Afghanistan braucht jetzt unsere Hilfe – schnell und unbürokratisch!

BDKJ fordert Verantwortung für die Menschen in Afghanistan zu übernehmen
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Foto: pixabay

Der Dachverband der Katholischen Kinder- und Jugendverbände fordert eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die Menschen in Afghanistan. Insbesondere gefährdete Menschen sollten schnellstmöglich ausgeflogen werden und einen unkomplizierten Zugang zum europäischen Asylsystem erhalten, betont der BDKJ. „Die Sicherheit von Kindern, Frauen und queeren Menschen ist besonders bedroht. Ihnen muss jetzt geholfen werden! Die Bundesregierung darf sich dabei nicht hinter bürokratischen Hürden verstecken,“ fordert Gregor Podschun (BDKJ Bundesvorsitzender).

Deutschland hat aus Sicht des BDKJ eine Verantwortung gegenüber den Menschen in Afghanistan. Besonders gegenüber denjenigen, die in den letzten Jahren intensiv mit der Bundeswehr oder Hilfsorganisationen vor Ort zusammengearbeitet haben. Der Wiederaufbau des Landes und die Präsenz der Internationalen Schutztruppen hat in den letzten Jahren Hoffnungen gerade bei jungen Afghan*innen geweckt, die ansonsten jetzt zerstört wurden.

Mehrere Städte und Kommunen in Deutschland haben bereits erklärt, dass sie zur Aufnahme von Geflüchteten aus Afghanistan bereit sind. „Solidarität, Hilfsbereitschaft und gelebte Nächstenliebe wie wir sie in Deutschland 2015 erlebt haben sind der Maßstab dafür, wie wir mit Menschen, die von Gewalt bedroht ihre Heimat verlassen umgehen sollten“, betont Gregor Podschun weiter.

 

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