Im Einsatz für Geflüchtete

Die Verschärfung der politischen und humanitären Lage in vielen Kriegs- und Krisengebieten zwingt immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Menschen haben ein Recht darauf, in ihrer Heimat frei von Verfolgung ein gutes Leben führen zu dürfen. Doch wo es Migrationsgründe gibt, werden Menschen migrieren. Gegenüber denjenigen, die unseren Schutz suchen, haben wir eine Verantwortung aus der verbindlichen Norm der Genfer Flüchtlingskonvention und aus unserem christlichen Menschenbild heraus. Der BDKJ setzt sich mit seiner jugendpolitischen Strategie „U28 – die Zukunft lacht!“ dafür ein, dass alle heute und zukünftig in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Jugendlichen und Kinder über gleich gute Lebenschancen verfügen. Das schließt Jugendliche und Kinder, die in unserem Land Zuflucht suchen, mit ein. So heißen wir junge Geflüchtete in unseren Verbänden und Organisationsstrukturen willkommen. Es ist unser Bestreben, sie wie alle jungen Menschen zu befähigen, für ihre Rechte einzutreten.

Als Christinnen und Christen sind Gastfreundschaft und Willkommenskultur für uns selbstverständlich. Als Zeichen einer gelebten Willkommenskultur engagieren wir uns auf den unterschiedlichsten Ebenen für Geflüchtete. Unser Dossier zeigt viele Best-Practice-Beispiele von konkreten Aktionsideen über politische Aktionen bis hin zu Arbeitshilfen für die Arbeit mit Geflüchteten– so können gute Ideen noch breitere Kreise ziehen. 

Unser Dossier soll wachsen – sendet weitere Initiativen und Projekte bitte an bischopink(at)bdkj.de 

Unsere Beschlusslagen

Die BDKJ-Hauptversammlung und die BDKJ-Bundesfrauenkonferenz haben sich 2015 mit der Situtation von Geflüchteten auf der Flucht und hier bei uns befasst.

Die Beschlüsse sind in der Broschüre zusammengefasst.

Wir sammeln Zukunftszeit

Gemeinsam für ein buntes Land!

Im Vorfeld der Bundestagswahl wollen wir uns gemeinsam für ein buntes Land einsetzen und durch unser Engagement 35.000 Stunden Zukunftszeit sammeln. Konkret heißt das: Kinder und Jugendliche engagieren sich ab März deutschlandweit in ihren verbandlichen Gruppen durch eine Vielzahl von Aktionen für die Integration von Geflüchteten und/oder widersprechen durch konkrete Aktionen jeder Form von Menschenfeindlichkeit. Die Dauer jeder Aktion wird gezählt und summiert. Dabei zählt der (zeitliche) Einsatz jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers. Von September 2016 bis März 2017 liegt der Fokus auf der Bildungsarbeit. Es werden Schulungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren stattfinden, die verschiedene Aspekte gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit aufgreifen und die Sach- und Methodenkompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stärken. Anregungen, Tipps und Hintergrundinformationen werden in einer Arbeitshilfe und auf der Homepage bereitgestellt. Mehr zur Aktion steht hier.

Aktionen und Kampagnen aus den Diözesanverbänden

Der Diözesanverband hat die „Willkommensfotoaktion“ des Bistums Essen aufgegriffen und ein Plakat mit entsprechenden Fotos erstellt, dass an Geflüchtete in Erfurt übergeben wurde. Mehr Infos gibt es hier

In Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Köln bietet der BDKJ Diözesanverband Köln Informationen, Hilfestellungen und Kontakte an. Dazu sind online übersichtlich mehrere Schritte zusammengefasst, wie das Engagement für Geflüchtete gelingen kann. Etwa wie Projekte finanziell gefördert werden können, wer als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner weiterhelfen kann sowie Materialien für die Arbeit für und mit Geflüchteten stehen unter www.bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam bereit.

