Aus dem BDKJ

Aktion Dreikönigssingen: Funkelnde Sterne und glänzende Kronen im Kanzleramt

108 Sternsinger sind am Montag, 8. Januar, um 11 Uhr zu Gast bei Bundeskanzlerin Angela Merkel. Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen vertreten im Bundeskanzleramt in Berlin die engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um den Jahreswechsel bundesweit in mehr als 10.000 katholischen Pfarrgemeinden und Einrichtungen an der 60. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Sternsingerdelegationen mit ihren funkelnden Sternen, ihren glänzenden Kronen und ihren prächtigen Gewändern in die Bundeshauptstadt.

Seit 1984 bringen die Sternsinger jedes Jahr ihren Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ ins Bundeskanzleramt. Bundeskanzlerin Merkel empfängt die kleinen und großen Könige bereits zum 13. Mal. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ heißt das Leitwort der kommenden Aktion, Beispielland ist Indien. Bundesweit eröffnet wird die Aktion Dreikönigssingen am Freitag, 29. Dezember, in Trier.

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Veranstaltungen

Studientag zu Netz-Feminismus und seinen Impulsen für die Pastoral

Fragen und Ausprägungen rund um das Schlagwort Netzfeminismus sind Thema eines Studientags der Frauenseelsorge am 15. und 16. Januar in Würzburg. Neben Impulsen der Aktivistin Anne Wizorek werden Einflüsse der digitalen Frauenbewegungen auf die Pastoral diskutiert.

Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung findet Ihr in der Ausschreibung. Die Anmeldefrist endet bereits heute.

 

 

Fundraising für gemeinnützige Jugendprojekte

Einen Überblick über die aktuelle Förderlandschaft in der Jugendarbeit gibt das BAG-Seminar „Fundraising für Jugendarbeit, für Ferienfreizeiten und Reisen“ am 30. und 31. Januar 2018 in Frankfurt. Bei knapper werdenden öffentlichen Mitteln müssen viele gemeinnützige Organisationen zusätzliche Gelder akquirieren. Um das Kerngeschäft in gewohnt hoher Qualität aufrechtzuerhalten und neue Herausforderungen wie Inklusion oder die Arbeit mit jungen Geflüchteten zu meistern, braucht es neue finanzielle Mittel. Neben grundlegenden Voraussetzungen für erfolgreiche Projektanträge werden anhand von Beispielen Chancen und Stolperfallen in und aus der Praxis aufgezeigt. Die Seminargebühr beträgt 85 Euro inklusive Übernachtung und Verpflegung. Frühbucher, die sich bis zum 20. Dezember anmelden, Studierende und BAG-Mitglieder zahlen nur 60 Euro.

Weitere Informationen findet Ihr im Flyer.

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Infobox

Livestreams zum dritten Advent

Das Friedenslicht aus Bethlehem kommt nach Deutschland. Die Online-Redaktionen von katholischen Bistümern, Orden, Verbänden und Hilfswerken begleiten dieses Symbol für den Frieden am 17. Dezember auf 16 Stationen zwischen München und Kiel. Koordiniert wird das Programm mit dem Titel „Ein Tag im Advent“ aus dem Studio des Internetportals katholisch.de in Bonn. Von 9.15 bis 20 Uhr übertragen die Projekt-Partner Gottesdienste und Gebete aus Speyer, Aachen, Köln, München, Freiburg, Osnabrück und Kiel auf Youtube, Facebook und auf katholisch.de. Gemeinsam mit dem Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' geben wir als Träger der Aktion Dreikönigssingen Einblicke in die Vorbereitungen der Sternsingerinnen und Sternsinger. Das Friedenslicht wird seit 1986 jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit von einem Kind in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet. In Deutschland wird das Licht von Pfadfinderinnen und Pfadfindern verteilt. Alle Infos findet Ihr hier: http://www.katholisch.de/EinTagImAdvent

Ebenfalls am dritten Advent wird es nachmittags ein Live-Online-Spezial geben. Gemeinsam wagen sich die katholische und evangelische Kirche mit FUNK und den RocketBeans an ein Kooperationsprojekt ran: Ein Pen&Paper-Rollenspiel als Livestream, direkt aus der Kulturkapelle Wilhelmsburg in Hamburg. Mitspieler ist neben den Beans und Eva Schulz, Hanno Rother, der Burgkaplan von der Jugendburg Gemen. Die Pre-Show zum Abenteuer „Der schwarze Tod“ startet Sonntag um 16:00 Uhr unter www.rocketbeans.tv und geht dann in das Spiel über um 18:00 Uhr, was Ihr dann unter go.funk.net/schwarzertod live verfolgen könnt.

