet ihr dann einen Reminder mit den Zugangsdaten.

Schon jetzt vormerken: die weiteren Termine 2026

  • 26. Mai, 19 bis 20:30 Uhr
  • 22. September, 19 bis 21:00 Uhr
  • 17. November, 19 bis 20:30 Uhr

Bei Fragen, Anregungen oder Ideen könnt ihr euch jederzeit an Joana Kulgemeyer (E-Mail: kulgemeyer@bdkj.de | Tel. 030 / 288 789 54) in der BDKJ-Bundesstelle wenden.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch und auf viele bekannte und neue Gesichter!

Online-Workshop „Erste Hilfe im Kopf – Psychische Krisen bei Internationalen Jugendbegegnungen“ am 26. Februar

In unserem Online-Workshop „Erste Hilfe im Kopf – Psychische Krisen bei Internationalen Jugendbegegnungen“ am 26. Februar von 17:30 bis 20:30 Uhr lernst du mit Regina Schottroff, wie man reagieren kann, wenn man während einer internationalen Jugendbegegnung plötzlich mit einem psychischen Notfall konfrontiert ist. Wer kann wie helfen? Im Seminar erfährst du, welche psychischen Krisen bei einer internationalen Begegnung aufkommen können und was man schon in der Planung berücksichtigen kann, um gut dafür gewappnet zu sein. Außerdem lernst du verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten kennen. Anmelden kannst du dich unter Termine auf der BDKJ-Homepage.

„Netz. Macht. Mut. Feministisch digitale Räume einnehmen & gestalten.“ vom 19. bis 21. März in Wiesbaden - Jetzt noch schnell anmelden!

Tage voller Austausch, Empowerment und feministischer Perspektiven auf digitale Räume!

Vom 19. bis 21. März laden wir dich nach Wiesbaden ein, um gemeinsam zu erkunden, wie wir das Netz zu einem solidarischen, sicheren und empowernden Ort für FINTA* machen können. In Workshops, Gesprächen und kreativen Formaten geht es darum, digitale Gewalt sichtbar zu machen, sich ihr entgegenzustellen und neue Formen von Vernetzung und Selbstermächtigung zu entdecken.

Hier bekommst du Impulse, Know-how und vor allem: Rückenwind. Für mehr Sichtbarkeit, mehr Zusammenhalt und mehr Mut im Netz. Eingeladen sind alle FINTA* aus den Strukturen des BDKJ, die digitale Räume feministisch und solidarisch gestalten wollen.

Meldet euch jetzt noch schnell an und sichert euch einen der letzten Plätze.

Informationen zum aktuellen Stand der Studie zur Aufarbeitung im BDKJ und den Jugendverbänden

Diesen Januar haben wir ein Verfahren zur Interessenbekundung für die Durchführung einer wissenschaftlichen Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Kontext des BDKJ durchgeführt. Mehrere Forschende haben dabei ihr Interesse bekundet und daraufhin weitere Unterlagen von uns zur Verfügung gestellt bekommen. Damit wird nun ein Forschungsdesign erarbeitet, mit dem sich dann die Forschenden bei uns bewerben können. Anschließend wird entschieden, welche Forscher*innen die Studie für uns erstellen sollen. Ziel ist es, dass die Studie spätestens zum 1. Juli starten kann.

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72-Stunden-Aktion

Aktueller Stand

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen und Planungen für die 72-Stunden Aktion auf Hochtouren.

Wir arbeiten intensiv an der grundlegenden Überarbeitung der Aktionswebsite. Aus diesem Grund werden einige Seiten nicht mehr aktualisiert. Die neue Website geht im April an den Start!

Zeitplan und Meilensteine

Die Bundesvernetzungsgruppe der 72-Stunden Aktion ist voll in ihre Arbeit eingestiegen und trifft sich nach einigen digitalen Treffen endlich dieses Wochenende in Präsenz in Würzburg. Danach veröffentlichen wir nächste Woche den Zeitplan für die Aktion sowie weitere Ergebnisse des Wochenendes.

Logo

Ihr findet verschiedene Versionen des Logos (auch mit aktualisierten Datum) zur Verwendung auf der Website der 72-Stunden Aktion im Downloadbereich.