Der BDKJ Diözesanverband Köln macht sich mit vielfältigen Aktionen gegen rechtsextremistische Ideologien stark, Mehr dazu unter: www.bdkj-dv-koeln.de/gemeinsam/gegen-rechts.html

Eat & Greet: Achtsam umgehen – mit Lebensmitteln und miteinander

Nicht nur für Politikerinnen und Politikern ist klar: eine der zentralen Aufgaben der aktuellen deutschen Gesellschaft ist es, eine angemessene, nachhaltige und vernünftige Willkommenskultur für die zahlreichen Flüchtlinge zu schaffen, die Europa und Deutschland derzeit erreichen. Der BDKJ Limburg ist der Meinung, dass dies am besten durch ein gegenseitiges Kennenlernen beim Kochen passieren kann und hat daher zusammen mit der Beratungsstelle Jobaktiv und der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit im Taunus das Kochprojekt „EAT & GREET – International & Fairtrade“ ins Leben gerufen. Junge Menschen aus verschiedenen Kulturen beim gemeinsamen Kochen und Essen kennenlernen: Darum geht es bei der Veranstaltungsreihe "EAT & GREET", deren Auftakt im April 2015 in der Ausbildungsküche einer Limburger Schule stattfand. Dort kamen insgesamt etwa 20 junge Flüchtlinge und Deutsche zwischen 16 und 32 Jahren zum gemeinsamen Kochen und Essen internationaler Rezepte zusammen. Ein Großteil der verwendeten Lebensmittel stammt aus dem fairen Handel von der GEPA. Damit werden lokale Projekte auf der ganzen Welt unterstützt, die für viele Menschen eine gesicherte Zukunft bedeuten.

Vor dem Hintergrund der Not vieler Geflüchteter weltweit, beschloss der BDKJ Diözesanverband Mainz die Kampagne “mehr als flüchtig” und machte das Thema Flucht und Vertreibung zum Jahresschwerpunkt 2015/16. Da der BDKJ die unteilbare Würde aller Menschen verteidigt und sich dafür einsetzt, dass Menschen, die aus unsicheren und unmenschlichen Verhältnissen geflohen sind, willkommen geheißen und respektvoll behandelt werden, appelliert der BDKJ Mainz  an die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Kirche, Politik und Gesellschaft, sich entschieden für eine angemessene Willkommenskultur einzusetzen.

Der Dachverband der katholischen Kinder- und Jugendverbände im Bistum Mainz will über seine verschiedensten Strukturen und Ebenen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch die Öffentlichkeit und die Politik für das Schicksal von Flüchtenden sensibilisieren und in allen Mitglieds- und Dekanatsverbänden das Thema aufgreifen und konkrete Projekte und Aktionen mit Flüchtlingen anstoßen.

Hierzu wurde ein Arbeitskreis gegründet, der die Kampagne koordiniert, Informationen zusammenstellt und Veranstaltungen im Themenbereich organisiert, wie Informationsabende und Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen. Für die Kampagne wurde eine enge Kooperation mit dem Diözesan-Caritasverband Mainz vereinbart.

Höhepunkt der Kampagne war der Aktionsmonat vom 1. April bis 1. Mai 2016, an dem in allen Mitgliedsverbänden und Dekanaten des Bistums, Projekte mit Geflüchteten stattfanden. 

Was bisher geschah:

  • mehrere Gespräche mit Fachleuten/Engagierten aus dem Bereich
  • Erste Projekte in Dekanaten und Verbänden
  • Schwerpunktsetzung bei Ost-West-Konferenz der BAG Kirche und Rechtsextremismus im November 2014 in Mainz
  • Thematische Weihnachtspost
  • Der BDKJ Diözesanstelle e. V. stellt 2500 € zur Verfügung um Projekte von Jugendgruppen vor Ort direkt zu unterstützen.
  • Erlös der BDKJ/BJA-Benefizfastnachtssitzung geht an Flüchtlingskinder in Rheinland-Pfalz
  • Flüchtlingsantrag bei der Vollversammlung des Landesjugendring Rheinland-Pfalz

Aufgaben des Arbeitskreises:  

