BDKJ – seit fast 70 Jahren katholisch, politisch, aktiv.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen. Seine wichtigste Aufgabe besteht in der Interessenvertretung seiner Mitglieder in Politik, Kirche und Gesellschaft. 

Über die 17 Jugendverbände und -organistionen sind rund 660.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 28 Jahren organisiert. Damit ist der BDKJ einer der größten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring (DBJR), dessen Vorsitzende BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier ist. Der BDKJ vertritt die katholische Jugend unter anderem im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).

Der BDKJ ist organisiert in Kommunen, Kreisen, Bundesländern und im Bundesgebiet sowie in kirchlichen Territorien wie Dekanaten, Regionen und in 26 Deutschen Bistümern.

Laut seiner Bundesordnung will der BDKJ Mädchen und Jungen zu kritischem Urteil und eigenständigem Handeln aus christlicher Verantwortung befähigen und anregen. Dazu gehört der Einsatz für eine gerechte und solidarische Welt. Er versteht sich als gesellschaftliche Kraft in der Kirche und wirkt bei der „Entwicklung von Kirche, Gesellschaft, Staat und internationalen Beziehungen“ mit. Der BDKJ kümmert sich um die Absicherung der finanziellen Förderung und unterstützt diese als Dachorganisation in vielen Belangen.

Der BDKJ-Bundesvorstand besteht derzeit aus Lisi Maier (BDKJ-Bundesvorsitzende), Katharina Norpoth (BDKJ-Bundesvorsitzende), Wolfgang Ehrenlechner (BDKJ-Bundesvorsitzender) und Pfarrer Dirk Bingener (BDKJ-Bundespräses). Oberstes beschlussfassendes Gremium ist die BDKJ-Hauptversammlung.

Der BDKJ wurde 1947 in Hardehausen gegründet und hat in seiner heute 60-jährigen Geschichte seine Schwerpunkte bewahrt: Katholisch. Politisch. Aktiv.

Wie wird der BDKJ auf Bundesebene finanziert?

  • Der Rechtsträger auf Bundesebene ist der BDKJ-Bundesstelle e.V., der alle Aktivitäten des Bundesvorstandes und der Bundesstelle trägt. Der Verein finanziert sich aus drei Quellen:
  • Mitgliedsbeiträge der Mitgliedsverbände auf Bundes- und Diözesanebene im BDKJ
  • Mittel aus dem Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (staatliche Mittel)
  • Zuwendung vom Verband der Diözesen Deutschlands (überwiegend Kirchensteuermittel).

Zudem werden für Projekte (wie zum Beispiel die 72-Stunden-Aktion) gezielt Drittmittel eingeworben. Für einige Fachbereiche in der BDKJ-Bundesstelle gibt es (anteilige) Refinanzierung zum Beispiel über staatliche Stellen (BMFSFJ), über Hilfswerke (MISEREOR, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken) oder weitere Partner (Katholisches Militärbischofsamt).

Die Mitgliedsverbände, Jugendorganisationen und Diözesanverbände finanzieren sich über ihre je eigenen Rechtsträger selbst. Für sie übernimmt der BDKJ auf Bundesebene sowie vor allem der Jugendhaus Düsseldorf e.V. zum Teil eine Zentralstellenfunktion für die Vergabe von bundesweiten Fördermitteln.

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