Coca-Cola: Kolumbianischer Gewerkschafter berichtet über Bedrohung

Bei einem Gesprächsabend in Köln gibt es Infos aus erster Hand.
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Düsseldorf/Köln, 14. März. Zu einem Gesprächsabend mit dem kolumbianischen Gewerkschafter Carlos Olaya lädt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) am Mittwoch, 21. März, um 19 Uhr nach Köln ins Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61, ein. Einschränkungen der Gewerkschaftsarbeit, Bedrohungen, Entlassungen und sogar Mordfälle: Olaya von der Lebensmittelgewerkschaft SINALTRAINAL wird dabei aus erster Hand über die heikle Situation in Kolumbien berichten. Unter anderem aus diesem Grund rufen die katholischen Jugendverbände in Deutschland seit 2007 zum Boykott von Coca-Cola-Produkten auf. 

Für internationale Aufmerksamkeit sorgt derzeit auch eine Klage gegen den Konzern Nestlé, die die Gewerkschaft SINALTRAINAL und das European Center for Constitutional und Human Rights in der Schweiz eingereicht haben. Der Vorwurf: Unterlassene Schutzleistung im Falle der Ermordung eines Nestlé-Mitarbeiters. Zu diesem Fall, zur aktuellen Situation für Coca-Cola Mitarbeitende und für Fragen rund um Kolumbien steht Olaya zur Verfügung. Für Übersetzung ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos. Weitere Infos gibt es unter www.kritischer-konsum.de oder dem Direktlink http://bit.ly/zC5dir.

Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. www.bdkj.de

Pressekontakt: Michael Kreuzfelder • mkreuzfelderbdkjde fon 0211 . 46 93-155 • mobil 01 76 . 17 95 60 99

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