Aus dem BDKJ

Jugendsynode: Auf dem Weg zur offiziellen deutschsprachigen Umfrage // Werbephase startet Ende Juli

Am vergangenen Mittwoch wurde die Online-Umfrage zur Jugendsynode veröffentlicht. Bisher ist die Umfrage über die Jugendsynoden-Homepage des Vatikans in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch verfügbar. Der offizielle Fragenkatalog wurde zunächst von der Deutschen Bischofskonferenz eins zu eins ins Deutsche übersetzt. Anschließend haben wir auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz unter anderem gemeinsam mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) diese Fragen in eine jugendgerechte, verständliche Form gebracht. Dieser Fragebogen wird nun an den Vatikan übermittelt und in die offizielle Homepage eingearbeitet.

Sobald dies geschehen ist, werden wir die Online-Umfrage intensiv bewerben. Wann das der Fall sein wird, können wir leider aktuell nur abschätzen. Unser Ziel ist es möglichst viele junge Menschen in unseren Verbänden zur Teilnahme zu animieren. Darüber hinaus wollen wir auch junge Menschen außerhalb unserer Strukturen erreichen. Dies geschieht auf verschiedenen Wegen:

  • Über unsere Homepage: www.jugend-synode.de: Dort informieren wir aktuell über die Synode. Von dort aus verlinken wir dann auch auf die deutschsprachige Umfrage. 
  • Über Postkarten: Wir werden Werbepostkarten über einen Anbieter an Orten auslegen lassen, an denen junge Menschen unterwegs sind. Dies ist für den Herbst geplant, wenn die Semesterferien vorbei sind. Die Postkarten sind voraussichtlich Ende Juli erhältlich. Über den Sammelversand schicken wir die Postkarten dann an die Jugend- und Diözesanverbände, sodass ihr die für die Bewerbung der Jugendsynode nutzen könnt.
  • Über eine zweistufige Social-Media-Kampagne: Sobald die Umfrage verfügbar ist, werden wir diese in den sozialen Netzwerken bewerben. Dazu wird es zwei kurze Videos geben, in denen junge Menschen berichten, was für sie Glaube bedeutet und was sie von Papst Franziskus erwarten. Die Postkartenaktion im Herbst wird ebenfalls online flankierend beworben.

Bei Fragen zur Jugendsynode wendet euch gerne an Simon Linder, Referent für Kirchenpolitik und Jugendpastoral an der BDKJ-Bundesstelle (linder@bdkj.de).

 

 

Save the date: Fachkräfteaustausch nach Bosnien und Herzegowina

Vom 29. September bis 5.Oktober findet ein Fachkräfteaustausch nach Bosnien und Herzegowina statt. Er wird organisiert von der BDKJ-Bundesstelle und richtet sich insbesondere an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den BDKJ-Mitglieds- und Diözesanverbänden mit Interesse an internationaler Zusammenarbeit, interreligiöser Arbeit und Jugendsozialarbeit.

Wir wollen beim Fachkräfteaustausch einen Einblick in die aktuelle Situation des Landes gewinnen, mit Akteuren der Jugendarbeit ins Gespräch kommen und Projekte und Initiativen insbesondere in den Bereichen katholische und interreligiöse Jugendarbeit, Jugendarbeitslosigkeit sowie zivilgesellschaftliches Engagement kennenlernen. Dadurch sollen Möglichkeiten für die teilnehmenden Verbände eröffnet werden, neue Partnerstrukturen zu gewinnen und neue Förderstrukturen kennen zu lernen.

Weitere Informationen zur Reise sowie das Anmeldeformular folgen in Kürze. Bei weiteren Fragen könnt Ihr Euch an Elisabeth Lüdeking in der BDKJ-Bundesstelle wenden (luedeking@bdkj.de). 

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Veranstaltungen

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Jetzt anmelden zum Hearing der Jugendkommission am 17. Juli in Köln

Die Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz lädt am 17. Juli von 15 bis 19 Uhr zu einem Hearing ins Maternushaus in Köln ein. Die Jugendkommission möchte dort anlässlich der Jugendsynode 2018 von jungen Menschen hören, „welche Ziele und Prioritäten ihnen im Leben wichtig sind, welche Möglichkeiten und Herausforderungen sie in ihrem Leben in Deutschland begegnen, was sie von der Katholischen Kirche für sich persönlich und für die Gesellschaft erwarten und wie sie ihre Freizeit neben Schule, Beruf oder Studium gestalten“. Die Anmeldung findet Ihr auf der Webseite der afj.