  •  Fitmachen und sensibilisieren von Ehren- und Hauptamtlichen
  • Infoabend rund um das Thema Flucht
  • Angebot beim Firmlingsbegegnungstreffen „auf Empfang“
  • Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
  • Themensetzung bei den Diözesanversammlungen 2015/2016
  • Sammlung von best-Practise-Beispielen
  • Vernetzung und Kontaktdaten von Playern aus dem Bereich
  • Aufbereitung und Zusammenstellung geeigneter Materialien
  • Konzeption einer bistumsweiten Veranstaltung im April 2016

Als Themenportal für das Engagement der katholischen Jugendverbände im Bistum Mainz für Flüchtlinge hat der BDKJ-Mainz die Webseite "mehr als flüchtig" erstellt. Dort wird auch über nächste Schritte des Projekts und konkrete Termine informiert. 

In zwei Wochen der Sommerferien gab es ein abwechslungsreiches Sommerprogram für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf dem Gelände des kirchlichen Zentrums in München. BDKJ-Mitgliedsverbände, offene Jugendeinrichtungen des Erzbischöflichen Jugendamts und viele Vereine und Organisationen des Kreisjugendrings München-Stadt beteiligten sich mit Angeboten am Sommerprogramm. "Willkommen in München", ein Projekt des Kreisjugendring München-Stadt, und der BDKJ München und Freising waren Kooperationspartner für diese große Veranstaltung, die als Willkommenssignal für die Jugendlichen gedacht war. Die jungen Teilnehmenden konnten aus zahlreichen Sport-, Spiel-, Kultur-, Kreativ- und Begegnungsangeboten wählen.

Der BDKJ-Diözesanverband Regensburg hatte für das Jahr 2015 eine Sozialaktion für Geflüchtete gestartet. Diese Aktion stand unter dem biblischen Leitwort "Ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen" (Mt 25,35) aus dem Matthäusevangelium und fand in der ganzen Diözese statt. Der Diözesanverband setzte sich in vielfältiger Weise mit dem Thema Flucht auseinander und unterstützte die Kreis- und Mitgliedsverbände mit Beratungsangeboten und finanziellen Zuschüssen dabei, sich für Geflüchtete zu engagieren.

Es gab vielfältige Möglichkeiten, sich an dieser Aktion zu beteiligen.        

  • Organisation von Begegnungen mit Geflüchteten, um sich besser kennen zu lernen und Kontakte aufzubauen.
  • Organisation von Bildungs- und Informationsangeboten, um Vorurteilen entgegenzuwirken.
  • Starten von Spendenaktionen, um finanzielle Hilfe zu ermöglichen.

 

Link zur Arbeitshilfe u.a. mit Hintergrundinfos zum Asyl und praktischen Ideen für die Gruppenstunde.

Aktionen und Kampagnen aus den Mitgliedsverbänden

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV) setzt sich für eine Willkommenskultur ein. In einer Stellungnahme fordert die AGV ein klares Durchgreifen des Staates und der Ordnungsbehörden gegen rechtsextreme Angriffe auf Flüchtlinge und Asylsuchende.

Seit 2005 gibt es den Praktiker Weltna(h)/rr, eine Aktionsgruppe der CAJ Deutschland, in der sich junge Menschen mit ungesicherten Aufenthaltsstatus und solche, die sich solidarisieren, gemeinsam organisieren. Sie wollen Gründe / Folgen / Leidtragende und Profiteure von Migration und Flucht analysieren und zeigen auf, wo Würde verletzt ist und treten gemeinsam in Aktion.

Der Praktiker Weltna(h)/rr setzt sich dafür ein, dass jeder junge Mensch in Deutschland – unabhängig vom Aufenthaltsstatus – arbeiten und eine Ausbildung machen darf, sowie ein volles Recht auf Bildung und Bewegungsfreiheit hat. Außerdem fordern sie (Planungs-) Sicherheit für junge Menschen und somit den Stopp von wiederholt aneinander gereihten Duldungen. Sie entwickelten ein moralisches Gesetzbuch, in dem Gesetze zur Förderung eines würdigen Lebens von Menschen mit Fluchthintergrund niedergeschrieben sind.

