Es geht um die Menschen!Kritisch konsumieren für eine bessere Welt? BDKJ diskutiert mit Nestlé Manager

Wuppertal/Düsseldorf. Für einen kritischen Umgang mit eigenem Konsum, Entwicklungsmöglichkeiten für Kleinbauern und die Weiterentwicklung des Fairen Handels sprachen sich am Wochenende die Teilnehmenden der Studienkonferenz des Entwicklungspolitischen

BDKJ-Bundespräses Andreas Mauritz forderte den Konzern auf, sich seiner Verantwortung zu stellen: „Nestlé hat als weltweit größter Lebensmittelkonzern die Verantwortung und auch die Macht, die Zahl der hungernden Menschen zu verringern. Die Einhaltung der Milleniumsziele müssen auch von Ihrer Seite angegangen werden.“

Nestlé ist seit kurzem Lizenznehmer von TransFair, steht jedoch seit Jahren in der Kritik – unter anderem aufgrund von Arbeitsrechtsverletzungen in Kolumbien und Umweltverschmutzung in Brasilien. Der EPA hatte im Juni auf der Mitgliederversammlung von TransFair einen Antrag eingereicht, die Zusammenarbeit mit mulitinationalen Konzernen wie Nestlé genau zu überprüfen. Ausführliche Informationen über die derzeitigen Entwicklungen im Fairen Handel bot ein Besuch des Fairhandelshauses GEPA in Wuppertal. Dort standen Thomas Speck, Geschäftsführer der GEPA, der ehemalige Grundsatzreferent Gerd Nickoleit sowie Olaf Paulsen, ehemals Mitarbeiter bei Fair Trade Labelling Organization/FLO, Rede und Antwort.

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