Jugend sieht Regierungsvorhaben kritisch

BDKJ prüft, ob mit dem Koalitionsvertrag die Zukunft für Kinder und Jugendliche lacht
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Berlin, 17. Dezember. „Wenn der Koalitionsvertrag so umgesetzt wird, dann lacht am Ende der vier Jahre noch keine gute Zukunft für junge Menschen in unserem Land.“ So bewertet Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Regierungsvorhaben. Zwar seien gerade die explizit jugendpolitischen Vorhaben positiv zu bewerten. „Wenn man aber die Anliegen junger Generationen als Querschnittsaufgabe versteht, kommt ihre Perspektive in den anderen Ressorts quasi nicht vor.“ Ob Netzpolitik, Wirtschaft, Bildung, Arbeitsmarkt, Gleichstellung oder Umwelt: Sortiert nach einzelnen Politikfeldern gibt es die Bewertung des Koalitionsvertrages aus Sicht junger Menschen unter http://u28.bdkj.de.

Beispiel soziale Sicherungssysteme: „Viele junge Menschen blicken heute angstvoll auf ihre Zukunft. Die angedachten Änderungen im Rentensystem sind nicht weitgehend genug, um eine sichere Perspektive für die heute junge Generation zu schaffen“, betont Maier.

Ausdrücklich lobt der BDKJ die Zusage zur Infrastrukturförderung der Jugendverbände als richtig und wichtig. An anderen Stellen werde aber deutlich, dass der Grundsatz einer jugendgerechten Politik nicht zu Ende gedacht ist: „Die Verknappung der Freizeit junger Menschen und die damit verbundene notwendige Überarbeitung der Ergebnisse des Bologna-Prozesses werden nicht thematisiert. Da hat unsere neue Regierung schon jetzt Nachholbedarf.“

„Wir wollen, dass alle heute und zukünftig in Deutschland lebenden Jugendlichen und Kinder über gleiche, gute Lebenschancen verfügen“, fasst Maier die Anliegen der Jugend-Strategie „U28 – Die Zukunft lacht“ zusammen. „Daher fordern wir, dass alle politischen Entscheidungen aus Sicht von Kindern und Jugendlichen geprüft werden.“

Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. 

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 0211 / 4693-155, pressebdkjde

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