Momentan organisiert die Gruppe von jungen Menschen eine Fotoausstellung und ein Postkartenprojekt, um in der Öffentlichkeit die Analyse zu verbreiten und für die Forderungen einzutreten.

Mehr zum Praktiker Weltna(h)/rr und zu den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen gibt es hier

DPSG Bundesverband

Die DPSG machte sich mit der Jahresaktion Gast>>Freundschaft stark für Menschen auf der Flucht - in Deutschland, in Europa, aber vor allem in der direkten Nachbarschaft. Die DPSG setzte sich ein für Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Zentrales Element der Aktion war die Begegnung von Pfadfinderinnen und Pfadfindern mit Flüchtlingen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder begegneten Flüchtlingen, um mehr über ihre Lebenswelt kennen zu lernen, und hießen sie willkommen.

Gast>>Freundschaft fing schon in der Gruppenstunde an: Mit dem Offline Serious Game und dem Text-Adventure bot die DPSG zwei spielerische Methoden an, die die Lebenswelt von Flüchtlingen in der Gruppenstunde hautnah erlebbar machten. Ebenfalls hatte die DPSG Bausteine für die Gestaltung von Gottesdiensten ausgearbeitet.

Die DPSG unterstützt junge Geflüchtete ermöglicht jungen Geflüchteten außerdem die Teilnahme am Verbandsleben.

„Wir sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder – das bedeutet, dass wir allen Menschen mit Respekt begegnen und dass wir Menschen in Not helfen, dass wir Schwächere schützen, dass wir uns in offener Diskussion unsere Meinung bilden und sie vertreten, dass wir für unser Tun selbst einstehen und keine Sündenböcke suchen, dass wir zu unserem Glauben stehen und den von anderen respektieren.“

Diese Position hat die 80. Bundesversammlung der DPSG im Sommer 2015 bezogen. Damit dieser Beschluss auch nach außen sichtbar wird, laden wir jede und jeden ein, ihr oder sein Profil in sozialen Netzwerken mit dem Sticker "Ich bin fremdenfreundlich" zu kennzeichnen. Mit der Aktion „fremdenfreundlich“ setzt die DPSG ein Zeichen für eine Willkommenskultur in Deutschland und ein friedliches Miteinander verschiedener Menschen in unserer Gesellschaft.

Blogreihe: An den Rändern Europas - Eindrücke aus Lesbos und Idomeni

David Kronenthaler  hat in den Semesterfreien fünf Wochen auf der Insel Lesbos in der Flüchtlingshilfe gearbeitet. Im DPSG-Blog berichtete der 22-Jährige Pfadfinder über seine Motivation und seine Erlebnisse in Griechenland.

DPSG in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die DPSG in der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat eine Arbeitshilfe erstellt, um Geflüchtete willkommen zu heißen. Darin gebündelt sind Informationen und Vorgehensweise für die Stämme vor Ort.

Der Diözesanverband möchte außerdem die DPSG-Jahresaktion Gast>>Freundschaft über das Jahr 2015 fortführen. Es wird einen Methodenkoffer geben, der Gruppen vor Ort dazu animieren soll, ihre Aktionen mit Flüchtlingen zu dokumentieren. Voraussichtlich im März 2017 soll das dann gebündelt in Form einer Ausstellung oder Broschüre genutzt werden. Mehr demnächst unter www.dpsg.info

Die KjG hat bei der Bundeskonferenz 2015 einen Friedensbeschluss gefasst. „Stell ́ dir vor, es gäbe Frieden. Weltweit“ behandelt Krieg als Fluchtursache. Die KjG setzt sich damit unter anderem ein für eine Einhaltung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, besonders für die vielen Kinder und Jugendlichen, die von Krieg und Gewalt betroffen sind, und fliehen müssen. Den Beschluss gibt es auch in kindergerechter Sprache.

KLJB Bundesverband

Die KLJB organisierte unter dem Arbeitstitel „Junge Flüchtlinge in ländlichen Räumen“ gemeinsam mit der ejl (Evangelische Jugend in ländlichen Räumen) am 21. Januar 2016 von 10-12 Uhr eine Veranstaltung im CityCube Berlin. Der Termin war eine Begleitveranstaltung zum Zukunftsforum ländliche Räume 2016.

