Synodaler Weg

6. Synodalversammlung in Stuttgart

Ab heute tagt bis Samstag Mittag ein letztes Mal die Synodalversammlung des Synodalen Weges. Dieses Mal treffen sich die über 200 Synodalen in Stuttgart. 

Wenn ihr die Versammlung verfolgen wollt, schaut gerne bei uns und bei den jungen Synodalen bei Instagram vorbei. 

Der Synodale Weg bietet auch einen Livestream der Versammlung an. Den Stream findet ihr hier: Youtube Kanal der DBK

Reformgruppen äußern sich zur Synodalverammlung

Gemeinsam die Synodalen an die nötigen konkreten Umsetzungen von Beschlüssen erinnern und diese einfordern – das möchten die katholischen Reformkräfte zur 6. und letzten Synodalversammlung vom 29. bis 31. Januar in Stuttgart.

Acht Reformgruppen haben sich am 27. Januar im Rahmen eines Pressegesprächs den Fragen der Journalist*innen und Medienschaffenden gestellt. Ihnen allen ist wichtig: Der synodale Prozess in Deutschland muss weitergehen, ein Stillstand ist nicht hinnehmbar. Reformen dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden.

Das gemeinsame Auftreten von verschiedenen katholischen Verbänden und Organisationen zeigt einmal mehr, welch hohe Bedeutung der Synodalversammlung beigemessen wird. Alle Reformgruppen werden am heutigen Donnerstag, 29. Januar, ab 11:30 Uhr am Maritim-Hotel in Stuttgart sein und eine gemeinsame Aktion durchführen. Sie möchten mit den Synodalen ins Gespräch kommen und sie ermutigen, für eine konkrete Umsetzung der Ergebnisse des Synodalen Wegs und für eine synodale Kirche einzutreten. Die acht Reformgruppen stehen auch vor Ort für Interviews zur Verfügung.

Mehr Infos gibt es auf bdkj.de.

Synodales Feuer

Zum Einstieg der Tage in Stuttgart haben wir als BDKJ am Mittwoch Abend die Synodalen und Verbandler*innen eingeladen, sich auszutauschen und zu vernetzten. Nach einem inspirierenden Podium, welches die KDFB im Haus der katholischen Kirche organisiert hatte, auf dem die Synodalen Sr. Philippa Rath, Sr. Nicola Maria Schmitt und Viola Kohlberger Eindrücke vom Synodalen Weg geschildert haben, kamen rund 50 engagierte Katholik*innen zusammen und tauschten sich intensiv über Hoffnungen und Befürchtungen aus. 

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Aus dem BDKJ

Freiwilligkeit stärken – keine Rückkehr zur Wehrpflicht

Der Hauptausschuss des BDKJ hat am Sonntag den Beschluss „Freiwilligkeit stärken – keine Rückkehr zur Wehrpflicht“ gefasst. Darin bekräftigt der BDKJ seine Ablehnung jeglicher Pflichtdienste. Auch formuliert der BDKJ konkrete Forderungen für den Fall einer Reaktivierung der Wehrpflicht und eines neuen Zivildienstes. 

„Eine Rückkehr zur Wehrpflicht wäre ein massiver Eingriff in die Freiheitsrechte junger Menschen“, erklärt BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres. „Staatliche Sicherheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen nicht durch Zwang. Sie entstehen dort, wo junge Menschen freiwillig Verantwortung übernehmen können und ihre Entscheidung in einer generationengerechten Gesellschaft respektiert wird.“ 

Der BDKJ fordert, weiterhin konsequent auf Freiwilligkeit zu setzen und junge Menschen nicht zu verpflichten. Auch eine Musterung  soll nur dann erfolgen, wenn eine Person grundsätzlich zu einem Wehrdienst bereit ist. Des Weiteren fordert der Verband bessere Rahmenbedingungen für den Wehrdienst und die zivilen Freiwilligendienste. Bei deren Ausgestaltung sind junge Menschen und ihre Vertreter*innen zu beteiligen.

Mehr dazu auf bdkj.de.

DiPa: Digitale Teilhabegerechtigkeit, Social-Media Verbote & digitale Gewalt

Im Rahmen des Gemeinsamen Gremienwochenendes hat der Digitalpolitische Ausschuss mit den anderen Gremien des BDKJ getagt. Zusammen mit dem Webteam wurde die barrierefreie Gestaltung der Homepage, mit dem Bundesfrauenpräsidium geschlechterspezifische digitale Gewalt und mit dem EPA über globale Digitalpolitik beraten.

