Erschüttert und entschlossen

Stellungnahme des BDKJ-Bundesvorstandes zum Thema sexueller Missbrauch und sexualisierte Gewalt

Mit Abscheu und Fassungslosigkeit nimmt der Bundesvorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) die Vorfälle von sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt wahr, die durch katholische Priester und Ordensleute sowie Frauen und Männer in der Kirche verübt oder mitverschuldet worden sind. 

Wir sind erschüttert von den aktuell bekannt gewordenen Fällen von Missbrauch in unserer Kirche. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern dieser Verbrechen. Gerade die Pervertierung des kirchlichen und schulischen Schutzraumes und das widerwärtige Ausnutzen der besonderen Beziehung als Seelsorger und Seelsorgerin, Lehrer und Lehrerin zu jungen Menschen wiegen besonders schwer. Das diesen Menschen und der Kirche entgegengebrachte Vertrauen mündete in abscheuliche Taten, die uns fassungslos machen. 

Sexuelle Gewalt ist ein Ausdruck von Macht über andere und eine der offensichtlichsten Formen der Missachtung der Würde von Menschen und des Rechts auf körperliche und seelische Unversehrtheit. Insbesondere Pädophilie und Hebephilie (die erotische Präferenz zu pubertierenden Jungen und Mädchen) lässt sich weder durch gesellschaftliche noch durch kirchliche Verhältnisse begründen oder rechtfertigen. Im Gegenteil: Wer Minderjährige sexuell missbraucht oder ihnen andere physische oder psychische Gewalt zufügt, begeht juristisch eine schwere Straftat. Unabhängig von einer Strafverfolgung laden Täterinnen und Täter moralisch schwere Schuld auf sich. Dies gilt auch für all diejenigen, die über lange Zeit weggeschaut haben und bestimmte Praktiken in ihrem Umfeld geduldet oder sogar systematisch verschleiert haben.

Wir begrüßen die derzeitige Sensibilisierung der gesellschaftlichen und kirchlichen Öffentlichkeit für Situationen, in denen Kindern und Jugendlichen Gewalt angetan wird. Alle müssen ihr Möglichstes tun, um weitere Opfer zu vermeiden und denen, die zu Opfern geworden sind, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

In der öffentlichen Debatte und im Umgang mit dem Thema muss als allererstes Rücksicht auf die Gefühle und Bedürfnisse der Opfer genommen werden. Wir wollen, dass einzelne Opfer selbst zu Wort kommen können. Es gilt, die individuellen Situationen als solche wahr- und ernst zu nehmen, denn es handelt sich um je unterschiedliche Taten.

Wir nehmen wahr, dass die heute in den deutschen Diözesen und Orden Verantwortlichen die bekannt gewordenen Vorfälle sehr ernst nehmen und begrüßen ihre klare Haltung gegenüber Tätern und Täterinnen und jenen, die nicht entsprechend der 2002 veröffentlichten Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz gehandelt haben. Nur durch Eindeutigkeit, Transparenz, radikale Aufklärung und Weiterentwicklung dieser Leitlinien, wie sie die BDKJ-Bundesfrauenkonferenz bereits 2003 gefordert hat, werden notwendige Maßstäbe und Zeichen dafür gesetzt, was Recht und Unrecht ist, was Fürsorge und Ernstnehmen oder aber Verschweigen und Verharmlosen ist.

Bereits 1993 wandte sich die BDKJ-Bundesfrauenkonferenz mit ihrem Beschluss „Nicht sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein Tabu in der Katholischen Kirche – sondern das Reden darüber“ an die Verantwortlichen in unserer Kirche. Seitdem leisten katholische Jugendverbände in vielfältiger Weise präventive Arbeit und werden nicht müdem das Unrecht anzuprangern, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erleben müssen.

Deswegen wehren wir uns gegen den Generalverdacht, dass Seelsorgerinnern und Seelsorger, Leiterinnen und Leiter und andere Verantwortliche, die im Rahmen von Kirche mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, als potentielle Täterinnen und Täter wahrgenommen werden. Obwohl wir alles tun, was in unserer Macht steht, um Missbrauch in unseren Reihen zu verhindern, können wir nicht ausschließen, dass es auch im Kontext katholischer Jugendarbeit sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt gegeben hat und gibt.

