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Aus dem BDKJ
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BDKJ beim ICC in Aachen
Ende Mai war der BDKJ mit einem Team erneut beim International Corporations Cup (ICC) dabei. Zehn Spieler*innen aus dem Kontext des BDKJ spielten gegen verschiedene Mannschaften von Organisationen, die auch in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv sind. Das Turnier wurde von Misereor vorbereitet und fand im Tivoli, dem Stadion von Alemannia Aachen statt. Neben dem Fußballspielen gab es auch viel Raum für Gespräche und zur Vernetzung.
Auch beim nächsten ICC wollen wir wieder mit dabei sein, dieses wird voraussichtlich in Bonn stattfinden, da dieses Jahr eine Mannschaft des GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) gewonnen hat und somit 2027 den ICC ausrichten wird.
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Digitale Veranstaltung „Natürlich nur Männer?!“ am 16. Juni
„Ein Priester darf nur ein Mann sein, weil Jesus Christus ein Mann war - und einen Priester würde man sonst nicht als solchen erkennen können.“ So oder so ähnlich heißt es in katholischen Argumentationen gegen eine Frauenordination immer wieder. ‚Natürliche Ähnlichkeit‘ hat in aktuellen Diskussionen eine enorme Gewichtung erlangt.
Was aber ist denn ein Mann? Und wie funktioniert das mit der Christusrepräsentation genau? Scheitert eine Zulassung von Frauen ins sakramentale Priesteramt wirklich nur am Geschlecht? Und kann dann ein Transmann Priester werden oder doch eher die Transfrau?
Diese und weitere Fragen hat unsere theologische Vorstandsreferentin Svenja die letzten Jahren im Rahmen ihrer nun abgeschlossenen Promotion begleitet.
Passend zum Pride Month wollen wir darüber am 16. Juni von 18 bis 19:30 Uhr in den Austausch kommen.
Wenn du dabei sein willst, schreib einfach Svenja Ueing eine Mail unter ueing@bdkj.de.
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ZUSAGE 2026 geht weiter - sei dabei!
In den nächsten Sessions von ZUSAGE geht es um ganz praktische Methoden für eure Bildungsarbeit und um die Frage, wie junges Engagement weltweit unter Druck gerät und trotzdem stark bleiben kann. Meldet euch an, diskutiert mit und leitet die Einladung gerne an Interessierte weiter!
Session 2) Werkzeugkoffer: Methoden für deine Bildungsarbeit Mittwoch, 17. Juni, 20 bis 21 Uhr In der zweiten Session der ZUSAGE 2026 lernt ihr Methoden aus der Sammlung „Methoden zum Globalen Lernen“ kennen und bekommt Ideen, wie ihr komplexe Themen verständlich, interessant und aktivierend bearbeiten könnt. Denn Globales Lernen ist ein wichtiger Teil zivilgesellschaftlichen Engagements. Interessant für Gruppenleiter*innen und Multiplikator*innen ab 16 Jahren.
Session 3) Gespräch: Internationale Jugendverbände unter Druck Dienstag, 7 Juli, 20 bis 21 Uhr In vielen Ländern wird es für Jugendorganisationen, junge Engagierte und zivilgesellschaftliche Initiativen zunehmend schwieriger, sich frei zu organisieren, ihre Meinung zu äußern und politisch aktiv zu sein. Sie erleben Einschränkungen, Einschüchterung, Angriffe oder bürokratische Hürden und müssen gleichzeitig Wege finden, handlungsfähig zu bleiben, ohne Haupt- und Ehrenamtliche zu überlasten.
Wir sprechen darüber, wie junge Menschen und Jugendorganisationen diesen Druck konkret erleben, wie sie darauf reagieren und welche Unterstützung und Schutzräume nötig sind, damit junges Engagement möglich, wirksam und nachhaltig bleibt.
Gesprächspartner*innen (Gespräch auf Englisch, mit Übersetzung) - Ángel Pérez Contreras, Spanischer Jugendring / Spanish Youth Council
- Antonio Yayrator Korkuvi, Green Africa Youth Organization (angefragt)
Deep Dive II) Mexiko: Rote Karte für Menschenrechtsverletzungen Mittwoch, 24. Juni, ab 20 Uhr Blick auf Mexiko im WM-Kontext: Die Fußballweltmeisterschaft verleiht in diesem Jahr auch Mexiko für einige Wochen mehr Aufmerksamkeit und bietet die Möglichkeit, Missstände ebenso wie Erfolge zivilgesellschaftlichen Engagements zu thematisieren.
Referent*innen: - Stefan Tuschen, Misereor-Referent in der Abteilung Lateinamerika
- María Luisa Aguilar Rodríguez, Direktorin der Misereor-Partnerorganisation Centro de Derechos Humanos Miguel Agustín Pro Juárez (Centro Prodh)
Weitere Infos folgen auf Instagram @bdkjde.