Auch im DiPa selbst konnte ein Antrag finalisiert werden, mit dem mehr Menschen im BDKJ eine digitale Teilhabe ermöglicht werden soll. Zudem laufen die Vorbereitungen zu einer Positionierung gegen Social Media-Verbote für Kinder und Jugendliche und die Vorbereitung einer digitalpolitischen Post-Reihe in der Fastenzeit. Auch die Arbeit zu Kinderrechten im Digitalen und eine Themenseite zu digitaler Gewalt sollen bis zur Hauptversammlung noch abgeschlossen werden. Dort wird dann auch über die Fortführung des Ausschusses entschieden.

Jetzt noch anmelden: Europa Verstehen digital: „Mehrjähriger Finanzrahmen der EU“ am 3. Februar

Nächste Woche ist es schon so weit: In der zweiten Veranstaltung der Reihe „Europa Verstehen“ wird es um den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU gehen. Wir nähern uns dem Thema unter folgenden Leitfragen:

Wie entsteht eigentlich der EU-Haushalt? Mit welchen Förderprogrammen unterstützt die EU die (internationale) Jugendarbeit in den Nationalstaaten? Welche Möglichkeiten gibt es für uns, um Einfluss zu nehmen?

Dazu informiert euch Jan Borzim im 2. Teil der Reihe „Europa Verstehen“ am 3. Februar um 18:00 Uhr. Die Teilnahme an den 90-minütigen Sessions ist kostenlos und findet über die Plattform Zoom statt. Ihr könnt euch hier anmelden: jugendpastoral.de/termine/afj/39-europa-verstehen-haushalt

Falls ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne direkt bei Jan Borzim (borzim@katholische-jugendarbeit.de).

Jugendpolitische Vernetzungsrunde 2026 – Erster Termin am 11. Februar

Auch 2026 geht unsere digitale Jugendpolitische Vernetzungsrunde weiter. Sie bietet einen offenen Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, aktuelle jugendpolitische Themen und Herausforderungen zu teilen, Fragen zu diskutieren und voneinander zu lernen. Gleichzeitig lebt das Format vom bundesweiten Austausch und der Vernetzung untereinander. Eingeladen sind alle Vorständ*innen sowie Referent*innen aus den Geschäftsstellen der Jugend- und Diözesanverbände des BDKJ.

Den Auftakt in diesem Jahr machen wir am Mittwoch, 11. Februar, von 19 bis 20:30 Uhr. Wir freuen uns sehr, wenn ihr dabei seid und gemeinsam mit uns ins neue Vernetzungsjahr startet. Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch bitte vorab kurz hier an. Am Tag der Veranstaltung erhaltet ihr dann einen Reminder mit den Zugangsdaten.

Schon jetzt vormerken: die weiteren Termine 2026

  • 26. Mai, 19 bis 20:30 Uhr
  • 22. September, 19 bis  21 Uhr
  • 17. November, 19 bis 20:30 Uhr

Bei Fragen, Anregungen oder Ideen könnt ihr euch jederzeit an Joana Kulgemeyer (E-Mail: kulgemeyer@bdkj.de | Tel. 030 / 288 789 54) in der BDKJ-Bundesstelle wenden.

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch und auf viele bekannte und neue Gesichter!

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Aktion Dreikönigssingen

Sternsingen 2026: Ihr wart spitze!

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 ist vorbei und ihr wart einfach klasse!

Danke an alle, die mitgemacht und die Aktion unterstützt haben. Mit Stern, Liedern und guter Laune habt ihr Segen und Hoffnung zu vielen Menschen gebracht und dabei gezeigt: Kinder und Jugendliche können richtig viel bewegen. Danke für euren tollen Einsatz!

Ihr wollt euren Sternsinger*innen noch einmal besonders Danke sagen? Hier findet ihr kreative Ideen und Anregungen für Gemeinden: sternsinger.de/sternsingen/danke-fuer-gemeinden

Segen für euer Zuhause

Die Sternsinger*innen haben euch nicht angetroffen oder konnten euch nicht besuchen? Kein Problem! Ihr könnt den Segen trotzdem erhalten. Hier kommt ihr zum digitalen Segen. Gerne wird euch auch ein gesegneter Aufkleber für eure Tür zugesendet.

Video: Sternsinger*innen treffen den Bundespräsidenten

Hanna (14) und Moritz (10) aus St. Ewaldi in Dortmund-Aplerbeck waren mit ihrer Sternsinger*innen-Gruppe unterwegs – nicht nur in ihrer Gemeinde, sondern auch in Berlin. Dort haben sie den Segen zum Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue gebracht.

Begleitet wurden sie dabei von einem Kamerateam von YOUPAX. Das Video findest Du hier.

