Einmal quer durch's Land

  • Litauen-Blog

(Bild: BDKJ-Bundesstelle)

Am ersten Tag stand für die Teilnehmer*innen unseres Fachkräfteaustausches als erster Programmpunkt ein Gespräch mit Jolanta Steikūnaitė, der örtlichen Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung, an.

In dem Gespräch hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit einen Einblick in die politische und gesellschaftliche Situation Litauens zu bekommen, um einen möglichst guten Überblick und eine Grundlage für die weiteren Gespräche in den kommenden Tagen zu erhalten.

Schwerpunkt dieses ersten Gesprächs war vor allem die Situation der Jugend im Land, wie die geringen Zukunftschancen für Jugendlichen und junge Erwachsene in Litauen, die hohe Jugendarbeitslosigkeit (aktuell ca. 13%), Bildungsmöglichkeiten für junge Erwachsene, aber auch das Problem der Arbeitsmigration. So verlassen zahlreiche junge Menschen das Land, auf der Suche nach besseren Arbeitsbedingungen oder Jobs. Die Bevölkerung Litauens ist u.a. auch aus diesen Gründen seit den 1990er Jahren von knapp vier auf knapp drei Millionen Einwohner zurückgegangen.

In den knapp zwei Stunden nahmen sich die Teilnehmer*innen des BDKJ aber auch Zeit um sich mit der Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung über Themen wie die Nato in Litauen, das Verhältnis zu Russland und seinen anderen baltischen Nachbarstaaten, die Wirtschafts- und Energiepolitik des Landes, die Geschichte des Landes seit 1990 und die Rolle der europäischen Union für Litauen auszutauschen und zu diskutieren.

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