Hessen: Drohende Überprüfung von Mitarbeitenden durch den Verfassungsschutz

Mit vereinter Lobbyarbeit, gerade auch durch den Hessischen Jugendring, ist es gelungen die drohende Regelüberprüfung von (potenziellen) Mitarbeitenden durch den hessischen Verfassungsschutz vor Einstellung vorerst abzuwenden. In einem Gespräch zwischen Verbänden und dem zuständigen Ministerium an 11. Dezember wurde angekündigt, dass die beabsichtigte Prüfung für anerkannte Träger der freien Jugendhilfe (SGB VIII) und anerkannte Träger nach dem Hessischen Weiterbildungsgesetz (HWBG) nicht gelten werde. Das würde alle betroffenen Träger außer dem Hessischen Landesdemokratiezentrum bereits abdecken. Außerdem wurde vom Ministerium ausgeführt, dass das Land Hessen niemanden prüfen müsse, wenn der Bund schon geprüft habe. Dies bezieht sich mindestens auf die Mittel des Bundes aus dem Förderprogramm „Demokratie leben!“, die an das Land Hessen gehen (und somit auch die für das Landesdemokratiezentrum). Damit ist aber zumindest gewährleistet, dass alle Träger im oben genannten Bereich von der Regelüberprüfung ihrer (potenziellen) Mitarbeitenden ausgenommen sind. Es ist daher davon auszugehen, dass die Träger für das Haushaltsjahr 2018 einen Bewilligungsbescheid ohne den entsprechenden Passus zur Überprüfung durch den Verfassungsschutz erhalten werden, was man sicherlich als politischen Erfolg und als Durchbruch bezeichnen kann. Trotzdem wird es wichtig sein, das Gesetzgebungsverfahren weiter intensiv zu begleiten.

Bei Rückfragen könnt Ihr Euch gern an Yvonne Everhartz (everhartz@bdkj.de) wenden.

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Aus den Diözesan-, Landes- und Mitgliedsverbänden

AGV mahnt Freiräume für studentisches Ehrenamt an

„Studierenden bleibt heute immer weniger freie Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren“, beklagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände (AGV), Moritz Findeisen, heute in Bonn. Die AGV stellt fest, dass an Universitäten und Hochschulen immer mehr verschulte Systeme mit ganztägigen Lehrveranstaltungen eingeführt werden und die neuen Studienstrukturen straffe Studienpläne vorgeben. Studierenden werde von allen Seiten eingeschärft, ihre Ausbildung möglichst schnell und gut abzuschließen. Wer dann noch einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum mit einbauen wolle oder zur Finanzierung seines Studiums einen Job annehmen müsse, habe kaum noch Zeit für ehrenamtliche Aktivitäten, betonte der Vorsitzende. Die AGV fordert daher, Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen sich Ehrenamt und Studium wieder leichter miteinander vereinbaren lassen. „Wir brauchen mehr zeitliche Freiräume, ohne frei verfügbare Zeit lässt sich kein effizientes und nachhaltiges Ehrenamt organisieren“, sagte Moritz Findeisen.

Er verwies auf § 7 Hochschulrahmengesetz, wonach ein Student so zu bilden ist, dass er »zu einem verantwortlichen Handeln in einem freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat befähigt wird«. Ehrenamtliches Engagement sei in diesem Zusammenhang eine wesentliche Stütze der Zivilgesellschaft und somit ein integraler Bestandteil des staatlichen Systems der Bundesrepublik Deutschland. „Betrachtet man das Gemeindeleben in unseren Kirchen, die Integration und Betreuung von Flüchtlingen, die Arbeit in Sportvereinen und in unseren studentischen Korporationen, so wird offenbar, wie abhängig unsere Gesellschaft von der Tätigkeit Ehrenamtlicher ist“, so der Freiburger Theologe und Geschichtsstudent. Dennoch sei zu verzeichnen, dass motivierten Ehrenamtlern immer wieder Steine in den Weg gelegt werden.

Neben gesellschaftlicher Teilhabe biete ehrenamtliche Arbeit auch Raum zur Selbstverwirklichung und vor allem zum Erwerb von Soft Skills, denen bei Bewerbungen heute große Bedeutung beigemessen werde, so die AGV. „Solche sozialen Kompetenzen wie Organisations-, Team- und Motivationsfähigkeit sowie Kommunikationsstärke werden im Ehrenamt gefördert und vermittelt“, hob der AGV-Vorsitzende hervor.

Nordrhein-Westfalen: Katholische und evangelische Jugend verschenken fair gehandelte Schoko-Nikoläuse im Landtag

Gemeinsam mit seinen Gehilfen vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Nordrhein-Westfalen (BDKJ NRW) und von der Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend (AEJ-NRW) hat der Nikolaus heute fair gehandelte Schoko-Nikoläuse zu den Landtagsabgeordneten gebracht. Carina Gödecke empfing den Nikolaus:
„Die Jugendverbände haben bei uns im Landtag ja inzwischen eine Art zweites Wohnzimmer - und das ist wunderbar so“, freute sich die Vizelandtagspräsidentin. „Das Anliegen des Fairen Handels teile ich mit den Verbänden. Es ist wichtig, dass fair gehandelte Produkte kein Luxusgut sind und wir bereits in den Kindertagesstätten ein Bewusstsein dafür schaffen.“