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Aktion Dreikönigssingen

Sternsingen: Teilt eure Erfahrungen mit uns

Nach der erfolgreichen Aktion Dreikönigssingen 2026 möchten wir von euch hören: Wie habt ihr die Aktion erlebt? Füllt den anonymen Fragebogen aus – es dauert nur ca. 10 Minuten. Bitte pro Gemeinde/Gruppierung nur einmal ausfüllen und bis zum 25. Februar abschicken: umfrage.sternsinger.de/index.php/795313?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Spenden richtig weiterleiten

Ihr habt alle Spenden gezählt? Super! Wenn der Kollektenplan deines (Erz)Bistums nichts anderes vorgibt, leitet das gesammelte Geld bitte zeitnah und ohne Abzüge an das Kindermissionswerk weiter. So kommt die Unterstützung schnell dort an, wo sie gebraucht wird – in den Hilfsprojekten weltweit. Danke für euren Einsatz!

Mehr Infos zur Weiterleitung der Spenden

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Veranstaltungen

IDA - Online Empowermentangebot

Am 23. Februar startet das digitale Empowermentangebot des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA). Für Menschen, die Rassismus- und/oder Antisemitismus-Erfahrungen im Leben machen, sind auch das Ehrenamt und der Arbeitsplatz Orte, an dem Diskriminierung stattfindet. Manchmal fällt es schwer, das zu verstehen, darüber zu reden und sich dagegen zu wehren. Deshalb wird es ab Februar einen Empowerment-Space geben, an dem sich alle, die ehrenamtlich oder angestellt in einem der Jugendverbände arbeiten, treffen können. Wir werden uns kennenlernen und über unsere Erfahrungen am Arbeitsplatz austauschen. Ihr seid herzlich eingeladen, dazu zu kommen. Der Raum wird begleitet von Sandra, einer Schwarzen Empowerment- und Anti-Rassismustrainerin, die viel Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Rassismuserfahrungen hat.

Die Termine sind 23. Februar, 23. März, 27. April, 1. Juni, 29. Juni jeweils montags von 17 – 18:30 Uhr.

Alle Infos und die Anmeldung gibt es auf der IDA-Website. Bei Fragen meldet euch sehr gerne bei uns unter info@idaev.de

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Infobox

Antifeminismus begegnen - Fortbildungsreihe für die pädagogische Praxis

Feministische Errungenschaften, queere Lebensweisen und Bestrebungen für Geschlechtergerechtigkeit sind im Visier antifeministischer Mobilisierungen. Diese bilden einen zentralen Bestandteil extrem rechter Ideologien. Anti-emanzipatorische Aussagen und Angriffe richten sich gegen Einzelpersonen, ganze Gruppen sowie Institutionen – im beruflichen Umfeld, im privaten Alltag, im öffentlichen Raum oder online. Antifeminismus lässt sich als Weltanschauung und Handlungsweise gegen die Modernisierung der Geschlechterverhältnisse begreifen.

Ihr möchtet antifeministischen Tendenzen aktiv etwas entgegensetzen, Euch stärken und euch als Multiplikator*innen professionalisieren? Dann meldet euch zur zehntägigen Train-the-Trainer-Fortbildung der Heinrich Böll Stiftung an.

Haus der Jugendarbeit und Jugendhilfe launcht neue Website

Der Bundesjugendring informiert darüber, dass das Haus der Jugendarbeit und Jugendhilfe e. V. heute seine neue Website veröffentlicht hat. Mit dem Relaunch präsentiert sich das Haus der Jugendarbeit mit einer überarbeiteten Startseite sowie klar strukturierten Informationen über den Verein, seine Veranstaltungen und Kontaktinformationen. Der Bundesjugendring begrüßt die verbesserte Übersichtlichkeit und den aktualisierten Auftritt. Mitgliedsorganisationen sind eingeladen, die Inhalte zu nutzen und die Website zu teilen.

Weitere Informationen gibt es auf hdj-berlin.de.