 

 

Konferenz Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie am 4. September

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) will auf die Konferenz „Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie“ aufmerksam machen, die er gemeinsam mit elf weiteren zivilgesellschaftlichen Verbänden und Netzwerken ausrichtet. Die Veranstaltung beginnt am 4. September um 11 Uhr und endet um 17:30 Uhr im Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5B, 10115 Berlin.

Im Rahmen der Konferenz wird der Frage nachgegangen: Was ist nötig, um Demokratie weltweit zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen? Der DBJR kümmert sich um den Workshop „Digitaler Wandel – Chancen und Risiken für nachhaltige Entwicklung“. Weitere Informationen gibt es in der Voreinladung zur Veranstaltung. Ein detailliertes Programm wird Anfang Juli erstellt. Anmeldungen sind aber bereits möglich: https://www.otseinladung.de/event/c1a6b0c19a

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Nachdenken über Jugendpolitik am 26. Juni

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) lädt herzlich für den 26. Juni ab 18 Uhr in die DBJR-Geschäftsstelle (Mühlendamm 3, Berlin) ein. Mit Marcus Weinberg (Jugendpolitiker der CDU), Sönke Rix (Jugendpolitiker der SPD) und Katja Dörner (Jugendpolitikerin von Bündnis 90/Die Grünen) wollen die Teilnehmenden darüber nachdenken, was in der nächsten Legislatur gemeinsam erreicht werden soll. Weitere Infos gibt es im Flyer.

Anmeldungen bitte bis 21. Juni formlos an medien@dbjr.de

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Infobox

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Öffentliche Anhörung zum SGB VIII-Entwurf

Die öffentliche Anhörung zum Entwurf eines Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (Novelle SGB VIII) hat am 19. Juni stattgefunden und hat aufgrund des hohen Besucherinteresses dazu geführt, dass sie in weitere Räume des Bundestags übertragen worden ist. Diese Übertragung ist in der Mediathek des Parlamentsfernsehens online.

Neben der BDKJ-Bundesvorsitzenden Lisi Maier (für den Deutschen Bundesjugendring (DBJR)) waren zudem folgende sachverständige Personen bei der Anhörung vertreten:

Dr. Marie-Luise Conen (Familientherapeutin), Prof. Dr. Jörg M. Fegert (Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie), Stefan Funck (Landesjugendamt Saarland), Dr. Wolfgang Hammer (Amt für Familie der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg), Thomas Mörsberger (DIJuF), Prof. Dr. Ludwig Salgo (Rechtswissenschaften/Goethe-Uni), Sonja Schmidt (Diakonie), Ulrike Schwarz (BUMF), Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Wiesner, Prof, Dr. Holger Ziegler (Erzwissenschaften/Uni Bielefeld), Stefan Huhn (Kommunale Spitzenverbände).

Der Schwerpunkt der Anhörung liegt auf dem umstrittenen Bereich Heimkinder/Pflegeeltern. Dass der DBJR zum §48b gehört wurde ist auch dem breiten Engagement vor Ort gegen die Aufnahme des Paragraphen ins Gesetz zu verdanken.

Die CDU/CSU-Fraktion hat sich auch nach der Anhörung nochmals zum §48b in einer Pressemitteilung geäußert.

Aufgrund der bisherigen Debatten und Stellungnahmen gehen wir von keiner Gesetzesnovelle in dieser Legislaturperiode mehr aus. Wir bitten Euch jedoch weiterhin die Bedenken gegenüber dem §48b in Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten zu benennen.

 

Argumentationshilfen findet Ihr auf der Webseite des DBJR.

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Frist für die Bewerbung als Jugendvertreter/-innen für die EU-Jugendkonferenzen 2017/2018

Für die EU-Jugendkonferenzen 2017/2018 werden drei Jugendvertreter/-innen gesucht. Die EU-Jugendkonferenzen sind Teil des Strukturierten Dialogs zwischen Jugend und Politik. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt: Von Juli 2017 bis Dezember 2018 geht’s um die Entwicklung einer neuen EU-Jugendstrategie. Die Jugendvertreter/-innen übernehmen die Aufgabe, die Ideen und Vorschläge junger Menschen aus Deutschland in die Diskussion auf den drei EU-Jugendkonferenzen einzubringen. Diese finden in Estland, Bulgarien und Österreich statt.

Die Ausschreibung findet Ihr hier. Mehr Infos und umfangreiche FAQ unter go.dbjr.de/eu-juko-info. Bewerbungen sind noch bis zum 25. Juni unter go.dbjr.de/eu-juko möglich. 

