Bundesweite Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen

„Die Sternsinger und der Kölner Dom – das gehört untrennbar zusammen“
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Köln.  „Die Heiligen Drei Könige und Köln, die Sternsinger und der Kölner Dom – das gehört untrennbar zusammen“, machte Joachim Kardinal Meisner am Mittwoch in der Domstadt vor Journalisten deutlich. Bei einer Pressekonferenz zur bundesweiten Eröffnung der 56. Aktion Dreikönigssingen, die der Kardinal am Montag, 30. Dezember, mit voraussichtlich 4.000 Sternsingern feiern wird, lobte er eindrücklich das Engagement der kleinen und großen Könige. „Wenn die Sternsinger kommen, dann freuen sich alle: die Sternsinger selbst, die Besuchten und die Beschenkten, also die Kinder in aller Welt.“ Immer wieder wanderte der Blick des Erzbischofs dabei zu den vier Sternsingern  Isabel (10), Katharina (8), Johanna (10) und Lukas (12) von der Sternsingerschule in Köln-Longerich, die sehr souverän die Fragen der Medien beantworteten. „Ich freue mich, dass ihr da seid“, sagte der Erzbischof und steckte den komplett mit Kronen und Gewändern ausgestatteten Kindern schon einmal lächelnd sieben Euro in die Büchse, sozusagen als „Vorschuss“ auf die kommende Aktion.

 

 

„Segen bringen Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ lautet das Motto der 56. Aktion Dreikönigssingen, zu deren Eröffnung natürlich mehrheitlich Kinder aus dem Erzbistum Köln in den Hohen Dom kommen werden. Doch auch Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren Teilen der Bundesrepublik werden beim Sternsingerauftakt 2014 dabei sein. Bislang haben sich neben den Gastgebern Gruppen aus den neun (Erz-)Bistümern Essen, Mainz, Aachen, Würzburg, Paderborn, Limburg, Trier, Eichstätt sowie München und Freising angemeldet. Unter der Webadresse www.sternsinger.de/eroeffnung sind Anmeldungen nach wie vor möglich. „Wir werden ihnen einen königlichen Empfang in Köln bereiten“, versprach Susanne Schütte, BDKJ-Diözesanvorsitzende, stellvertretend für die Organisatoren des Auftakts. Für alle, die nicht an der Eröffnung teilnehmen können, hatte sie auch gleich noch einen Tipp parat: Der Eröffnungsgottesdienst wird live auf www.domradio.de­ übertragen – der Kölner Lokalsender center.tv (Kabel) und EWTN (Satellit) werden das TV-Signal übernehmen.

 

 

 

Dritter Sternsingerauftakt in Köln

 

Das Erzbistum Köln ist nach 1990 und 2005 zum dritten Mal Gastgeber für einen Aktionsauftakt der Sternsinger, den jedes Jahr ein anderes Bistum ausrichtet. Die Eröffnung beginnt um 10 Uhr mit einem Vorprogramm im Kölner Dom. Um 11 Uhr startet dort der feierliche Aussendungsgottesdienst mit Joachim Kardinal Meisner, Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Pfarrer Mike Kolb, Diözesanjugendseelsorger, und Pfarrer Dirk Bingener, BDKJ-Diözesanpräses.

 

 

 

Vorbei am Schrein der Heiligen Drei Könige setzt sich der Zug der Sternsinger danach über die Hohenzollernbrücke in Richtung Staatenhaus der Kölner Messe in Bewegung, wo von 12.30 bis 15 Uhr ein buntes Programm auf die kleinen und großen Könige wartet. „Die Prozession vorbei am Schrein ist schon eine ganz besondere Sache, das gibt es nur in Köln“, freute sich Diözesanjugendseelsorger Mike Kolb auf den 30. Dezember und verwies noch einmal deutlich auf die große Dreikönigstradition in der Domstadt. Kein Wunder, haben die Vorbilder der heutigen Sternsinger doch schon vor knapp 850 Jahren in Köln ihr „Zuhause“ gefunden.

 

 

 

Bundesweite Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Im Erzbistum Köln zeichnen der BDKJ-Diözesanverband und die Abteilung Jugendseelsorge des Erzbistums für die Aktion verantwortlich.

 

 

 

„Sternsinger verändern die Welt“

 

Prälat Dr. Klaus Krämer verwies im Rahmen der Pressekonferenz darauf, wie aktuell und hochbrisant das Thema der kommenden Aktion Dreikönigssingen sei. „Flucht ist ein globales Problem, das immer mehr zunimmt; in Asien, im Nahen Osten, in Afrika oder, wie das Beispiel zahlloser Binnenflüchtlinge in Kolumbien zeigt, auch in Südamerika. Wir sind herausgefordert, gerade auf das Schicksal von Flüchtlingskindern aufmerksam zu machen und sie in geeigneten Projekten in aller Welt zu unterstützen“, so der Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. „Flüchtlingskinder haben meist Schlimmes erleben müssen, sie sind fern ihrer Heimat besonders gefährdet und verletzlich.“ Pfarrer Simon Rapp schloss sich an: „Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, Kinder und Jugendliche mit der Lebenswirklichkeit von Gleichaltrigen in der Einen Welt vertraut zu machen. Wir wollen ihnen zeigen, was wir tun können, um Flüchtlingskindern zu helfen“, so der BDKJ-Bundespräses. „Sternsinger sind die größte regelmäßige Jugendaktion der katholischen Kirche. Und Sternsinger verändern die Welt. Sie geben mit ihrem Einsatz Hoffnung, nicht nur Flüchtlingskindern, sondern vielen Kindern in Not.“

 

 

 

Rund 858 Millionen Euro, mehr als 65.000 Projekte Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 858 Millionen Euro wurden seither gesammelt, über 65.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Bei der 55. Aktion zum Jahresbeginn 2013 sammelten die Mädchen und Jungen aus 11.604 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 43,7 Millionen Euro. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe. (DKS-Nr. 14 / 2013 / Röm)

 

Hinweis an die Redaktionen: Alle Informationen zur 56. Aktion Dreikönigssingen finden Sie auf unserer Website www.sternsinger.de – aktuelle Pressemitteilungen, digitale Pressemappen, O-Töne und Beiträge für den Hörfunk sowie Grafiken und aktuelle Fotos zu den Veranstaltungen stellen wir Ihnen dort zum Download zur Verfügung: www.sternsinger.de/pressedownload

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