DBJR: Aufruf zur Mitwirkung an bundesweiter Erhebung von Angriffen auf Jugendverbände

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) führt eine bundesweite Erhebung über (rechte) Angriffe auf Jugendgruppen, Jugendverbände und Jugendringe durch. Der Bundesjugendring erhebt, wie viele und welche Art von Angriffen und Bedrohungen aktuell vorliegen und wie mit diesen umgegangen wird. Die Erhebung richtet sich insbesondere an die kommunale Ebene. Die Ergebnisse und mögliche Handlungsempfehlungen aus den Erkenntnissen werden anschließend zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme an der Umfrage dauert ca. 10 Minuten und ist bis zum 1. März über folgenden Link möglich: de.surveymonkey.com/r/Angriffeaufjugendverbaende

Der DBJR bittet ausdrücklich um Weiterleitung der Umfrage bis auf die kommunale Ebene.

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Aus den Diözesan-, Landes- und Jugendverbänden

DPSG stellt Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt

Heute stellt die DPSG ihre Studie zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt vor. 

Seit Ende 2023 hat ein Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen das Vorkommen, die Hintergründe sexualisierter (und spiritueller) Gewalt sowie den (strukturellen) Umgang damit in der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) untersucht. Grundlage dafür sind unter anderem Interviews mit Betroffenen und Expert*innen aus dem Verband, quantitative Befragungen sowie Akten- und Dokumentenanalysen. Durch die Studie erhofft sich die DPSG in ihrem Aufarbeitungsprozess ein systemisches Verständnis dafür, wie es in dem Verband zu sexualisierter und spiritueller Gewalt kommen konnte und kann. Die DPSG möchte Verantwortung dafür übernehmen, was Betroffene innerhalb des Verbandes erleiden mussten.

Mehr zur Studie und zur Vorstellung der Studie findet ihr auf dpsg.de.

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Neues aus der Vielfalt Mediathek

Neues aus der Vielfalt-Mediathek

Passend zum Black History Month findet ihr in der Vielfalt-Mediathek auch ein Kartenset, das sich mit Biografien Schwarzer Menschen beschäftigt.

Die Vorderseiten der Karten beschreiben jeweils eine konkrete Diskriminierungserfahrung, die Rückseiten erklären den Zusammenhang mit Rassismus und zeigen mögliche Folgen auf. Ergänzend gibt ein Begleitheft Hinweise für den Einsatz in der politischen Bildungsarbeit.

Du suchst Materialien zu Antirassismus, Demokratiebildung und dem Umgang mit Rechtsextremismus? Dann ist die Vielfalt-Mediathek genau der richtige Ort für dich.

Auf vielfalt-mediathek.de findest du über 5.000 sorgfältig ausgewählte Materialien – von Fachtexten über Methoden für die Bildungsarbeit bis hin zu Praxisbeispielen und Studien. Egal, ob du in der Bildungsarbeit aktiv bist, dich jugendverbandlich engagierst oder einfach fundierte Informationen suchst: Die Vielfalt-Mediathek unterstützt dich dabei, dich zu informieren und weiterzubilden.

Black History Month - Schwarze Geschichte sichtbar machen

Der Black History Month hat seinen Ursprung in den USA und wird seit den 1990er Jahren auch in Deutschland begangen. Durch die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland wurde der Monat etabliert, um Schwarze Geschichte, Gegenwart und Perspektiven stärker sichtbar zu machen. Seither finden bundesweit Aktionen wie Lesungen, Workshops, Filmvorführungen und Diskussionen statt. Im Fokus steht dabei vor allem das Empowerment der Schwarzen Community sowie die kritische Auseinandersetzung mit Anti-Schwarzem Rassismus.

Ein spannender Einstieg in das Thema ist eine Folge des Podcasts „Widerstand & Widerrede“. Darin spricht Katja Kinder über die Geschichte des Black History Month, über Anti-Schwarzen Rassismus und über empowernde, antirassistische Strategien für Gesellschaft und Alltag. Die Podcastreihe beschäftigt sich insgesamt mit historischen Widerstandsmomenten, Macht- und Ungleichheitsverhältnissen, Erinnerungskultur, Solidarität und kollektivem Widerstand.

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Bildnachweise

Sternsingen: Teilt eure Erfahrungen mit uns: Mika Väisänen (Kindermissionswerk)
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