Wir werden auch weiterhin deutlich machen, dass katholische Jugendarbeit für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene da ist und wir ein Ort sein wollen, an dem Grenzen respektiert und Befähigungen gefördert werden. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen weitest gehenden Schutz. Wir arbeiten auch weiterhin an Strukturen, die es Tätern und Täterinnen schwer machen, bei uns einen Ort für ihre Schandtaten zu finden.

Wir bieten Räume für Anerkennung, für Respekt und für Abwesenheit von geschlechtsspezifischer Diskriminierung. Dies sind unabdingbare Voraussetzungen für eine zielführende Prävention. Wir setzten uns weiter für einen gelingenden Umgang mit Sexualität ein. Denn nur wenn Kinder und Jugendliche über dieses „Tabu“-Thema sprechen können und sprechen dürfen, ist es ihnen möglich, sich zu offenbaren.

Wenn sich Opfer von sexueller Gewalt an Verantwortliche in der katholischen Kinder- und Jugendarbeit wenden, werden wir sorgsam handeln, die Grenzen der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen und uns nicht scheuen, externe Fachexperten und Fachexpertinnen zu Rate zu ziehen.

Wir werden nichts vertuschen und verheimlichen. Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um Missbrauch in unseren Reihen zu verhindern und Opfern zu Gerechtigkeit zu verhelfen. Wir werden gegen Täterinnen und Täter konsequent vorgehen. Die katholischen Jugendverbände werden auch in Zukunft ihre fundierte Arbeit fortsetzen und damit Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stark machen. Kurzum: Wir werden entschlossen handeln.“

Der BDKJ-Bundesvorstand

11. März 2010 

Stellungnahme zum Download (PDF)

Aktiv gegen sexuelle und sexualisierte Gewalt!

Ernst nehmen, fördern, respektieren, ermutigen, befähigen: Das ist Alltag in der katholischen Jugendverbandsarbeit. Unsere ausgebildeten Gruppenleiterinnen und -leiter gehen jeden Tag verantwortungsbewusst und sensibel mit Jungen, Mädchen und jungen Erwachsenen um. Das sind wichtige Teile von präventiver Arbeit, die in den Jugendverbänden nicht nur einen festen Ort, sondern eine lange Tradition hat. Was das genau heiß? Das steht auf den folgenden Seiten:

  • Unsere Mitglieds- und Diözesanverbände sowie die Landesstellen sind seit Jahren sehr aktiv in der Ausbildung von Gruppenleiterinnen und -leitern. 

  • Der BDKJ-Bundesvorstand steht im Kontakt mit den Mitglieds- und Diözesanverbänden, um im möglichen Fall von Missbrauch eine im Sinne der Opfer zügige und transparente Kommunikation aller Betroffener nach innen und außen zu unterstützen

  • Das Thema „Prävention sexueller Gewalt“ ist in der Ausbildung von ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern explizit verortet. Die katholischen Jugendverbände haben in den vergangenen Jahren Interventionspläne, Verhaltenskodizes und Arbeitshilfen zum Thema entwickelt und wenden diese an.

  • In dem Wissen, dass die Verantwortung für die angesprochenen Taten niemals bei den missbrauchten Kindern und Jugendlichen selbst liegen kann, ist und bleibt doch das Stark- und Selbstbewusst-Machen von Kindern und Jugendlichen ein immanenter Ansatz katholischer Kinder- und Jugendarbeit, damit diese selbst Grenzüberschreitungen wahrnehmen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten schnell und selbstbewusst Hilfe und Unterstützung holen können.

  • Kinder und Jugendliche haben eine Stimme in katholischer Kinder- und Jugendarbeit. So erleben sie, dass sie mit ihren Anliegen ernst und wahr genommen werden. Diese Grundhaltung ermöglicht es, dass Kinder und Jugendliche sich anvertrauen und sie Begleitung und Unterstützung erfahren.

