Katholische Jugend kritisiert PID-Entscheidung

BDKJ befürchtet Missbrauch - und sieht die Würde des Menschen nicht ausreichend geschützt.
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Düsseldorf, 7. Juli. Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend ist bestürzt über die Entscheidung des Deutschen Bundestags, die Präimplantationsdiagnostik (PID) eingeschränkt zu erlauben. „Die Freiheit der Wissenschaft findet seine Grenze in der Würde des Menschen. Durch seine Entscheidung, die PID zu erlauben, öffnet der Deutsche Bundestag dem Missbrauch dieser Methode die Türen“, so der BDKJ-Bundesvorsitzende Dirk Tänzler am Donnerstag in Düsseldorf.

Der Dachverband der katholischen Jugendverbände hatte sich bereits zu Beginn dieses Jahres gegen jegliche genetische Selektion von Menschen ausgesprochen. Tänzler betont: „Es kann nicht sein, dass ein Mensch darüber entscheidet, ob ein Leben lebenswert ist oder nicht, mit der PID wird aber genau dies getan. Wir haben großen Respekt vor der Art, wie die Debatte geführt wurde. Wir stehen der Entscheidung aber sehr kritisch gegenüber.“

Der BDKJ ist Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft.

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder • presse@bdkj.de • fon 0211 . 46 93-155 • mobil 01 76 . 17 95 60 99 

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