Auf dem Weg zum Frieden

Friedenslicht aus Betlehem ist unterwegs zu den Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland
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Übergabe des Friedenslicht an die Militärseelsorge (Bild: Christian Schnaubelt)

Bei einer adventlichen Feier wurde heute das Friedenslicht aus Betlehem von der aktion kaserne und dem Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn übergeben. Das Licht wird in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergeben. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ und setzt sich für den Frieden in Europa ein.

Militärdekan Heinrich Kramer nahm das Licht für die Militärseelsorge offiziell in Empfang und übergab es dem Piloten, der das Licht zu den Soldatinnen und Soldaten im Ausland fliegen wird. Das Friedenslicht wird seine weite Reise fortsetzen und nach Afghanistan geflogen. In seinem Dank betonte der anwesende Brigadegeneral Michael Gschoßmann, Kommandeur Bodengebundene Verbände im Luftwaffentruppenkomman-do, wie wichtig gerade dieses Symbol für Soldatinnen und Soldaten im Einsatz ist.

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern. Darüber hinaus ist es auch ein deutliches Zeichen für die Mitglieder in unseren Verbänden, an unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu denken“, sagte Benedikt Kestner, Sprecher der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie betonte die Bedeutung des Friedenslichts: "Der Frieden in Europa ist gerade für uns junge Menschen eine große Errungenschaft, die scheinbar selbstverständlich geworden ist. Deshalb müssen wir uns, gerade in unserer Zeit, immer wieder neu für den Frieden einsetzen und Brücken zwischen Menschen bauen. Die Aktion Friedenslicht aus Betlehem der Pfadfinderinnen und Pfadfinder leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und wird seit 24 Jahren von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung in Deutschland verteilt. Der Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände (rdp) überreichte das Friedenslicht heute an die aktion kaserne. Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) stellten bei der Feier in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn dabei auch das diesjährige Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ vor. „Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben wir internationale und interreligiöse Begegnungen. So sind wir gemeinsam auf dem Weg zum Frieden“, betonte die DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer stellvertretend für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder.

Kontakt:

Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Theresa von Bischopink, Pressesprecherin des BDKJ-Bundesvorstands / Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Tel 0211/ 4693-155, bischopink@bdkj.de

Ring deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände NRW, Christian Schnaubelt, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel 0177-3077106, presse@rdp-nrw.de

Pressebilder der Übergabe

Übergabe des Friedenslichts an die Militärseelsorge

Von links nach rechts: Kath. Militärdekan Heinrich Kramer, Brigardegeneral Michael Gschoßmann, DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer, Sprecher der Aktion Kaserne Benedikt Kestner, Andrea Brokbals vom PSG Bundesverband, Oliver Mahn vom VCP Bundesverband, BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie, Referent für Soldatenfragen des BDKJ Stefan Dengel und der ev. Militärpfarrer Horst Leckner. (Bild: rdp / Christian Schnaubelt)

Übergabe des Friedenslichts an die Militärseelsorge

(Bild: rdp / Christian Schnaubelt)

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