  • Katholische Kinder- und Jugendarbeit ist immer parteilich. Wir stehen uneingeschränkt auf Seiten der Kinder und Jugendlichen. Wir stehen zu den Kindern und Jugendlichen und bewerten nicht.

  • Wir bieten unser Wissen und unsere Erfahrung an.

Für den Fall, dass sexualisierte Gewalt bei uns verübt wird, haben wir klare Handlungsempfehlungen erstellt.

DPSG

Die DPSG informiert in der Arbeitshilfe "Aktiv gegen sexualisierte Gewalt" über Prävention und Intervention in der DPSG und stellt Informationen, Methodensammlungen und Literatur zur Sexualpädagogik bereit.

J-GCL

Die „Leitlinien zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt in den J-GCL“ (inkl. Selbstverpflichtungserklärung), die „Schutzvereinbarungen zur Prävention sexualisierter Gewalt“ und die „Handlungsleitfäden für Verantwortliche in den J-GCL bei (Verdachts-)Fällen sexualisierter Gewalt“ wurden in den Jahren 2012 bis 2015 (teils aktualisierend) beschlossen, - nachzulesen in einer Broschüre. Ziel der dort genannten Regelungen und Maßnahmen ist, zu gewährleisten, dass in den J-GCL und darüber hinaus eine Kultur gewaltloser und grenzachtender Beziehungen gepflegt und eingeübt wird, dass Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene keine (sexualisierte) Gewalt erleben und, dass sie, falls dies doch geschieht, möglichst schnell kompetente Hilfe bekommen und Beendigung der Gewaltsituation erfahren. In der Handreichung  „Was tun, wenn...“ sind neben den Handlungsleitfäden auch weitere Informationen, Anlaufstellen und empfehlenswerte Internet-Links zu finden.

KJG
Eine umfangreiche Arbeitshilfe zum Thema Sexualpädagogik hat die KjG im Februar 2010 veröffentlicht. Damit wirbt sie auch für eine offene und vorurteilsfreie Thematisierung von Sexualität in der kirchlichen Jugendarbeit. Denn erst wenn man weiß, was man will in Bezug auf Sexualität, kann man auch konsequent "Nein!" sagen. Sexualpädagogik ist ein wichtiger Baustein der Prävention, weil sie auch dazu befähigt, Übergriffe zu benennen - und wo über Übergriffe gesprchen wird, müssen Täter*innen mit schnellerem Eingreifen rechnen.

Kolpingjugend
Kinder aktiv schützen - ein Rundum-Paket für GruppenleiterInnen und Verantwortliche im Verband: Informationen über Formen, Anzeichen, Folgen und rechtliche Bewertung von Kindeswohlgefährdung insbesondere durch sexualisierte Gewalt, Kataloge von Präventionsmaßnahmen und Reaktionsmöglichkeiten, Methoden für Gruppenstunden zum Thema, Checkliste für Ferienfreizeiten, Kontaktstellen und Linkliste, verständlich und praxisnah aufbereitet.

PSG
Die PSG hat unter dem Titel Wenn ich NEIN sag, mein ich's auch! eine Broschüre für Gruppenleiterinnen herausgegeben. Inhalt: Prävention, Tipps für Gruppenstunden, Handlungsoptionen im Verdachtsfall.

++++

BDKJ-Diözesanverband Bamberg
Auf der Webseite des BDKJ Bamberg zum Thema "Sexuelle Gewalt" gibt es neben allgemeinen Informationen und Materialien für professionell Tätige in der Jugendarbeit eine umfassende Arbeitshilfe zum Schutz vor sexueller Gewalt und Literaturempfehlungen.

BDKJ-Diözesanverband Freiburg
In der Erzdiözese Freiburg hat im Januar 2009 eine Fachgruppe aus Jugendverbänden, Jugendbüros und Fachstellen Materialien zum Schutz vor sexualisierter Gewalt vorgelegt. Diese umfangreichen Materialien werden seitdem in der Gruppenleiterausbildung, bei der Einstellung neuer hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in Schulungsteams eingesetzt. Ziel ist es: Kinder und Jugendliche in Gruppen zu stärken und Verantwortliche zu sensibilisieren. Die Materialien sind hier zu finden: Materialien zum Schutz vor sexueller Gewalt.

