Mehr Mut, mehr Jugend

BDKJ begrüßt ökumenisches Sozialwort und setzt sich für konkretere Handlungsansätze ein.
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Berlin, 28. Februar. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) begrüßt die ökumenische Initiative des Rates der Evangelischen Kirche und der Deutschen Bischofskonferenz für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung. „Wir finden gut, dass DBK und EKD sich in Sachen sozialer Marktwirtschaft und der generationengerechten Politik wieder gemeinsam positionieren“, so BDKJ-Bundesvorsitzende Lisi Maier. 

Die Analyse der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Situation in Deutschland, Europa und weltweit sei in weiten Teilen ehrlich und klar. Aber: „Es mangelt an konkreten Handlungsansätzen aus christlicher Perspektive. Wenn Einkommens- und Vermögensungleichheiten wahrgenommen werden, braucht es tiefer greifende Veränderungsvorschläge der Kirchen“, so Maier. Hier hätte sich der BDKJ aus Perspektive der heute jungen Generation gewünscht, dass mutigere Ideen für eine generationengerechte Gesellschaft entwickelt werden. Konkret fordert der BDKJ deshalb eine Grundrente, die aus allen Einkommensarten finanziert wird.

Kritik übt der BDKJ am Verfahren: „Wir hätten uns – wie beim ersten Sozialwort auch - schon bei der Erstellung des Papiers eine breitere Beteiligung gewünscht“, bedauert Maier. Gleichzeitig begrüßt der Dachverband der katholischen Jugendverbände, dass es nun eine Debatte – zum Beispiel über eine Webseite - geben soll und kündigt an, sich daran zu beteiligen.

Insgesamt verkürze das Papier die Perspektive der Jugend nur auf Probleme wie Jugendarbeitslosigkeit und demographischen Wandel. Maier: „Gerechte Generationenpolitik heißt, dass alle politischen Themenbereiche aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen werden.“ Unter dem Motto „U 28 – Die Zukunft lacht“ bringt der Dachverband der katholischen Jugendverbände die Ansichten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in politische Prozesse ein.

Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Weitere Infos gibt es unter u28.bdkj.de.

Das gemeinsame Sozialwort, Statements und Kommentierungsmöglichkeit gibt es unter http://www.sozialinitiative-kirchen.de

 

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 01761 / 7956099, presse@bdkj.de

 

 

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