Hier finden Sie einige Initiativen und Veranstaltungen, die sich mit den Themen Frieden, Versöhnung, Dialog und Nachhaltigkeit befassen:

Gespräche mit NGO-Mitarbeiterinnen aus dem Libanon, Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte, Diskussionen mit Friedensforschern, gemeinsame Erlebnisse und Austausch über konkrete Aktionen. All das erwartet Euch beim Eröffnungsseminar zur MISEREOR/BDKJ Jugendaktion unter dem Motto: „Gib Frieden!“
Dieser Ausruf kann auf unterschiedliche Art und Weise aufgenommen werden. Manche verstehen darunter „Lass mich in Ruhe!“: Lass mich in Ruhe mit den Krisen und Kriegen dieser Welt, mit all den Problemen anderer Menschen. Ich will meinen Frieden haben. Der Rest interessiert mich nicht.
Andere verstehen es als Aufruf, selbst Frieden zu geben, sich für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen. Dafür müssen sie sich mit den Krisen und Kriegen dieser Welt auseinandersetzen und sich davon berühren lassen.
Die jungen Menschen, um die es bei der Jugendaktion 2020 geht, haben diese Interpretationsmöglichkeiten nicht. Sie leben im Libanon, inmitten einer Region, die seit Jahrzehnten unter Krieg und Auseinandersetzungen leidet. Dennoch setzen sie sich gemeinsam für eine friedliche Zukunft ein.
Auch hier in Europa wird es immer wichtiger, sich für wahren Frieden einzusetzen. Gemeinsam wollen wir das Thema erfahren und diskutieren. Dabei werden wir auch entdecken, wie wir aktiv an einer friedlichen Gesellschaft hier und weltweit mitwirken können. 28. Februar bis 01. März 2020 in Erfurt

www.bdkj.de/aktionen/jugendaktion-von-bdkj-und-misereor

Bei der Aktion Dreikönigssingen 2020 stellen die Sternsinger Frieden in den Mittelpunkt - ein Thema, was gar nicht oft genug im Mittelpunkt stehen kann. Projekte aus dem Libanon zeigen exemplarisch, wie die Sternsinger mit ihrem Einsatz helfen. So lautet das Leitwort der aktuellen Aktion: „Frieden! Im Libanon und weltweit“. www.sternsinger.de

 

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) führt die Aktion „Maria, schweige nicht!“ durch und stärkt damit das Anliegen der Initiative Maria 2.0. Er engagiert sich für eine partnerschaftliche und glaubwürdige Kirche, in der Frauen und Männer, Priester und Laien gleichberechtigt sind und als Gemeinschaft der Glaubenden kirchliches Leben gemeinsam verantwortungsvoll gestalten.

Dazu gehört der grundsätzliche Zugang aller Getauften und Gefirmten zu allen Diensten und Ämtern. Reformen sind notwendig, wenn die katholische Kirche wieder an Bedeutung gewinnen und eine Zukunft haben will. Deshalb tritt der KDFB dafür ein, dass Frauen und Männer bei der Weiterentwicklung von Aufgaben und Ämtern gleichberechtigt und gleichrangig mit ihren Kompetenzen, Charismen und Lebenswirklichkeiten beteiligt werden.

Die Aktion „Maria, schweige nicht!“ ermuntert dazu, das zur Sprache zu bringen, was Frauen und Männern in der Kirche unter den Nägeln brennt, wozu sie nicht mehr schweigen wollen und wo sie Handlungsbedarf für notwendige Veränderungen sehen. Die Ergebnisse dieser bundesweiten inhaltlichen Auseinandersetzung werden in den Synodalen Prozess eingebracht.
www.mariaschweigenicht.de

„Eine zukunftsfähige Gesellschaft erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit den globalen Ressourcen ebenso wie die Beseitigung jeder Diskriminierung von Frauen und Mädchen.“ So steht es im Positionspapier „nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit“ der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) von 2019. 

Nachhaltigkeit, Geschlechtergerechtigkeit und Klimaschutz sind Themen, die Frauen in der kfd bewegen und alle Menschen und die gesamte Schöpfung betreffen. Die kfd legt mit diesem Papier Anregungen für das verbandliche Handeln und Erwartungen an die Gestaltung verschiedener Politikbereiche vor. Der Link zur Themenseite des Positionspapieres „nachhaltig und geschlechtergerecht weltweit“: www.kfd-bundesverband.de/nachhaltigkeit/position 

Außerdem führte die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) von 2017-2018 das Projekt „Zukunft: nachhaltig und geschlechtergerecht“ durch. In der Dokumentation des Projektes finden die Leser*innen Ideen, praktische Veranstaltungsmodelle und konkrete Ansatzpunkte für ein Mehr an Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Geschlechtergerechtigkeit. Die Dokumentation enthält Erfolgsgeschichten, die motivieren und zeigen, dass das eigene Tun Kreise ziehen kann und eine konkrete Änderung des Lebensstils möglich ist. Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website: www.kfd-bundesverband.de/projekt-zukunft-nachhaltig

Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz!
Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen.
www.lieferkettengesetz.de

Klima und Umwelt sind zugleich Opfer und Auslöser von Konflikten

Die schwerwiegendsten Umweltschäden in Konfliktgebieten werden durch Rückstände chemischer, biologischer oder nuklearer Waffen, durch verunreinigtes Wasser und die Folgen gezielter Angriffe auf Industrieanlagen und Ölfelder verursacht. In den letzten 60 Jahren waren über 40% aller internen Konflikte mit Rohstoffausbeutung verbunden. Die Kriegsführung verbraucht enorme Mengen von Treibstoffen und Energie und produziert entsprechend Abgase. Lesen Sie mehr im fact-sheet von pax christi (unten zum Download) und auf www.paxchristi.de 

Factsheet_Krieg_und_Umwelt.pdf