BDKJ-Diözesanverband Hamburg
Der Diözesanverband Hamburg ist Mitherausgeber der Broschüre Kinder schützen mit Adressteil der Erzdiözese Hamburg.

BDKJ-Diözesanverband Limburg
Die Broschüre „Augen auf“ auf der Themenseite Prävention des Diözesanverbands Limburg enthält wichtige Infos zum Thema sexuelle Gewalt wie Definitionen, rechtliche Aspekte, Zahlen und Fakten, aber auch Kapitel über Täterstrategien, Symptome und Folgen für die Opfer und die Möglichkeit der Präventionsarbeit. Außerdem befinden sich darin Hinweise zu Ansprechpartnern, Literaturtipps und Links.

BDKJ-Diözesanverband Mainz
Der BDKJ Mainz hat eine Arbeitshilfe zum Kindeswohl mit dem Titel "Kinder schützen" herausgegeben. Diese enthält wichtige Informationen zum Thema sexualisierte Gewalt, wie zum Beispiel Folgen von sexualisierter Gewalt und Kontakte von Beratungsstellen, sowie praktische Tipps bei Verdachtsmomenten und eine beispielhafte Falldokumentation.
Außerdem unterschreiben ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Selbstverpflichtungserklärung.
Als Methodensammlung zur Präventionsarbeit gibt es den Ordner "Kinder stark machen", der über die Lotsenstelle Kindeswohl bestellt werden kann. In dem 86-Seiten starken Ordner steht die aktive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und damit die eigenständige Prävention vor (sexualisierter) Gewalt im Vordergrund. Er bietet Methodenvorschläge und auch Spiele zu Themen wie, Kindermitbestimmung, Kinderrechte, Grenzen setzen, Nein-Sagen und „Unterwegs im Netz“ an. Die Methoden können unter anderem gut in Gruppenstunden und in der Sakramentenkatechese umgesetzt werden.

BDKJ-Diözesanverband Paderborn
Die umfangreichen Informationen zum Thema Prävention und Kindeswohlgefährdung enthalten Links zu lokalen AnsprechpartnerInnen, Handlungsempfehlungen und Arbeitshilfen - für Engagierte in der Jugendverbandsarbeit, Verantwortliche von Ferienfreizeiten und andere ehrenamtlich Tätige.

BDKJ-Diözesanverband Regensburg
Auf der Themenseite "Prävention sexualisierter Gewalt" des Diözesanverbands Regensburg gibt es die Arbeitshilfe Prävention sexualisierter Gewalt" zum Bestellen oder zum Download: mit Methoden für Gruppenstunden, Hintergrundwissen über sexualisierte Gewalt und Tipps zum Umgang bei Verdachts- oder Missbrauchsfällen.

BDKJ-Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
Die kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Rottenburg-Stuttgart tritt entschieden dafür ein, Mädchen und Jungen vor Kindeswohlgefährdung zu schützen und den Zugriff auf Kinder für TäterInnen in den eigenen Reihen so schwer wie möglich zu machen. Verschiedene Materialien und Angebote sollen dabei helfen, einen sicheren und verlässlichen Rahmen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu schaffen.

BDKJ-Diözesanverband Speyer
Der Diözesanverband Speyer hat 2012 eine Informationsbroschüre herausgebracht, die ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit kompetent in die Themen Kindeswohlgefährdung, (sexualisierte) Gewalt, Prävention und Krisenintervention einführt: Kinder schützen

BDKJ-Diözesanverband Trier
Informationen zu sexualisierter Gewalt und Vorstellungen der Kontaktpersonen der Jugendverbände in der Diözese Trier, die konkrete Unterstützung anbieten: Schutz von Kindern und Jugendlichen. Kontaktmöglichkeiten und AnsprechpartnerInnen zum Thema sexualisierte Gewalt


