Lammert: Jugendliche brauchen Unterstützung

Bundestagspräsident lobt kirchliches Engagement für benachteiligte Jugendliche
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Bundestagspräsident Norbert Lammert hat zu Unterstützung und Anerkennung für benachteiligte Jugendliche aufgerufen. „Junge Menschen brauchen Orientierung und sie brauchen Träume für die Zukunft. Der Bundestag möchte Jugendliche unterstützen, die glauben, im Leben keine Wahl mehr zu haben. Auch benachteiligte Jugendliche sind ein Teil der Zukunft unseres Landes und brauchen daher unsere volle Unterstützung und Anerkennung.“ Das sagte der Bundestagspräsident im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum siebten Josefstag. Dazu empfing er Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet im Bundestag.

Gemeinsam mit Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, dem Vorsitzenden der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), eröffnete Bundestagspräsident Prof. Dr. Nobert Lammert am Dienstagmorgen in Berlin den siebten Josefstag. Dieser steht unter dem Motto „Keine Wahl! – Jugend braucht Perspektiven“. Der bundesweite, dezentrale Aktionstag der katholischen Jugendsozialarbeit stellt junge Menschen in den Mittelpunkt, denen ihr Leben perspektivlos erscheint. Dies ist häufig der Fall, wenn der Übergang von Schule in Ausbildung oder in Beruf nicht gelingt.

Nach einer persönlichen Begegnung mit Jugendlichen aus Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit unterstrichen Jugendbischof und Bundestagspräsident die Notwendigkeit, benachteiligten Jugendlichen Perspektiven und Wahlmöglichkeiten für die eigene Lebensgestaltung zu eröffnen. „Es ist wichtig und zukunftsentscheidend, jungen Menschen eine Perspektive zu geben. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe, an der wir uns als Kirche mit Überzeugung beteiligen“, so Jugendbischof Wiesemann.

„Die katholische Kirche leistet Beachtliches, indem sie mit ihren Einrichtungen der Jugendsozialarbeit gerade benachteiligten Jugendlichen Startchancen gibt", würdigte Bundestagspräsident Lammert das Engagement der rund 300 katholischen Einrichtungen. Diese ermöglichen jedes Jahr etwa 30.000 Jugendlichen einen Einstieg in die Ausbildung und das Berufsleben.

Zum Josefstag haben Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit bundesweit vom 5. bis 19. März neben kirchlichen Würdenträgern und gesellschaftlichen Entscheiderinnen und Entscheidern auch Abgeordnete des Deutschen Bundestages zu einem Besuch in und Begegnung mit benachteiligten Jugendlichen eingeladen. Alle Veranstaltungen des Josefstages, sortiert nach Regionen, und mehr Infos gibt es unter www.josefstag.de.

Der Heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiterinnen und Arbeiter und der Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche am 19. März. Der Josefstag findet zum siebten Mal statt und ist eine Aktion des „arbeit für alle“ e. V., einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS).

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Pressekontakt:
Michael Kreuzfelder (BDKJ), Telefon: 01761 7956099, presse@bdkj.de
Jan Pütz (BDKJ), Mobil: 0176 / 14 33 47 49, josefstag@bdkj.de

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