 

Bei der Bundesversammlung 2015 hat die KLJB einen Beschluss zu "Willkommen in Deutschland" gefasst, der sich mit unserer Verantwortung für die Asylsuchenden befasst.

 

 

KLJB Bayern

 

Zum Thema Asyl gibt es fünf anregende Postkarten bei der Landesstelle der KLJB Bayern. Sie bringen nach dem Prinzip „Dumme Frage – gute Antwort“ Informationen zur Aufklärung über Hintergründe der Flüchtlinge, die in Bayern unseren Schutz brauchen. "Was machen eine Irakerin, ein Syrer und eine Oberpfälzerin in der Kirche?" heißt etwa eine einfache Frage und die Antwort „Gottesdienst feiern“ ist die überraschend simple Antwort, denn 22% der Asylsuchenden waren 2013 in Deutschland Christinnen und Christen, so heißt es auf der Rückseite. Auf einer Aktions-Website bietet die KLJB die Postkarten als Download und sammelt alle vorbildlichen Aktionen in Ortsgruppen, Termine und Info-Tipps.

 

Die KLJB Bamberg hat im Mai 2015 ein erstes internationales Bowlingturnier in Burgkunstadt mit der KLJB-AG Frankenwald und jungen Asylsuchenden aus Somalia, Eritrea und Äthiopien veranstaltet. Dabei war genügend Zeit für nette Gespräche – teilweise mit Händen und Füßen - und ein gemeinsames Essen.

 

Die KLJB Hohenthann wurde bei der Altkleidersammlung im Landkreis Landshut erstmals von vier syrischen Asylsuchenden begleitet, die aktuell in Hohenthann Unterkunft finden. Die Flüchtlinge halfen gerne mit und die KLJB freute sich über die zusätzliche Unterstützung und den interkulturellen Austausch.

 

Die KLJB Wittislingen (KLJB Diözesanverband Augsburg, Kreisverband Dillingen) veranstaltete im März 2015 in der Kirche und danach im Pfarrheim eine Begegnung mit Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien - um Mitternacht schloss sich ein Jugendgottesdienst zum Thema an!

 

Der DAKEW der KLJB München und Freising (Diözesaner Arbeitskreis Eine Welt) hat in München eine "Schnippeldisko" veranstaltet, zu der er auch junge Flüchtlinge eingeladen hat! Außerdem bietet er für alle Gruppen ein Konzept für Infoveranstaltungen an unter dem Titel "ZuFlucht" und stellt weitere Tipps und Arbeitshilfen ins Netz - meldet euch bei Interesse in der KLJB-Diözesanstelle München und Freising! 

 

Die KLJB St. Leonhard (Kreisverband Traunstein) machte einen sehr vorbildlichen öffentlichen Informationsabend nach einem Jugendgottesdienst gemeinsam mit den Flüchtlingen.

 

Mehr zu den Aktionen unter www.kljb-bayern.de/themen/asyl-auf-dem-land.html

Spirituelles

Der Wortgottesdienst "Stell dir vor, es wäre Frieden. Weltweit" (pdf) ist vor dem Hintergrund des friedenspolitischen Beschlusses der KjG-Bundeskonferenz 2015 entstanden: Um dem Unfrieden in der Welt Momente des Friedens an die Seite zu stellen und Mut zu schöpfen, selber am Frieden zu bauen.

Für die DPSG-Jahresaktion 2015 „Gast››Freundschaft“ wurden Gottesdienstbausteine entwickelt, die sich gut an verschiedene Situationen und Gruppen anpassen lassen: Gottesdienstbausteine

Aus dem DBJR

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) hat zur Vorbereitung des Fachtags "Ankommen und Integration gemeinsam gestalten - Arbeit der Jugendverbände und -ringe mit und für (junge) Geflüchtete" am 31. Mai 2016 seine Mitgliedsorganisationen um Auskunft über ihre Aktivitäten und deren Rahmenbedingungen gebeten. Die Ergebnisse gibt es hier