Jugendliche in der Corona-Pandemie

Verbandsarbeit hilft - besonders in Zeiten wie diesen. Auch wenn wir die Ausbreitung von COVID-19 mit Zuhause bleiben und wenig sozialen Kontakten eindämmen, muss die Jugendverbandsarbeit nicht still stehen. Positionen von Jugendverbänden sowie Studien, die die Auswirkungen von der Pandemie auf junge menschen beleuchten, findet ihr hier.
 

Positionen zur Kinder- und Jugendarbeit in der Coronakrise

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) fordert im Februar 2021 in zwei Beschlüssen „Kinder und Jugendliche müssen oberste Priorität haben“ und „Kinder- und Jugendarbeit auch in Krisenzeiten ermöglichen“.

Außerdem wurde im DBJR ein Konzept entwickelt, wie auch in Zeiten der Corona-Pandemie mit außerschulischer Jugendarbeit die soziale Entwicklung und das Kindeswohl gestärkt werden können. Zudem forderte der DBJR bereits im Juni 2020 allen Kindern und Jugendlichen Freiräume zu ermöglichen und Planungssicherheit für Ferienfreizeiten zu gewährleisten: Freiräume und Freizeiten für Kinder und Jugendliche in den Sommerferien.

Der BDKJ Baden-Württemberg hat im Februar 2021 das Positionspapier „Kinder und Jugendliche brauchen Freiräume - Jetzt!“ verfasst, mit dem er mit konkreten Forderungen an Kirche und Politik herantritt.
Der BDKJ Rottenburg-Stuttgart hat sich dazu mit diesem Schreiben an die Bistumsleitung der Diözese Rottenburg-Stuttgart gewandt.

Die Kolpingjugend nimmt mit ihrem Beschluss „Lasst die Pandemie keine Narben bei der Jugend bilden!" die Situation für Schüler*innen und junge Menschen in Ausbildung in den Blick.

Der Landesjugendring NRW hatte die Möglichkeit zur Stellungsnahme zum Haushaltsgesetz 2021. Zentrales Thema: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche.

Mit ihrem Beschluss „Ausgebremst und trotzdem handlungsfähig“ fordert die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend soziale und psychische Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie ernst zu nehmen.

Das Bundejugendkuratorium hat einen Zwischenruf verfasst: KINDER- UND JUGENDRECHTE IN DER KRISE STÄRKEN!

Mit ihrem Positionspapier „Gute Jugendpolitik in und nach der Corona-Krise“ setzt sich der Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt für eine verantwortungsbewusste Jugendpolitik in und nach der Corona-Krise ein.

Der Frankfurter Jugendring fordert in seiner Resolution „Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kinder- und Jugendarbeit in Frankfurt am Main“, dass Kinder und Jugendliche in Entscheidungen bezüglich der Corona-Maßnahmen eingebunden werde und den Jugendverbänden Mittel für den digitalen Wandel zur Verfügung gestellt werden.