„weltwärts“: Hilfsprojekte nicht gegen Bildungsarbeit ausspielen

Jugendliche sind „Botschafter der Gerechtigkeit“.
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Düsseldorf, Aachen, Köln. 2. September. Zur heute erhobenen Forderung nach einer Abschaffung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ erklären das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR, die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) und die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste (BAG FWD):

„Nicht erst seit der Einrichtung des Förderprogramms „weltwärts“, sondern  seit Jahrzehnten, engagieren sich katholische Träger in entwicklungspolitischen Freiwilligendiensten dafür, dass junge Menschen in Deutschland weltweite Zusammenhänge von Armut, Krankheit und Hunger erkennen, Menschen in Ländern der Einen Welt aktiv helfen und sich die für Veränderungen ungerechter Strukturen einsetzen. Freiwilligendienste - und hier seit zwei Jahren insbesondere das Förderprogramm „weltwärts“ - sind und bleiben wichtiger, unverzichtbarer Teil entwicklungspolitischer Bildungsarbeit. Darüber hinaus leisten die Träger des „weltwärts“-Programmes und die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur UN-Initiative „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Wer also die Abschaffung von „weltwärts“ fordert, schadet langfristig dem Verständnis und dem Engagement für weltweite Gerechtigkeit in Deutschland.

Denn die 70 Millionen Euro, die die Bundesregierung für „weltwärts“ aufwendet, sind eine Investition in die jungen Menschen, die am Programm teilnehmen. Sie sind eine Investition in deren Sensibilität für die dramatische Situation von Menschen in anderen Ländern und für die Zukunft von weltweiter Solidarität. Die Rückkehrerinnen und Rückkehrer berichten von ihren Erfahrungen, die ihr Leben verändern. So werden tausende junge Menschen durch „weltwärts“ zu Botschaftern der Gerechtigkeit.“Thomas Antkowiak (MISEREOR), Hans Nirschl (AGEH), Stephan Jentgens (BAG FWD)

 

Im „Katholischen Verbund entwicklungspolitischer Freiwilligendienst“ haben sich die Katholische Bundesarbeitgemeinschaft für Freiwilligendienste, die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH e.V.) und das bischöfliche Hilfswerk MISEREOR zusammengeschlossen. Dem Verbund haben sich 60 Träger von Freiwilligendiensten angeschlossen. Er will die Qualität der internationalen Freiwilligendienste weiter entwickeln und die gemeinsamen Interessen politisch vertreten.

 

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 01761 7956099, presse@bdkj.de

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