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Aus dem BDKJ
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Katholische Jugendverbände fordern konsequenten Einsatz gegen Antifeminismus und christliche Radikalisierung
Das jährlich stattfindende Vernetzungstreffen der deutschsprachigen katholischen Jugendverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol, kurz DACHS, fand dieses Jahr vom 20. bis 23. August in Berlin statt. Im Fokus der Diskussionen und Impulse standen die Themen: Geschlechtergerechtigkeit, Gleichstellung und Feminismus.
Allen Verbänden ist das Thema Gendergerechtigkeit ein wichtiges Anliegen. „Gendergerechtigkeit in der Kirche bedeutet, dass alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung und Identität dieselben Möglichkeiten, Verantwortung, Mitgestaltung und Rechte haben“, so Dominik Heiss, 3. Landesleiter von Südtirols Katholischer Jugend (SKJ). Weiter meint er, dass Kirche nur dann Zukunft haben kann, wenn alle Menschen mit ihren Fähigkeiten und Perspektiven willkommen sind und einen Platz finden.
Vorträge von Aurica Jax, Dozentin am Institut für theologische Zoologie, sowie den Besuch der Bundesstiftung Gleichstellung unter der Leitung von Lisi Maier gehörten gleichermaßen zur Tagesordnung wie eine Stadtführung zu queerem und schwarzem Feminismus. Viel Diskussion und Austausch gab es zum Thema christlicher Fundamentalismus in Zusammenhang mit politischer Radikalisierung.
Gemeinsam kam man zum Schluss, dass man christlichen Fundamentalismus als eine Bedrohung für die liberale Gesellschaft sieht, da dieser Antifeminismus fördert und eine Tür für politische Radikalisierung öffnet. „Wir wollen durch unsere Jugendorganisationen daran mitarbeiten, eine demokratische und offene Welt mitzugestalten“, so Lisa Quarch, geistliche Leitung und Bundesvorsitzende des BDKJ.
Mehr dazu auf bdkj.de.
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Veranstaltungen
Barcamp „Zwischen Klimaanpassung und Klimakollaps. Christliche Beiträge zu kollektiver Krisenresilienz“ am 6. und 7. November in Berlin
In einer Zeit, in der die Klimakrise ungebremst eskaliert, braucht es den aktiven Beitrag von Kirche und Diakonie zur Stärkung gesellschaftlicher Krisenresilienz.
Das Barcamp „Zwischen Klimaanpassung und Klimakollaps. Christliche Beiträge zu kollektiver Krisenresilienz“ am 6. und 7. November im REFO Moabit in Berlin bietet eine Plattform für den Austausch – über innovative Vorsorgestrategien von „Katastrophenleuchttürmen“ bis zu „solidarischem Preppen“, die seelsorgliche Begleitung in der Klimakatastrophe und theologische Perspektiven auf Kollapsszenarien.
Ziel ist es, diese Herausforderungen entschlossen anzugehen und als christliche Akteur*innen die Widerstandsfähigkeit von Sozialräumen und lokalen Gemeinschaften zu stärken. Das Barcamp bietet Raum, Strategien und Praktiken vor Ort, in der Region sowie auf Landes- und Bundesebene zu entwickeln und zu kommunizieren, die nicht nur zum Überleben, sondern auch zu einem möglichst guten Leben in und trotz der Klimakatastrophe beitragen.
Ein Barcamp für Engagierte und Interessierte, für Macher*innen und Denker*innen, für Strateg*innen und Praktiker*innen, für Ehren- und Hauptamtliche im Feld von Kollapsbewusstsein, Krisenresilienz und Klimaanpassung.
Aus dem Programm: - Keynote von Dagmar Begemann
- Talk mit Lioba Diez, Theresa Leisgang, Martin Keßler (Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe) und Matthias Stracke-Bartholmai (AG Kirche und Theologie im Klimakollaps)
- Barcamp-Sessions zu Sozialraumorientierung, Infrastruktur, Theologie, Seelsorge, Diakonie/Caritas und Spiritualität
- „Kollaps-Kirche“: Gottesdienst mit Ritualen zum Umgang mit Kollapsgefühlen und Mutmach-Impulsen
- „Kollaps-Lounge“ mit DJ Timo Versemann – Musik zum Tanzen und Relaxen im Angesicht der Krise
Infos und Anmeldung: mi-di.de/termine/zwischen-klimaanpassung-und-klimakollaps
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Aus den Diözesan-, Landes- und Jugendverbänden
BDKJ Speyer: Bischof Wiesemann war ein wichtiger Mitstreiter für junge Menschen und Reformen
Der BDKJ Speyer bedauert den Rücktritt von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und bedankt sich gleichzeitig für sein zukunftsweisendes Wirken im Bistum Speyer.