Melde dich direkt hier an. SharePics für die Werbung in euren Strukturen findet ihr auf nextcloud.bdkj.de
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Und Gott? Digitales Gespräch zu Klimagerechtigkeit am 21. Juli
Als junge Christ*innen leben wir unseren Glauben sehr unterschiedlich: Wir sind politisch aktiv, gestalten Gruppenstunden, feiern oder wohnen zusammen. Aber oft sprechen wir nicht viel darüber, welche Rolle unsere Gottesbeziehung für uns und unsere Begegnungen im Alltag spielt. Dafür wollen wir Raum schaffen!
Wir treffen uns digital eine Dreiviertelstunde am frühen Abend, um uns theologisch und persönlich auf ein Thema einzulassen: Junge Theolog*innen teilen einen Input, danach reflektieren wir gemeinsam.
Beim zweiten Termin am Dienstag, den 21. Juli, von 18 bis 18:45 Uhr spricht Matilda Franz (Netzwerk Eine Erde) über Klimagerechtigkeit.
Die Anmeldung ist per Mail an ueing@bdkj.de möglich.
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Aus den Diözesan-, Landes- und Jugendverbänden
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BDKJ Köln: Teilnahme bei ColognePride
Auch in diesem Jahr sind die katholischen Jugendverbände und #OutInChurch am 5. Juli wieder bei der ColognePride vertreten!
Die ColognePride ist die größte Demo in Deutschland für die Rechte queerer Menschen im Rahmen des Christopher Street Days – und der BDKJ Köln ist ein Teil davon! Mit einem riesigen LKW, guter Musik und starken Botschaften wollen wir lautstark unsere Haltung zeigen. Alle Jugendverbandler*innen, Mitglieder vom OutInChurch e.V. und Freund*innen sind herzlich eingeladen mitzumachen.
Die Anmeldung findest du hier. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 bis 15 Euro. Die Anmeldung ist bis zum Start der Demonstration möglich. Für Fragen steht Hendrik Lersmacher beim BDKJ DV Köln unter 0221 1642 6569 und politik@bdkj.koeln zur Verfügung.
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DPSG: Wahl einer neuen Bundesvorsitzenden und eine klare Positionierung im Aufarbeitungsprozess
Vom 3. bis 7. Juni fand die 94. Bundesversammlung der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) in Essen-Werden statt. In diesem Jahr diskutierten und entschieden knapp 100 Delegierte über die Anträge.
Luise Klingler wird neue Bundesvorsitzende der DPSG Ab Oktober wird Luise Klingler neue Bundesvorsitzende der DPSG und tritt die Nachfolge von Annkathrin Mayer, die nach 6 Jahren ihr Amt niederlegt, an. Luise Klingler setzte sich damit gegen Sarah Braun durch.
„Gemeinsam Verantwortung für den Verband übernehmen“, dieses Ziel möchte Luise Klingler in den nächsten Jahren als Bundesvorsitzende verfolgen. Gerade durch ihr junges Alter sieht die 21-Jährige die Chance, Brücken zwischen verschiedenen Sichtweisen zu schlagen. Auch die Themen Aufarbeitung und Prävention möchte Luise im Fokus behalten: „Hinschauen, wo andere bisher wegguckt haben“, fordert Luise, „denn Selbstreflexion erfordert Mut.” Auch die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen und deren Rechte möchte Luise weiter stärken und appelliert, sich in Gesellschaft und Politik sichtbarer zu machen und klar Haltung zu beziehen.
Verleihung des Goldenen Ehrenkreuzes des BDKJ Im Rahmen der Bundesversammlung war BDKJ-Bundesvorstand Henner Gädtke zu Gast. In seiner Ansprache würdigte er den herausragenden Einsatz von Annkathrin Mayer, die in den vergangenen Jahren als Bundesvorsitzende die Arbeit des Verbandes maßgeblich geprägt hat. Für ihr großes Engagement verlieh der BDKJ-Vorstand Annkathrin Mayer als Zeichen der Anerkennung das Goldene Ehrenkreuz des BDKJ.
Aufarbeitungsprozess: Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten Mit Beschluss des Antrages zur Aufarbeitung von sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG, erkennt der Verband das Leid der Betroffenen an, übernimmt Verantwortung und gestaltet die Zukunft weiter, um die DPSG zu einem sichereren Ort für alle Mitglieder zu machen. Ein neuer Beirat aus externen Personen und ein Aufarbeitungsteam sollen zukünftig dazu beitragen, dieses Ziel weiter zu verfolgen.
Mit der Positionierung verpflichtet sich die DPSG, nicht nur sich selbst weiter kritisch zu hinterfragen, sondern auch von außen kritisch bewerten zu lassen. Die Grundlage für das zukünftige Handeln des Verbandes sind die Ergebnisse der im Februar 2026 veröffentlichten Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter und spiritueller Gewalt in der DPSG.
Mehr zur Bundesversammlung gibt es auf dpsg.de. Alle Ergebnisse und Beschlüsse können unter bv.dpsg.de abgerufen werden.
