Weiter einmischen!Katholische Jugendverbände stehen Protesten von Schülerinnen und Schülern zur Seite.

Berlin, 12. November. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) begrüßt die bundesweiten Schulstreiks und ermuntert alle Jugendlichen eindringlich, sich in die bildungspolitischen Debatten lautstark einzumischen.

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände teilt die Meinung der Schülerinnen und Schüler, dass der groß angekündigte Bildungsgipfel mal wieder nur Trippelschritte auf dem Weg zu einer echten Neuausrichtung der Bildungspolitik gebracht hat. „Die eklatanten Mängel in der Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer, sowie in der finanziellen und personellen Ausstattung der Schulen werden nicht konsequent angegangen“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Andrea Hoffmeier heute in Berlin.

Jugendliche würden merken, dass sich die Bildungspolitik nicht an ihren Bedürfnissen ausrichte und dass notwendige Veränderungen zur Umsetzung individueller Förderung und zum durchlässigen und ganzheitlichen Bildungssystem weiterhin auf sich warten ließen. Nun nähmen die Schülerinnen und Schüler den Protest selber in die Hand, was Hoffmeier ausdrücklich unterstützt: „Es ist gut, dass Jugendliche die Proteste und Forderungen jetzt auf die Straßen tragen. Politikerinnen und Politikern rate ich, diesen Protest ernst zu nehmen.“

Der BDKJ ist Dachverband von 15 katholischen Kinder- und Jugendverbänden mit rund 650.000 Mitgliedern. Er vertritt ihre politischen, sozialen und kirchlichen Interessen. Weitere Informationen unter www.bdkj.de.

Pressemitteilung des BDKJ-Bundesvorstandes Nr. 32/2008
Pressesprecher: Michael Kreuzfelder, Telefon 0211 4693155

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