Weltfreiwilligendienst

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst

Aufbrechen in eine anderes Land, in eine andere Kultur und dort  in einem sozialen Projekt mitarbeiten und mit den Menschen leben. Genau das ermöglichen über 60 verschiedene katholische Träger für junge Menschen zwischen 18 und 28. In einem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst sind die jungen Menschen in einem zeitlich begrenzten Rahmen aktiv in sozialen und ökologischen Projekten, in Kirchengemeinden und Schulen weltweit.

Um den Anspruch eines entwicklungspolitischen Lern- und Austauschdienstes konsequent zu erfüllen, wurde 2013 die Süd-Nord Komponente eingeführt. Seither nehmen Träger auch sog. Incomer für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Deutschland auf.

Mit ihrem Programm „Weltfreiwilligendienst“ stellt die katholische Kirche jungen Menschen Plätze im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in der ganzen Welt bereit. Dabei bieten die katholischen Träger jungen Menschen eine qualitativ hochwertige Vorbereitung, Begleitung und Unterstützung bei der Rückkehr. 

Auch für Träger hält der „Weltfreiwilligendienst“ einen umfassenden Service bereit -  egal ob  langjährige Träger von Freiwilligendiensten oder Neueinsteiger.  Ermöglicht wird dies unter anderem durch das Förderprogramm „weltwärts“ vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. 
Im „Weltfreiwilligendienst“ haben sich die Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Freiwilligendienste (mit ihr der BDKJ Bundesverband), die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) e.V. und das bischöfliche Hilfswerk Misereor als Verbund zusammengeschlossen. 
Das Ziel des Verbundes ist es, die administrativen Arbeiten gegenüber dem BMZ zu erleichtern, die gute Qualität der internationalen Freiwilligendienste zu sichern und weiter zu entwickeln und die gemeinsamen Interessen politisch zu vertreten.