Bischof Wiesemann hatte junge Menschen in unserem Bistum, aber auch darüber hinaus, stets im Blick. Nicht nur bei den 72-Stunden-Aktionen, die er immer gerne besuchte und als Schirmpate unterstützte, machte er deutlich: Junge Menschen sind mit ihrer Begeisterung, ihrem Teamgeist und ihrem Engagement ein wichtiger Teil von Kirche, ohne den vieles nicht möglich wäre. Ob im Gespräch mit Firmlingen am Tag der Firmlinge, mit Ministrant*innen bei der Romwallfahrt oder mit dem BDKJ-Vorstand: Wiesemann hörte aufmerksam zu, begegnete jungen Menschen auf Augenhöhe und nahm ihre Themen ernst.
Nicht erst seit dem Synodalen Weg war Bischof Wiesemann für uns ein Mitstreiter bei kontrovers diskutierten Fragen - sei es bei der Stellung von Frauen in der Kirche, LGBTIQ*-Themen oder der deutlichen Positionierung gegen Rechts. Auch im Einsatz für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt war Bischof Wiesemann authentisch und konsequent. Die Anliegen und Perspektiven der Betroffenen hatte er im Blick - persönliche Gespräche und das Zuhören waren ihm besonders wichtig. Wiesemann war bereit, aus Erfahrungen zu lernen und auch bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und zu reformieren, wenn dies dem besseren Schutz vor Gewalt und Diskriminierung dienen konnte. Gerade diese Lernbereitschaft und seine Bereitschaft, sich verändern zu lassen, haben wir als glaubwürdig und ermutigend erlebt. Wir sind ihm dankbar, dass er seine klare Haltung nicht nur in Predigten, Hirtenbriefen und Gesprächen eingebracht, sondern auch öffentlich vehement vertreten hat. Wir wissen, dass viele junge Menschen Bischof Wiesemann als Mitstreiter in diesen Fragen sehr schätzen.
Mehr dazu auf bdkj-speyer.de.
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Bundesaktionsplan der CAJ Deutschland
Beim Bundeskongress der CAJ Deutschland im September 2025 hat die CAJ gemeinsam einen wichtigen Grundstein für die kommenden Jahre gelegt und einen Bundesaktionsplan erarbeitet. Im Vorfeld sammelte der Verband zahlreiche Lebensrealitäten junger Menschen, die dann beim Bundeskongress intensiv diskutiert und bearbeitet wurden. Der Bundesaktionsplan bündelt gemeinsamen Themen, Perspektiven und Ziele.
Mit dem Beschluss auf dem Leitungsrat wurde dieser Bundesaktionsplan offiziell verabschiedet und damit ist ein verbindlicher Rahmen für unser gemeinsames Handeln in der CAJ gesetzt.
Jetzt geht es in die nächste Phase: Der Bundesaktionsplan ist bereit umgesetzt zu werden. Er soll Orientierung geben, motivieren und vor allem eines: ins Tun bringen. In Diözesanverbänden, Gruppen und auf allen Ebenen der CAJ sind nun alle eingeladen, die Inhalte mit Leben zu füllen, eigene Schwerpunkte zu setzen und konkrete Aktionen daraus zu entwickeln.
Der Bundesaktionsplan ist dabei mehr als ein Dokument – er ist Ausdruck unserer Haltung als CAJ: Wir setzen uns ein für gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen, für Solidarität und Mitbestimmung sowie für eine Gesellschaft, in der junge Menschen gehört werden und aktiv mitgestalten können. Der Bundesaktionsplan zeigt die Lebensrealitäten junger Menschen in Deutschland und kann damit auch für andere Jugendverbände interessant sein.
Der Aktionsplan kann auf caj.de abgerufen werden.
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Stellenangebote
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BDKJ - Bundesvorsitzende
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sucht zum 20. September eine* Bundesvorsitzende*. Es handelt sich um ein Wahlamt mit dreijähriger Amtszeit. Die Wahl findet während einer außerplanmäßigen Hauptversammlung am 20. September statt. Dienstsitz: Berlin. 100% Stellenumfang.
Bewerbungsschluss: nicht angegeben
Stellenausschreibung
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BDKJ - Teamassistenz des Bundesvorstands
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sucht zum 1. Oktober eine Teamassistenz des Bundesvorstands. Dienstsitz: Düsseldorf. 60% Stellenumfang.
Bewerbungsschluss: 16. September 2026
Stellenausschreibung
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