Friedensethik

Der BDKJ setzt sich dafür ein, dass Menschen heute und in der Zukunft ein Leben in Würde, Frieden und Gerechtigkeit führen können. Friede und Gerechtigkeit sind die untrennbar miteinander verbundenen Grundlagen friedlicher Gesellschaften. Daher hat unser Engagement dafür schon im Alltag viele Facetten: Sie reichen vom Einsatz für fairen Handel bis zur Verwirklichung von Grundrechten. Im Bereich der Friedensethik geht es darum, mit Menschen, die von Krieg und bewaffneten Konflikten bedroht oder schon betroffen sind, Wege in eine friedliche Zukunft zu finden. Dabei geht es uns darum, wie Konflikte erkannt und gemindert werden können, bevor sie eskalieren. Und auch darum, wie Frieden in Regionen geschaffen werden kann, in denen zur Zeit Krieg und Gewalt wütet. Wir glauben, dass es bei der Unterstützung von Friedensprozessen immer einer langfristigen Strategie bedarf. Unserer Meinung nach wird in Deutschland bei eskalierenden Konflikten viel zu lange weggeschaut, um dann scheinbar unvermeidliche militärische Maßnahmen zu ergreifen, deren Beitrag zur Friedensentwicklung fraglich ist. Uns geht es aber auch darum, unsere Gesellschaft dafür zu sensibilisieren, wo wir von Deutschland aus zur Eskalation von Gewalt und Krieg beitragen. Ein großes Ärgernis sind hier die deutschen Waffenexporte, insbesondere die gefährlichen Kleinwaffenexporte (z.B. Sturmgewehre) und die Exporte an Staaten, die sich in bewaffneten Konflikten befinden oder in der eine bedenkliche Menschenrechtslage herrscht. Das Engagement dazu bündeln wir mit vielen anderen in der „aktion aufschrei – stoppt den Waffenhandel“.

Unterlagen für Eure konkrete Arbeit zum Thema sind:

Konzepte zur Arbeit mit Politiker/-innen zur Bundestagswahl (Hintergrundinformationen, Fragen und Wahlprüfsteine, Konzepte für Diskussionsveranstaltungen (2017)

Planspiel für Jugendgruppen und Klassen zur Problematik der Kleinwaffenexporte (2017)

 

Einen guten Einstieg und Hintergrundinformationen in das Thema „Friedensethik“ findet Ihr:

Grundlagenbeschluss des BDKJ: „Frieden fördern und gestalten“ (2002)

Beschluss der KjG: Stell Dir vor, es gäb Frieden. Weltweit (2016)

Beschluss des DBJR: Frieden ist für uns mehr als die Abwesenheit von Krieg (2016)

BDKJ konkret „Wir wollen Frieden“ (2016)

Beschluss des BDKJ „Kinder wollen Frieden, keine Waffen“ (2016)

Kampagnenhomepage „aktion aufschrei – stoppt den Waffenhandel

 

 

Kontakt

Thomas Andonie

BDKJ-Bundesvorsitzender
Tel. 0176 / 14 334 947
andoniebdkjde

 

 

Martina Stollwerck Sekretariat

Tel. 02 11 / 46 93 - 175
mstollwerckbdkjde