Neue Sinus-Studie im April

Studie zu Lebenswelten der 14- bis 17-Jährigen erscheint im April
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Die vom BDKJ-Bundesvorstand sowie von einzelnen Mitglieds- und Diözesanverbänden mit beauftragte neue Sinus-Jugend-Studie erscheint Anfang April. Am Mittwoch, 28. März, werden die Ergebnisse der Studie „Wie ticken Jugendliche? 2012. Lebenswelten von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland“ auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Die Auftrag gebenden BDKJ-Verbände haben am Samstag in Mainz eine erste Präsentation der Ergebnisse bekommen. Das Buch ist Anfang April im Verlag Haus Altenberg und in dessen Onlineshop http://shop.jhd-gmbh.de  erhältlich. Anfragen für Präsentationen und Workshops können schon jetzt gerichtet werden an den kirchenpolitischen Referenten der BDKJ-Bundesstelle Christian Gentges (gentges[at]bdkj.de).

 

Jugendliche Lebenswelten 2012

 

Der soziokulturelle Wandel in unserer Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren beschleunigt und verändert tiefgreifend die Struktur und Kultur des Alltags. In keiner Altersgruppe ist dieser Wandel so frühzeitig und deutlich spürbar wie bei Jugendlichen. Doch wie ist die „Jugend von heute“? Darüber gibt die neue Sinus-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2012?“ Auskunft. Die  qualitative Untersuchung nimmt die Alterskohorte der 14- bis 17-Jährigen in den Blick und zeigt auf, welche jugendlichen Lebenswelten es in Deutschland gibt und wie Jugendliche in diesen verschiedenen Welten ihren Alltag (er)leben. Um ein umfassendes Bild jugendlicher Orientierungen und Lebensweisen zu erhalten, werden neben der Erforschung der Werthaltungen verschiedenste Facetten des täglichen Lebens in den Blick genommen:

 

  • Allgemeine Befindlichkeit und Zukunftsvorstellungen
  • Vergemeinschaftung und Abgrenzung
  • Umgang mit Medien
  • Schule und Lernen
  • Berufliche Orientierung
  • Glaube, Religion und Kirche
  • Gesellschaftliches und politisches Interesse
  • Formen der Teilnahme, Engagement 

Auftraggeber der Studie sind:

 

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Professor an der Hertie School of Governance Berlin und langjähriger Leiter der Shell-Jugendstudien, kommentiert die Studie wie folgt:  „Die Besonderheit der Sinus-Jugendstudie u18  ist ihre soziale und kulturelle Tiefenschärfe. Diese Studie kapituliert nicht vor der Vielfalt jugendlicher Lebenswelten, sondern sie nimmt sie in vollen Zügen auf, geht ihr nach und verdichtet sie modellhaft. Was die WissenschaftlerInnen des Sinus-Instituts hier an einfühlsamer Forschung vorlegen und mit professioneller Analyse einordnen und interpretieren, ist für das öffentliche Verständnis der jungen Generation in Deutschland und für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen von größtem Wert. Ich bin sicher, dass sich die Sinus-Jugendstudien damit ihren festen Platz in der Jugendforschung und der Jugendarbeit erobert haben.“ 

 

Weitere Infos: www.sinus-institut.de 

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