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KjG: Ergebnisse der Bundeskonferenz
Die Bundeskonferenz der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) hat viele jugend- und kirchenpolitische Beschlüsse gefasst. Damit stärkt die KjG psychische Gesundheit als Schwerpunktthema, positioniert sich klar gegen pauschale Social-Media-Verbote, setzt ein Signal für eine Kirche ohne Angst" und legt eine kritische Positionierung zu ihrem Verbandspatron Thomas Morus vor. Die Beschlüsse verbinden innerverbandliche Entwicklungen mit deutlichen Forderungen an Politik und Kirche.
Psychische Gesundheit als Kinderrecht gestärkt: Mit dem Beschluss „Psychische Gesundheit stärken“ verankert die KjG das Thema in ihren Strukturen und versteht psychische Gesundheit ausdrücklich als Kinderrecht und Voraussetzung für Teilhabe. Prävention, Resilienzförderung, Entstigmatisierung und eine offene Gesprächskultur sollen im Verband konsequent ausgebaut werden. Zugleich fordert die KjG von der Bundespolitik eine verbindliche Strategie zur mentalen Gesundheit junger Menschen sowie verlässliche Rahmenbedingungen für Jugendverbandsarbeit und Ehrenamt.
„Psychische Gesundheit ist keine Privatangelegenheit einzelner junger Menschen, sondern eine Frage von Rechten und Strukturen. Wenn wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in dieser Gesellschaft mitreden, brauchen sie Räume, in denen sie und ihre Anliegen ernst genommen werden und mit Belastungen nicht allein gelassen!“, erklärt Louise Charters, Bundesleiter*in der KjG.
Keine pauschalen Social-Media-Verbote: Sichere digitale Räume statt Symbolpolitik – Der Beschluss zu „Medienkompetenz und Plattformregulierung statt Verbote“ stellt klar: Die KjG lehnt pauschale Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche ab. Stattdessen fordert sie wirksame Regulierung von Plattformen, starke Medienkompetenzförderung und die Beteiligung junger Menschen an Entscheidungen über ihre digitale Lebenswelt. Kinder und Jugendliche sollen sowohl geschützt als auch in ihren Rechten auf Information, Austausch und Teilhabe ernst genommen werden.
Kirche ohne Angst – Macht teilen, Vielfalt leben, Seelsorge stärken: Mit dem Beschluss „Kirche ohne Angst“ fordert die KjG einen entschiedenen Abbau missbrauchsanfälliger Machtstrukturen, mehr Mitbestimmungsrechte für Lai*innen und eine Seelsorge, die unterstützt statt verurteilt. Der Verband kritisiert Angstkulturen und Tabuisierung, insbesondere im Bereich der Sexualmoral.
„Kirche ohne Angst heißt für uns: Vielfältige Lebensrealitäten nicht nur dulden, sondern aktiv schützen. Seelsorgerische Angebote müssen so gestaltet sein, dass gerade schwierige ethische Fragen angesprochen werden können. Junge Menschen bleiben nur Kirche, wenn sie sicher sein können, dass ihre Fragen, ihre Beziehungen und ihre Lebensentscheidungen nicht gegen sie verwendet werden“, sagt Lisa Holzer, Geistliche Leitung der KjG.
Kritisches Bekenntnis zu Thomas Morus als Verbandspatron: Nach einem seit 2024 laufenden innerverbandlichen Auseinandersetzungsprozess hat die Bundeskonferenz eine Positionierung zu Thomas Morus beschlossen. Die KjG hält weiterhin an Thomas Morus als Verbandspatron fest, benennt aber ausdrücklich sowohl seine positiven Seiten als auch problematische Aspekte seiner Biografie. Ziel ist ein reflektierter, zeitgemäßer Umgang mit der eigenen Tradition, der Vorbilder würdigt und zugleich Schattenseiten nicht verschweigt.
Alle Beschlüsse können hier und alle Wahlergebnisse hier abgerufen werden.
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Stellenangebote
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BDKJ - Bundesvorsitzende
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sucht zum 20. September eine* Bundesvorsitzende*. Es handelt sich um ein Wahlamt mit dreijähriger Amtszeit. Die Wahl findet während einer außerplanmäßigen Hauptversammlung am 20. September statt. Dienstsitz: Düsseldorf oder Berlin. 100% Stellenumfang.
Bewerbungsschluss: 31. August 2026
Stellenausschreibung
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BDKJ - Referent*in für Jugendpolitik
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sucht zum 1. August eine*n Referent*in für Jugendpolitik. Dienstsitz: Berlin. 50% Stellenumfang.
Bewerbungsschluss: 18. Juni 2026
Stellenausschreibung
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Sozialen Lerndienste und SoFiA e.V. Trier - Referent*in
Die Sozialen Lerndienste und SoFiA e.V. im Bistum Trier suchen zum 1. August eine*n : Referent*in. Dienstsitz: Trier. 100% Stellenumfang.
Bewerbungsschluss: 14. Juni 2026
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