Entgeltgleichheit sofortBDKJ-Bundesfrauenkonferenz fordert Politik und Unternehmen auf, die Lohnschere zwischen Männern und Frauen zu schließen

Altenberg (Odenthal), 14. Mai. Gerechte Entlohnung für Frauen und Männer: Das fordern die Delegierten der Bundesfrauenkonferenz des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bei ihrem heutigen Treffen in Altenberg riefen die jungen BDKJ-Frauen Ve
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„Frauen verdienen in Deutschland knapp ein Viertel weniger als Männer. Das ist nicht nur ungerecht, sondern vermittelt den Eindruck, dass weibliche Arbeit weniger wert ist. Ihre höhere Bildung, Gleichberechtigung im Grundgesetz und freiwillige Vereinbarungen ändern nichts an der existierenden Ungleichbehandlung von Frauen“, so Andrea Hoffmeier, BDKJ-Bundesvorsitzende.

Deshalb fordern die jungen Frauen im BDKJ unter anderem die Ausweitung der Partnermonate beim Elterngeld und kostenfreie Kinderbetreuung. „Politik muss deutliche Signale setzen. Eine rechtliche Quotenregelung in Wirtschaft und Politik für Führungspositionen, Individualbesteuerung und eine höhere Entlohnung für Sozial-, Pflege- und pädagogische Berufe müssen erste Schritte sein“, so Hoffmeier.

Auch Unternehmen müssten ihren Beitrag leisten. Die Entlohnung von Männern und Frauen müsse transparent und nachvollziehbar sein, heißt es in einem Beschluss der Bundesfrauenkonferenz. „Vor allem jedoch müssen Löhne die Existenz von Frauen sichern – auch in gering qualifizierten Beschäftigungen“, so Hoffmeier.

Die Bundesfrauenkonferenz des BDKJ tagt ein Mal jährlich, unmittelbar vor der ebenfalls heute beginnenden BDKJ-Hauptversammlung. Der BDKJ ist Dachverband von 15 katholischen Kinder- und Jugendverbänden mit rund 650.000 Mitgliedern. Er vertritt ihre politischen, sozialen und kirchlichen Interessen.

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder, mobil: 0178 7956099, pressebdkjde

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