Stimmen für Demokratie

Die Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg (KHG) organisiert gerade das Projekt „Stimmen für Demokratie“, mit dem besonders junge Menschen für Demokratie sensibilisiert und dazu ermutigt werden sollen, ihr Wahlrecht aktiv zu nutzen. Dazu werden in den 100 Tagen vor der Bundestagswahl Menschen aus verschiedenen Kontexten in kurzen Statements zum großen Thema „Demokratie“ zu Wort kommen.

Auch unsere Bundesvorsitzende Lisi Maier ist mit einem Statement dabei:

„Im Jugendverband durfte ich schon früh die Selbstwirksamkeit meiner Entscheidungen erleben, dass man sich mit anderen zusammenschließen muss, wie man Aushandlungsprozesse führt und den Umgang mit Erfolgen, aber auch Misserfolgen. In einer Demokratie können nicht alle Recht haben, aber wir können uns auf die beste Lösung einigen. Demokratie entfaltet ihre Wirkung als Teamsport. Darum ist es wichtig, dass sich daran möglichst viele Menschen beteiligen (können)! Als Jugendverbände fordern wir daher unter anderem auch eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre, damit  junge Menschen wirksam politisch mitgestalten.“

Mehr zu den „Stimmen für Demokratie“ gibt es hier.

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Beschlüsse des DBJR-Hauptausschusses

Der Hauptausschuss des Deutschen Bundesjugendring (DBJR) tagte am 31. Mai. Die Vertreter/-innen der Mitgliedsorganisationen beschlossen die Position „Jugendverbände – in Vielfalt vereint“. Darin wird deutlich, dass durch rassistische Übergriffe, antidemokratische Demonstrationen und entsprechende politische Aktivitäten in Deutschland, Europa und weltweit ein gesellschaftliches Klima entsteht, das von Intoleranz, Ausgrenzung, Autorität und Demokratiefeindlichkeit geprägt ist. Dieser Entwicklung sind auch Jugendverbände ausgesetzt. In der Position werden konkrete Forderungen formuliert. Beschlossen hat der Hauptausschuss auch die Entwicklung eines Konzeptes zur zentralen Fördermittelbeschaffung und -bewirtschaftung.

In die Kinder- und Jugendplankommission des DBJR wählte der Hauptausschuss Manuela Conte (DGB-Jugend). Sie folgt auf Florian Haggenmiller (DGB-Jugend), der zum 31. Mai seinen Rücktritt aus der KJP-Kommission erklärt hatte.

In die Referenzgruppe zur Begleitung der weltwärts-Begegnungsprojekte (für die Arbeitsperiode 2017-2019) wählte der Hauptausschuss Stefanie Otto (BDP) als Außenvertretung.

Entsprechend des Wunsches aus dem Hauptausschuss informieren wir an dieser Stelle noch kurz über die Zusammenhänge zwischen dem Cityhostel Berlin und den Sanktionen gegen Nordkorea. Laut Medienberichten hat Nordkorea einen Teil seines Botschaftsgeländes an den Betreiber des Cityhostel Berlin vermietet und generiert damit nennenswerte Deviseneinnahmen.  Dies verstößt jedoch gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und das EU-Sanktionsrecht. Hintergrund der Sanktionen gegen Nordkorea ist dessen Nuklearprogramm. Die Finanzierung des Nuklearprogramms soll durch die Sanktionen erschwert bzw. unmöglich gemacht werden. Dies wird durch die Mieteinnahmen, die wiederrum durch die Buchungen im Cityhostel ermöglicht werden, unterlaufen.

Bei Rückfragen zu den Themen des Hauptausschusses könnt Ihr Euch gern an Yvonne Everhartz wenden (everhartz@bdkj.de).

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Stellenangebote

KDFB Augsburg - Referent/-in für Öffentlichkeitsarbeit

Das Bistum Augsburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit für den Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB). 50% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2017

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Kirchengemeinden Herrenberg – Gäu – Kuppingen - Jugendreferent/-in

Die Katholischen Kirchengemeinden Herrenberg – Gäu – Kuppingen suchen zum 1. September eine Jugendreferentin/einen Jugendreferenten. 100% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: 7. Juli 2017

Stellenausschreibung

DPSG - Referent/-in der Bundesleitung

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) sucht in Kooperation mit dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin/einen Referenten. 75% Stellenumfang.

Bewerbungsschluss: nicht angegeben

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