KLJB-Arbeit absichern und Gesellschaft mitgestalten

Theresia Runde bleibt KLJB-Bundesgeschäftsführerin
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Die KLJB hat am heutigen Samstag die 29-jährige Theresia Runde aus dem brandenburgischen Pritzwalk in ihrem Amt als Bundesgeschäftsführerin bestätigt. Mit großer Stimmenmehrheit erneuerte der KLJB-Bundesausschuss in Uder im thüringischen Landkreis Eichsfeld sein Vertrauen in die Kauffrau mit deutsch-französischem Doppeldiplom. „Ich freue mich, die Erfahrungen meiner ersten Amtszeit in drei weitere Jahre einbringen und den KLJB-Bundesverband weiter mitgestalten zu können“, so Runde.

 

Neben den allgemeinen Aufgaben der Geschäfts- und Personalführung des Jugendverbands ist Runde derzeit vor allem für den Aufbau eines Jugendprojekts im thüringischen Landkreis Dingelstädt (Bistum Erfurt) verantwortlich. „Für mich als Ostdeutsche ist dieses Projekt natürlich eine Herzensangelegenheit“, so Runde. Gerade in ländlichen Räumen der östlichen Bundesländer fehle es oft an Angeboten und somit Perspektiven für junge Menschen. „Für die KLJB ist das Projekt eine tolle Gelegenheit, ihre Erfahrungen an Jugendliche im Bistum Erfurt weiterzugeben“, freut sich Runde. Das auf drei Jahre angelegte Projekt „Wir bewegen das Land – Jugendliche im Dekanat Dingelstädt gestalten neue LEBENSräume“ startet im September 2010.

Einen immer größeren Stellenwert in Rundes Arbeit nimmt die finanzielle Absicherung der ländlichen Jugendverbandsarbeit ein. Viele KLJB-Diözesanverbände sind mit Kostensenkungen seitens der Bistümer konfrontiert. „Die Verantwortlichen in Kirche scheinen zu vergessen, dass Verbände wie die KLJB unersetzliche Arbeit für Kirche und Gesellschaft leisten – die teils massiven Kürzungen und Umstrukturierungen gefährden die Vielfalt und die profilierte Arbeit der kirchlichen Jugendarbeit“, mahnt Runde.

Gleichzeitig mit der Wahl zur Bundesgeschäftsführerin wurde Runde als Geschäftsführerin der Landjugendverlags GmbH bestätigt, einem hundertprozentigen Tochterunternehmen der KLJB. Der Schwerpunkt des Verlags liegt auf dem Vertrieb der öko-fairen Textilien der Marke LamuLamu aus Ostafrika. „LamuLamu zeigt, dass die Verbindung von Wirtschaftsunternehmen und Jugendverbandsarbeit ein erfolgreiches Konzept ist“, so Runde. Für die Zukunft gelte es, die Marke innerhalb und außerhalb des Verbands weiter zu stärken. Das Textil-Projekt ist vor über zehn Jahren als Modellprojekt gestartet, ist mittlerweile ein etabliertes Label geworden und bildet noch immer eine wichtige Säule innerhalb der KLJB-Bildungsarbeit zum Thema „Kritischer Konsum“.

 

Weitere Infos auf www.kljb.org

 

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