Die Zeit läuft: 72-Stunden-Aktion gestartet

175.000 feiern Auftakt der Jugend-Sozialaktion.
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Düsseldorf / Mainz, 13. Juni. Ab jetzt läuft die Zeit: 175.000 Menschen arbeiten bis Sonntag, 17.07 Uhr in ganz Deutschland daran, in 4.000 sozialen Projekten die Welt ein Stück besser zu machen. Mit dem offiziellen Startschuss in Mainz ist heute mit „Uns schickt der Himmel“, der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, die bislang größte Jugendsozialaktion gestartet.

Musik, Luftballons, Engel und jede Menge Spannung: Insgesamt 500 Mainzer Jugendliche kamen zur bundesweiten Auftaktveranstaltung, parallel feierten junge Menschen bundesweit den Beginn in zahlreichen Städten und Gemeinden. Um Punkt 17.07 Uhr gab BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler  auf dem Mainzer Bischofsplatz den offiziellen Startschuss. Dann überreichten Engel den Aktionsgruppen ihre Aufgaben. Seitdem haben bundesweit 175.000 Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihre erwachsenen Unterstützer/-innen ihre Arbeit in 4.000 sozialen, ökologischen, kulturellen und politischen Projekten aufgenommen.

„Der Wettlauf mit der Zeit hat begonnen. Jetzt wird wahr: Uns schickt der Himmel ist eine bundesweite junge, christliche Solidaritätsbewegung“, feuert Dirk Tänzler die Aktionsgruppen an. Bis Sonntagabend haben die Kinder und Jugendlichen nun Zeit, ihr Projekt zu realisieren. Beim Auftakt dabei waren auch unter anderem die rheinlandpfälzische Kinder- und Jugendministerin Irene Alt, Oberbürgermeister Michael Ebling, der Mainzer Weihbischof Ulrich Neymeyr und MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak.

Während die Hälfte aller Aktionsgruppen schon vorher wusste, welche Aufgaben sie erfüllen wird, haben sich etwa 2.000 Gruppen überraschen lassen. Sie erfuhren erst am Donnerstagnachmittag, wo und wie sie in 72 Stunden Gutes tun. Sie sanieren zum Beispiel einen jüdischen Friedhof, organisieren ein Tafel-Projekt oder einen Kleidermarkt und geben einer Familie ihr Zuhause zurück.

Seit der Eröffnung sendet katholisch.de live – und berichtet über Gruppen aus allen Ecken der Bundesrepublik. Hauptunterstützer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Bischofskonferenz, das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Weitere Infos unter www.72stunden.de.

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