„Barmherzigkeit und Weltoffenheit sind uns wichtige Anliegen“, erklärt BDKJ-Landesvorsitzende Kerstin Stegemann den traditionellen Nikolausbesuch bei den Parlamentariern. „Wir denken, dass das eine Botschaft ist, die dem Nikolaus gut gefallen würde: Die Welt ein klein wenig freundlicher und gerechter machen.“

Speyer: Entscheidung für Jugendhaus fällt erst nach zweijährigem Partizipationsprozess

Der Diözesanvorstand des BDKJ Speyer hat sich am 5. Dezember mit dem Generalvikar des Bistums Speyer, Franz Jung und dem Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, Franz Vogelgesang, getroffen um über die Zukunft der Bildungshäuser im Bistum und die mögliche Schließung eines Bildungshauses in der Diözese zu sprechen. Jung bestätigte, dass es vornehmlich um das Bildungshaus Heilsbach in Schönau sowie das Jugendhaus St. Christophorus in Bad Dürkheim gehe. Angesichts der finanziellen Lage des Bistums stünden prinzipiell alle Immobilien auf dem Prüfstand, gleichzeitig müsse die Weiterentwicklung der einzelnen Bildungshäuser auch noch einmal individuell betrachtet werden. Maria Rosenberg sei als Wallfahrtsort des Bistums und spirituelles Zentrum nicht in Frage gestellt. Gleiches gelte für das gemeinsam mit dem Jesuitenorden getragene Heinrich-Pesch-Haus als Akademie des Bistums und das Priesterseminar St. German in Speyer, das als Pastoralseminar des Bistums der Aus- und Weiterbildung aller Berufsgruppen in der Seelsorge und von Ehrenamtlichen dient und das auch als Tagungshaus genutzt werden kann. Auch das Herz-Jesu-Kloster in Neustadt stünde als Sitz der Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester nicht in Frage.

Carsten Leinhäuser (BDKJ-Diözesanpräses) und Lena Schmidt (BDKJ-Diözesanvorsitzende) machten deutlich, dass ein transparenter Prozess, eine aktive Beteiligung der Jugend und aller entscheidenden Gremien ebenso wichtig seien wie der Umgang mit Mitarbeitern in den zur Disposition stehenden Häusern und die Abwägung von finanziellen und pastoralen Argumenten. Jung machte deutlich, dass ihm wichtig sei, die Mitarbeiter zu informieren und keine Ängste zu schüren. Er kündigte an, in den nächsten Wochen persönlich Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern im Christophorushaus Bad Dürkheim zu führen. Das sei ihm ein wichtiges Anliegen. Es gäbe keinen Grund, um den Arbeitsplatz zu fürchten. 

Leinhäuser und Schmidt machten im Gespräch deutlich, dass das Jugendhaus St. Christophorus ein wichtiger Ort für die Jugend des Bistums sei. Die Jugend habe mit ihrem vor einem Jahr gestellten Antrag auf Erweiterung des Christophorushauses eben für dessen Zukunftsfähigkeit und Rentabilität Sorge tragen wollen: "Ein Anbau eines großen Saales würde eine dauerhafte Auslastung der zur Verfügung stehenden Belegungskapazitäten erst möglich machen", erklärte Schmidt. "Momentan gibt es im Christophorushaus keinen Raum, der alle Gäste fassen kann, die in den Zimmern untergebracht sind. In Folge dessen bleiben regelmäßig Zimmer frei oder es kann keine zweite, größere Gruppe aufgenommen werden. Es gibt immer Anfragen, die dann aber negativ beantwortet werden müssen. Seit dem Verkauf des Kardinal-Wendel-Hauses vor vier Jahren fehlen damit für Kinder und Jugendgruppen bezahlbare Räumlichkeiten." 

Mehr dazu auf bdkj-speyer.de.

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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sekretärin/einen Sekretär für seine Referate Friedensethik und Soldatenfragen sowie Freiwilligendienste. 60% Stellenumfang.

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Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend Diözese Fulda sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/einen Referenten für das Referat Freiwilligendienste. 50% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 21. Dezember 2017

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KLJB - Bundesvorsitzende/-r

Die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) sucht eine/-n Bundesvorsitzende/-n. Es handelt sich um ein Wahlamt mit dreijähriger Amtszeit. Die Wahl findet im Rahmen der Bundesversammlung vom 28. Februar bis 4. März 2018 statt. 100% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 14. Januar 2018

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missio - Referatsleiter/-in „Gemeindeservice und Projektvermittlung“

Das Internationale Katholische Missionswerk missio sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referatsleiterin/einen Referatsleiter für sein Referat „Gemeindeservice und Projektvermittlung“. 100% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 15. Januar 2018

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Bildnachweise

Aktion Dreikönigssingen: Funkelnde Sterne und glänzende Kronen im Kanzleramt: Ralf Adloff (Kindermissionswerk), Nordrhein-Westfalen: Katholische und evangelische Jugend verschenken fair gehandelte Schoko-Nikoläuse im Landtag: Steffi Maier (BDKJ NRW)
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