Jugend braucht PerspektiveZweiter bundesweiter Josefstag stärkt kirchliche Netzwerke gegen Jugendarbeitslosigkeit

Düsseldorf, 29. Februar. Der zweite Josefstag steht unter dem Motto „Ju-gend braucht Perspektive – kirchliche Netzwerke unterstützen“. Dabei werden am 6. März kirchliche Funktionsträger, Verantwortliche katholi-scher Verbände und Kooperationspartn

Diese betreuen derzeit rund 30.000 benachteiligte Jugendliche und junge Er-wachsene ohne Schulabschluss, Ausbildung oder Beruf. In Deutschland haben mehr als 450.000 junge Menschen keine Ausbildung oder Arbeit. Zu viele, wie die Veranstalter finden. Wenn junge Menschen keine Perspektive bekommen, drohen der Gesellschaft unabsehbare wirtschaftliche und soziale Folgen. Die katholischen Einrichtungen qualifizieren junge Menschen, bilden in den unter-schiedlichsten Lehrberufen aus und bieten professionelle Begleitung. Als de-zentraler Aktionstag will der Josefstag 2008 ein Zeichen für die Bedeutung kirchlicher Netzwerke zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration setzen.

Einrichtungen profitieren oft von einem Netzwerk mit Kirchengemeinden, kirch-lichen Einrichtungen und Verbänden. Der Aktionstag will diese Netzwerke stär-ken und neue schaffen. Mit ihren Besuchen und Aktivitäten sollen die Koopera-tionspartner gleichzeitig die Bedeutung von Jugendberufshilfe und Jugendso-zialarbeit katholischer Träger und Einrichtungen hervorheben. So wird bei-spielsweise Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Vorsitzender der Jugendkommissi-on der Deutschen Bischofskonferenz, am Donnerstag, 6. März, ab 9.30 Uhr die Einrichtung „Johannesburg“ in Surwold (bei Papenburg) besuchen. Vertreterin-nen und Vertreter der bundeszentralen Träger werden Bischof Bode begleiten.

Der Josefstag steht im Zeichen des Schutzpatrons der Arbeiter und Jugendli-chen. Er ist eine gemeinsame Aktion von „arbeit für alle“ e.V., einer Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Bundesarbeits-gemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj). Mehr Informatio-nen gibt es unter www.josefstag.de

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, 0211 4693155, presse(at)bdkj.de

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