Kirche kämpft gegen Jugendarmut

Beim „Josefstag“ ist katholische Kirche bundesweit aktiv.
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Düsseldorf, 12. März. Beim vierten bundesweiten Josefstag werden um den 19. März katholische Bischöfe und Verantwortungsträger bundesweit knapp 50 Einrichtungen der Jugendsozialarbeit besuchen. Unter dem Motto „Jugend braucht Perspektive“ will die Kirche ein Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit und Jugendarmut setzen.

Von Hamburg bis München, von Dresden bis Trier werden Kirchenverantwortliche mit Jugendlichen gemeinsam sprechen und arbeiten. Bei der zentralen Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 17. März, um 12 Uhr wird Bischof Dr. Franz-Josef Bode die Aktion in Essen eröffnen (siehe gesonderte Einladung). Der Erfurter Bischof Wanke besucht das Jugendhaus Erfurter Brücke und macht mit Jugendlichen einen Berufsinteressentest. Der Augsburger Bischof Walter Mixa geht auf eine Entdeckungsreise in die Arbeitswelt. Bischof Joachim Reinelt (Dresden-Meißen) führt Gespräche mit jungen Migrantinnen und Migranten. In Osnabrück bekommt der niedersächsische Justizminister Bernd Busemann handfeste Einblicke in Tischler- und Pflegerufe. „Kochen nach Hartz IV“ in Münster, Ausstellungen, Spiele, Andachten, Gespräche mit Bundestagsabgeordneten: Alle 50 Veranstaltungen des Josefstages in ganz Deutschland gibt es unter www.josefstag.de

 

Der Hintergrund: Während die Gesellschaft Kinderarmut schon als Problem erkannt hat, ist sie in Sachen Jugendarmut fast blind. Dabei sind 15- bis 24-Jährige mit einer Quote von knapp 25 Prozent die Altersgruppe mit dem höchsten Armutsrisiko. Die Finanzkrise erschwert ihre Integration in den Arbeitsmarkt. In ihren über 300 Einrichtungen der Jugendsozialarbeit ermöglicht die katholische Kirche jährlich rund 30.000 benachteiligten Jugendlichen einen Einstieg in Ausbildung oder Berufsleben und ebnet Wege zur Teilhabe an der Gesellschaft

Der Heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche am 19. März. Der Josefstag findet zum vierten Mal statt und ist eine Aktion des „arbeit für alle“ e.V., einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS). Weitere Informationen gibt es unter http://www.josefstag.de.

  • <media 835>Pressemitteilung als PDF</media>
  • <media 834>Hier gibt es Einladung und Ablauf zur Auftaktveranstaltung am 17. März in Essen.</media>

 Pressekontakt: Michael Kreuzfelder (BDKJ), Telefon; 0211 / 46 93 155, presse@bdkj.de

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