++++

BDKJ Bayern
Vom BDKJ-Landesverband Bayern gibt es hier Materialien zur Prävention sexueller Gewalt.
Sexualisierte Gewalt auf Ferienfreizeiten verhindern: Dabei hilft die Checkliste für Ferienfreizeiten

BDKJ NRW
Broschüre "Kinder schützen" - Eine Information für Gruppenleiter/innen verbandlicher Jugendgruppen

Webcode BDKJ Journal 011023

Nicht sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist ein Tabu in der katholischen Kirche - sondern das Reden darüber

Beschluss der BDKJ-Bundeskonferenz der Frauenjugend, 1993
Beschluss des BDKJ-Hauptausschusses, 1993
Die Frauen im BDKJ wollen nicht länger verschweigen was Mädchen und Frauen angetan wird. Sie schlagen Schritte der Enttabuisierung vor und fordern Verantwortliche auf nicht länger die Augen zu verschließen.
Beschluss "Nicht sexuelle Gewalt..." als pdf

Grenzen setzen - Grenzen akzeptieren

Beschluss der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz, 1995
Was ist sexuelle Gewalt? Was bedeutet sexuelle Gewalt für Mädchen und Frauen? Wie können wir sexueller Gewalt begegnen? Wie können wir sexuelle Gewalt verhindern? Der Beschluss versucht Antworten auf diese Fragen zu finden.
Beschluss "Grenzen setzen" als pdf

Mädchen- und frauenpolitische Forderungen an die Bundesregierung

Beschluss der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz, 1995
Der Abschnitt D dieses Antrags fordert eine konsequente Sanktionierung sexueller Gewalt gegen Mädchen und Frauen.
Beschluss "Mädchen- und frauenpolitische Forderungen" als pdf

Nein zu sexualiserter Gewalt in der katholischen Kirche

Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung, 2002
Der BDKJ verurteilt jegliche Form von sexualisierter Gewalt. Der BDKJ-Vorstand wird sich in die Diskussion einbringen
Beschluss "Nein zu sexualisierter Gewalt" als pdf

Stellungnahme zu den "Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz bei sexuellem Missbrauch"

Beschluss der BDKJ-Bundesfrauenkonferenz, 2003
Die BDKJ-Bundesfrauenkonferenz begrüßt die Beschlussfassung der Leitlinien und fordert in einigen Punkten eine entscheidende Weiterentwicklung.
Beschluss "Stellungnahme zu den Leitlinien" als pdf

Stellungnahme "Erschüttert und entschlossen"

Beschluss des BDKJ-Bundesvorstandes, 2010
Beschluss "Stellungnahme Erschüttert und entschlossen" als pdf

Hilfe-Telefon
N.I.N.A.
Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen

Beratungsstellen
www.zartbitter.de

www.wildwasser.de

www.praetect.bjr.de
Bayrischer Jugendring, Verhaltenskodex, Merkblatt für Freizeiten und weitere Informationen.

http://www.ajs-bw.de/sexualerziehung-.html
Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Baden-Württemberg, Liste mit Beratungsstellen in der Umgebung und Arbeitshilfen.

Deutscher Bundesjugendring
Mit dem Hintergrundpapier "Führungszeugnisse für Ehrenamtliche - ein geeigneter Beitrag zur Prävention sexuellen Missbrauchs in Jugendverbänden" bietet der DBJR eine fundierte Auseinandersetzung.
Grundsatzpapier des DBJR

Deutscher Caritasverband
Empfehlungen des Deutschen Caritasverbandes zur Prävention von sexualisierter Gewalt sowie zum Verhalten bei Kenntnis von sexualisierter Gewalt: http://www.caritas.de/sexueller-missbrauch

Deutsche Bischofskonferenz
Angebote der Deutschen Bischofskonferenz zu Prävention sexueller Gewalt

Literatur
Ursula Enders (Hg.), Grenzen achten. Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen. Ein Handbuch für die Praxis, Köln 2012. 408 Seiten, 14,99 €.