Sternsinger schreiben Segen am Schloss Bellevue an

Bundespräsident dankt kleinen und großen Königen für ihren Einsatz
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Berlin, 6. Januar 2015. „Bei eurer vergangenen Aktion sind deutlich über 40 Millionen Euro zusammen gekommen. Das ist super. Das gehört ins Buch der Rekorde. Deshalb ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für eure Aktivitäten.“ Bundespräsident Joachim Gauck war am Dienstag voll des Lobes für die Sternsinger. Pünktlich zum Dreikönigsfest am 6. Januar begrüßte der Präsident gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt 39 Sternsinger aus dem Erzbistum Köln vor seinem Amtssitz in Berlin. Die kleinen und großen Könige aus Köln, Hürth und Wuppertal vertraten dabei alle Mädchen und Jungen, die rund um den Jahreswechsel Spenden für Not leidende Kinder in aller Welt sammeln. An seinem ersten Arbeitstag im neuen Jahr brachte der Bundespräsident mehrfach seine Begeisterung für die Sternsinger und deren Aktion zum Ausdruck und nahm sich im Anschluss an den offiziellen Teil des Empfangs noch viel Zeit für die persönlichen Fragen der Mädchen und Jungen.

„Ich danke euch für das gute Werk, das ihr tut“, sagte der Bundespräsident und schloss in seinen Dank auch die jugendlichen und erwachsenen Begleitenden mit ein, die sich in den Gemeinden an der Seite der Sternsinger engagieren.

Eine besondere Aufgabe hatten Nik (9), Annika (12) und Kim (17) übernommen. Zum Auftakt des Empfangs trugen sie den Segensspruch der Sternsinger vor und schrieben den Segen „20*C+M+B+15 – Christus segne dieses Haus“ an das große Portal von Schloss Bellevue. „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ heißt das Leitwort der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. In einem kleinen Anspiel mit einer besonderen „kölschen“ Note trugen die Mädchen und Jungen vor, warum sie sich in diesem Jahr besonders für mangel- und unterernährte Kinder in aller Welt engagieren.

Größte Aktion von Kindern für Kinder weltweit

„330.000 Kinder sind in diesen Tagen als Sternsinger unterwegs, über 90.000 Erwachsene stehen ihnen zur Seite und unterstützen sie bei der Aktion. Ich denke, das ist auch ein großes bürgerschaftliches Engagement am Anfang des Jahres“, machte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, stellvertretend für die Träger der Aktion deutlich. „ Es ist weltweit die größte Aktion von Kindern für Kinder und darauf sind wir sehr stolz“, so Prälat Krämer weiter. Er hatte gemeinsam mit Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Sternsinger aus dem Erzbistum Köln zu dem Empfang im Schloss Bellevue begleitet. Die Mädchen und Jungen aus den drei Pfarrgemeinden Heilige Drei Könige in Köln-Rondorf, St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld und St. Martinus in Hürth-Fischenich stellten dem Bundespräsidenten außerdem ihr Heimatbistum Köln vor.

Mit seiner persönlichen Spende für das Dreikönigssingen unterstützt Bundespräsident Gauck ein Landwirtschaftsprojekt zur Ernährungssicherung von Kindern im afrikanischen Burundi. Bereits  zum dritten Mal empfing er Sternsinger in seinem Amtssitz. Anfang 2013 hatte er kleine und große Könige aus dem Bistum Mainz begrüßt, im Januar 2014 Sternsinger aus dem Bistum Würzburg.

Mehr als 902 Millionen, fast 67.000 Projekte

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 902 Millionen Euro wurden seither gesammelt, fast 67.000 Projekt und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Mit den Mitteln fordert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Pastoral, Bildung, Gesundheit, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe.

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