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Veranstaltungen

IDA - Online Empowermentangebot

Am 23. Februar startet das digitale Empowermentangebot des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA). Für Menschen, die Rassismus- und/oder Antisemitismus-Erfahrungen im Leben machen, sind auch das Ehrenamt und der Arbeitsplatz Orte, an dem Diskriminierung stattfindet. Manchmal fällt es schwer, das zu verstehen, darüber zu reden und sich dagegen zu wehren. Deshalb wird es ab Februar einen Empowerment-Space geben, an dem sich alle, die ehrenamtlich oder angestellt in einem der Jugendverbände arbeiten, treffen können. Wir werden uns kennenlernen und über unsere Erfahrungen am Arbeitsplatz austauschen. Ihr seid herzlich eingeladen, dazu zu kommen. Der Raum wird begleitet von Sandra, einer Schwarzen Empowerment- und Anti-Rassismustrainerin, die viel Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Menschen mit Rassismuserfahrungen hat.

Die Termine sind 23. Februar, 23. März, 27. April, 1. Juni, 29. Juni jeweils montags von 17 – 18:30 Uhr.

Alle Infos und die Anmeldung gibt es auf der IDA-Website. Bei Fragen meldet euch sehr gerne bei uns unter info@idaev.de

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Infobox

Ausbildung zum Geistlichen Begleiter

Im April 2027 startet die sechste Runde des Ausbildungskurses „Junge Menschen geistlich begleiten“ des Zentrums für Berufsungspastoral.

Der Ausbildungskurs ist für Menschen konzipiert, die mit jungen Erwachsenen pastoral arbeiten. Er soll Seelsorgerinnen und Seelsorger dazu befähigen, junge Menschen kompetent zu begleiten und sie in den Herausforderungen ihrer Gottsuche und ihres Glaubens, ihrer Entscheidungen und ihres Lebens zu unterstützen.

Alle Infos dazu gibt es auf berufung.org.

Aufmüpfige Frau 2026 gesucht

Die Stiftung Aufmüpfige Frauen zeichnet seit 2006 Frauen aus, die sich einmischen, gegen Widerstände arbeiten und feministische Anliegen sichtbar machen – in Politik, Wissenschaft, Kultur, in Initiativen oder im Alltag. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Aufmüpfig zu sein, heißt, nicht wegzuschauen, Beharrlichkeit und Mut zu zeigen und Veränderungen anzustoßen. Autoritäre Bewegungen, rechtsextreme Parteien und Online-Hetze greifen Feminismus, Geschlechterforschung und Gleichstellungspraxis an. Gerade jetzt brauchen wir aufmüpfige Frauen! Aufmüpfigkeit äußert sich mal provokativ und laut oder aber leise und nachdenklich.

Bewerbungen und Vorschläge für die Aufmüpfige Frau 2026 können bis zum 3. März eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 12. Juni in Dortmund statt.

Alle Infos gibt es hier.

NEXT VOICES - Der Preis für Projekte von jungen Frauen*

Die Stiftung aufmüpfige Frauen sucht junge Frauen zwischen 14 und 21 Jahren, denen Missstände nicht egal sind. Die nicht beim Benennen stehenbleiben, sondern sich aktiv - auch gegen Widerstände – für Verbesserungen einsetzen und die alleine oder gemeinsam ein Projekt oder eine Initiative gestartet und bereits etwas umgesetzt haben. Diese können sich bei NEXT VOICES bewerben.

Gesucht werden Projekte, bei denen Frauen zum Beispiel:

  • sich für Respekt, Solidarität und ein faires Miteinander einsetzen
  • sich gegen Ausgrenzung, Antifeminismus oder Hass engagieren
  • Menschen in schwierigen oder krisenhaften Situationen unterstützen
  • andere stärken, vernetzen oder zusammenbringen
  • Themen sichtbar machen, über die sonst zu wenig gesprochen wird
  • für Mitsprache, Beteiligung und gegenseitige Unterstützung einsetzen
  • sich für konkrete Veränderungen engagieren und zeigen: So, wie es ist, muss es nicht bleiben

Weitere Infos und das Bewerbungsformular gibt es auf stiftung-aufmuepfige-frauen.de. Bewerbungsschluss ist der 3. März.

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Stellenangebote

Erzbischöfliches Seelsorgeamt Freiburg - Jugendreferent*in Tauberbischofsheim

Das Erzbischöfliche Seelsorgeamt Freiburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Jugendreferent*in für die neue Kirchengemeinde An Tauber und Main in Tauberbischofsheim.
Dienstsitz: Tauberbischofsheim. 100% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 15. März 2026

Stellenausschreibung

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Bildnachweise

Sternsingen 2026: Ihr wart spitze!: Mika Väisänen (Kindermissionswerk)
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